WikiNews de

August 16, 2014

Fotostrecke: Next Generation Trophy 2014

Fotostrecke: Next Generation Trophy 2014

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 23:59, 16. Aug. 2014 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Salzburg (Österreich), 16.08.2014 – Die Nachwuchsakademie des FC Red Bull Salzburg lud vom 14. bis 16. August 2014 zur „Next Generation Trophy“ in Salzburg. Das internationale Fußballturnier von U16-Teams bekannter Klubs fand zum sechsten Mal statt. Das Finale entschied der Gastgeber FC Red Bull Salzburg mit einem 1:0 gegen den FC Bayern München für sich.

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

August 10, 2010

Salzburger Weihbischof provoziert mit Aussagen über Opfer des Loveparade-Unglücks

Salzburger Weihbischof provoziert mit Aussagen über Opfer des Loveparade-Unglücks

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 01:28, 10. Aug. 2010 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Salzburg (Österreich), 10.08.2010 – Auf dem Online-Portal kath.net veröffentlichte Aussagen des Salzburger Weihbischofes Andreas Laun über die Opfer des Unglücks bei der Loveparade 2010 in Zusammenhang mit der „Strafe Gottes“ haben ein negatives Presseecho nach sich gezogen. Der Kommentar auf der katholisch-konservativen Seite, die in der Vergangenheit offen homophobe Texte publizierte, bezeichnet die Loveparade als „Aufstand gegen die Schöpfung und gegen die Ordnung Gottes“ und kritisiert die verbreitete Ablehnung, „das Unglück mit Strafe Gottes in Verbindung zu bringen“. Zahlreiche Medien sahen in den Äußerungen Launs Spielraum für Spekulationen über den tatsächlichen Hintergrund seiner Aussagen; diese bezeichnete er in einer daraufhin erschienen „Klarstellung“ als „Macher dieses Aufregungs-Journalismus“.

Zwar erwähnt Andreas Laun, wie „falsch die konkrete, moralische Verurteilung der Toten“ sei, schreibt aber gleichzeitig vom „abstoßenden Erscheinungsbild“ der Loveparade und ihrer Verbindung zu „Sünde“ und „dem richtenden und strafenden Gott!“. Die Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung sah darin einen angedeuteten „Kausalzusammenhang zwischen der Lebensführung der Loveparade-Teilnehmer und der Katastrophe“, Spiegel Online schreibt von einem „verwirrenden Kommentar“ und „radikale[n] Sätze[n]“.

Eine vermeintliche Klarstellung des Weihbischofs vom Samstag enthält in erster Linie Unverständnis gegenüber den Kritikern. „Warum regt Ihr euch eigentlich auf?“, fragt Laun an Atheisten gerichtet, für sie sei er ohnehin „nur ein Märchen-Erzähler“, Kritiker, die ihn für „böse“ halten, könne er „nicht überzeugen“ und schlussfolgert, er müsse es ihnen „noch schwerer machen als bisher“. Er warnt die ihn „Ablehnenden“, dass Muslime auf einen „Angriff vielleicht anders reagieren“ als er selbst. Die Süddeutsche Zeitung bezeichnet dies als „Vergleich, der leicht schiefgehen kann“, Spiegel Online fragt sich, „was immer Weihbischof Laun damit wieder meint“. Abschließend greift Laun auch Leser seines ursprünglichen Kommentars an, die ihn missverstanden, aber dennoch zugestimmt hatten und wirft ihnen vor, „ungenau gelesen“ zu haben.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

February 16, 2010

Neuerlich Probleme mit Salzburger Schulfotograf

Neuerlich Probleme mit Salzburger Schulfotograf

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 20:30, 16. Feb. 2010 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Salzburg (Österreich), 16.02.2010 – Ein Salzburger Fotograf fordert nach Medienberichten Schüler und Eltern auf, nicht rechtsgültig bestellte Fotos zu bezahlen und verlangt zusätzlich eine Bearbeitungsgebühr von 2,99 Euro für die Mahnung. Auch wurden Personen gemahnt, die die nicht gewünschten Fotos bereits zurückgegeben hatten. Nach geltender Rechtslage gibt es laut der Ö1-Konsumentenschutzsendung „Help“ keine Verpflichtung zur Retournierung und die Produkte dürfen, ohne bezahlt werden zu müssen, auch verwendet werden.

Bereits in der Vergangenheit war der Fotograf wegen seiner Geschäftspraktiken in die Schlagzeilen geraten. Vor allem Zusendungen an unter Vierzehnjährige und die Datenverwendung werden von Konsumentenschützern kritisch betrachtet.

In der Ö1-Konsumentenschutzsendung „Help“ wird der Fotograf mit den Worten zitiert: „Wir bitten seit Dezember letzten Jahres im Vorfeld der Fotoaktion die Eltern mittels Formular um Ihre Bestellung und Erlaubnis der Datenverwendung. Allerdings konnten wir dies nicht mehr bei Schülern tun, welche bereits im Laufe des letzten Jahres fotografiert wurden. Diese werden von uns nun erinnert, dass wir Ihnen ein Fotoset zugeschickt haben. In diesen Fällen haben wir bereits vor Monaten unsere Leistung erbracht und es ist uns nicht möglich, auf das entsprechende Entgelt zu verzichten.“ Trotz der fragwürdig zustande gekommenen Bestellungen werden den Adressaten weiterhin Mahnungen zugestellt und Konsumentenschutzbestimmungen verletzt.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

October 3, 2009

ServusTV sagt Servus und startet HD-Sender über Österreichs Grenzen hinaus

ServusTV sagt Servus und startet HD-Sender über Österreichs Grenzen hinaus

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 21:44, 3. Okt. 2009 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Salzburg (Österreich), 03.10.2009 – Der österreichische Sender „Servus TV“, der als Nachfolger des Regionalsenders „Salzburg TV“ angesehen werden kann, startete am 1. Oktober seinen Regelbetrieb.

Um 17:23 Uhr wurde vom Testbild auf Werbung umgeschaltet. Anschließend wurden die Nachrichten „Servus Salzburg“ als erster Beitrag gesendet.[1] Entgegen ersten Vorankündigungen wird das Bild nicht im 720p50-Verfahren, sondern im 1080i50-Verfahren gesendet. Für den Ton gibt es insgesamt drei deutschsprachige Kanäle: Zu Beginn wurde der Ton in Dolby Digital (AC3) als Stereo genutzt, was nachher zum 5.1-Surroundsound erweitert wurde. Ein weiterer Tonkanal in Stereo sowie einer im Standard MPEG-2 Layer II wurden aufgeschaltet. Wofür der zweite Stereokanal benutzt werden soll, ist zurzeit nicht bekannt.

Kathi Wörndl (Amadeus Austrian Music Award 2009) auf Salzburg TV

Wie „Salzburg TV“ zuvor ist auch „Servus TV“ im vollen Besitz der Energy-Drink-Herstellerin Red Bull GmbH, die von Dietrich Mateschitz geleitet wird.

Das Programm ist unverschlüsselt in ganz Europa zu empfangen. Regionale Einspeisungen ins Kabelnetz und DVB-T sind vorgesehen, können aber lokal abweichend auch nur den SD-Simulcast beinhalten.

Das Programm des Senders umfasst einen Mix aus Kultur, Kunst, Sport und Dokumentationen. Er bietet einen starken regionalen Bezug zu Österreich, insbesondere zum Salzburger Land. Es sollen aber auch Konzerte von internationalen Künstlern gezeigt werden.

ServusTV HD ServusTV Sat
Satellit Astra 19,2° Ost Astra 19,2° Ost
Frequenz 11.303 GHz 12.663 GHz
Polarisierung horizontal horizontal
Symbolrate 22.000 22.000
FEC 2/3 5/6
Modulation 8PSK
Übertragungsart DVB-S2

Quellen

  1. HDTVTotal.com: „Servus TV HD ab 01.10.2009 auf Astra 19,2° Ost – gemeldet von User DXBerlin“

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

September 27, 2009

Salzburger Fotograf löst Protestwelle aus

Salzburger Fotograf löst Protestwelle aus

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 23:23, 27. Sep. 2009 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Salzburg (Österreich), 27.09.2009 – Der Fotograf Gerhard Sulzer aus Salzburg-Gnigl ist laut eigener Angaben an etwa 800 Schulen in ganz Österreich aktiv. Der Fotograf tritt auch unter dem nicht eingetragenen Namen „foto sulzer“ auf. Er bzw seine Mitarbeiter erstellen Klassenfotos und Portraitaufnahmen in Schulen.

Doch auch ohne jegliche Bestellung übersendet der Fotograf dann die Bilder zusammen mit einer Rechnung. Wer die Rechnung nicht bezahlt oder das Bild nicht zurücksendet, erhält Mahnungen mit Inkassobüroandrohung.

Die Konsumentenschützer haben den Fotografen bereits abgemahnt und fordern, diese Geschäftspraktiken zu unterlassen.

Die Rechnung mit dem nichtbestellten Bild

„Sie erhalten hiermit ein Foto, das für Sie nicht nur heute, sondern auch in späteren Jahren eine wertvolle Erinnerung ist. Zur Bezahlung bedienen Sie sich bitte des beiliegenden Zahlscheines. Sollten Sie das Foto nicht behalten wollen, so ersuchen wir Sie um dessen Rücksendung binnen 14 Tagen.“
Mit diesem Text versucht der Fotograf den Wert des Bildes hervorzuheben. Die Rechnung lautet auf ein Klassenfoto 13x18cm. Doch auch die Zustellung wird berechnet.

Die Mahnungen

„Haben Sie etwas vergessen? Sie erhielten von uns oben angeführte(s) Schulfoto(s). Überprüfen Sie bitte, ob Sie die Zahlung dafür bereits geleistet haben, da die Sendung bei uns noch als offen aufscheint. Solte sich unser Schreiben mit Ihrer Zahlung gekreuzt haben, dann betrachten Sie dieses Schreiben bitte als gegenstandslos.“
Mit diesen Worten beginnen die Mahnungen. Ab der zweiten Mahnung wird mit dem Hinweis „2. Erinnerung vor Inkasso“ mit dem Einschalten eines Inkassobüros gedroht. Ebenso werden bereits Bearbeitungskosten für die Mahnungen verrechnet.

Hintergrund: Das Konsumentschutzgesetz und Datenschutzgesetz

Gemäß Konsumentenschutzgesetz müssen unverlangt zugesandte Produkte nicht bezahlt oder zurückgeschickt werden. Sie dürfen auch verwendet werden.
Doch auch anders kann man sich wehren: In § 32 Abs 1 Z 5 KschG ist die Strafbestimmung aufgezählt, wenn ein Unternehmer einem Verbraucher ohne dessen Veranlassung Waren übersendet oder Dienstleistungen erbringt und damit eine Zahlungsaufforderung verbindet. Der Unternehmer begeht in diesem Fall eine Verwaltungsübertretung und ist mit einer Geldstrafe bis 1.450 Euro zu bestrafen. Zuständig in diesem Fall ist der Magistrat der Stadt Salzburg. Jedoch besteht für den Konsumenten keine Parteienstellung.
Auch eine an die Schule und den Fotografen gerichtete Datenschutzauskunft kann Klarheit bringen. Das Auskunftsrecht des DSG 2000 sieht vor, dass ab Einlangen des Auskunftsbegehren binnen 8 Wochen eine genaue Auskunft über die verwendeten Daten und die Herkunft angegeben werden müssen. Hat der Fotograf die Daten nicht vom Schüler selbst, so besteht auch ein Recht auf Löschung der Daten.

Eine Schülerin der HTL Spengergasse geschah ähnliches. Sie forderte Datenschutzauskünfte ein und erstattete eine Verwaltungsstrafanzeige. Die Tochter eines Rechtsanwaltes war über das Ergebnis erstaunt: Die Schule gab an, keine Daten weitergegeben zu haben. Der Fotograf hingegegen gab in der Beantwortung, welche zunächst einmal urgiert werden musste, an, dass er die Daten von der Schule erhalten hatte. Da kein Einverständnis der volljährigen Schülerin zur Datenweitergabe vorlag wurden die Daten illegal von der Schulverwaltung an den Fotografen weitergegeben. Aufgrund dieser Tatsache machte sie von ihrem Löschungsrecht Gebrauch.

Politisch: Auf Anfrage und Anregung des Abgeordneten Johann Maier, SPÖ, sollte der § 32 des Konsumentenschutzgesetzes abgeschafft werden und diese Aufgabe den Zivilgerichten übertragen werden. Dies hätte für die Kläger ein nicht zu unterschätzendes Kostenrisiko bedeutet.

Weblinks

Quellen

Originäre Berichterstattung
Plume ombre.png
Dieser Artikel enthält Journalismus aus erster Hand. Details befinden sich auf der Diskussionsseite.

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

March 8, 2009

Reisebus auf Tauernautobahn ausgebrannt

Reisebus auf Tauernautobahn ausgebrannt – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Reisebus auf Tauernautobahn ausgebrannt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 15:24, 8. Mär. 2009 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Verlauf der Tauernautobahn

Bischofshofen (Österreich), 08.03.2009 – Auf der Tauernautobahn (A 10) nahe Bischofshofen ist am Samstagmorgen ein deutscher Reisebus nach der Passage des Reittunnels im Pongau (Bundesland: Salzburg) mit 50 Jugendlichen aus dem Großraum Düsseldorf und Ratingen im Alter zwischen 16 bis 21 Jahren an Bord vollständig ausgebrannt, nachdem alle Passagiere und der Fahrzeugführer den Doppeldecker-Bus mit Gepäckanhänger rechtzeitig verlassen konnten.

Der Busfahrer hatte die Rauchentwicklung bemerkt und sein Gespann auf dem rechten Fahrstreifen angehalten. Drei Jugendliche hatten leichte Atemprobleme, die ambulant vor Ort behandelt werden konnten. Erst nach der Evakuierung des Busses wurde dieser ein Raub der Flammmen. Die Jugendlichen hatten ihre Angehörigen über den Vorfall informiert; der Busveranstalter konnte glücklicherweise insoweit beruhigen, dass niemand ernsthaft verletzt worden war. Der größte Teil der Gruppe konnte die Fahrt in einem Ersatzbus in das Skigebiet Mölltaler Gletscher fortsetzen, da ihr Gepäck im nicht in Brand geratenen Anhänger untergebracht war. Nur einige Ski-Touristen haben auf Grund der Tatsache, dass ihr Gepäck, das im Kofferraum des Busses selbst lagerte, verbrannt war, und wegen anderer Bedenken die vom Busunternehmen organisierte Rückreise angetreten.

Die Brandursache ist noch unklar, es wird aber seitens der zuständigen Polizei von einem Kabel- und Elektronikdefekt im Motorraum ausgegangen. Infolge der durch die Rauchentwicklung schlechten Sicht fuhren einige Autos und ein Lastwagen in die Unglückstelle. Es kam zu Verletzten und einer zeitweiligen Vollsperrung der Autobahn im Unfallbereich. Eine Stellungnahme des Krefelder Busveranstalters steht noch aus.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Brände
  • Portal:Salzburg

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

March 1, 2009

Landtagswahlen in Kärnten und Salzburg 2009

Landtagswahlen in Kärnten und Salzburg 2009

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche

Veröffentlicht: 23:32, 1. Mär. 2009 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Klagenfurt (Österreich), 01.03.2009 – Salzburg (Österreich), 01.03.2009 – Zwei Bundesländer wählten heute ihre neuen Landtage. In Kärnten ist der Sieger das BZÖ, welches unter dem Namen „Die Freiheitlichen in Kärnten – BZÖ Liste Jörg Haider“ angetreten war, in Salzburg führt die SPÖ knapp vor der ÖVP. Hauptverlierer ist die FPÖ, welche gegenüber der letzten Wahl in Kärnten rund 38 Prozenpunkte verloren hat. Damals gab es allerdings noch kein BZÖ.

Für das BZÖ, welches hauptsächlich in Kärnten gute Wahlerfolge hat, war es außerordentlich wichtig, sich zu positionieren und zu behaupten, da bei einer Wahlniederlage das BZÖ wohl aus der Politiklandschaft verschwunden wäre. Es war dies die erste Bewährungsprobe nach dem Unfalltod Jörg Haiders.
Gerhard Dörfler, Nachfolger von Haider, hatte dessen Kurs fortgeführt und konnte damit punkten. Erst im Dezember 2008 wurde Dörfler in der Ausgabe „Best of Böse“ der Wochenzeitung Falter unter anderem für die Fortführung des Ortstafelproblems und die Aussage zur Lockerung der Radmuttern des Managers von Stermann und Grissemann, dass dieser vielleicht nur schlampig die Winterreifen gewechselt habe, auf Platz 2 der bösesten Österreicher gereiht. Aufgefallen war Dörfler auch für seine geschmacklosen Witze im Wahlkampf.

In Salzburg hat Landeshauptfrau Gabriele Burgstaller damit aufhorchen lassen, dass sie sich eine Koalition mit der FPÖ vorstellen könnte.

Nach derzeitigem Auszählungsstand wird die FPÖ in Kärnten nicht mehr im Landtag vertreten sein. In Salzburg hat das BZÖ den Einzug in den Landtag nicht geschafft.

Kärnten – vorläufiges Endergebnis

Kärnten

Partei Prozent ± Mandate ±
BZÖ 45,5 nicht kandidiert 18 Mandate +18
SPÖ 28,6 -9,8 11 Mandate -3
ÖVP 16,5 +4,9 6 Mandate +3
Grüne 4,99 -1,7 0 Mandate -2
FPÖ 3,8 -38,7 0 Mandate -16
Sonstige 0,6 -0,2 0 Mandate  

Die Wahlbeteiligung betrug 77,1 % (-1,5).

Salzburg – vorläufiges Endergebnis

Salzburg

Partei Prozent ± Mandate ±
SPÖ 39,5 -5,9 15 Mandate -2
ÖVP 36,4 -1,5 14 Mandate ± 0
FPÖ 13,0 +4,4 5 Mandate +2
Grüne 7,3 -0,7 2 Mandate ± 0
BZÖ 3,7 nicht kandidiert 0 Mandate  

Die Wahlbeteiligung betrug 73,4 % (-3,9).

Politische Reaktionen

Kärnten
Claudia Haider, Witwe des verunglückten Landeshauptmannes Jörg Haider, sieht das Ergebnis als „Zeichen der Anerkennung für meinen Mann und seine Politik“. Das BZÖ ist naturgemäß über dieses Ergbenis erfreut und schließt sogar eine Orange-Grüne Koalition nicht aus.
Die SPÖ zeigt sich über das Ergebnis enttäuscht und verwundert über den Haider-Faktor.
Die ÖVP ist mit dem Stimmenzuwachs zufrieden. Enttäuschung hingegen bei der FPÖ und den Grünen.

Salzburg
Die SPÖ zeigt sich enttäuscht, will aber weiterhin den Landeshauptmann bzw. die Landeshauptfrau stellen.
Die ÖVP dürfte zufrieden sein und meint, dass die reine Sympathie-Politik der Landeshauptfrau nicht gefruchtet hätte. Für die Schwarzen sind die Roten die ersten Ansprechpartner zur Regierungsbildung.
Die FPÖ ist der Sieger, haben sie doch am meisten dazugewonnen. Jedoch rechnet man bei den Blauen nicht damit, zu Koalitionsgesprächen eingeladen zu werden.
Die Grünen sprechen von einer Zitterpartie und hoffen, wie auch bei der letzten Nationalratswahl auf Zuwächse durch die Wahlkarten. Beim BZÖ nimmt man es gelassen, an der 5%-Hürde gescheitert zu sein, um in den Landtag einziehen zu können und verweist auf die Grünen, die es auch erst beim dritten Mal geschafft hätten.

Bund
SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann zeigte sich über das Kärntner Ergebnis enttäuscht und verwies darauf, dass in Salzburg Platz 1 erfolgreich verteidigt werden konnte. Auch schloss er eine Rot-Blaue Koalition in Salzburg nicht ausdrücklich aus.
ÖVP-Vizekanzler und Finanzminister Josef Pröll nennt beide Ergebnisse „sehr zufriedenstellend“. In Kärnten konnten sie zulegen und in Salzburg den Abstand zur SPÖ verringern.
FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache sieht eine erste Abrechnung der Wähler mit der „Faymann-SPÖ“. Zum Kärntner Ergebnis sagte er, dass die Kärntner Wähler dem verstorbenen Landeshauptmann Haider eine „letzte fulminante Ehre“ erwiesen hätten.
Das BZÖ ist weiterhin gegen eine Wiedervereinigung mit der FPÖ.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

October 12, 2008

LKW im Tauerntunnel in Brand geraten

LKW im Tauerntunnel in Brand geraten – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

LKW im Tauerntunnel in Brand geraten

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 19:33, 12. Okt. 2008 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Südportal des Tauerntunnels (Archiv)

Flachau (Österreich), 12.10.2008 – In der Mitte des Tauerntunnels (A10) ist gestern gegen Mittag ein Sattelschlepper aus Tschechien in Brand geraten. Es wurde niemand verletzt, der Tunnel sollte aber für längere Zeit gesperrt bleiben.

Der Lebensmittel-Sattelzug, der in Fahrtrichtung Salzburg unterwegs war, hatte gegen 13:00 Uhr Feuer gefangen. Der Fahrer wurde von einem anderen LKW-Fahrer vor den Flammen in Sicherheit gebracht. Die Feuerwehr Flachau fuhr von Norden auf den Brand zu. Aus südlicher Richtung wurde die Feuerwehr von dichtem Rauch aufgehalten. Gegen 15:30 Uhr hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Sie konnte ihn vollständig löschen. Die Brandursache ist bisher noch unklar.

Seit Sonntagmorgen 9 Uhr ist der Verkehr durch den Tunnel wieder freigegeben. Nach dem Brand stellten Techniker Schäden an Funk- und Beleuchtungskabeln fest. Diese sind mittlerweile behoben. Man vermutet, dass der LKW wegen eines technischen Problems mitten im Tunnel in Brand geraten ist.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

June 28, 2008

Erste Hürde für die Stadtbahn Salzburg überwunden

Erste Hürde für die Stadtbahn Salzburg überwunden

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 10:41, 28. Jun. 2008 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Salzburg (Österreich), 28.06.2008 – Die erste Hürde im Kampf um die teilweise unterirdisch verlaufende Verlängerung der Salzburger Lokalbahn nach Salzburg-Süd ist überwunden. Für das kommende Jahr wurde ein Betrag von einer halben Million Euro für die Finanzierung der Planung reserviert.

Noch in diesen Sommer soll mit dem österreichischen Verkehrsminister Werner Faymann über eine 80-prozentige Beteiligung des Bundes verhandelt werden. Hoffnung macht der geplatzte Olympia-Traum: 40 Millionen Euro, die für das Sportereignis veranschlagt wurden, sind nun frei. Das jedenfalls meint der Verkehrsstadtrat Johann Padutsch von der Bürgerliste. Die Gesamtkosten des Projekts, das in drei Bauabschnitten bis zum Jahr 2019 fertiggestellt werden soll, werden auf 344 Millionen Euro veranschlagt.

Derzeit endet die Lokalbahn am Salzburger Hauptbahnhof. Diese Station wurde bereits 1996 in das Erdreich verlegt. Nach einer von Verkehrsexperten favorisierten Variante soll die Bahn die historische Altstadt unterirdisch durchqueren.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

April 4, 2008

Masernepidemie in Salzburg

Masernepidemie in Salzburg – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Masernepidemie in Salzburg

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 22:41, 4. Apr. 2008 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

das Masernvirus

Salzburg (Österreich), 04.04.2008 – In der Schweiz und in Österreich grassiert eine Masernepidemie. Besonders das Salzburger Land ist betroffen, hier sind aktuell (Freitagmittag) 175 Masernfälle gemeldet, davon 69 Fälle in der Stadt Salzburg. Die Wartezimmer der Ärzte sind voll, viele Menschen lassen sich impfen. Bei einem Impfstoffhersteller wurden 11.000 Dosen MMR-Impfstoff (Kombinationsimpfstoff gegen Masern-Mumps-Röteln) bestellt, meldet tirol.com. Zudem wird von einem Ansturm auf medizinische Labors berichtet, die wegen Blutuntersuchungen vollbeschäftigt sind. Durch einen einfachen Bluttest kann eine mögliche Infektion mit dem Masernvirus festgestellt werden. Die Masernepidemie nahm in der Schweiz ihren Anfang, wo sich seit Anfang des Jahres 1000 Personen infizierten, darunter vor allem Kinder zwischen fünf und 14 Jahren. Da sich die Epidemie vor allem in der Nordschweiz ausbreitete, schwappte die Infektionswelle von hier nach Süddeutschland. In Bayern sind bereits 35 Kinder erkrankt, in Baden-Württemberg, wo sich die Krankheit seit Anfang Januar ausbreitete, sind besonders die Landkreise Lörrach und Breisgau-Hochschwarzwald mit zusammen 64 Fällen betroffen.

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte schlägt aufgrund der aktuellen Situation Alarm. Es könne nicht sein, so der Präsident des Verbandes Dr. Wolfram Hartmann, „dass in der Schweiz, Österreich und Deutschland die Europameisterschaften der Masern stattfinden – gleichzeitig aber in vielen anderen Teilen der Welt die Masern erfolgreich eliminiert wurden. Alle Experten wissen, wie die Masern erfolgreich bekämpft werden. Kein Kind darf eine Gemeinschaftseinrichtung besuchen ohne einen vollständigen Impfstatus. Dieser Nachweis muss kontrolliert werden und zwar vor dem ersten Besuch einer Kinderkrippe oder eines Kindergartens.“ Ein Sprecher des Schweizer Bundesamtes für Gesundheit (BAG) unterstützt diesen Vorschlag: „Wir erleben zur Zeit die größte Masernepidemie seit Einführung der Meldepflicht in der Schweiz. Ein Ende ist noch nicht absehbar und wir exportieren unsere Masernepidemie in die benachbarten Länder. Der Vorschlag der deutschen Kinderärzte wäre auch für die Schweiz zu diskutieren.“

weltweite Impfraten gegen Masern (WHO 2007)

Die Masern gehören zu den ansteckendsten Infektionskrankheiten weltweit, sie treten ausschließlich bei Menschen auf und werden durch Tröpfcheninfektion übertragen. 95 Prozent der ungeschützten Infizierten erkranken danach. Die Infektionskrankheit ist vor allem in Afrika wegen der hohen Rate an tödlichen Krankheitsverläufen ein großes Problem. Für Europa hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Ziel ausgegeben bis zum Jahr 2010 die Infektion mit Masern- und Rötelviren auszurotten. Die Impfrate in Deutschland, Österreich und der Schweiz erreicht gegenwärtig aber nicht die Mindestquote von 95 Prozent der Kinder bis zum zweiten Lebensjahr. „Um Masern auszurotten, braucht man eine klare Impfstrategie, die alle Kinder im zweiten Lebensjahr erreicht“, sagte WHO-Sprecher Nedret Emiroglu vom Regionalbüro Europa.

2003 starben weltweit 530.000 Menschen an den Folgen von Maserninfektionen. Weltweit waren in diesem Jahr 30 Millionen Menschen infiziert.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Gesundheit

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.
Older Posts »