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April 22, 2006

Afghanische Nationalhymne in Bonn eingespielt

Afghanische Nationalhymne in Bonn eingespielt

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Artikelstatus: Fertig 12:39, 22. Apr. 2006 (CEST)
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Bonn (Deutschland), 22.04.2006 – Das Bonner Beethoven-Orchester hat am Mittwoch, den 19. April die Instrumentalversion der neuen afghanischen Nationalhymne eingespielt. Für die Aufnahme in der Beethovenhalle dirigierte Babrak Wassa, der Komponist der Hymne, die 70 Musiker selbst.

Der 57-jährige Wassa lebt seit über 20 Jahren in Deutschland. Er wohnt in Rösrath bei Köln. Wassa studierte zwölf Jahre am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium.

Für die Regie der Aufnahme war die Deutsche Welle verantwortlich, die zusammen mit der afghanischen Regierung auch die Kosten trägt. Andere Sponsorenangebote hatte Kabul abgewiesen, um nicht den Eindruck zu erwecken, selbst die Nationalhymne werde vom Ausland finanziert.

Wassa hatte seinen Vorschlag im Dezember 2005 nach Afghanistan geschickt. Nachdem er in die engere Wahl gekommen war, reiste er im Januar persönlich in seine Heimat. Als Nächstes soll nun Ende April in einem Kölner Studio der Gesangspart aufgenommen werden.

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January 11, 2006

Neue afghanische Nationalhymne könnte aus Deutschland kommen

Neue afghanische Nationalhymne könnte aus Deutschland kommen

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Artikelstatus: Fertig 12:25, 11. Jan. 2006 (CET)
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Rösrath (Deutschland) / Kabul (Afghanistan), 11.01.2006 – Den Text zu einer neuen Nationalhymne für Afghanistan hatte das Parlament in Kabul bereits im Herbst beschlossen. Babrak Wassa ist einer der Komponisten, die eine Melodie dazu liefern sollten. Er ist 58 Jahre alt und nicht nur Komponist, sondern auch Dirigent und Chorleiter. Der gebürtige Afghane ging 1980 nach Deutschland ins Exil. Heute besitzt er die deutsche Staatsangehörigkeit und wohnt in Rösrath-Forsbach im Bergischen Land nahe Köln.

Der Entwurf, den Wassa im Dezember nach Kabul schickte, kam nach Angaben des afghanischen Wiederaufbauministers, Amin Farhang, auch bei Präsident Hamid Karsai gut an. Er selbst hätte allerdings „lieber etwas Schmissigeres“. Außerdem gebe es nach seinen Angaben noch einen weiteren Exil-Afghanen, der in die engere Wahl gekommen sei. Nun reist Wassa nach Kabul, um dort persönlich seinen überarbeiteten Entwurf mit kompletter Orchesterbesetzung vorzustellen.

Der von Abdul Bari Dschahani stammende Text der Hymne, der unter Anderem die Textpassage „Afghanistan so glänzen soll wie die Sonne am blauen Himmel“ enthält, sollte in nur einer Minute und zehn Sekunden vertont werden. „Der Text ist ziemlich lang, und es war gar nicht einfach, ihn so kurz zu vertonen,” sagte Wassa gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Er beschrieb seine Komposition im Sechs-Achtel-Takt als „marschähnlicher“ als eine andere Version, die er – nach einem afghanischen Tanz – im Sieben-Achtel-Takt geschrieben hatte, „aber auch noch nicht militärisch”. Außerdem sagte Wassa, die Hymne klinge für westliche Ohren angenehm, obwohl Melodie und Harmonie afghanisch seien.

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December 23, 2005

Irans Präsident verbietet westliche Musik

Irans Präsident verbietet westliche Musik

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Teheran (Iran), 23.12.2005 – Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat dem staatlichen Rundfunksender seines Landes das Abspielen westlicher Musik untersagt. Seiner Meinung nach sei diese „dekadent“.

Nachdem Ahmadinedschad in der vergangenen Woche bereits äußerte, Israel müsse „von der Landkarte getilgt“ werden, und den Holocaust geleugnet hatte, hat der Präsident damit erneut Aufsehen erregt. Stattdessen, so schlug Ahmadinedschad vor, sollte mehr Wert auf nationale und traditionelle Musik gelegt werden. Kultusminister Mohammed Hussein Saffar-Harandi ging laut der Nachrichtenagentur Isna gar noch weiter und kündigte an, in Zukunft auch „dekadente und dumme“ Filme zu verbieten.

Der deutsche Bundestag hat indes die israelfeindlichen Aussagen Ahmadinedschads in den letzten Wochen scharf kritisiert und seine am Mittwoch erneut bekräftigte Forderung, Israel aufzulösen und die Bewohner in Europa oder Kanada unterzubringen zurückgewiesen. US-Präsident George W. Bush nannte Ahmadinedschad nach seinen Äußerungen einen „seltsamen Typ“ und bezeichnete Iran als eine „Bedrohung“.

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