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March 25, 2012

Anton Schlecker: Vermögen der Kinder sichert Auskommen

Anton Schlecker: Vermögen der Kinder sichert Auskommen

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Veröffentlicht: 12:17, 26. Mär. 2012 (CEST)
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Ehingen (Donau) (Deutschland), 25.03.2012 – Während am 24. März 2012 rund 2.200 Filialen der Drogeriemarktkette Schlecker schlossen, wovon 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen sind, hat das Manager Magazin nach eigenen Recherchen eine Behauptung richtiggestellt, die das bisherige Bild in der Berichterstattung über die Firmenpleite maßgeblich mitbestimmt hatte.

In einer Pressekonferenz hatte die Tochter des Firmengründers Anton Schlecker, Meike Schlecker, am 29. Januar 2012, den Tränen nahe, vor laufenden Kameras erklärt: „Es ist nichts mehr da.“

Richtig ist: Den Kindern Lars und Meike fließen aus dem Speditionsunternehmen LDG monatlich rund 70.000 Euro zu. Sein Haus in Ehingen hat Anton Schlecker seiner Frau Christa überschrieben. Zwar reiche das Vermögen zur Sanierung des Konzerns nicht aus, Anton Schlecker fahre aber weiterhin einen schwarzen Porsche, und er besuche auch weiterhin 2 mal pro Woche persönlich Filialen, wie in alten Tagen.

Auf Länderebene wird derzeit noch darüber beraten, ob für die ehemalige Schlecker-Belegschaft eine Auffanggesellschaft gegründet werden kann.

Quellen[Bearbeiten]

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January 21, 2012

Die Pleite der Drogeriekette Schlecker

Filed under: Ehingen (Donau),Schlecker,Veröffentlicht — admin @ 5:00 am

Die Pleite der Drogeriekette Schlecker – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Die Pleite der Drogeriekette Schlecker

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Veröffentlicht: 11:45, 21. Jan. 2012 (CET)
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Schleckerzentrale

Ehingen (Donau) (Deutschland), 21.01.2012 – Seit Freitag steht fest: Der Drogerieriese Schlecker wird Insolvenz anmelden. Nach stürmischem Wachstum mit ständigen Neueröffnungen von Filialen in In- und Ausland steht das Unternehmen vor dem Aus.

Abwärts ging es schon geraume Zeit. Bei den Konkurrenten dm, Müller und Rossmann stieg der Umsatz, auch die Lebensmittel-Discounter machten Schlecker das Leben schwer. Anton Schlecker hatte das Unternehmen aufgebaut. Bald stand sein Name für Schikane von Mitarbeitern und Dumpinglöhne. Das Image der Marke war ruiniert, Kunden wendeten sich ab.

Die Expansion und Marktmacht hatte es dem Unternehmen erlaubt, immer neue Märkte zu eröffnen. Finanziert wurden diese mit langen Zahlungszielen, die man den Lieferanten abtrotzte.

Als am Freitag eine Zwischenfinanzierung nicht mehr gesichert werden konnte, ging ein Fax von der Firmenleitung in Ehingen an die Filialleitungen. Darin wurde über die Insolvenz informiert. Die 30.000 Mitarbeiter erfuhren von den Vorgängen meist erst aus der Presse. Das Unternehmen hatte schon länger Schlagseite. Rettung sollte durch die Schließung hunderter Filialen erfolgen. Jetzt geht es um die ganze Firma.

Eine Plan-Insolvenz soll die Rettung bringen, sagte ein Firmensprecher. Der Eigentümer, das Management macht weiter, unterstützt durch einem erfahrenen Sanierer. Den soll es schon geben. Die Insolvenz soll einen Neustart ermöglichen. Die Bundesanstalt für Arbeit wird wohl die Gehälter für drei Monate zahlen, Verträge können außerplanmäßig gekündigt werden. Finanzielle Zugeständnisse der Familie Schlecker, von Mitarbeitern und Gläubigern werden erforderlich sein.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Schlecker schließt 600 Filialen (13.12.2011)

Quellen[Bearbeiten]

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December 13, 2011

Schlecker schließt 600 Filialen

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Schlecker schließt 600 Filialen

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Veröffentlicht: 06:19, 13. Dez. 2011 (CET)
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Ehingen (Donau) (Deutschland), 13.12.2011 – Der schwäbische Drogerie-Riese Schlecker schloss im November 400 und im Dezember 200 defizitäre Filialen. Seit drei Jahren werden rote Zahlen geschrieben.

Bis zum 1. Quartal 2012 sollen weitere Filialen geschlossen werden. Waren im Wert von 180 Millionen Euro aus den geschlossenen Filialen werden an andere Filialen verteilt. 2011 wurden 300 Filialen nach einem neuen Konzept umgestaltet. 2012 sollen weitere 1.500 Filialen diesem Beispiel folgen.

Die bis jetzt neu eröffneten oder renovierten Filialen machen Gewinne. Die Umsatzsteigerungen betragen acht bis 30 Prozent. Das Unternehmen schreibt aber insgesamt seit 2008 rote Zahlen.

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