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August 19, 2005

Al-Qaida-Gruppierung bekennt sich zu Raketenangriff auf US-Kriegsschiffe im Roten Meer

Al-Qaida-Gruppierung bekennt sich zu Raketenangriff auf US-Kriegsschiffe im Roten Meer

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Aqaba (Jordanien) / Eilat (Israel), 19.08.2005 – Für den Raketenangriff, der heute auf Kriegsschiffe der US-Marine im Roten Meer vor der jordanischen Hafenstadt Akaba verübt wurde, hat eine Terrororganisation namens „Abdallah-Azzam-Brigaden“ die Verantwortung übernommen.

Die Organisation bezeichnet sich als zu Al-Qaida gehörig. Die Stellungnahme wurde auf einer Internetseite veröffentlicht, die gelegentlich von Gruppen benutzt wird, die sich als mit Al-Qaida verbunden bezeichnen. In der Stellungnahme heißt es: „Eine Gruppe unserer Mudschahedin hat drei Katjuscha-Raketen auf US-Schiffe in Jordanien und dem Hafen von Eilat abgeschossen, bevor sie sicher zu ihrer Basis zurückgekehrt sind.“ Weiter heißt es in dem Bekennerschreiben: „Zionisten sind ein legitimes Ziel und wir warnen die Amerikaner, die ihre Korruption über die ganze Welt verbreiten und die den Reichtum des muslimischen Volkes gestohlen haben, dass sie weitere schmerzliche Angriffe zu erwarten haben.“ Die Gruppe nannte diesen Angriff lediglich einen Auftakt für weitere Angriffe in Jordanien. Jordanische Sicherheitskreise gaben bekannt, sie würden nach drei Männern fahnden, die den Angriff von einem Gebiet mit Lagerhäusern in der Nähe der Stadtgrenze gestartet hätten.

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  • Raketenangriffe auf Israel und US-Kriegsschiff (19.08.2005)

Quellen

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Raketenangriffe auf Israel und US-Kriegsschiff

Raketenangriffe auf Israel und US-Kriegsschiff

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Hotelkomplexe säumen den Küstenstreifen am Roten Meer

USS Ashland

Aqaba / Eilat (Israel), 19.08.2005 – Das im Hafen von Akaba (Jordanien) liegende US-Kriegsschiff „Ashland“ und die israelische Hafenstadt Eilat sind heute von Jordanien aus angegriffen worden. Wer die Angreifer sind, ist zur Zeit noch unbekannt, auch die Frage, ob der Angriff mittels Granaten oder Raketen erfolgte.

  • Die NZZ berichtet, dass der Angriff auf das Kriegsschiff mittels einer Granate erfolgte.
  • Hingegen schreibt der Spiegel mit Berufung auf das israelische Verteidigungsministerium, dass es sich bei dem Angriff auf die „Ahsland“ um Raketen gehandelt hat.
  • CNN berichtet mit Berufung auf das US-Verteidigungsministerium, dass das Kriegsschiff mit zwei Mörsergranaten beschossen wurde.

Übereinstimmend wird jedoch berichtet, dass die „Ashland“ bei dem Angriff nicht getroffen wurde, sondern dass der Flugkörper weiter geflogen und in einem jordanischen Lagerhaus eingeschlagen sei. Weiterhin wird übereinstimmend berichtet, dass es bei dem Angriff keine Verletzten gegeben habe. Neben der “Ahshland” soll ein weiteres US-Kriegsschiff im Hafen von Akaba gelegen haben. Beide Schiffe haben den Hafen unverzüglich verlassen.

Der Angriff auf die Stadt Eilat sei wenige Minuten später erfolgt. Auch hier gibt es widersprüchliche Meldungen bezüglich des Angriffsmittels.

  • Die NZZ lässt die Frage offen, ob es sich um Granaten oder Raketen bei diesem Angriff gehandelt hat.
  • Der Spiegel und das Handelsblatt berichtet auch hier wieder mit Berufung auf das Israelische Verteidigungsministerium von Raketenangriffen. Es soll sich um Raketen des Typs der russischen Katjuscha-Boden-Boden-Kurzstreckenrakete handeln.

Auch dieser Angriff blieb nach übereinstimmenden Berichten ohne Verletzte und hinterließ nur geringen Sachschaden, da das Angriffsmittel nicht explodierte.

Die Badeorte Akaba und Eilat liegen nur wenige Kilometer voneinander entfernt.

Quellen

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July 27, 2005

Antonow 12 fährt leer über das Rollfeld: Bruchlandung

Antonow 12 fährt leer über das Rollfeld: Bruchlandung

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Artikelstatus: Fertig 27. Jul. 2005 (CEST)
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Aqaba (Jordanien), 27.07.2005 – Eine militärische Transportmaschine vom Typ Antonow An-12 aus Moldawien ist bei einer Bruchlandung zu Schaden gekommen.

Der Unfall ereignete sich gestern Abend auf dem Flughafen der jordanischen Hafenstadt Aqaba am Roten Meer. Die Maschine russischer Bauart rollte nach Behördenangaben leer über das Rollfeld. Sie kam von der Bahn ab und erlitt eine Bruchlandung.

Über die Hintergründe des Zwischenfalls herrscht Unklarheit. Die jordanische Nachrichtenagentur „Petra“ berichtet, die Bremsen des Flugzeugs hätten bei der Landung versagt. Es gäbe keine Informationen zu möglichen Opfern.

Anders hingegen die Aussage eines Vertreters der Zivilluftfahrtbehörde in Jordanien. Nach dessen Angaben gab es keine Verletzten und der Unfall sei nicht bei der Landung passiert. Vielmehr sei das Flugzeug in einer Geisterfahrt über das Rollfeld gefahren. Grund wäre ein eventueller Defekt eines der vorderen Reifen. Als Ursache wäre möglich, dass die Crew das Flugzeug vor dem Verlassen nur ungenügend abgesichert hat. Durch die windigen Wetterverhältnisse am gestrigen Abend hat sich das Flugzeug eventuell verselbständigt.

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