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June 24, 2016

Glock gegen Werberat

Glock gegen Werberat – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Glock gegen Werberat

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Veröffentlicht: 09:34, 24. Jun. 2016 (CEST)
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Das umstrittene Plakat mit schwarzem Pferd (auch eine Variante mit weißem Pferd existiert)

Kärnten (Österreich), 24.06.2016 – Trotz Rüge des österreichischen Werberates setzt Glock weiterhin auf das waffenverherrlichende Plakat und wird daher heftig von der breiten Öffentlichkeit kritisiert. Eine entsprechende Beschwerde wurde auch diesmal wieder von Gemeinderat Sascha Jabali-Adeh (politische Bewegung Verantwortung Erde) eingebracht. Der Ausgang des Verfahrens ist derzeit noch unklar.

Die Glock GmbH ist ein Waffenproduktionsunternehmen, das 1963 in Deutsch-Wagram gegründet wurde. Es ist vor allem bekannt für seine Feldmesser und Pistolen.

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August 17, 2011

Moskau:Tarnkappenbomber Lockheed Martin F-22 erhält Billigkonkurrenz aus Russland

Moskau:Tarnkappenbomber Lockheed Martin F-22 erhält Billigkonkurrenz aus Russland

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Veröffentlicht: 03:53, 17. Aug. 2011 (CEST)
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Moskau (Russland), 17.08.2011 – Auf der internationalen Messe für Luft- und Raumfahrt MAKS in der Nähe von Moskau stellten Russen und Inder den Tarnkappenbomber Suchoi T-50 als Ergebnis ihres gemeinsamen Projekts der Öffentlichkeit vor. Sein Preis soll deutlich unter dem des Konkurrenzprodukts der US-Flugzeugbauer Lockheed Martin und Boeing sein.

Der Luftüberlegenheitsjäger Lockheed Martin F-22 Raptor ist bekannt wegen seiner Tarnkappeneigenschaften und der Möglichkeit ohne Nachbrenner schneller als der Schall zu fliegen. Gleichzeitig gilt er als das teuerste Jagdflugzeug der Welt.

In den kommenden zehn Jahren sollen mehr als 1.000 Suchoi T-50 für den internationalen Waffenmarkt hergestellt werden. Russland selbst will 150 Maschinen erwerben, Indien 200.

Im Januar 2010 hatte der erste Probeflug des Suchoi T-50 stattgefunden. Ein echtes Schnäppchen wird es für die potentiellen Käufer trotzdem nicht sein. Über den genauen Preis einer Maschine wurde bislang nichts bekannt.

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April 28, 2011

Neu Delhi: Europa schmeißt Mitbewerber im Rennen um den Bau von 126 Kampfjets aus dem Ring

Neu Delhi: Europa schmeißt Mitbewerber im Rennen um den Bau von 126 Kampfjets aus dem Ring

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Veröffentlicht: 21:19, 28. Apr. 2011 (CEST)
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Neu-Delhi (Indien), 28.04.2011 – Am Donnerstag überraschte das indische Verteidigungsministerium mit der Entscheidung zur geplanten Beschaffung von 126 Kampfjets. Allgemein war erwartet worden, dass der US-Hersteller Boeing oder Lockheed Martin den Zuschlag bekommen würden. Nach neuesten Informationen werden es die Europäer unter sich ausmachen. Die European Aeronautic Defence and Space Company (EADS) und der französische Dessaultkonzern befinden sich mit ihren Jets alleine auf der Zielgeraden. 11 Milliarden Dollar schwer ist der Auftrag.

Die Bewerber und ihre Angebote:

Lockheed Martin – F 16

Boing – F/A-18

Saab – JAS 39

Russland – MiG 35

EADS – Eurofighter Typhoon

Dassault – F/Rafale

Begründet wurde die Entscheidung: „Die unterlegenen Bewerber haben die technischen Anforderungen nicht erfüllt.“ Timothy Roemer der US-Botschafter in Indien trat am Tag des Bekanntwerdens zurück. Er nannte berufliche und private Gründe für seine Entscheidung, zu einem möglichen Zusammenhang mit der Auftragsvergabe, wollte er sich nicht äußern, zeigte sich aber tief enttäuscht und fügte an: „Die USA wird versuchen die Zusammenarbeit mit Indien in Rüstungsprojekten auszubauen“.

Den endgültigen Zuschlag kann nur erhalten, wer die Endmontage des Jets in Indien garantiert. 50 Prozent des Auftragswertes müssen in indischen Unternehmen investiert werden. Indien will einen genauen Einblick in die Technik des Jets erhalten. Alle Bewerber hatten sich bereits auf diese Bedingungen eingestellt.

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March 15, 2010

Waffenexport Deutschlands stark gestiegen

Waffenexport Deutschlands stark gestiegen

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Veröffentlicht: 22:40, 15. Mär. 2010 (CET)
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Stockholm (Schweden) / Berlin (Deutschland), 15.03.2010 – Seit Beginn des Jahrzehnts haben sich die deutschen Waffenexporte mehr als verdoppelt. Ihr Anteil am Welthandel mit konventionellen Waffen hat sich dabei von sechs auf elf Prozent erhöht. Dies geht aus einem Bericht des Stockholmer internationalen FriedensforschungsInstitut (SIPRI) hervor. Damit erreicht der Waffenexport wieder nahezu das Niveau zur Zeit des kalten Krieges. Deutschland belegt mit einem auf 11 Prozent angewachsenen Weltmarktanteil international den dritten Platz nach den USA und Russland. Hauptabnehmer deutscher Rüstungstechnologie sind Griechenland und die Türkei innerhalb Europas, die zwischen 13 und 14 Prozent des deutschen Rüstungsexports abnehmen, sowie Südafrika. Gefragt sind vor allem U-Boote und Panzer. Griechenland, das unter der Last eines Milliardendefizits leidet, zählt dabei zu den fünf größten Abnehmern von Rüstungsprodukten der Welt.

Während der größte Teil der Waffen (40 Prozent) innerhalb Europas bleibt, bereitet SIPRI insbesondere der dramatischen Anstieg bei den Importen in Südostasien und Südamerika Sorgen. Beunruhigend sei auch ein Waffenstrom in die instabilen Regionen im Nordosten Afrikas.

Kritik an den steigenden Exporten von Waffentechnologie äußerte auch die Bundesvorsitzende der Partei Bündnis 90/Die Grünen, Claudia Roth. Sie forderte eine stärkere Rüstungskontrolle und schärfere Kriterien für den Waffenexport. Der Bundestag müsse, wie es in anderen Ländern und Parlamenten Standard sei, das Recht bekommen, die Genehmigungspraxis der Bundesregierung bei Rüstungsexporten zu kontrollieren.

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March 9, 2010

EADS verliert Milliardenauftrag für US-Luftwaffe

EADS verliert Milliardenauftrag für US-Luftwaffe

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Veröffentlicht: 23:00, 9. Mär. 2010 (CET)
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Paris (Frankreich), 09.03.2010 – Der europäische Rüstungs- und Raumfahrtkonzern EADS und sein US-Partner Northrop Grumman zogen am Donnerstag ihr Angebot für den Bau von Tankflugzeugen für das US-Verteidigungsministerium zurück.

In den Medien war der Großauftrag aus dem Pentagon überschwenglich schon als „Geschäft des Jahrhunderts“ bezeichnet worden. Es ging um den Bau von 179 Tankflugzeugen mit einem Gesamtvolumen von rund 35 Milliarden US-Dollar. Vor fast genau zwei Jahren schien EADS den Deal schon in der Tasche zu haben (Wikinews berichtete). Doch dann kam alles anders. Der US-Flugzeugbauer Boeing betrieb intensive Lobbyarbeit. Der Rechnungshof des US-Kongresses erklärte die Ausschreibung daraufhin für fehlerhaft, der Auftrag wurde neu ausgeschrieben. Das Rennen schien wieder offen. Nach Einschätzung des Airbus-Vorstandsvorsitzenden Thomas Enders wurden die Bedingungen nun jedoch so geändert, dass sie genau auf das Angebot des US-Konkurrenten Boeing zugeschnitten waren. Nach bisher unbestätigten Berichten wurde der Firma Boeing außerdem Einsicht in das Angebot von EADS und seines US-Partners Northrop Grumman gewährt und konnte sein Angebot darauf abstimmen.

Am Dienstag zog der US-Partner von EADS, Northrop Grumman, der als Generalunternehmer fungierte, das Angebot beim Pentagon mit der Begründung zurück, dieses habe die Ausschreibung voll auf Boeing zugeschnitten. Der Airbus-Vorstandsvorsitzende Enders schloss sich dieser Einschätzung mit den Worten an: „Wenn unser Partner Northrop Grumman überzeugt ist, dass wir in dem derzeitigen Umfeld keine Chance haben zu gewinnen – egal wie gut unser Angebot ist -, dann kann ich mich dieser Einschätzung nur anschließen.“

Für EADS bedeutet der Verlust dieses Großauftrages nach Einschätzung von Marktbeobachtern einen Tiefschlag. EADS-Vorstandsvorsitzender Louis Gallois kommentierte das Ende des Tankflugzeugprojekts mit den Worten: „Fest steht nur, dass die Amerikaner nun zum ersten Mal seit Jahrzehnten nicht das beste Verteidigungsmaterial haben werden, denn alle wissen, dass der A330 das modernere und leistungsfähigere Flugzeug ist.“

Die Börsianer zeigten sich enttäuscht. Die EADS-Aktie verlor in Paris und Frankfurt um rund fünf Prozent. Im Gegenzug profitierte Boeing von der neuen Situation, die Boeing-Aktie gewann ein Prozent.

Den Großauftrag aus den USA hätte der Konzern EADS gut gebrauchen können. Unter anderem wegen der Finanzierungsprobleme beim Militärtransporter A400M verbuchte der Konzern für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Nettoverlust von 763 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor konnte EADS noch einen Gewinn von 1,572 Milliarden Euro verbuchen. Aber auch die Mehrkosten beim Bau des Großraumflugzeugs A380 machten dem Konzern zu schaffen.

EU-Kommission und Bundesregierung äußerten indessen Zweifel, ob bei der Vergabe von Aufträgen im Rüstungsbereich der Vereinigten Staaten alles mit rechten Dingen zugegangen sei. Der deutsche Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) warf den USA vor, den Konkurrenten Boeing bevorzugt zu haben. Brüderle sieht die Gefahr der Einschränkung des freien Wettbewerbs.

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