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June 15, 2016

Gerüst unter Autobahnbrücke an der A7 eingestürzt

Gerüst unter Autobahnbrücke an der A7 eingestürzt

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Werneck (Deutschland), 15.06.2016 – Bei dem Teileinsturz des Rohbaus der Schraudenbach-Brücke an der A7 bei Werneck (Unterfranken) kam ein Bauarbeiter ums Leben, mindestens sechs wurden schwer verletzt. Es war zunächst unklar, ob noch weitere Menschen verschüttet wurden. Am Morgen des 16. Juni 2016 wurden die Rettungsarbeiten jedoch eingestellt; die Ermittler gehen nicht mehr davon aus, dass sich weitere Personen unter den Trümmern befinden.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sprach am Mittwoch von mindestens zwei Toten, ein Sprecher der Integrierten Leitstelle Schweinfurt hingegen sagte, dass er von drei Toten und zwölf Verletzten wisse.

Ein 40 Meter langes, neu gebautes Brückensegment war kurz nach 16 Uhr mitsamt Gerüst eingestürzt. Zu dieser Zeit befanden sich etwa 20 Arbeiter vor Ort. Der Verkehr auf der A7 ist nicht direkt betroffen, da er noch über die alte Brücke läuft.

Fünf Rettungshubschrauber, sowie Hundestaffeln und rund 150 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerks waren im Einsatz; nun ermittelt die Polizei, um die Ursache des Betriebsunfalls festzustellen. Menschliches Versagen wird nicht ausgeschlossen.

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May 4, 2016

Schock für Hannover 96: Niklas Feierabend ist tot

Schock für Hannover 96: Niklas Feierabend ist tot

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Veröffentlicht: 10:38, 05. Mai 2016 (CEST)
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Vereinslogo von Hannover 96

Hannover (Deutschland), 04.05.2016 – Am frühen Morgen des 1. Mai ist der Nachwuchsspieler Niklas Feierabend von Fußball-Bundesligist Hannover 96 bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Die Auftaktveranstaltung zur Pferderennen-Saison in Hannover, der sogenannte 96-Renntag, zu dem 15.000 Besucher gekommen waren und auf dem Niklas Autogramme verteilen wollte, wurde daraufhin kurzfristig abgesagt.

Nach Angaben der Polizei hatte der Fahrer des Wagens einen Alkoholwert von 1,8 Promille im Blut. Außer Niklas starben seine Freundin und ein Freund bei dem Unglück – beide waren 18 Jahre alt. Der Beifahrer und der 21jährige Mann am Steuer überlebten. Am 30. April war Niklas 19 Jahre alt geworden.

Niklas Feierabend durchlief seit 2005 die Jugendmannschaften von Hannover 96, spielte in der Jugend-Bundesliga, erreichte in der U19-Bundesliga mit seinem Verein das DFB-Pokalfinale und stand bei zwei Bundesligaspielen als Auswechselspieler im Aufgebot. Seit 17. Februar 2016 hatte er einen langfristigen Vertrag als Profifußballer.

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March 27, 2015

Dramatische Erkenntnisse im Fall des Absturzes der Germanwings-Maschine

Filed under: Marseille,Themenportal Unfall,Veröffentlicht — admin @ 5:00 am

Dramatische Erkenntnisse im Fall des Absturzes der Germanwings-Maschine

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Veröffentlicht: 12:07, 28. Mär. 2015 (CET)
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Marseille (Frankreich), 27.03.2015 – Der Staatsanwaltschaft Marseille zufolge hat der Copilot der Germanwings-Maschine, die am 24. März 2015 in den südfranzösischen Alpen zerschellt ist, das Flugzeug bewusst zum Absturz gebracht. Dies ergab eine erste Auswertung des Stimmrekorders.

Nachdem der Pilot das Kommando an den Copiloten abgegeben hatte, verließ ersterer offenbar das Cockpit. Anschließend habe der Copilot, so die französische Staatsanwaltschaft, den Sinkflug vorsätzlich eingeleitet. Später habe der Pilot versucht, wieder in das Cockpit zu gelangen. Der Copilot habe jedoch weder auf die Aufforderung über die Sprechanlage reagiert noch auf die immer heftigeren Versuche des Piloten, die Tür zu öffnen. Auch auf Kontaktversuche des Towers habe der Copilot nicht reagiert.

Im Verlaufe der Ermittlungen konnte bei einer Durchsuchung seiner Wohnung eine zerissene Krankschreibung für den Tag des Absturzes sichergestellt werden. Dies wird als Indiz für eine Erkrankung des Copiloten gesehen. Über die Art der möglichen Erkrankungen wurden bislang noch keine Angaben gemacht. Die Universitätsklinik Düsseldorf bestätigte, dass der Copilot am Klinikum vorstellig wurde, wies Meldungen jedoch zurück, dieser sei wegen psychiatrischer Probleme an der Uni-Klinik in Behandlung gewesen.

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Wikinews-logo.svg   Juncker bestürzt über Flugzeugabsturz in Frankreich Portal:Luftfahrt

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January 21, 2015

Untersuchungsbericht zum Silvesternachtunglück in Shanghai vorgelegt

Untersuchungsbericht zum Silvesternachtunglück in Shanghai vorgelegt

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Veröffentlicht: 21.01.2015, 14:04 (MEZ)
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Shanghai (China), 21.01.2015 – Drei Wochen nach der Massenpanik bei der öffentlichen Silvesterfeier am Bund in Shanghai, bei der 36 Menschen starben, wurde auf einer Pressekonferenz vom stellvertretenden Bürgermeister von Shanghai Zhou Bo der offizielle Untersuchungsbericht zu den Vorgängen vorgelegt. Der Bericht benennt keinen Auslöser für den tödlichen Verlauf der Feier, sondern konzentriert sich darauf festzustellen, warum es überhaupt zu dieser Katastrophe kommen konnte.

Es wird festgestellt, dass die Veranstaltung erst einen Tag zuvor öffentlich bekannt gegeben wurde, ohne dass eine Risikoanalyse durchgeführt worden wäre. Die Planung durch die Behörden war dem Bericht zufolge völlig unzureichend, da nur 500 Ordnungskräfte für eine Masse von über 300.000 Menschen eingeteilt worden waren. Dies führte zu erheblichen Problemen mit den Menschenmassen am Veranstaltungsort.

Als Folge der Organisationsmängel und der sich dadurch tödlich entwickelnden Ereignisse wurden jetzt Zhou Wei, der Leiter der Kommunistischen Partei Chinas im Huangpu-Distrikt, in dem die Prachtpromenade des Bund liegt, sein Stellvertreter, der Distriktgouverneur Peng Song, sowie der stellvertretende Distriktgouverneur Zhou Zhen, der besonders für die öffentliche Sicherheit verantwortlich war, sowie der stellvertretende Polizeichef des Distrikts ihrer Ämter enthoben. Sieben weitere hochrangige Beamte wurden mit Disziplinarstrafen belegt.

Bei den Untersuchungen zu den Vorgängen in der Silvesternacht war auch bekannt geworden, dass zehn hohe Funktionäre der kommunistischen Partei zeitgleich in einem japanischen Restaurant unweit des Unglücksortes gegessen hatten. Unter den Teilnehmern dieses Essen waren auch Zhou Wei und Peng Song. Ihnen droht – zusammen mit den anderen Teilnehmern des Essens – ein weiteres Parteiverfahren wegen Verstoßes gegen das Mäßigungsgebot, das für alle Parteifunktionäre nicht nur bei Restaurantbesuchen, sondern in allen Lebensbereichen gilt, da das Lokal als Luxusrestaurant bekannt ist und Preise zwischen 1888 RMB (rund 260 Euro) und 3888 RMB (rund 540 Euro) pro Person für ein Menü ausweist.

Nachdem die Stadtverwaltung von Shanghai zwischenzeitlich alle offiziellen Veranstaltungen zum bevorstehenden chinesischen Neujahrsfest abgesagt hatte, wurde nun bekanntgegeben, dass 24 der ursprünglich 29 geplanten Feiern unter sehr hohen Sicherheitsvorkehrungen stattfinden werden.

Von den 49 Verletzten des Unglücks befinden sich noch immer drei im Krankenhaus. Ein Mann und eine Frau befinden sich auf dem Weg der Besserung; eine 18-jährige Studentin wird in einem sehr kritischen Zustand noch immer auf der Intensivstation behandelt.

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Wikinews-logo.svg   Trauriger Jahreswechsel in China (01. Januar 2015)
Wikinews-logo.svg   Shanghai: falsches Geld war nicht Ursache der Silvestertragödie (02. Januar 2015)

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January 2, 2015

Shanghai: falsches Geld war nicht Ursache der Silvestertragödie

Shanghai: falsches Geld war nicht Ursache der Silvestertragödie

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Veröffentlicht: 02.01.2015, 10:33 MEZ
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Shanghai (China), 02.01.2015 – Am Tag nach der tödlichen Massenpanik vom Silvesterabend in Shanghai mischen sich Trauer und Entsetzen in die Suche nach den Ursachen.

Die Zahl der Toten wird inzwischen mit 36 Personen angegeben, und noch immer befinden sich zahlreiche der 48 Verletzten – darunter 13 Schwerverletzte – in Krankenhäusern. Die Behörden haben die Untersuchung aufgenommen und unter anderem Videoaufnahmen von öffentlichen Sicherheitskameras ausgewertet. Danach stellt der Ablauf des Unglücks sich nun so dar, dass nicht der Abwurf von Gutscheinen der Auslöser der unkontrollierten Massenbewegung war. Die Gutscheine wurden – das zeigen die Aufnahmen – erst nach dem Beginn des tödlichen Gedränges geworfen.

Das Unglück ereignete sich auf einer leicht ansteigenden dauerhaft errichteten Aussichtsplattform am Prachtboulevard des Bund, die einen besonders guten Blick über den Huangpu-Fluss und den gegenüberliegenden Shanghaier Stadtteil Pudong mit seiner modernen Hochhausarchitektur gibt.

Nach Augenzeugenberichten war diese Aussichtsplattform überfüllt und es strömten noch immer mehr Menschen nicht nur auf die Plattform, sondern sie versuchten, so war das Empfinden der Menschen in den vorderen Reihen, ebenfalls noch an den Rand der Plattform mit der besten Aussicht zu kommen. Gegen 23:20 Uhr (Ortszeit) begann sich die Situation aus Sicht eines Augenzeugen zuzuspitzen, der Druck der Massen zu groß zu werden. Die Polizei hatte bereits den Zugang zur Plattform abgeriegelt, da die Überfüllung offensichtlich war. Aber die Menschen drängten weiter auch durch Ausgänge hinauf und machten es den Menschen auf der Plattform deshalb schwer, diese zu verlassen. Gegen 23:30 Uhr Ortszeit wurden zahlreiche Polizisten zum Eingreifen herangezogen, die sich aber nur schwer durch die Menschenmenge zum Einsatzort voranbewegen konnten. So dauerte es bis 23:40 Uhr (Ortszeit), ehe die Masse unter zunehmend lauter werdenden Rufen, nicht weiter zu drängen, langsam ruhiger wurde. Dabei konnte man zu diesem Zeitpunkt bereits deutlich sehen,wie Menschen massenhaft stürzten, berichteten Augenzeugen. Gegen 23:55 Uhr (Ortszeit) hatte sich die Plattform dann so weit geleert, dass man das Ausmaß der Tragödie zu erahnen begann, als zwischen Bergen von Schuhen, Mützen und Souvenirs die Opfer sichtbar wurden.

Sicht auf die Uferpromenade „The Bund“

Ahnungslos von der Tragödie, die sich nur wenige Meter von ihnen entfernt ereignet hatte, begannen die Massen auf der Promenade dann einen Countdown in das Neue Jahr.

In der Parteizeitung People’s Daily wird geurteilt, dass China eben doch noch ein Entwicklungsland sei, da in entwickelten Ländern solche Unglücke nicht vorkämen. Gleichzeitig werden in der chinesischen Presse Forderungen laut, dass eine Millionenmetropole wie Shanghai eine ständige Aufsichts- und Planungbehörde für Massenereignisse brauche, um derartige Vorgänge zu vermeiden. Dabei betont die Stadt, dass man zu diesem Jahreswechsel gar keine Lichtershow geplant habe, da sich in den letzten Jahren bis zu 300.000 Menschen versammelt hatten und die Situation als zu unübersichtlich eingeschätzt worden war. Dies widerspricht früheren Darstellungen, nach denen das Zentrum der Veranstaltung gerade wegen der Massen für dieses Jahr an den Unglücksort verlegt worden war. Experten des Roten Kreuzes in China weisen außerdem darauf hin, dass in China nur etwa 1 Prozent der Bevölkerung Training in Erster Hilfe erhalte und dass Verhaltensmaßregeln in Notfällen praktisch unbekannt seien. Die Schilderungen decken sich mit der Beobachtung von westlichen Besuchern in China, die das Verhalten der Chinesen in U-Bahnen oder an Bushaltestellen oftmals als sehr undiszipliniert beschreiben, wo es regelmäßig zu Szenen kommt, die eher einem Ringkampf gleichen als dem Verhalten von Menschen auf dem Weg zur Arbeit oder nach Hause. Darauf angesprochen zucken Chinesen dann nur die Schultern und sagen „wir sind eben so viele“, da müsse man drängeln um voranzukommen.

Wikinews-logo.svg   Vorartikel: Trauriger Jahreswechsel in China (01.01.2015)

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Wikinews-logo.svg   Tote bei Massenpanik während der Love Parade (26.07.2010)

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January 1, 2015

Trauriger Jahreswechsel in China

Trauriger Jahreswechsel in China – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Trauriger Jahreswechsel in China

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Veröffentlicht: 01.01.2015, 09:15 (MEZ)
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Menschen am Bund im Sommer

Shanghai (China), 01.01.2015 – Der Jahreswechsel nach dem westlichen (gregorianischen) Kalender ist in China eigentlich eine ruhige Angelegenheit. Partys, Feuerwerk und ähnliches sind in China vielmehr dem chinesischen Neujahrsfest vorbehalten, das in diesem Jahr auf den 19. Februar fällt. Aber eine städtische, zunehmend westlich geprägte Elite nimmt auch Feiertage der westlichen Welt als solche an. In der 24-Millionen-Metropole Shanghai fand in der Silvesternacht auf dem „Bund“, der Prachtpromenade des Huangpu-Flusses, eine öffentliche Silvesterparty statt. Dabei kam es gegen 23:35 Uhr Ortszeit (16:35 Uhr MEZ) zu einer tödlichen Massenpanik. Es starben mindestens 35 Menschen – darunter 25 Frauen – , 48 wurden zum Teil schwer verletzt. Die meisten der Opfer sollen Studenten sein.

Nach Augenzeugenaussagen sollen sich die Menschen unkontrolliert in Bewegung gesetzt haben, als von einem Gebäude Gutscheine geworfen wurden, die wie US-Dollar-Noten aussahen. Eine Augenzeugin sagte, dass sie die Scheine sofort wegwarf, da sie offensichtliche Fälschungen waren. Aber obwohl bereits Menschen am Boden lagen, wurde von hinten weiter nach vorne gedrängt. Die Behörden leiteten eine Untersuchung der Ursachen ein.

Nachdem sich zum Jahreswechsel 2012/13 rund 300.000 Menschen versammelt hatten, war die Versammlung zum Jahreswechsel 2013/14 aus Sicherheitsgründen abgesagt worden. Zu diesem Jahreswechsel hatte man eine Verlagerung zum Chi-Yin-Platz am Nordende des Bunds geplant, um die Massen besser lenken zu können. Aber Augenzeugen berichten auch von Problemen mit unkontrolliertem Verhalten der Massen an anderen Stellen der Promenade.

Neujahrsansprache mit Hoch- und Tiefpunkten

Xi Jinping

Präsident Xi Jinping hatte zuvor bereits seine Neujahransprache über die Medien verbreiten lassen. Neben der erwartungsgemäßen Erinnerung an die Leistungen des vergangenen Jahres wie die Eröffnung eines Trinkwasserkanals zur Versorgung der Hauptstadt Peking, erinnerte er auch an die Tragödien des Jahres, die China betrafen. So kamen beim Absturz des Malaysia-Airlines-Fluges MH370 über 150 Chinesen ums Leben, und ein Erdbeben in der Provinz Yunnan forderte mehr als 600 Menschenleben. Ohne auf Details einzugehen, forderte der Präsident Chinesen aller Ethnien in China auf, friedlich zusammenzuleben. Er spielte damit auf die wiederholten tödlichen Auseinandersetzungen zwischen Uiguren und Han-Chinesen im Jahr 2014 an. Im Rückblick und im Ausblick stellte er fest, dass das Jahr 2014 ein Jahr voller Reformen für die Kommunistische Partei Chinas war, aber auch, dass er im nächsten Jahr die Kampagne gegen Korruption und Machtmissbrauch mit unverminderter Strenge fortsetzen werde.

Im internationalen Teil seiner Rede versprach er eine weitere Unterstützung der chinesischen Regierung im Kampf gegen Ebola im westlichen Afrika und die Unterstützung der Malediven bei der Trinkwasserversorgung durch Tankschiffe.

Quellen

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December 29, 2014

Brennende Fähre in der Adria – mindestens ein Toter

Brennende Fähre in der Adria – mindestens ein Toter

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Veröffentlicht: 09:40, 29. Dez. 2014 (CET)
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Archivbild der Norman Atlantic

Bari (Italien), 29.12.2014 – Bei dem Brand einer Fähre in der südlichen Adria seit dem frühen Sonntagmorgen wurde mindestens eine Person getötet, mehrere hundert weitere Passagiere sitzen noch auf dem brennenden Schiff fest. Die 2009 gebaute „Norman Atlantic“ war auf dem Weg vom griechischen Hafen Patras über Igoumenitsa nach Ancona in Italien. Das Schiff trieb nach Ausbruch des Brandes manövrierunfähig etwa 20 Kilometer vor der albanischen Küste. Aufgrund starken Seegangs konnten die Passagiere weder in die Rettungsboote noch von anderen Schiffen übernommen werden und harrten bei Rauch, tiefen Temperaturen und gefrierendem Regen zum Teil auf dem Oberdeck der Fähre aus. Frühere Befürchtungen, die Fähre könnte kentern, erwiesen sich aber als unbegründet. Das Feuer brach im Autodeck aus. Dort sollen auch mehrere Laster mit Olivenöl beladen sein. Nach griechischen Medienberichten könnte die Fähre überladen gewesen sein.

Bevor die Bedingungen im Laufe des Sonntags zu schlecht wurden, konnten sich 150 Passagiere in Rettungsboote in Sicherheit bringen. Insgesamt befanden sich 478 Menschen an Bord, darunter auch 18 Deutsche. Eine Möglichkeit, die noch mehr als 300 sich an Bord befindlichen Personen von dem 187 Meter langen und 26 Meter breiten Schiff zu retten, war durch Hubschrauber, doch wurden diese Bemühungen durch dichte Rauchentwicklung und daraus resultierende schlechte Sicht behindert. Mit vier im Einsatz befindlichen Rettungshubschraubern konnten jeweils nur zwei Passagiere zu mehreren herbeigeeilten Schiffen geflogen werden. In der Nacht zum Montag gelang es nach Informationen des Magazins Focus, die Fähre ins Schlepptau zu nehmen. Ob sie an die italienische oder aber an die näherliegende albanische Küste geschleppt werden soll, war dabei umstritten. Die italienischen Behörden wollten das Schiff nach Brindisi bringen.

In der Nacht sind die Brände erneut aufgeflammt. Dabei qualmte es weiterhin. Außerdem sollen sich noch weitere Glutnester innerhalb des Schiffes befinden. Mittlerweile soll das Feuer jedoch unter Kontrolle sein. Auch sollen sich zwischenzeitlich Ärzte an Bord befinden.

  Weiteres Unglück bei Ravenna

Am Sonntag ereignete sich noch ein weiteres schweres Schiffsunglück in der Adria: Vor dem Hafen von Ravenna kollidierte bei dichtem Nebel ein türkisches Handelsschiff mit einem weiteren Frachter und sank. Von den elf Besatzungsmitgliedern wurden zwei tot geborgen, sie starben an Unterkühlung. Vier weitere wurden vermisst.

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December 28, 2014

Flugzeug in Indonesien vermisst

Flugzeug in Indonesien vermisst – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Flugzeug in Indonesien vermisst

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Veröffentlicht: 21:07, 28. Dez. 2014 (CET)
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QZ8501 flight path.png

Jakarta (Indonesien) / Singapur, 28.12.2014 – In Indonesien wird ein Verkehrsflugzeug der malaysischen Fluggesellschaft AirAsia vermisst. An Bord der Maschine, die auf dem Weg von Surabaya nach Singapur war, befanden sich 162 Personen. Der Pilot der Maschine hatte sich zuletzt mit der Bitte um eine Kursänderung wegen schlechten Wetters gemeldet. Die Suche nach dem vermissten Flugzeug wurde bei Einbruch der Dunkelheit unterbrochen, sie soll am Morgen fortgesetzt werden.

Nach Angaben der Flugsicherung war die Maschine 42 Minuten nach dem Start von den Radarschirmen verschwunden, als sie gerade im Steigflug auf 10.000 Meter war, weil der Pilot Wolken umfliegen wollte. Es wurde kein Notruf abgesetzt. Die staatliche indonesische Nachrichtenagentur Antara meldete, dass die Behörden von einem Absturz der Maschine in der Javasee zwischen Java und Borneo, etwa 145 Kilometer entfernt von der Insel Belitung ausgehen, doch haben die Suchmannschaften dort bislang keine Wrackteile gefunden.

Das Archivbild zeigt die vermisste Maschine im August 2011 in Singapur.

Die Fluggesellschaft teilte mit, dass der Pilot 6.100 Flugstunden und der Kopilot 2.175 Flugstunden absolviert haben und die Maschine zuletzt am 16. November technisch inspiziert wurde. Der Flugzeughersteller Airbus gab an, dass das Flugzeug im Oktober 2008 ausgeliefert worden sei und seitdem 23.000 Landungen hinter sich habe. Der Airbus A320 habe zwei Triebwerke vom Typ CFM 56-5B.

Von den 162 Personen der Passagierliste sind 155 Indonesier, drei Südkoreaner und je eine Person ist aus Singapur, Malaysia, Frankreich und dem Vereinigten Königreich.

Es ist das dritte Unglück in diesem Jahr, bei dem eine asiatische Fluggesellschaft vom Totalverlust einer Passagiermaschine betroffen ist. Am 8. März 2014 war Malaysia-Airlines-Flug 370 mit 239 Passagieren kurz nach dem Start in Kuala Lumpur von den Radarschirmen verschwunden und wurde bislang noch nicht gefunden, und am 17. Juli wurde über der Ostukraine Malaysia-Airlines-Flug 17 mit 298 Personen an Bord vermutlich durch prorussische Separatisten abgeschossen. AirAsia selbst hatte bis jetzt keine folgenschwere Zwischenfälle zu verzeichnen.

Ein Infrarot-Satellitenbild zeigt die Wetterverhältnisse auf der Flugstrecke

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „AirAsia-Flug 8501“.

Wikinews-logo.svg   Portal:Luftfahrt

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July 18, 2014

Malaysia-Airlines-Flug 17 über dem Osten der Ukraine offenbar abgeschossen

Malaysia-Airlines-Flug 17 über dem Osten der Ukraine offenbar abgeschossen

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Veröffentlicht: 19:30, 18. Jul. 2014 (CEST)
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Die abgeschossene Maschine 2010 in Perth, West-Australien

Kiew / Donezk (Ukraine), 18.07.2014 – Bei Grabowo, östlich der Millionenstadt Donezk ist ein Flugzeug der Malaysian Airlies vom Typ Boeing 777-200ER, das auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur in Malaysia war, mit ca. 300 Menschen an Bord abgestürzt. Nach Angaben des amerikanischen Vizepräsidenten Joe Biden handele es sich „offensichtlich“ bei dem Zwischenfall um „keinen Unfall“, sondern das Flugzeug wurde „vom Himmel geholt“. Ukrainische Regierung und prorussische Separatisten werfen sich gegenseitig vor, das Flugzeug abgeschossen zu haben. Die Separatisten beschuldigten die ukrainische Armee einer „Provokation“, während es nicht unbedingt eine Erklärung dafür gibt, warum die ukrainische Armee Flugabwehrraketen gegen die Separatisten einsetzen sollte, wenn diese gar nicht über Flugzeuge verfügen. Nach Angaben der Separatisten seien sie selbst nicht in der Lage, Flugzeuge in solcher Höhe abzuschießen, da ihnen entsprechende Waffen fehlen würden. Die russische Nachrichtenagentur ITAR-TASS hatte allerdings bereits im Juni gemeldet, dass die Separatisten über Raketen des russischen Systems Buk verfügen. Die Seperatisten dementieren jedoch weiterhin heftig, sie hätten die Maschine abgeschossen und wollen internationale Experten die Ursache untersuchen lassen.

Der amerikanische Präsident Barack Obama telefonierte inzwischen mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko und dem malaysischen Premierminister Najib Razak. Dieser hatte in einer Pressekonferenz gefordert, dass alle Trümmer an Ort und Stelle zu verbleiben hätten, bis eine internationale Ermittlergruppe Beweise gesammelt hätte. Zuvor war gemeldet worden, dass die Flugschreiber gefunden und von den Separatisten sichergestellt wurden. Über den Verbleib der Geräte gibt es keine näheren Angaben. Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton verlangte ungehinderten Zugang in das Gebiet, in dem die Trümmer des Flugzeuges verteilt sind.

MH17-Route 13utc20.svg

Augenzeugen gaben an, es habe eine Explosion in der Luft gegeben. Prorussische Separatisten sagen, ebenfalls unter Berufung auf Augenzeugen, dass das Flugzeug von einem ukrainischen Kampfflugzeug abgeschossen wurde und dann in zwei Teile zerbrochen sei. Danach habe man das ukrainische Kampfflugzeug ebenfalls abgeschossen.

Beide Seiten im ukrainischen Bürgerkrieg beschuldigten sich gegenseitig und verdächtigten die jeweils andere Seite, das Flugzeug abgeschossen zu haben: Die Signale des Flugzeugs endeten Angaben von Flighttrackingseiten zufolge gegen 13:20 Uhr UTC(15:20 MESZ), die Fluglinie sprach hingegen von Kontaktverlust um „1415 (GMT)“. Die Verkehrsmaschine war in etwa 10.000 Metern Flughöhe unterwegs. An Bord waren nach letzten Meldungen 283 Passagiere und 15 Besatzungsmitglieder. Bei einer Pressekonferenz in Amsterdam gab die Fluggesellschaft bekannt, unter den Reisenden seien 154 Niederländer, 27 Australier, 23 Malaysier, elf Indonesier, sechs Briten, vier Belgier und vier Deutsche sowie drei Philippiner und ein Kanadier gewesen. Damit handelt es sich um die tödlichste Flugzeugkatastrophe seit dem 11. September 2001.

Der Luftraum in der Ostukraine, der vor dem Zwischenfall nur unterhalb von 8.000 Metern gesperrt war, wird üblicherweise täglich von mehreren hundert Flugzeugen überflogen. Inzwischen wurde der Luftraum in der Oblast Donezk vollständig geschlossen und Flüge entsprechend umgeleitet.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Malaysia-Airlines-Flug 17“.

Quellen[Bearbeiten]

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January 2, 2014

Michael Schumacher erleidet Schädel-Hirn-Trauma durch Skiunfall in Méribel

Michael Schumacher erleidet Schädel-Hirn-Trauma durch Skiunfall in Méribel

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Veröffentlicht: 20:13, 2. Jan. 2014 (CET)
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Méribel / Grenoble (Frankreich), 02.01.2014 – Am 29. Dezember 2013 stürzte Michael Schumacher beim Skifahren in einem Tiefschneegebiet mit vielen Felsen zwischen den beiden Pisten Chamois (rot) und Biche (blau) in Méribel im Département Savoie in Frankreich, als er über einen Felsen fuhr, und schlug mit der rechten Seite des Kopfes auf einem anderen Felsen auf. Er trug einen Skihelm, der beim Aufprall auf dem Felsen zerbrach. Durch den Sturz zog sich Schumacher ein Schädel-Hirn-Trauma zu.

Schumacher war nach dem Unfall zunächst bei Bewusstsein und ansprechbar, wirkte aber verwirrt und antwortete nicht auf Fragen. Er wurde zunächst mit einem Helikopter in das „Centre hospitalier intercommunal Albertville-Moûtiers“ in Moûtiers geflogen und von dort zur 80 Kilometer entfernten Universitätsklinik von Grenoble transportiert.

Nachdem er dort in mittlerweile komatösem Zustand eingeliefert worden war, wurde wegen einer Blutung zwischen Gehirn und Schädeldecke eine Notoperation durchgeführt. Schumacher wurde sediert und er wurde einer Hypothermie mit Körpertemperatur von etwa 34 bis 35 Grad Celsius unterworfen, um den Druck im Gehirn und dessen Sauerstoffbedarf zu senken. In der Nacht zum 31. Dezember 2013 wurde bei Schumacher eine weitere Operation durchgeführt, um ein Hämatom in der linken Schädelhälfte zu entfernen.

Der Zustand Schumachers ist noch immer sehr ernst, die zweite Operation konnte den Druck auf das Gehirn senken, aber eine Aussage über den weiteren Verlauf lässt sich noch immer nicht machen. Die behandelnden Ärzte wollen erst wieder etwas über die weitere Entwicklung sagen, wenn sich „etwas Entscheidendes“ ändert.

Quellen

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