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August 3, 2014

Thailand: Zugwaggons nur für Frauen eingeführt

Thailand: Zugwaggons nur für Frauen eingeführt

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Veröffentlicht: 03.08.2014, 03:14 (CEST)
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Emblem der thailändischen Staatseisenbahn.

Bangkok (Thailand), 03.08.2014 – Die thailändische Eisenbahn hat am 1. August erneut Waggons, die nur für Frauen reserviert sind, eingeführt. Ein ähnliches Projekt in Zügen zwischen Bangkok und Chiang Mai war 2001 nach ein paar Monaten wieder eingestellt worden, da es nicht auf genügend Interesse stieß, um profitabel zu sein. Diesmal sind Züge auf jeder Fernverbindung mit entsprechenden Waggons ausgestattet. Die Maßnahme folgt der Vergewaltigung und dem Mord an einem 13-jährigen Mädchen in einem Zug auf der Fahrt nach Bangkok im Juni dieses Jahres. Ein Eisenbahnangestellter wurde als Haupttäter und ein weiterer als Mittäter verhaftet. Der Leiter der thailändischen Eisenbahn wurde, nachdem der Fall für großes öffentliches Aufsehen gesorgt hatte, entlassen.

Zug der Thailändischen Staatsbahn

Die Waggons, die auf ausgewählten Übernachtverbindungen eingesetzt werden, werden von weiblichen Eisenbahnangestellten betreut, und nur männliche Fahrgäste, die jünger als 10 Jahre und kleiner als 1,50 m sind, dürfen ebenfalls in ihnen reisen.

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June 8, 2013

Ingolstadt: Ein Toter nach Busunglück auf der Autobahn 9

Ingolstadt: Ein Toter nach Busunglück auf der Autobahn 9

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Veröffentlicht: 13:47, 8. Jun. 2013 (CEST)
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Die Autobahn 9 bei Ingolstadt.

Ingolstadt (Deutschland), 08.06.2013 – Am Samstagmorgen gegen 4.15 Uhr ereignete sich bei Ingolstadt auf der Autobahn 9 ein schweres Busunglück mit einem polnischen Reisebus. Bei dem Unfall kam ein Mensch ums Leben, 35 weitere wurden verletzt, darunter drei schwer.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei war der aus Polen kommende Bus nach einem Überholvorgang zwischen den beiden Anschlussstellen Ingolstadt Süd und Manching aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Dabei geriet er auf eine Böschung neben der Autobahn und kippte nach links um.

Nach Angaben der Behörden war der Bus mit rund 45 Personen, darunter einer Gruppe mit Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren, besetzt. Die Feuerwehr konnte einen Jugendlichen befreien, der eingeklemmt war. Viele Insassen konnten noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte den Bus eigenständig verlassen.

Ein Großaufgebot an Feuerwehr und Rettungsdiensten sowie Kräfte des Kriseninterventionsteams waren im Einsatz. Die verletzten Menschen wurden teils mit Rettungshubschraubern in nahegelegene Kliniken gebracht. Leichtverletzte wurden nach der Erstversorgung von Rettungskräften betreut.

Die Bergungsarbeiten dauerten bis zum Vormittag an. Der Verkehr wurde auf einem Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet, wodurch es zu Staus kam.

Der Bus war in der südwestpolnischen Stadt Lwówek Śląski gestartet und in Richtung Frankreich unterwegs.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Verkehrsunfälle

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June 4, 2013

Mehrere Tote bei Verkehrsunfällen auf der Bundesautobahn 5

Mehrere Tote bei Verkehrsunfällen auf der Bundesautobahn 5

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Veröffentlicht: 10:21, 4. Jun. 2013 (CEST)
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Blick auf die Autobahn 5 beim Dreieck Karlsruhe in Richtung Norden.

Karlsruhe / Bruchsal / Kronau (Deutschland), 04.06.2013 – Am Montag sind bei zwei Verkehrsunfällen auf der Bundesautobahn 5 bei Karlsruhe insgesamt sechs Menschen ums Leben gekommen. Bereits am Montagmorgen kurz vor 8.00 Uhr ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der Fahrbahn in Richtung Süden in Höhe Büchenau bei Bruchsal. Es kam zu einer Vollsperrung und stundenlangen Behinderungen. An einem Stauende bei Kronau hat sich ein weiterer Auffahrunfall ereignet, bei dem ein weiterer Lkw-Fahrer ums Leben gekommen ist. Insgesamt waren acht Lastwagen in die beiden Auffahrunfällen verwickelt.

Nach ersten Erkenntnissen war der langanhaltende Regen der Ausgangspunkt. Dadurch war ein Stück Böschung auf die Fahrbahn am Dreieck Karlsruhe gerutscht. Für die Aufräumarbeiten musste die Polizei die Fahrbahn verengen. In der Folge bildete sich ein zwölf Kilometer langer Stau, an dessen Ende ein mit Dämmmaterial beladener Lastwagen aus noch ungeklärter Ursache auf einen unbeladenen kleineren Fahrzeugtransporter mit Anhänger auffuhr. Der Lastwagen kippte ihn samt seinen Aufhänger um und schob ihn auf drei weitere Lastwagen. Daraufhin fingen der Kleintransporter sowie die drei Lastwagen sofort Feuer. Unfallhelfer und zahlreiche hinzugeeilte Feuerwehren konnten das Ausbrennen nicht verhindern.

Laut der Polizei handelt es sich bei den Toten um Insassen des Kleintransporters, die in ihrem Fahrzeug verbrannten und erst einige Stunden nach dem Unglück geborgen werden konnten. Zunächst wurde von zwei Toten berichtet. Am frühen Nachmittag gegen 16.00 Uhr wurde die Zahl der Todesopfer auf vier erhöht. Bei der Bergung des völlig ausgebrannten Fahrzeugwracks wurde ein fünftes Todesopfer gefunden. Die Toten konnten noch nicht identifiziert werden. Vermutlich stammen sie aus Litauen, so die Polizei. Die Insassen der anderen beteiligten Fahrzeuge, darunter der 31 Jahre alte Lastwagenfahrer, der mit seinem Fahrzeug auf den Kleinlastwagen aufgefahren ist, kamen mit dem Schrecken davon. Die genaue Ursache, weshalb er aufgefahren ist, konnte noch nicht ermittelt werden. Hierzu stehen noch umfangreiche Zeugenbefragungen und kriminaltechnische Erhebungen aus. Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe hat darüber hinaus einen Sachverständigen in ihre Ermittlungen einbezogen, teilte die Polizei weiter mit.

Die Autobahn wurde für zwei Stunden in beide Richtungen komplett gesperrt, da durch den Zusammenprall Fahrzeugteile auf die Gegenfahrbahn geschleudert worden waren und dort einen weiteren Unfall mit Sachschaden verursacht hatten. Es kam schnell zu einer massiven Staubildung mit starker Belastung der Nebenstrecken im morgendlichen Berufsverkehr. Nach knapp zwei Stunden konnte gegen 9.30 Uhr der Verkehr zumindest auf der Fahrbahn in Richtung Norden wieder freigegeben werden. Der Verkehr in Richtung Süden wurde an der Anschlussstelle Bruchsal von der Autobahn abgeleitet. Es bildete sich ein Stau von zeitweise bis zu einer Länge von 23 Kilometern. Nachdem die Unfallstelle geräumt worden war, wurde die Strecke freigegeben. Jedoch hat sich am Stauende ein zweiter Auffahrunfall ereignet, bei dem der 44 Jahre alte, aus Rumänien stammende, mutmaßliche Unfallverursacher eingeklemmt wurde und seinen schweren Verletzungen erlegen ist. Der holländische Fahrer des Lastwagens, den er gerammt hatte, wurde schwer verletzt. Die anderen Unfallbeteiligten kamen mit dem Schrecken davon. Zwischen dem Kreuz Walldorf und der Anschlussstelle Kronau kam es aufgrund von Aufräumarbeiten zu mehreren kurzfristigen Sperrungen, die zu Verkehrsbehinderungen führten.

Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Bruchsal, Karlsdorf-Neuthard, Weingarten, Kirrlach, Ettlingen und der Karlsruher Berufsfeuerwehr zur Brandbekämpfung vor Ort. Darüber hinaus waren 18 Angehörige der Rettungsdienste sowie zwei Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Höhe des Gesamtschadens wird auf mehrere 100.000 Euro geschätzt.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Straßenverkehr
  • Portal:Verkehrsunfälle

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February 20, 2013

Zwei Tote bei Massenkarambolage auf der Bundesautobahn 6

Zwei Tote bei Massenkarambolage auf der Bundesautobahn 6

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Veröffentlicht: 14:38, 20. Feb. 2013 (CET)
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Die Bundesautobahn 6 bei Crailsheim in Richtung Kirchberg.

Ilshofen (Deutschland), 20.02.2013 – Am Dienstagmittag sind bei einer Massenkarambolage auf der Bundesautobahn 6 im Kreis Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg zwei Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 20 Menschen wurden verletzt, davon erlitten mindestens drei schwere Verletzungen.

Nach ersten Erkenntnissen soll die Explosion des Turboladers eines Lastwagens, der in Richtung Heilbronn unterwegs war, der Auslöser des Massenunfalls gewesen sein. Laut Polizei sorgte dann eine große Rauchwolke für schlechte Sicht und Bremsmanöver der Fahrzeuge. In die Massenkarambolage sollen 44 Fahrzeuge, davon 17 Lkw und 27 Pkw, verwickelt gewesen sein.

Das Deutsche Rote Kreuz, das Technische Hilfswerk, die Feuerwehren von Crailsheim, Ilshofen und Kirchberg sowie die Polizei waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Unter anderem stellten sie Zelte auf, in denen die leicht- und unverletzten Unfallbeteiligten versorgt wurden. Die Schwerverletzten wurden in mehrere Krankenhäuser gebracht. Auch Notfallseelsorger waren im Einsatz.

Die Autobahn wurde auf dem Abschnitt zwischen Ilshofen-Wolpertshausen und Kirchberg von der Polizei für die Unfallaufnahme und die Aufräumarbeiten in beide Richtungen komplett gesperrt. Diese dauerten bis nach Einbruch der Dämmerung an und gestalteten sich aufgrund der unübersichtlichen Unfallstelle schwierig. „Zuerst pumpen wir die Tanks der Fahrzeuge leer“, sagte der Einsatzleiter der Crailsheimer Feuerwehr. Zeugen zufolge mussten ausgelaufene Betriebsstoffe aus einem Bach gepumpt werden.

Aufgrund der Vollsperrung wurde der Verkehr umgeleitet. Es bildeten sich in beide Richtungen vor der Unfallstelle jeweils bis zu 15 Kilometer lange Staus. Der entstandene Sachschaden dürfte nach Schätzung der Polizei im Millionenbereich liegen. Rund 15 Stunden nach der Massenkarambolage wurde der Autobahnabschnitt am frühen Mittwochmorgen wieder freigegeben.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Straßenverkehr
  • Portal:Verkehrsunfälle

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December 28, 2012

Volksrepublik China: Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke Peking–Guangzhou eröffnet

Volksrepublik China: Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke Peking–Guangzhou eröffnet

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Veröffentlicht: 11:13, 28. Dez. 2012 (CET)
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Peking / Guangzhou (Volksrepublik China), 28.12.2012 – Die chinesischen Eisenbahnen haben die 2298 Kilometer lange Schnellfahrstrecke von Peking nach Guangzhou in Betrieb genommen. Bei der Strecke handelt es sich um die längste durchgehende Schnellfahrstrecke der Welt. Durch die Inbetriebnahme verkürzt sich die Reisezeit zwischen beiden Städten von bisher über zwanzig auf etwa acht Stunden. Die täglich bis zu 155 Züge in beiden Richtungen zwischen beiden Städten sind mit einer durchschnittlichen Reisegeschwindigkeit von 300 Kilometern pro Stunde unterwegs. Das chinesische Hochgeschwindigkeitsnetz hat nun eine Länge von etwa 9300 Kilometern, und bis 2020 soll es 50.000 Kilometer umfassen.

Die Fertigstellung der Strecke hatte sich um etwa ein Jahr verzögert, weil die chinesische Regierung nach dem Zusammenstoß zweier Schnellzüge im Juli 2011, bei dem bei Wenzhou im Osten der Volksrepublik 40 Personen getötet wurden, eine Überprüfung der Verkehrssicherheit im gesamten Hochgeschwindigkeitsnetz angeordnet hatte. Die Fahrpreise für die Strecke liegen zwischen 107 und 338 Euro und damit auf dem Niveau preisgünstiger Flüge zwischen beiden Städten.

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November 22, 2012

Bombenanschlag auf Omnibus in Tel Aviv

Bombenanschlag auf Omnibus in Tel Aviv – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Bombenanschlag auf Omnibus in Tel Aviv

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Veröffentlicht: 09:39, 22. Nov. 2012 (CET)
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Tel Aviv (Israel), 22.11.2012 – Bei einem Bombenanschlag auf einen Linienbus in Tel Aviv wurden am Mittwoch 27 Personen verletzt. Es handelte sich um den ersten Bombenanschlag in Tel Aviv seit 2006. Der Anschlag löste Befürchtungen aus, es könne erneut zu einer Intifada kommen. Während der ersten und zweiten Intifada wurden mehr als 1.000 Israelis und durch israelische Vergeltungsmaßnahmen auch mehr als 5.000 Palästinenser getötet.

Zu dem Bombenanschlag hat sich die Organisation Volksfront zur Befreiung Palästinas – Generalkommando bekannt, doch liegen für ihre Täterschaft keine Beweise vor. Die Hamas lobte die Bombenexplosion als „eine natürliche Antwort auf die Besatzungsverbrechen und die andauernden Massaker gegenüber Zivilisten im Gazastreifen.“

Nach Ansicht von Bassem Ezbidi, einem politischen Analysten im Westjordanland, ist es unwahrscheinlich, dass Hamas hinter der Explosion steckt. Anschläge auf Busse hinterließen in der Erinnerung der Leute eine schlechte Wirkung, was Hamas im Moment, in dem sie internationale Unterstützung gewinne, nicht gebrauchen könne, so Ezbidi. Allerdings sei der Vorgang bei Hamas als Signal willkommen, es könne zu einem Wiederaufleben der Intifada kommen, falls Israel eine Bodenoffensive in den Gazastreifen beginnen würde.

Die Bombenexplosion ereignete sich während der Fahrt, kurz bevor der Bus eine Haltestelle auf dem Schaul-Hamelech-Boulevard im frequentierten Zentrum der Stadt erreichte, unweit eines Museums und gegenüber eines Eingangs zum Hauptquartier der israelischen Armee. Ein Mann hatte den Sprengkörper zurückgelassen, bevor er den Bus verließ.

Der Anschlag wurde von US-Außenministerin Hillary Clinton „streng verurteilt“. Clinton befindet sich derzeit im Nahen Osten, um an der Herbeiführung eines Waffenstillstandes zwischen Israel und den verschiedenen Milizen im Gazastreifen mitzuwirken. Sie traf zunächst mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu und dann mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas zusammen, bevor sie nach Kairo flog, um mit dem ägyptischen Präsidenten Mursi zu sprechen. Dieser traf später auch mit UN-Generalsekretär Ban Ki-mun zusammen.

Ein starker Anstieg von Raketenabschüssen aus dem Gazastreifen hatte Israel zur gezielten Tötung des Anführers der Qassam-Brigaden, Ahmed al-Dschabari und der nachfolgenden Militäroperation „Wolkensäule“ veranlasst. Durch israelische Militärflugzeuge und Hubschrauber wurden zahlreiche militärische Ziele im Gazastreifen angegriffen. Seit Beginn der Offensive am 14. November wurden 144 Palästinenser getötet, unter den Toten sind nach Angaben von Aschraf al-Kidry, einem Angehörigen der Gesundheitsbehörden im Gazastreifen, 60 Zivilisten.

Auf israelischer Seite wurden durch den Beschuss mit Raketen aus dem Gazastreifen bislang fünf Zivilisten getötet. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Kämpfe 1.400 palästinensische Raketen gezählt, von denen einige hundert durch ein von den Vereinigten Staaten mitfinanziertes Raketenabwehrsystem namens Iron Dome abgeschossen wurden. Die israelische Luftwaffe flog bislang rund 1.500 Ziele im Gazastreifen an.

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November 13, 2012

Nach Triebwerkschaden: Airbus A380 muss umkehren

Nach Triebwerkschaden: Airbus A380 muss umkehren

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Veröffentlicht: 23:22, 13. Nov. 2012 (CET)
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Sydney (Australien), 13.11.2012 – Ein Airbus A380 der Fluggesellschaft Emirates auf dem Flug von Sydney nach Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist nach einem Triebwerkschaden zum Ausgangsflughafen zurückgekehrt. Die Maschine befand sich noch auf dem Steigflug, als sich der Zwischenfall ereignete. Die Crew ließ daraufhin Treibstoff ab und landete das vierstrahlige Flugzeug etwa zwei Stunden später. Die Passagiere wurden auf andere Flüge umgebucht.

Die Ursache des Triebwerkproblems wird untersucht. Einige Passagiere hatten von einem Knall und Flammen berichtet, die aus dem Triebwerk geschlagen haben sollen. Diese Aussagen wurden von einer Sprecherin der Fluglinie nicht bestätigt. Es habe keinen Brand oder Rauchentwicklung an dem Triebwerk gegeben, „möglicherweise hat es einen Knall gegeben“, räumte die Emirates-Sprecherin ein. Matt Campbell, ein Reporter der australischen Tageszeitung Sydney Morning Herald, der sich an Bord befunden hatte, sagte, er habe zwar ein grelles Licht wahrgenommen, jedoch keine Flammen gesehen. Die Crew von Flug EK 413 habe mit der Unternehmenszentrale in Dubai Rücksprache gehalten, ob der Flug dorthin fortgesetzt werde, doch wurde kurz darauf über Lautsprecher mitgeteilt, dass das Flugzeug nach Sydney zurückkehre, sagte Campbell.

Die von Emirates bestellten Flugzeuge des Typs Airbus A380 werden mit jeweils vier Triebwerken vom Typ GP7270 des Konsortiums Engine Alliance ausgestattet. Dabei handelt es sich somit um andere Triebwerke als bei den Maschinen von Qantas, die von Rolls-Royce geliefert wurden. Am 4. November 2010 musste eine A380 der australischen Fluggesellschaft nach einer Triebswerkexplosion in Singapur notlanden. Als Ursache wurde damals ein Konstruktionsfehler ermittelt. Die meisten Rolls-Royce-Triebwerke in A380-Maschinen wurden daraufhin ausgetauscht.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Australien
  • Portal:Luftfahrt

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June 11, 2012

Wolfsburg: Müllwagenfahrer bricht mit rekordverdächtigen 4,77 Promille bewusstlos zusammen

Wolfsburg: Müllwagenfahrer bricht mit rekordverdächtigen 4,77 Promille bewusstlos zusammen

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Veröffentlicht: 21:20, 11. Jun. 2012 (CEST)
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Blutentnahme aus dem Unterarm

Wolfsburg (Deutschland), 11.06.2012 – Am frühen Vormittag brach ein 46-jähriger Müllwagenfahrer aus Sachsen-Anhalt‎ im Wolfsburger Stadtteil Vorsfelde am Steuer seines Entsorgungsfahrzeuges bewusstlos zusammen. 4,77 Promille Alkohol hatten für den plötzlichen Tiefschlaf des Mannes gesorgt.

Der Mann aus Sachsen-Anhalt‎ war dabei, mit seiner Kolonne Müll aus der Gegend abzuholen. Aufgeschreckt durch die plötzliche Bewusstlosigkeit wurden Notarzt und Rettungssanitäter verständigt. Als diese einen starken Alkoholgeruch im Führerhaus feststellten, zogen sie die Polizei hinzu. Schnell war eine Flasche „Eistee“ entdeckt, die dem Geruch zufolge ein starkes alkoholisches Getränk enthielt. Ein Atemalkoholtest ergab den Wert von 4,77 Promille. Eine Blutentnahme wurde angeordnet, der Führerschein des Schlafenden sichergestellt. Der Betrunkene wurde in Gewahrsam genommen und durfte unter medizinischer Aufsicht seinen Rausch ausschlafen.

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April 14, 2012

Bildbericht: Brückenabriss auf der A5 erfolgreich beendet

Bildbericht: Brückenabriss auf der A5 erfolgreich beendet

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Veröffentlicht: 04:55, 14. Apr. 2012 (CEST)
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Heidelberg (Deutschland), 14.04.2012 – Nachdem am zurückliegenden Karsamstag ein 55-jähriger Lastwagenfahrer mit seiner Ladung, einem Bagger, die zulässige Höhe überschritt und auf der A5 bei Heidelberg in eine Doppelbrücke raste, wurde diese nun knapp eine Woche später abgerissen. Bei der Havarie entstand ein Sachschaden von mindestens einer halben Million Euro, jedoch kam es zu keinen weiteren Unfällen.

Der Fahrer des Lastwagens muss sich zumindest wegen einer Ordnungswidrigkeit verantworten. Hätte er eine Ladung in dieser Höhe angemeldet, wäre die Kollision jedenfalls vermieden worden. Seit dem Unfall war die A5 im Bereich der Brücke in Fahrtrichtung Süden gesperrt. Am Donnerstagabend ab 19 Uhr wurde die A5 dort komplett gesperrt und unmittelbar mit dem Abbruch der Brücke begonnen. Die Arbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden, um 2 Uhr waren die Fahrbahndecken der Brücken bereits verschwunden. Nachdem der Schutt beseitigt und die Fahrbahn gereinigt wurde, konnte die Autobahn am Freitagmorgen gegen 9 Uhr wieder freigegeben werden.

Die beiden Brücken verbanden die Gemeinden Heidelberg-Pfaffengrund und Eppelheim. Die Stadt Heidelberg dringt nun auf einen Neubau sowie ein Brückenprovisorium damit etwa 200 Schüler täglich mit dem Fahrrad sicher zur ihrer Schule gelangen können.

Bilder vom Brückenabbruch

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Um die Fahrbahn zu schützen, wurde Sand aufgeschüttet

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Eine der zwei nebeneinanderstehenden Brücken diente als Fahrradweg.

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Durch den Anprall eines Baggers wurden die Stahlträger massiv verschoben.

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Die Brücken stammten aus dem Jahr 1938

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Mit grossen Kneifzangen rückte man zuerst dem Beton zu Leibe.

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Die Stahlträger mussten mit Schneidbrennern zerteilt werden, bevor sie in Containern abtransportiert werden konnten.

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Der letzte von insgesamt 8 Stahlträgern.

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1 Uhr 30: Das letzte Stück des Trägers liegt noch halb auf. Die Stützen wurden nicht abgerissen.

Alle Bilder
(wird noch ergänzt. Hier wird zukünftig eventuell auch Videomaterial zum Brückenabriss zu finden sein)

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Verkehr

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Originäre Berichterstattung
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February 23, 2012

München: Streit zwischen Senioren im Pkw führt zu Verkehrsunfall

München: Streit zwischen Senioren im Pkw führt zu Verkehrsunfall

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Veröffentlicht: 21:40, 23. Feb. 2012 (CET)
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Ismaning – Polizeiinspektion 26

Ismaning (Deutschland), 23.02.2012 – Am Mittwochabend kam es in Ismaning zu einem Frontalzustammenstoß eines Suzuki Jimny und eines Audi A 6. Eine 63-jährige Rentnerin war mit ihrem 62-jährigen Beifahrer in einen Streit geraten. Der Beifahrer zog dann plötzlich die Handbremse, so dass die Fahrerin die Kontrolle über den Pkw verlor und in die Gegenfahrbahn rutschte. Ein 54-jähriger Audifahrer kollidierte frontal mit dem Suzuki.

Die „Streithansel“ wurden leicht verletzt, wobei die Frau lediglich ambulant, ihr Beifahrer stationär in einem Krankenhaus versorgt werden musste. Beide Kfz wurden erheblich beschädigt.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Unfälle

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