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April 21, 2012

Cornwall: Heidnische Religion wird in Unterricht aufgenommen

Cornwall: Heidnische Religion wird in Unterricht aufgenommen

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Veröffentlicht: 10:46, 21. Apr. 2012 (CEST)
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Neuheidnisches Ritual in Polen

Truro (Cornwall) (Vereinigtes Königreich), 21.04.2012 – Wie die britische Tageszeitung Daily Mail berichtete, hat der Rat der südwest-englischen Grafschaft Cornwall beschlossen, Unterricht über heidnische Religion an allen öffentlichen Schulen zuzulassen. Bisher war dies nur in Ausnahmefällen möglich, da sich eine Minderheit der Einwohner tatsächlich zum Heidentum bekennt.

Cornwall hat rund 540.000 Einwohner. Es gibt 40 weiterführende Schulen, die von Kindern im Alter von elf bis 18 Jahren besucht werden. Dreiviertel dieser Schulen sind staatlich. Im Alter von fünf Jahren sollen Kinder bereits etwas über die Vergangenheit lernen, z. B. über Stonehenge. Mit elf Jahren können sie das moderne Heidentum erforschen. Damit stünden Hexen und Druiden „gleichbereichtigt“ neben Jesus Christus, so die Meinung einiger Kommentatoren. Allerdings sollen sich laut den im vergangenen Jahr erarbeiteten Rahmenrichtlinien für den Unterricht rund 60 % des Religionsunterrichtes auch zukünftig mit dem Christentum befassen und nur 40 % mit anderen Religionen. Zu dem prozentualen Anteil der Einwohner, die sich dem Heidentum zugehörig fühlen, gibt es keine zuverlässigen Angaben.

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April 10, 2005

Heftiger Streit um Religion als Pflichtfach

Heftiger Streit um Religion als Pflichtfach

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Berlin (Deutschland), 10.04.2005 – Die Berliner SPD hat sich gestern für einen verpflichtenden Werteunterricht an den Schulen ausgesprochen. Damit hat sie eindeutige Signale gegen ein ordentliches Schulfach Religion ausgesandt.

Diese Botschaft hat in den Oppositionsparteien scharfe Kritik ausgelöst. Der bayerische CSU-Vorsitzende, Edmund Stoiber, warf der SPD eine schreckliche Fehlentwicklung vor. Auch Hessens Ministerpräsident Roland Koch kritisierte in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung heftig diesen Schritt. Er forderte einen „offensiven Umgang mit dem Christentum in unserem Land“.

Die SPD und PDS wollen anstelle des Religionsunterrichtes vom Schuljahr 2006/2007 an ab der siebten Klasse einen verpflichtenden Werteunterricht einführen. Die Schulleitungen sollen keinen Spielraum erhalten, den Werteunterricht zu Gunsten von Religion abzusetzen.

SPD und PDS haben die Vorwürfe bereits als haltlos zurückgewiesen.

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March 9, 2005

Werteunterricht statt Religionslehre in Berlin

Werteunterricht statt Religionslehre in Berlin

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Berlin (Deutschland), 09.03.2005 – Nach mehrjährigem Tauziehen der Koalitionspartner SPD und PDS im Berliner Senat hat man sich darauf geeinigt, einen verpflichtenden Werteunterricht einzuführen. Wie dieser aussehen soll, ist derzeit allerdings noch unklar.

Der Vorschlag des Schulsenators Klaus Böger (SPD), eine Wahl zwischen „Lebensgestaltung-Ethik-Religion“ und einem staatlichen Religionsunterricht zu lassen, ist wahrscheinlich vom Tisch. Sowohl die PDS als auch die Mehrheit der SPD sind für ein konfessionsneutrales Pflichtfach für alle. Auch die Grünen unterstützen diesen Plan.

Umgesetzt werden soll das Vorhaben bereits mit Beginn des Schuljahres 2006/2007.

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