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April 19, 2010

Steinhagen: Täter wird bei Überfall von Opfer getötet, zwei Komplizen fliehen

Steinhagen: Täter wird bei Überfall von Opfer getötet, zwei Komplizen fliehen

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Veröffentlicht: 07:19, 20. Apr. 2010 (CEST)
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Steinhagen (Westfalen) (Deutschland), 19.04.2010 – Am Sonntagabend verschafften sich drei maskierte Männer Zugang zur Wohnung eines 21-Jährigen in Steinhagen, indem sie zunächst an seiner Wohnungstür klingelten und den öffnenden Mieter dann in die Wohnung drängten.

In der Wohnung schlugen die Täter dem Mann eine Bierflasche auf den Kopf. Dem Überfallenen gelang es, ein Messer zu greifen und damit auf einen Täter einzustechen, der dadurch lebensgefährlich verletzt wurde. Während dieser noch am Tatort verstarb, ergriffen seine zwei Komplizen die Flucht.

Die Polizei nahm den 21-Jährigen zunächst fest. Die Staatsanwaltschaft Bielefeld geht nach der Aussage des Mannes und der Obduktion des Getöteten, eines ebenfalls 21 Jahre alten Mannes, von Notwehr aus, weshalb der 21-Jährige inzwischen wieder freigelassen wurde. Im Zuge der Ermittlungen gelang es den Beamten, die beiden 19 und 20 Jahre alten Flüchtigen festzunehmen, woraufhin diese gestanden, dass sie bei dem Überfallenen Rauschgift, Bargeld und einen Laptop rauben wollten. Gegen die beiden ermittelt nun die Staatsanwaltschaft Bielefeld mit der Kriminalpolizei Gütersloh, die inzwischen Haftbefehl erließ.

Quellen

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August 29, 2008

Reinickendorfer Geldbotenmörder verurteilt

Reinickendorfer Geldbotenmörder verurteilt

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Veröffentlicht: 15:09, 29. Aug. 2008 (CEST)
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Lage von Reinickendorf in Berlin

Berlin (Deutschland), 29.08.2008 – Im Prozess um die tödlichen Schüssen auf einen Geldboten in Reinickendorf vor zehn Monaten wurde gestern im Landgericht Berlin das Urteil verkündet.

Weil sie vor zehn Monaten einen Geldboten aus Habgier erschossen hatten, wurden drei 53, 54 und 56 Jahre alte Männer wegen gemeinschaftlichen Mordes aus Habgier und Raubes mit Todesfolge zu jeweils lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt. Gegen den 54-jährigen Täter, der bereits wegen eines Mordversuchs vorbestraft war, ordnete das Gericht zusätzlich Sicherungsverwahrung an. Das Gericht entsprach damit zum größten Teil den Anträgen von Staatsanwaltschaft und Nebenklage. Die den Tötungsvorsatz bestreitende Verteidigung hingegen hatte wegen schweren Raubes sowie Raubes mit Todesfolge zeitige Freiheitsstrafen beantragt. Sie will nun in Revision gehen.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Täter von Anfang an geplant hatten, den Geldboten zu ermorden, falls dieser Widerstand leistete. Dazu begab sich das Trio mit Sturmgewehren und Vorschlaghämmern bewaffnet Ende Oktober 2007 zu einer Postfiliale in Berlin-Reinickendorf. Dort überfielen die Täter einen Geldtransporter, der 242.000 Euro geladen hatte. Dazu bezog der 53-Jährige in der Oranienburger Straße vor der Postfiliale Position, während die Komplizen hinter einem zehn Meter entfernten Gebüsch warteten. Als die beiden aus dem Versteck gestürmt kamen, schoss der Wachmann auf die Angreifer, wodurch er alle drei Täter verletzte. Der 56-Jährige hat davon weiterhin eine Kugel im Körper. Um ihren Plan dennoch zu Ende zu bringen, erschoss der 53-Jährige mit zwei Salven den chancenlosen Wachmann, der fünfmal getroffen wurde. Im Urteil wurde dies mit den folgenden Worten beschrieben: „Das Hindernis musste aus dem Weg geschafft werden, selbst wenn es ein Mensch war.“

Die drei Täter wurden bis Mitte Januar nach einer umfangreichen Fahndung festgenommen, jedoch sind 226.000 Euro aus der Beute weiterhin verschwunden. Der 53-Jährige wurde bereits eine Woche nach der Tat in Neuruppin gefunden, während der 56-Jährige Ende November 2007 in einer Wohnung in Wilmersdorf vom SEK überwältigt wurde. Im Januar 2008 schließlich gelang auch die Festnahme des 54-Jährigen in Reinickendorf.

Quellen

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November 26, 2007

Brake: 37-jähriger Familienvater bei Polizeieinsatz erschossen

Brake: 37-jähriger Familienvater bei Polizeieinsatz erschossen

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Veröffentlicht: 23:30, 26. Nov. 2007 (CET)
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Brake (Unterweser) (Deutschland), 26.11.2007 – Im niedersächsischen Brake (Unterweser) wurde heute Morgen ein 37-jähriger dreifacher Familienvater von einem Polizisten vermutlich in Notwehr erschossen.

Dem Polizeieinsatz war eine Auseinandersetzung in der Familie vorangegangen. Die 19-jährige Tochter und ihr zwölfjähriger Bruder hatten sich aus Angst vor ihrem Vater in einem Badezimmer eingeschlossen, während sich das dritte Kind der Familie in der Schule befand. Die Mutter hatte sich ebenfalls in einem Toilettenraum in Sicherheit gebracht. Der Tochter war es offenbar gelungen, über Notruf die Polizei zu alarmieren. Vier Polizeibeamte trafen kurz darauf am Haus der Familie ein. Als sie das Treppenhaus betraten, griff der 37-Jährige die Beamten mit einem Messer an. Nachdem der Mann nicht abließ, die Beamten mit dem Messer weiter zu attackieren, zog ein Polizist seine Waffe und gab eine noch unbekannte Zahl von Schüssen auf den Angreifer ab, der kurz darauf im Vorgarten des Hauses verstarb. Weitere Familienmitglieder wurden nicht verletzt, sie stehen jedoch unter Schock und werden psychologisch betreut. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Leiche des getöteten Mannes soll noch am heutigen Montag in Hannover obduziert werden.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren

Quellen

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June 30, 2007

Mann nach Vergewaltigungsversuch von 15-Jähriger erstochen

Mann nach Vergewaltigungsversuch von 15-Jähriger erstochen

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Veröffentlicht: 11:59, 30. Jun. 2007 (CEST)
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Essen (Deutschland), 30.06.2007 – Offenbar in einer Notwehr- oder Nothilfesituation hat ein 15-jähriges Mädchen in Essen einen Imbissbudenbesitzer erstochen. Nachdem der 36-jährige Mann in der Nacht zum Mittwoch nach Ladenschluss die 14 Jahre alte Freundin des Mädchens im Hinterzimmer eines Döner-Imbisses sexuell belästigt hatte, sprühte die 15-Jährige, so ihre Angaben, dem Mann Reizgas ins Gesicht. Als dieser danach die Mädchen attackierte, habe sie ein herumliegendes Messer genommen und den Täter erstochen, da sie keine andere Möglichkeit gesehen habe, sich zu helfen.

Als der Mann stark blutend von den Mädchen abgelassen hatte, liefen die beiden um Hilfe schreiend auf die Straße. Polizei und Notarzt trafen am Tatort ein, konnten das Leben des nur mit einer Unterhose bekleideten 36-Jährigen jedoch nicht mehr retten. Die beiden Mädchen wurden ebenfalls ärztlich versorgt.

Polizei und Staatsanwaltschaft berichteten, dass die Obduktion des Mannes die Aussagen der Mädchen bestätigt habe. Die Mädchen befinden sich inzwischen wieder bei ihren Familien.

Quellen

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