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June 2, 2005

Radsportprofi Hondo für ein Jahr gesperrt

Radsportprofi Hondo für ein Jahr gesperrt

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Bern / Ascona (Schweiz), 02.06.2005 – Der in Bern ansässige Schweizer Radsport-Verband hat den Rad-Profi Danilo Hondo wegen Dopings für ein Jahr gesperrt.

Zusätzlich erhielt Hondo Bewährungsauflagen für fünf Jahre. Ab April 2006 kann Hondo wieder für ein Team fahren. Dem 31-jährigen in Ascona wohnenden Radprofi war im März 2005 bei der Murcia-Rundfahrt in Spanien Doping nachgewiesen worden. Am 31. März 2005 hatte ihn sein Rennstall Gerolsteiner aufgrund des Verdachtes fristlos entlassen.

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April 17, 2005

Zwölf Tote bei Busunglück in der Schweiz

Zwölf Tote bei Busunglück in der Schweiz

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Wallis

Orsières / Kanton Wallis (Schweiz), 17.04.2005 – In den Schweizer Alpen ist heute Morgen gegen 10:00 Uhr MESZ ein Bus schwer verunglückt.

Nach Angaben der Kantonspolizei waren 27 Personen an Bord. Davon sind zwölf Businsassen ums Leben gekommen, 15 weitere Menschen wurden verletzt. Unter den Toten befinden sich fünf Männer – einer davon war einer der beiden Busfahrer – sowie sechs Frauen und ein 15–jähriger Jugendlicher.

Der Unfall ereignete sich auf der Passstraße zum Großen St. Bernhard im französischsprachigen Teil des Kantons Wallis zwischen den Ortschaften Orsières und Liddes. Der Bus stürzte von der Passstraße eine etwa 150 bis 200 Meter tiefe Schlucht hinab, überschlug sich mehrmals und kam in einem Flußbett zum Liegen. In der Gegend liegt zwar noch viel Schnee, die Passstraße war jedoch geräumt. Die Ursache des Unglücks ist derzeit noch nicht bekannt.

Der Bus kam am Sonntagmorgen aus der Gegend von Bern. Die Passagiere waren Urlauber auf dem Weg in den italienischen Ort Savona. Dort wollten sie zu einer Kreuzfahrt aufbrechen.

Seit 1982 hat es in der Schweiz kein so schweres Busunglück mehr gegeben. Damals kamen 39 Businsassen ums Leben.

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December 12, 2004

ASL: Der Spitzenreiter FC Basel unterliegt beim Überraschungsteam aus Thun mit 1:4

ASL: Der Spitzenreiter FC Basel unterliegt beim Überraschungsteam aus Thun mit 1:4

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Flagge FC Basel

Bern (Schweiz), 12.12.2004 – Am gestrigen Abend standen sich im Stadion Lachen zu Thun die beiden bisher bestplatzierten Teams der Axpo Super League – der FC Thun als Zweiter und Tabellenführer FC Basel gegenüber.

Gemäß offizieller Verlautbarung fanden 9.000 Zuschauer bei gutem herbstlichem Wetter den Weg in das schmucke Stadion, davon etwa 2.000 aus Basel angereiste Fans, die mit positiven Erinnerungen nach Thun gekommen sein dürften, wurde doch an gleicher Stelle vier Monate zuvor der Gewinn der Schweizermeisterschaft in trockene Tücher gebracht durch ein damals diskussionsloses 2:0.

Im ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams im Rahmen der ASL 04/05 musste der Schweizermeister gestern auf die verletzten Carignano und Ergic verzichten, auch der dritte Torhüter Rapo fiel aus. Bei Thun hatte Trainer Hanspeter Latour die ausgefallenen Spieler Sinani, Milicevic sowie Ojong zu ersetzen.

Zu Beginn der Partie zeigten sich die Gäste vom Rheinknie zielstrebig, lancierten einen Angriff nach dem anderen, konnten sich aber jeweils lediglich nur bis an den gegnerischen Strafraum voran-kombinieren, Abschlussmöglichkeiten gab es bis zur 20.ten Minute keine – doch dann war es Mladen Petric mit seinem zweiten Saisongoal nach einer Flanke von Captain Murat Yakin, der zum 1:0 für die Basler einköpfeln konnte. Im Anschluss daran verflachte die Partie aber etwas, die Heimmannschaft schien etwas aus dem Tritt geraten, jedoch konnte man durch Distanzschüsse (29. Minute, Lustrinelli über das Tor) Gefahr vor Zuberbühler erzeugen. Ein Distanzschuss von Thuns Captain Gerber, der für den Basler Hüter Zuberbühler nicht ganz unhaltbar schien, bescherte der Heimmannschaft jedoch noch vor der Pause das 1:1 – nicht unverdient zu diesem Zeitpunkt.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam es im Fanblock der Gäste zu einigen Turbulenzen, nachdem die Anhänger der Rotblauen bengalische Feuer abgebrannt hatten und diese anschließend auf die Tartanbahn geworfen hatten um nicht die Zuschauer im eigenen Fanblock zu gefährden, agierten die Sicherheits-Leute der vom FC Thun beauftragten Security-Gesellschaft ungeschickt und ohne Fingerspitzengefühl: einer der für die Sicherheit zuständigen Mitarbeiter warf noch brennende Fackeln zurück in die tobende Menschenmenge, glücklicherweise wurde keiner der Matchbesucher verletzt!

Abgelenkt von diesen Geschehnissen konnten die Basler Fans vermutlich das 2:1 für den FC Thun durch wiederum Gerber in der 46.ten Minute nicht sehen, nach einem katastrophalen Blackout von Zuberbühler, der dem Torschützen den Ball in die Füße spielte, lag die Heimmannschaft in Führung.

In der folgenden Zeit kam der FC Basel durch Petric zu einer Chance, die jedoch Coltorti vereiteln konnte . So war es erneut ein Fehler vom Basler Goalie, der Raimondi ermöglichte, das 3:1 zu erzielen (65. Minute). Auch energische – wenn auch glücklose und leicht unbeholfen wirkende – Angriffsbemühungen des FC Basel in der Schlussphase ergaben keine zählbaren Eregebisse, vielmehr waren es die rot-gekleideten Thuner, die ihrerseits wiederholt zu guten Konterchancen kamen, die jedoch bis auf einen Kopfball von Mauro Lustrinelli in der 88.ten Minute – wieder sah Zuberbühler mehr als unglücklich aus – ungenutzt blieben.

Ernüchtert schlichten die Basler Spieler nach dem Abpfiff durch FIFA Referee Meier vom Platz, bis auf Zuberbühler, der sich bei den mitgereisten Basler Fans direkt vor dem Gang in die Kabine entschuldigte mit den Worten “Sorry Leute, es tut mir Leid”, zeigte sich nur Scott Chipperfield in der Fankurve und bedankte sich für die Unterstützung.

Die euphorischen Thuner Zuschauer feierten ihrerseits den Sieger und neuen Tabellenleader FC Thun überschwänglich auch noch Minuten nach dem Ende des Spiels.

Telegramm

Stadion Lachen, 9.000 Zuschauer Schiedsrichter: Meier Tore: 23. Petric 0:1, 35. Gerber 1:1, 46. Gerber 2:1, 66. Raimondi 3:1, 87. Lustrinelli 4:1

FC Thun:

Coltorti, Renggli, Cerrone, Zanni, Gerber (90. Ferreira), Deumi, Raimondi, Aegerter, Lustrinelli (90. Moser), Hodzic, Kulaksizoglu

FC Basel:

Zubi, Zwyssig, Yakin, Degen Philipp, Kléber (81. Mesbah), Huggel, Chipperfield, Sterjovski (62. Degen David), Delgado (62. Rossi), Petric, Gimenez

Bemerkungen:

FCB ohne Carignano (verletzt), Ergic (krank). FC Thun ohne Sinani, Milicevic, Ojong (verletzt). Gelbe Karten: 36. Deumi, 58. Cerrone, 80. Degen Philipp

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Quellen

Originäre Berichterstattung
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