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May 27, 2012

„It is good to have a choice“ – Schweden ist Sieger beim Eurovision Song Contest in Aserbaidschan

„It is good to have a choice“ – Schweden ist Sieger beim Eurovision Song Contest in Aserbaidschan

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Veröffentlicht: 16:19, 27. Mai 2012 (CEST)
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Loreen – Aufnahme von 2012

Baku (Aserbaidschan), 27.05.2012 – Die schwedische Sängerin Loreen hat mit dem Song „Euphoria“ den ersten Platz beim diesjährigen Eurovision Song Contest (ESC) errungen, der im aserbaidschanischen Baku ausgetragen wurde. Die 28-Jährige ist keine Unbekannte in Schweden, 2004 wurde sie Vierte bei der Castingshow „Idol“, einer schwedischen Variante von „Deutschland sucht den Superstar“, damals mit dem Künstlernamen Lorén Talhaoui. Im Jahr 2005 wurde sie Moderatorin einer schwedischen Fernsehshow. Auf Platz 2 kam die russische Gruppe Buranowskije Babuschki, die schon seit mehr als 40 Jahren besteht. Die sechs Sängerinnen traten zu ihrem Lied „Party For Everybody“ als russische Großmütter verkleidet auf, die älteste Teilnehmerin war 76 Jahre alt.

Schätzungsweise 120 Millionen Zuschauer verfolgten die Live-Übertragung.

Der international bekannte Sänger Engelbert Humperdinck erreichte für Großbritannien nur den vorletzten Platz. Deutschland kam mit dem Lied „Standing Still“ von Roman Lob auf den achten Platz von insgesamt 42 Teilnehmern. Am Finale waren 26 Titel beteiligt.

Auf die politische Lage in Aserbaidschan spielte als einzige die Fernsehmoderatorin Anke Engelke an, die die Ergebnisse der deutschen Jury durchgab. Im Anschluss an die Begrüßung sagte sie zu den aserbaidschanischen Moderatoren wörtlich: „Tonight nobody could vote for their own country. But it is good to be able to vote. And it is good to have a choice. Good luck on your journey, Azerbaijan. Europe is watching you.“ (dt.: „Niemand konnte heute abend für sein eigenes Land stimmen. Aber es ist gut, wählen zu können. Und es ist gut, eine Wahl zu haben. Viel Glück auf deinem Weg, Aserbaidschan. Europa schaut auf Euch.“)

Unmittelbar vor der Punktevergabe war der Schwiergersohn des aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyev, ein Sänger namens Emin, zu einer Showeinlage mit Seilen von der Saaldecke herabgelassen worden. Die Baku Crystal Hall, in der die Veranstaltung stattfand, war von einer Firma errichtet worden, die der Familie des Präsidenten gehört. Noch kurz vor dem Beginn der Show waren über 60 Demonstranten von der Polizei in Baku festgenommen worden, etwa zehn davon wurden dabei verletzt. Der Politiker Volker Beck von Bündnis 90/Die Grünen äußerte die Befürchtung, dass die Repressalien gegen Oppositionelle nach dem Abschluss des ESC zunehmen würden. In der Presse war darauf hingewiesen worden, dass insbesondere Homosexuelle, unter denen viele Fans des Eurovision Song Contest sind, in Aserbaidschan unterdrückt werden. Es handelt sich um eines der autoritärsten Regime, die aus der früheren Sowjetunion hervorgegangen sind.

Der 58. Eurovision Song Contest soll am 18. Mai 2013 in Stockholm stattfinden.

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Quellen[Bearbeiten]

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November 25, 2006

Aserbaidschan: Größter privater Fernsehsender abgeschaltet

Artikelstatus: Fertig 23:39, 25. Nov. 2006 (CET)
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Lage Aserbaidschans

Lage Aserbaidschans

Baku (Aserbaidschan), 25.11.2006 – Die aserbaidschanischen Behörden haben am Freitag „ANS“, den größten privaten Radio- und Fernsehsender des Landes, abgeschaltet. Offiziell wird die Aktion damit begründet, dass die Lizenz des Senders wegen Verstößen gegen das Rundfunkrecht und Missachtung von Warnungen nicht erneuert wurde. Der Betrieb des Senders wurde um 15:00 Uhr Ortszeit (12:00 Uhr MEZ) von Polizisten unterbrochen, die das Gebäude des Senders zuvor umstellt hatten. Nach Angaben des Senders erfolgte die Unterbrechung des Programms, als der Radiosender einen Beitrag über einen Zeitungsjournalisten sendete. Es handelte sich dabei um einen Bericht über Ganimat Zahidov, der für die Zeitung „Azadliq“ arbeitet und am Freitag nach seinem seit dem 9. November andauernden Hungerstreik wegen seines schlechten Gesundheitszustandes in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Am heutigen Samstag gab es in der Hauptstadt Baku einen Polizeieinsatz gegen die Zeitung „Azadliq“ und die Oppositionspartei „Volksfront“, an dem rund 100 Polizisten beteiligt waren. Die Polizisten beschlagnahmten Möbel, Computer und andere technischen Geräte. Der Räumungsbefehl für die Gebäude der Zeitung und der Oppositionspartei war gestern von einem Gericht angeordnet worden. Die Behörden werfen der Zeitung und der „Volksfront“ vor, Mieten nicht bezahlt zu haben, was von den Betroffenen bestritten wird. Oppositionspolitiker halten die Räumung der Gebäude für eine politische Maßnahme, mit der Kritiker der Regierung ruhig gestellt werden sollen.

Elchin Shykhlinsky, der Vorsitzende der aserbaidschanischen Journalistenvereinigung, kommentierte das Vorgehen der Behörden gegenüber der Nachrichtenagentur „Associated Press“ (AP) mit folgenden Worten: „Es besteht kein Zweifel, dass eine beabsichtigte und zielgerichtete Strategie durchgeführt wird, mit der erreicht werden soll, dass sichergestellt wird, dass jeder das gleiche denkt – und diejenigen die dies nicht tun, stumm bleiben.“ Gegenüber der gleichen Nachrichtenagentur sagte Fuad Mustafayev, ein führendes Mitglied der „Volksfront“, seine Partei werde mit allen erlaubten Mitteln für ihre Rechte kämpfen. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) verurteilte in einer am Freitag veröffentlichten Pressemitteilung die Abschaltung des Fernseh- und Radiosenders „ANS“, des ersten privaten Senders in Aserbaidschan. Das OSZE-Büro in Baku zeigte sich demnach besorgt und überrascht über die Maßnahme gegen den Sender. Laut OSZE hat der nationale Fernseh- und Rundfunkrat des Landes sich heute dafür entschieden, die Lizenzen für „ANS“ nicht zu verlängern. Der Nachrichtenagentur „AFP“ zufolge wirft der Rundfunkrat dem Sender zudem vor, seine Frequenzen ausländischen Betreibern überlassen zu haben, die über keine Sendegenehmigung verfügten. Dabei handelt es sich um Material der Sender „BBC“ sowie „Radio Liberty“ und „Voice of America“, das von „ANS“ weiterverbreitet wurde. Die beiden letztgenannten Sender werden mit Geldern der US-Regierung finanziert.

Nushirevan Magerramli, der Vorsitzende des Rundfunkrats, bekräftigte gegenüber der Nachrichtenagentur „AFP“ seine Vorwürfe gegen den Sender. „ANS“ habe sich auf der einen Seite als Verkünder der Demokratie dargestellt und sich auf der anderen Seite nicht an Gesetze gehalten, so Nushirevan Magerramli. „ANS TV“ und „ANS Ch.M Radio“ haben nach OSZE-Angaben seit 2003 auf die Verlängerung ihrer Sendelizenzen gewartet.

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December 25, 2005

Absturz in Aserbaidschan: Terroranschlag nicht ausgeschlossen

Absturz in Aserbaidschan: Terroranschlag nicht ausgeschlossen

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Artikelstatus: Fertig 23:08, 25. Dez. 2005 (CET)
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Moskau (Russland), 25.12.2005 – Nach Angaben eines Sprechers einer russischen Untersuchungskommission in Moskau könne nach dem Absturz einer Passagiermaschine der Fluggesellschaft Azerbaijan Airlines (AZAL) über der Küste des Kaspischen Meeres ein Terroranschlag noch nicht ausgeschlossen werden, auch technisches Versagen komme in Betracht.

Nach Angaben des stellvertretenden Generaldirektors des Flugzeugherstellers Sergej Araslanow konnte der Flugschreiber in der Zwischenzeit gefunden werden.

Nach dem Start in Baku war das Flugzeug vom Typ „Antonow An-140-100“ 35 Kilometer nördlich von Baku abgestürzt, dabei kamen 23 Menschen – 18 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder – ums Leben. Unter den Opfern waren auch ein Brite und ein Australier.

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Quellen

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December 24, 2005

Antonow über Aserbaidschan abgestürzt

Antonow über Aserbaidschan abgestürzt – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Antonow über Aserbaidschan abgestürzt

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Artikelstatus: Fertig
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Antonow An-140

Baku (Aserbaidschan), 24.12.2005 – Nach dem Start in Baku ist eine Passagiermaschine vom Typ „Antonow An-140“ über der Küste des Kaspischen Meeres abgestürzt. Dabei kamen 23 Menschen – 18 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder – ums Leben. Die Maschine der „Azerbaijan Airlines“ verschwand nach dem Start vom Radarschirm und galt einige Stunden als vermisst.

Die Maschine, eine zweimotorige Turboprop, war auf der Strecke Baku – Aqtau eingesetzt. Beide Städte sind bedeutende Zentren der Ölindustrie in der Region.

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Quellen

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October 28, 2005

Aserbaidschan: UNO-Hubschrauber abgestürzt

Artikelstatus: Fertig 23:49, 28. Okt. 2005 (CEST)
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Baku (Aserbaidschan), 28.10.2005 – Am vergangenen Samstag starben behördlichen Angaben zufolge beim Absturz eines von den Vereinten Nationen gecharterten Militärhubschraubers in der Region Gotschai, rund 200 Kilometer westlich der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku, alle vier Insassen.

Der Hubschrauber startete im türkischen Trabzon und befand auf einem Hilfsflug in die pakistanische Erdebebenregion, als er in der Stadt Geokchai in der Nähe eines menschenleeren Marktplatzes abstürzte. Das Unglück ereignete sich kurz nach dem Auftanken in der Stadt Gianca.

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  • Portal:Luftfahrt
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June 5, 2005

Demonstration der Oppositionsanhänger in Aserbaidschan

Filed under: Baku,Friedliche Demonstration,Politik in Aserbaidschan — admin @ 5:00 am

Demonstration der Oppositionsanhänger in Aserbaidschan

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Baku (Aserbaidschan), 05.06.2005 – Etwa 10.000 Bürger sind in Baku auf die Straße gegangen. Sie haben haben gegen die Staatsführung demonstriert und faire Bedingungen bei den anstehenden Parlamentswahlen gefordert. Die Demonstration war von den Behörden genehmigt. Bei einer ähnlichen Demonstration vor zwei Wochen hatten Sicherheitskräfte auf Teilnehmer eingeschlagen. Damals wurden zahlreiche Menschen verhaftet.

Die Oppositionspolitiker Ali Kerimli und Isa Gambar forderten die Regierung auf, dem Volk bei den im November geplanten Parlamentswahlen freie Wahlen zu ermöglichen und gegen Korruption und Unterdrückung der Menschenrechte vorzugehen. Sollten in dem Land keine demokratischen Wahlen möglich sein, kündigte Panakh Huseinli, ein weiterer Oppositionspolitiker, eine Revolution an.

Die ehemalige Sowjetrepublik Aserbaidschan wird seit 2003 von Ilham Äliyev regiert. Damals hatte er das Präsidentenamt nach einer umstrittenen Wahl von seinem verstorbenen Vater Gejdar übernommen.

Westliche Beobachter halten einem Sturz der Regierung wie kürzlich in Georgien und der Ukraine für möglich.

Quellen

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