WikiNews de

April 1, 2016

Neuer Bundesverkehrsplan spart mehrere Milliarden Euro

Neuer Bundesverkehrsplan spart mehrere Milliarden Euro

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wikinews-logo-textless-35px.png Achtung: Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Aprilscherz.
Veröffentlicht: 09:22, 1. Apr. 2016 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Deutschland bald ohne Flugverkehr?

100 Jahre Autobahn – das wars dann wohl

Berlin (Deutschland), 01.04.2016 – Für den neuen Bundesverkehrsplan wurden mehrere tausend Projektvorschläge geprüft und bewertet. Dabei kam Erstaunliches heraus: Der Luftverkehr wird nicht mehr benötigt, und auch beim Straßenbau kann viel Geld eingespart werden. Die finanziellen Mittel verteilen sich wie folgt: Für Straßen werden 50 %, die Schiene 41 % und die Wasserwege 9 % der Gelder ausgegeben, die das Bundesverkehrsministerium zur Verfügung stellt. Wie ein Sprecher des Ministeriums auf Anfrage mitteilte, belaufen sich die Einsparungen allein durch den Wegfall des Flugverkehrs auf mehrere Milliarden Euro. Ob dies auch zur Stillegung aller Flughäfen bis zum Jahre 2030, wenn der neue Plan inkrafttreten wird, führt, konnte der Sprecher zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen.

Sprecher der Oppositionsparteien GRÜNE und LINKE im Bundestag zeigten sich hocherfreut von der Nachricht. Die AfD protestierte. CDU und CSU drohten mit sofortigem Bruch der Regierungskoalition. Die FDP fordert, die eingesparten Gelder in den Straßenbau zu investierten. Der Wirtschaftsminister, der hauptverantwortlich für den Plan ist, gehört der SPD an und hofft zugleich von den schlechten Wahlergebnissen seiner Partei wegzukommen, da bald viele Anwohner von Flughäfen Ruhe vor nächtlichen Starts und Landungen haben werden. Besonders erleichtert zeigte sich der Oberbürgermeister von Frankfurt am Main, dem Sitz des größten Verkehrsflughafens in Deutschland.

Beim Straßenbau können viele Gelder eingespart werden, da sich die Bundesregierung aus der Verantwortung für die Autobahnen zurückziehen will. Insbesondere die Ausbauten um die großen Städte wie Berlin, Hamburg und München sollen in Zukunft die Stadtväter selbst finanzieren. Dies wird aus den Karten ersichtlich, die das Verkehrsministerium veröffentlichte: Im Umkreis vieler großer Städte hören die Autobahnen einfach auf, einen Aus- oder Neubau will der Bund trotz wachsenden Verkehrs nicht vornehmen. Ein Kilometer Autobahn kostet beim Ausbau zum Beispiel von 4 auf 6 Fahrstreifen etwa 10 Millionen Euro.

Damit das aber den Stadtplanern und Autofahrern nicht so auffällt, wurden unterschiedliche Zahlen in dem umfangreichen Werk des Bundesverkehrsplans verwendet, um den Leser etwas zu verwirren. So sind manche Straßenabschnitte, je nachdem, welche Tabelle oder welche Karte verwendet wird, einmal 12 km und ein andermal nur 6 km lang. Manchmal wurden auch einfach die Brücken weggelassen. Dies erklärte der Sprecher des Ministeriums mit dem großen Datenumfang, bei dem Fehler nicht zu vermeiden seien. Der gedruckte Gesamtplan umfasst 200 Seiten, der Umweltbericht nochmals 252 Seiten. Hinzu kommen die Grundkonzeption für den Bundesverkehrswegeplan 2015 mit 100 Seiten und zahlreiche Karten. Tatsache ist, dass es im Jahre 2030 wohl nur noch die Hälfte an funktionsfähigen Autobahnen in Deutschland gibt, wenn der Bundesverkehrsplan in seiner jetzigen Fassung umgesetzt wird. Was mit den stillgelegten Strecken geschehen soll, bleibt unklar.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Portal:Politik in Deutschland

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

April 2, 2011

Tagesspiegel: „Sarrazin tritt als Spitzenkandidat für die Berliner FDP an“

Tagesspiegel: „Sarrazin tritt als Spitzenkandidat für die Berliner FDP an“

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 21:12, 2. Apr. 2011 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Thilo Sarrazin bei einer Buchpräsentation (Aug. 2010)

Tagesspiegel: „Sarrazin tritt als Spitzenkandidat für die Berliner FDP an“
Man könnte ja auf die Idee kommen, dass auch Erbfaktoren für das Versagen von Teilen der türkischen Bevölkerung im deutschen Schulsystem verantwortlich sind.
Tagesspiegel: „Sarrazin tritt als Spitzenkandidat für die Berliner FDP an“

– Autor: Thilo Sarrazin, zitiert lt. Wikipedia

Berlin (Deutschland), 02.04.2011 – Als Befreiungsschlag für die Berliner FDP, um aus dem Umfragetief herauszukommen, servierte der Berliner Tagesspiegel seinen Lesern gestern die Meldung: „Sarrazin kandidiert für Berliner FDP“. Der FDP-Landesvorstand verspreche sich von der Kandidatur Sarrazins ein zweistelliges Ergebnis bei den nächsten Wahlen. Das war natürlich ein Aprilscherz. Jedenfalls löste die Veröffentlichung in dem Internetportal der Zeitung einen Ansturm von 800 Kommentaren aus, immerhin waren auch 600 dabei, die das Ganze sofort als Aprilscherz erkannten.

Tagesspiegel: „Sarrazin tritt als Spitzenkandidat für die Berliner FDP an“
Alle Juden teilen ein bestimmtes Gen, Basken haben bestimmte Gene, die sie von anderen unterscheiden.
Tagesspiegel: „Sarrazin tritt als Spitzenkandidat für die Berliner FDP an“

– Autor: Thilo Sarrazin, zitiert lt. wirtschaftsblatt.at

Thilo Sarrazin (zurzeit noch SPD-Mitglied; gegen ihn läuft ein Ausschlussverfahren) war mit bizarren Thesen über Sozialleistungsempfänger und in Deutschland lebende Ausländer in Erscheinung getreten. Muslimischen Migranten hatte er erbliche Dummheit unterstellt und ein „jüdisches Gen“ postuliert. Sein Buch „Deutschland schafft sich ab“ wurde in Deutschland in einer Auflage von 1,25 Millionen Exemplaren verkauft (Stand: Dezember 2010).

Die extreme Rechte in Deutschland hatte in dem Sarrazin-Buch eine Unterstützung für ihre nationalistischen Thesen gesehen. Bei den Kommunalwahlen in Hessen hatte die NPD auf einem Werbeplakat mit dem Buchcover von Sarrazins Buch und der Bildunterschrift „Sarrazin hat recht!“ geworben. Der Verlag Random House, der den Bestseller herausgebracht hatte, konnte sich dagegen jedoch gerichtlich erfolgreich wehren. Die NPD darf das Buchcover jetzt nicht mehr für Propagandazwecke benutzen.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

April 1, 2011

Wissenschaftler aus Bremen fliegen zum Mars

Wissenschaftler aus Bremen fliegen zum Mars

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 21:12, 1. Apr. 2011 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.
Wikinews-logo-textless-35px.png Achtung: Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Aprilscherz.
Crystal 128 date.png

Bremen (Deutschland), 01.04.2011 – Wie aus gut unterrichteter Quelle verlautet, sind die Planungen für ein bemanntes Raumfahrtunternehmen zum Nachbarplaneten Mars vor kurzem in Bremen abgeschlossen worden. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bremen und das Raumfahrtunternehmen EADS haben ein gemeinsames Konzept vorgelegt, das jedoch noch unter Verschluss gehalten wird. Um die lange Flugzeit für die Wissenschaftler angenehm zu gestalten, soll die Besatzung der Raumfähre in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt werden. Die betreffenden Wissenschaftler der Universität Bremen haben bereits ihr Einverständnis zu diesem in der Welt einmaligen Experiment gegeben. Seit dem Jahre 2009 testet die Europäische Raumfahrtbehörde ESA, wie Teilnehmer einer insgesamt 520 Tage dauernden Mars-Expedition auf eine isolierte Situation reagieren.

Allerdings sollen noch die Ergebnisse des Mars-Laboratoriums im Jahre 2012 abgewartet werden, bevor konkrete Forschungsaufgaben für die Marsoberfläche in allen Einzelheiten von den Bremer Wissenschaftlern ausgearbeitet werden sollen. Mit dem Mars-Laboratorium soll zum ersten Mal auf dem Mars eine Präzisionslandung durchgeführt werden. Sobald die Finanzierung für einen bemannten Flug gesichert ist, soll das Projekt in einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Der Ort für den Start der bemannten Marsrakete steht noch nicht fest. EADS, ein weltweit führendes Unternehmen der Luft- und Raumfahrt, beschäftigt mehr als 120.000 Mitarbeiter. Die bemannte Raumfahrt ist Unternehmensschwerpunkt der Firma Astrium, einer 100-prozentigen Tochter von EADS. Diese Firma hat auch eine Niederlassung in Bremen und betreut von dort das Wissenschaftslabor Columbus.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Raumfahrt
  • Das große Wikinews-Raumfahrt-Dossier 2010

Quellen

Originäre Berichterstattung
Plume ombre.png
Dieser Artikel enthält Journalismus aus erster Hand. Details befinden sich auf der Diskussionsseite.

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

April 2, 2010

EU plant vorherige Sichtung von nutzergenerierten Videos

EU plant vorherige Sichtung von nutzergenerierten Videos

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 14:45, 2. Apr. 2010 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.
Wikinews-logo-textless-35px.png Achtung: Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Aprilscherz.
Crystal 128 date.png

Brüssel (Belgien), 02.04.2010 – Wie aus einem inzwischen nicht mehr verfügbaren Dokument bei Wikileaks hervorgeht, plant die EU zur Bekämpfung von Kinderpornografie die Erzwingung einer Sichtung nutzergenerierter Videoinhalte vor deren Veröffentlichung.

Plattformen wie YouTube und YouPorn wären somit nicht mehr von EU-Staaten aus erreichbar, wenn die Betreiber benutzergenerierte Inhalte nicht vor der Veröffentlichung prüfen. EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström begründete dies in dem Dokument damit, dass nur eine Verhinderung bereits der Veröffentlichung kinderpornografischer Inhalte einen Erfolg darstellen könne und eine nachträgliche Löschung nur das Symptom bekämpfe.

Sie merkte in einem Abschnitt über die Frage der Zensur („European laws and censorship“) an, dass der Richtlinienentwurf vorsieht, dass nach einer vorherigen individuellen Prüfung von Videos durch Videoportalbetreiber diese weiterhin ins Internet gestellt werden können. Es handele sich somit nicht um Zensurmaßnahmen.

Malmström gelangte zuletzt mit ihrer Forderung nach Internetsperren in die Kritik. Ihr wurde vorgeworfen, dass Sperren nutzlos seien, da durch eine Beschwerde bei entsprechenden Stellen wie dem Internet Service Provider kinderpornografische Seiten ebenfalls aus dem Internet verschwinden.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

April 1, 2005

WM 2006 nach England verlegt

Filed under: Artikelstatus: Fertig,Wikinews:Aprilscherz — admin @ 5:00 am

WM 2006 nach England verlegt – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

WM 2006 nach England verlegt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.
Wikinews-logo-textless-35px.png Achtung: Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Aprilscherz.

Frankfurt a.M. (Deutschland), 01.04.2005 – Wie der Weltverband FIFA in der Nacht bekanntgegeben hat, wird die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 doch nicht in Deutschland stattfinden. Viele der neu gebauten deutschen Arenen entsprechen nicht den FIFA-Richtlinien. Unter anderem sind dort die Abstände der Sitzreihen und Fluchtwege zu knapp bemessen. Das deutsche Organisationskomitee hat bereits eingeräumt, dass bei der Umrechnung von Zoll in Meter Fehler passiert seien. Da die Zeit für die nötigen Umbauarbeiten nun zu knapp ist, bekam England jetzt den Zuschlag zur Austragung der WM 2006.

Themenverwandte Artikel

  • Fußball-Weltmeisterschaft 2006

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.