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July 29, 2011

Mathematik-Wanderausstellung IMAGINARY zieht ins Deutsche Museum

Mathematik-Wanderausstellung IMAGINARY zieht ins Deutsche Museum

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Veröffentlicht: 22:27, 29. Jul. 2011 (CEST)
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München (Deutschland), 29.07.2011 – Die Wanderausstellung IMAGINARY, die im Rahmen des Jahres der Mathematik 2008 entwickelt wurde, hat ab heute einen permanenten Platz im Deutschen Museum in München gefunden. Am gestrigen Donnerstag wurde die Ausstellung dort eröffnet.

Die Ausstellung wurde vom Mathematischen Forschungsinstitut Oberwolfach, dem DFG-Forschungszentrum MATHEON und dem Zentrum Mathematik der Technischen Universität München speziell für das Deutsche Museum zusammengestellt. Unterstützt wurde die Ausstellung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Es gibt drei interaktive Stationen, an denen Besucher ihre eigene mathematische Intuition entdecken können, indem sie selbst kreativ werden. Dargestellt wird der aktuelle Stand der Forschung in den Bereichen Geometrie und Mathematikvermittlung.

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November 12, 2010

Deutsche Mathematikervereinigung vergibt Medienpreise Mathematik

Deutsche Mathematikervereinigung vergibt Medienpreise Mathematik

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Veröffentlicht: 23:17, 12. Nov. 2010 (CET)
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Berlin (Deutschland), 12.11.2010 – Die Deutsche Mathematikervereinigung (DMV) hat die diesjährigen Sieger der Medienpreise Mathematik bekanntgegeben. Vergeben werden insgesamt drei Preise.

Der allgemeine Medienpreis geht an Holger Dambeck „für seine herausragenden Leistungen zur Vermittlung und Popularisierung der Mathematik“. Er ist Redakteur bei Spiegel Online, wo er insbesondere die Kolumne „Numerator“ schreibt. Er greife regelmäßig und aktualitätsbezogen Themen aus der Mathematik auf und bereite sie multimedial auf. Besonders lobte Jury-Mitglied Dr. Christoph Drösser, dass Dambeck das „auf sehr kompetente und unterhaltsame Art und Weise“ tue. Diese Auszeichnung mit einem Wert von 4.000 Euro wird alle zwei Jahre vergeben.

Der Journalistenpreis geht an Dr. Wolfgang Blum. Hiermit wird alle zwei Jahre ein besonders gelungener Einzelbeitrag ausgezeichnet. Der Preis hat einen Wert von 1.000 Euro. Blum erhält den Preis für seinen Artikel „Goldbach und die Zwillinge“, der im Dezember 2008 in Spektrum der Wissenschaft erschien. Prof. Dr. Wolfgang Lück, amtierender Präsident der DMV, sagte, dass der Journalist in seinem Artikel das mathematische Problem der Primzahlzwillinge „lehrreich und unverfälscht“ geschildert habe.

Zum 120-jährigen Bestehen der DMV wird in diesem Jahr auch ein Fotopreis vergeben. Er geht an den Berliner Fotografen Kay Herschelmann für seine Fotoserie „Mathe tanzen“, eine Dokumentation der gleichnamigen Veranstaltung des DFG-Forschungszentrums MATHEON.

Mitglieder der Jury der DMV waren in diesem Jahr die letzten beiden Medienpreisträger Dr. Christoph Drösser (DIE ZEIT, Ressort Wissen) und Dr. George Szpiro (Neue Zürcher Zeitung, Jerusalem Post) sowie Prof. Dr. Martin Skutella (als Herausgeber der DMV-Mitteilungen) und Prof. Dr. Wolfgang Lück (als DMV-Präsident).

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May 2, 2010

Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Berliner „Matheon“ für weitere vier Jahre

Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Berliner „Matheon“ für weitere vier Jahre

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Veröffentlicht: 14:54, 2. Mai 2010 (CEST)
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Bonn (Deutschland), 02.05.2010 – Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) wird das Forschungszentrum „Matheon: Mathematik für Schlüsseltechnologien“ für weitere vier Jahre mit insgesamt 27 Millionen Euro fördern. Das beschloss der Hauptausschuss der DFG am 30. April 2010.

Nach der zweiten Fortsetzungsbegutachtung fiel die positive Entscheidung der DFG aufgrund der wissenschaftlichen Leistungen und des attraktiven Umfeldes für Mathematikerinnen und Mathematiker. Durch umfangreiche Schul- und Öffentlichkeitsarbeit präge das „Matheon“ zudem das Bild der Mathematik als moderne und spannende wissenschaftliche Disziplin, waren die Gutachter überzeugt. Damit wird das 2002 eingerichtete DFG-Forschungszentrum nun insgesamt für die Maximaldauer von zwölf Jahren gefördert. Die bisherige zweite Förderperiode endet am 31. Mai 2010. Beteiligt war an der Begutachtung ein internationales Gutachtergremium, das das Zentrum zwei Tage lang evaluiert hat.

Die drei Berliner Universitäten (Technische Universität Berlin, Freie Universität Berlin und Humboldt-Universität zu Berlin), das Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik sowie das Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik tragen das Zentrum gemeinsam. Insgesamt gibt es am „Matheon“ über 50 Arbeitsgruppen in etwa 70 Projekten. Schwerpunkte der Forschung sind mathematische Grundlagen für die Schlüsseltechnologien, die auf die Anwendungsgebiete Lebenswissenschaften (A), Netzwerke (B), Produktion (C), Elektronische und Photonische Bauteile (D), Finanzen (E), Visualisierung (F) sowie Ausbildung und Lehre (ZE) aufgeteilt sind.

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June 12, 2008

MATHEredaktiON in Berlin: Schüler befragten Wissenschaftler

MATHEredaktiON in Berlin: Schüler befragten Wissenschaftler

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Veröffentlicht: 21:58, 12. Jun. 2008 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 12.06.2008 – Das DFG-Forschungszentrum MATHEON in Berlin öffnete am 10. Juni 2008 in der Zeit von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr seine Türen: Schüler hatten die Gelegenheit, vier Wissenschaftler zu ihrer Arbeit befragen und mit Hilfe der geführten Interviews Artikel für ihre Schülerzeitungen zu verfassen, die auch auf einer Website des MATHEON erscheinen. 23 Schüler und zwei Lehrer nahmen an der Veranstaltung, die in der FU Berlin stattfand, teil.

Nach der Begrüßung um 9.00 Uhr mit einer Vorstellung des MATHEON gab es zunächst zwei Vorträge zu Anwendungen der Mathematik über „Zuverlässige Herzschrittmacher und umweltfreundlichere Spielkonsolen“ und „Blutige Fingerabdrücke: wie die Mathematik hilft, Krankheiten zu identifizieren“, dann eine Vorführung mit einem 3D-Laser-Scanner und einen Vortrag zu „3D-Scans, schönen Formen und Seifenhäuten“. Abschließend fand ein Vortrag über einen Film zur Visualisierung der Geometrie (incl. Vorführung des Filmes) statt.

Nach einer Pause konnten die Schüler ein vertiefendes Gespräch mit einem der Vortragenden führen.

Die Aktion fand im Rahmen des diesjährigen Wissenschaftsjahres, des Jahres der Mathematik, statt. Wissenschaftsjahre werden seit 2000 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) initiiert. Diesjährige Projektausrichter sind die Deutsche Mathematiker-Vereinigung (DMV) und die Deutsche Telekom Stiftung.

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April 23, 2006

Potsdam: Verdächtige des Überfalls vom Ostersonntag bestreiten die Tat

Potsdam: Verdächtige des Überfalls vom Ostersonntag bestreiten die Tat

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Artikelstatus: Fertig 06:45, 23. Apr. 2006 (CEST)
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Karlsruhe / Potsdam (Deutschland), 23.04.2006 – Am vergangenen Donnerstag, dem 20. April, wurden in Potsdam zwei Männer festgenommen, die die Täter bei dem Mordversuch an einem Deutschen äthiopischer Herkunft vom Ostersonntagmorgen gewesen sein sollen. Die Männer sind 29 und 30 Jahre alt und wurden in der Nacht von Donnerstag auf Freitag von der Polizei verhört, bevor sie am Freitagvormittag nach Karlsruhe gebracht wurden. Wie eine Sprecherin der Generalbundesanwaltschaft mitteilte, sollten sie am Nachmittag dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt werden. Die beiden Männer bestreiten nach wie vor, an der Tat beteiligt gewesen zu sein. Sie verwiesen beide auf ein Alibi.

Hinweise von Augenzeugen hatten zur Ergreifung der beiden Männer geführt. Weiterhin hat einer der vermutlich an der Tat beteiligten Männer eine ziemlich hohe Stimme, wie sie bei einer Aufnahme auf der Mailbox der Frau des Opfers mitgeschnitten wurde. Der Überfallene hatte seine Frau während der Tat mit dem Handy angerufen. Blutspuren der Täter wurden an einer Flasche in der Nähe des Tatorts gefunden, wie durch einen DNA-Abgleich festgestellt wurde. Auch sollen die beiden Männer eine rechtsradikale Gesinnung haben.

Der Deutsch-Äthiopier war am Ostersonntag, dem 16. April, morgens von zwei Männern überfallen worden. Die Bundesanwaltschaft bestätigt die Schwere des Überfalls: „Die Täter ließen erst von ihrem Opfer ab, als dieses reglos mit stark blutenden Kopfverletzungen am Boden lag.“ Das Verfahren wird von Karlsruhe betreut, weil Gefahr für die innere Sicherheit bestehe. Der 37-jährige Überfallene bekam durch den Überfall ein Schädel-Hirn-Trauma, ist noch nicht vernehmungsfähig und schwebt weiterhin in Lebensgefahr.

Das Opfer lebt seit fast 20 Jahren in Deutschland und arbeitet in der Abteilung „Technik im Gartenbau“ des Leibniz-Instituts für Agrartechnik in Potsdam-Bornim, wo es in Kürze seine Dissertation abschließen wollte.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den Angriff scharf verurteilt: DFG-Präsident Ernst-Ludwig Winnacker äußerte sich am Freitag in Bonn dahingehend, dass man Angriffe auf die Bemühungen, Wissenschaftler aus aller Welt nach Deutschland zu holen, nicht zulassen werde.

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