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April 30, 2014

SMS schockiert Berliner

SMS schockiert Berliner – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

SMS schockiert Berliner

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Veröffentlicht: 14:21, 30. Apr. 2014 (CEST)
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Massen-SMS (Symbolbild)

Berlin (Deutschland), 30.04.2014 – Laut den Boulevardzeitungen Bild und B.Z. ist in Berlin eine Massen-SMS im Umlauf, bei der die Empfänger aufgefordert werden, zum Islam zu konvertieren. Andernfalls würden die Leser der Kurznachricht in die Hölle kommen. Der unbekannte Absender schreibt in seiner Handy-Botschaft, dass niemand der Anbetung würdig ist, außer Allah.

Zudem verweist der Verfasser auf die URL der „Lies! Stiftung“, bei der sich Interessierte eine kostenlose Koranübersetzung bestellen können. Laut den oben genannten Tageszeitungen war der Verfassungsschutz für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

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May 7, 2012

Bonn: Islamist sticht bei rechter Demonstration zwei Polizisten nieder

Bonn: Islamist sticht bei rechter Demonstration zwei Polizisten nieder

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Veröffentlicht: 06:39, 7. Mai 2012 (CEST)
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Der Prophet Mohammed; aus der Apokalypse des Mohammed, 1436, Herat. Das Werk befindet sich in der Sammlung der Bibliothèque Nationale in Paris.

Bonn (Deutschland), 07.05.2012 – Bei einer Demonstration der rechten Splitterpartei „pro NRW“ am Samstag in Bonn wurden bei Ausschreitungen mehrere Polizisten verletzt. Nachdem Anhänger der Rechts-Partei Mohammed-Karikaturen zeigten, gingen radikale Salafisten auf die Demonstranten los. Als Polizisten versuchten einzugreifen, wurden sie von den Salafisten angegriffen. Dabei wurden zwei Beamte von einem Islamisten mit mehreren Messerstichen schwer verletzt. Der Messerstecher konnte festgenommen werden, es handelt sich um einen 25-jährigen Mann. Gegen ihn wurden Ermittlungen wegen versuchten Mordes eingeleitet. Die beiden mit dem Messer verletzten Polizisten mussten operiert werden, sie sind nicht in Lebensgefahr.

Insgesamt 109 Gewalttäter konnten bei und nach den Ausschreitungen durch die Polizei festgenommen werden. Bei der Kundgebung hatten 30 Personen der Splitterpartei 500 bis 600 gewaltbereite Salafisten auf den Plan gerufen. Die Veranstaltung musste nach 45 Minuten beendet werden, die Rechtsextremisten waren massiven Übergriffen ausgesetzt. Die Polizeibeamten wurden bei dem Einsatz mit Steinen beworfen, auch mit Stöcken wurde auf sie eingeschlagen, insgesamt wurden dabei 29 Polizisten verletzt. Der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger (SPD) sagte gegenüber der Deutschen Presseagentur: „Das waren keine spontanen Angriffe, denn die Salafisten hatten zuvor intensiv bundesweit für ihre Aktion mobilisiert“. „pro NRW“ machte er den Vorwurf, den Hass gegen vier Millionen Muslime, die im Land leben, zu schüren. Andererseits wies er darauf hin, dass das Vorzeigen der Karikaturen allein keinesfalls geeignet sei, solche Gewaltausbrüche zu rechtfertigen. Es handele sich um eine neue Dimension der Gewalt.

Jäger erklärte, dass es zukünftig untersagt sei, Mohammed-Karikaturen zu zeigen. Die Bürgerbewegung „pro Nordrhein-Westfalen“ („pro NRW“) hatte in den letzten Wochen immer wieder gezielt vor Moscheen demonstriert und dabei Mohammed-Karikaturen vorgezeigt. Für Moslems verstößt die bildliche Darstellung von Mohammed gegen ein religiös begründetes Verbot.

Dem Verfassungsschutz zufolge ist der Salafismus in Deutschland zu einem Sammelbecken für gewaltbereite Islamisten geworden. Das äußerte auch Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU). In Deutschland gibt es rund 2500 Anhänger. Salafisten lehnen eine theologische Modernisierung des Islam ab. Durch bundesweite Aktionen, bei denen kostenlose Exemplare des Korans verteilt wurden, machten sie erst kürzlich auf sich aufmerksam. Sie stehen auch für die Diskriminierung von Frauen und deren Vollverschleierung.

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April 14, 2012

Deutschland: Salafisten wollen Gratis-Koran verteilen

Deutschland: Salafisten wollen Gratis-Koran verteilen

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Veröffentlicht: 13:53, 14. Apr. 2012 (CEST)
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Koran

Deutschland, 14.04.2012 – In mehr als 30 deutschen Städten wollen radikalislamische Salafisten am Samstag Exemplare des Korans verschenken. Politiker äußerten sich besorgt. Hinter der Aktion sollen laut Verfassungsschutz der Hassprediger Ibrahim Abou-Nagie und dessen Netzwerk „Die wahre Religion“ stecken.

Die Organisatoren haben angekündigt 25 Millionen deutschsprachige Koran-Ausgaben in Deutschland, Österreich und der Schweiz kostenlos unter die Leute zu bringen. Die Aktion findet unter der Bezeichnung „Lies“ statt. Die Vorsitzende des Berliner Verfassungsschutzes, Claudia Schmid: „Ziel dieser Kampagne ist, Interessierte in Kontakt mit der salafistischen Szene zu bringen und sie im Sinne ihrer politisch-extremistischen Ideologie zu beeinflussen.“ Es gehe um Propaganda und die Rekrutierung von Anhängern.

CSU-Innenexperte Hans-Peter Uhl hält die Salafisten für Verfassungsfeinde und spricht sich dafür aus, diese intensiver durch den Verfassungsschutz beobachten zu lassen. CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach: „Ich wünsche mir einen Zusammenschluss aller demokratischen Kräfte gegen Radikale“. Er forderte eine scharfe Verurteilung der Aktion und der Drohungen gegen Journalisten vor dem Islamgipfel, der am kommenden Donnerstag stattfindet. Dort solle das Thema ganz oben auf der Liste stehen.

Der Vorsitzende des Islamrates, Ali Kizilkaya: „Es ist grundsätzlich erlaubt, religiöse Schriften und damit auch den Koran zu verteilen“. Die entstandene Debatte für die „Aktion Lies“ hält er für überzogen und panisch. Er wies darauf hin, dass die Mehrheit der über 4 Millionen in Deutschland lebenden Muslime ihren Glauben friedlich praktizieren.

Rechtsextreme haben zu Protesten aufgerufen, dies konnte in sozialen Netzwerken festgestellt werden. Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau wies darauf hin, dass die Muslime erwarten, dass mit dem Koran respektvoll umgegangen wird. So sei es für die Religionsgemeinschaft undenkbar, dass ein solches Buch einfach am Boden abgelegt wird. Dies wird auch durch die Reaktionen der afghanischen Bevölkerung auf die aktuelle Koranverbrennung durch US-Soldaten deutlich.

Der Koran ist ebenso wie die Bibel auch online verfügbar. »Linksammlung«

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August 14, 2008

Bayerischer Verfassungsschutz veröffentlicht Halbjahresbericht – Die Linke weiterhin Beobachtungsobjekt

Bayerischer Verfassungsschutz veröffentlicht Halbjahresbericht – Die Linke weiterhin Beobachtungsobjekt

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Veröffentlicht: 09:39, 15. Aug. 2008 (CEST)
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München (Deutschland), 14.08.2008 – Vorgestellt durch den bayerischen Innenminister Joachim Herrmann (CSU) wurde am Sonntag der Halbjahresbericht des dortigen Verfassungsschutzes. Demnach seien im Freistaat die Anzahl rechtsextremer Strafstaten zurückgegangen, diejenigen aus dem linksextremen hätten jedoch zugenommen. Letztere führt er auf den Kommunalwahlkampf der NPD Anfang des Jahres zurück, da sich dadurch Autonome provoziert gefühlt hätten.

Ein Gefahrenpotenzial ginge auch vom islamischen Fundamentalismus aus, insbesondere von „Salafismus“, dessen Netzwerk rund hundert Person aus Bayern angehören würden. Obwohl die Mehrheit der Salafisten Gewalt ablehnen, gäbe es einen Flügel innerhalb dieser Strömung, der Gewalt zur Durchsetzung ihrer Ziele rechtfertige.

Auch die Partei Die Linke werde weiterhin Beobachtungsobjekt bleiben, sagte Herrmann. Er attestiert ihr eine Nähe zu terroristischer Organisationen, da es in der Partei Fürsprecher der kurdischen PKK gebe, die wiederum in Deutschland verboten ist. Hinter einer „smarten Fassade“ würden sich eindeutig extremistische Inhalte verbergen. Die Partei stelle „längerfristig eine große Gefahr für unsere verfassungsmäßige Ordnung“ dar, so Herrmann wörtlich. Mehr als die Hälfte ihrer Kandidaten zur Landtagswahl seien schon als Extremisten in Erscheinung getreten.

In diesem Zusammenhang übte Herrmann auch Kritik an der SPD. So seien führende Köpfe „völlig blind“, was die Nähe der Linken zum Extremismus betreffe. „Da muss eine demokratische Partei eindeutig einen Trennungsstrich ziehen“, fordert er.

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