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June 28, 2012

Fußball-Europameisterschaft: Italien zieht ins Finale

Fußball-Europameisterschaft: Italien zieht ins Finale

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Veröffentlicht: 22:42, 28. Jun. 2012 (CEST)
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Warschau (Polen), 28.06.2012 – In der 21. Minute des Halbfinales Deutschland – Italien der Europameisterschaft erzielte der aus Ghana stammende Mario Barwuah Balotelli das 1:0 für Italien, in der 36. Minute das 2:0. Trotz seiner Größe von 1,93 m konnte der deutsche Torwart Manuel Neuer die beiden Bälle nicht halten. Balotelli spielt sonst als Stürmer für Manchester City in der englischen Premier League; seit 2008 ist er italienischer Staatsbürger und Mitglied der dortigen Nationalmannschaft. Zu Beginn der zweiten Halbzeit holte Deutschland auf und bedrängte das gegnerische Tor. In der 69. Minute wurde der körperlich erschöpfte Balotelli ausgewechselt. Dennoch blieb es zunächst beim 2:0. In der Verlängerung von insgesamt 5 Minuten fiel durch einen Elf-Meter zwar das erste deutsche Tor, aber es blieb beim Sieg für Italien mit 2:1. Am 1. Juli findet das Endspiel zwischen Spanien und Italien statt.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Fußball
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June 24, 2012

Chinesischer EM-Fan stirbt nach 11 Fußball-Nächten

Chinesischer EM-Fan stirbt nach 11 Fußball-Nächten

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Veröffentlicht: 23:57, 24. Jun. 2012 (CEST)
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Peking (Volksrepublik China), 24.06.2012 – Britische und asiatische Zeitungen berichteten übereinstimmend, dass der 26-Jährige Jiang Xiaoshan ein großer Fan der englischen Nationalmannschaft war. Am gestrigen Samstag wurde erst bekannt, dass Xiaoshan am vergangenen Dienstag in Changsha starb.

Wegen der Zeitverschiebung konnten Xiaoshan und seine Freunde die Fußball-EM erst mitten in der Nacht sehen. Der 26-Jährige Chinese ging tagsüber trotzdem wie gewohnt zur Arbeit. Nach 11 Nächten war sein Körper zu sehr überlastet und machte das alles nicht mehr mit.

Seinen Ärzten in Changsha zufolge hatten der ständige Schlafmangel, der erhöhte Konsum von alkoholischen Getränken und das Rauchen sein Immunsystem angegriffen. Jiang Xiaoshans Tod ist auf Herzversagen zurückzuführen.

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June 16, 2012

Mitglieder der ukrainischen Protestgruppe Femen verschleppt und verprügelt

Mitglieder der ukrainischen Protestgruppe Femen verschleppt und verprügelt

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Veröffentlicht: 22:38, 16. Jun. 2012 (CEST)
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Mitglieder von Femen

Donezk (Ukraine), 16.06.2012 – Die ukrainische Polizei bestätigte die Festnahme von zwei Aktivistinnen der ukrainischen, feministischen Protestgruppe Femen, eine weitere hätte sich freiwillig bei der Polizei aufgehalten. Die drei Frauen sind wieder frei und erheben schwere Vorwürfe gegen den Geheimdienst der Ukraine. Am Spielort Donezk seien sie verschleppt und anschließend verprügelt worden. Es folgten stundenlange Verhöre.

Der Polizeichef von Donezk, Juri Sednew, erklärte am Samstag bei einer Pressekonferenz, eine Zeugin habe gehört, dass die Damen „etwas Schlechtes planen“, deshalb sei die Festnahme von zwei der Frauen am Freitag erfolgt. Weiter sagte er: „Wir haben eine dritte Frau auf die Polizeistation gebeten, so dass sie sich überzeugen konnte, dass kein Druck auf die Frauen ausgeübt wird“. Keinerlei Zeitbeschränkung sei bei der Festhaltung überschritten worden.

Die Frauen der Protestgruppe, die zum EM-Spiel Ukraine und Frankreich angereist waren, sollen nach ihrer Ankunft in Donezk systematisch überwacht, die Büroräume der Gruppe sollen verwanzt worden sein.

Die Organisation Femen tritt für die Selbstbestimmung der Menschen ein. Sie ist international für Oben-ohne-Proteste gegen Wahlfälschungen, Sextourismus, Wladimir Putin, und die geplanten staatlichen Verhaltensvorschriften während der Fußball-Europameisterschaft 2012 bekannt geworden. Nachdem der ukrainische Ministerpräsident Mykola Asarow im März 2010 erklärte, Politik sei keine Frauensache, forderte Femen die Freundinnen und Ehepartnerinnen der Regierungsmitglieder zum Sexboykott auf.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Ukraine

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June 15, 2012

UEFA Euro 2012: Deutschland nach 2:1 gegen die Niederlande mit einem Bein im Viertelfinale

UEFA Euro 2012: Deutschland nach 2:1 gegen die Niederlande mit einem Bein im Viertelfinale

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Veröffentlicht: 13:21, 15. Jun. 2012 (CEST)
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Charkow (Ukraine), 15.06.2012 – Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat nach dem 2:1-Sieg gegen die Niederlande ein Bein im Viertelfinale. Deutschland trifft nun im letzten Gruppenspiel auf Dänemark, das gegen Portugal 2:3 unterlag. Die beiden Tore für Deutschland schoss Mario Gomez, der alle bisherigen deutschen Tore im Turnier erzielte.

Niederlande – Deutschland
1:2 (0:2)

Beide Mannschaften liefen zunächst in derselben Formation auf wie bei ihren jeweiligen Eröffnungsspielen gegen Portugal bzw. Dänemark und starteten die Partie mit einer offensiven Spielweise. Robin van Persie konnte zwei Chancen in der ersten Viertelstunde nicht verwerten, während Mesut Özil auf der Gegenseite nur den Pfosten traf. In der 24. Minute schoss dann Gomez zum Führungstreffer ein. Knapp eine Viertelstunde später, in der 38. Minute, gelang Gomez, wieder nach einer Vorlage von Bastian Schweinsteiger, der Treffer zum 2:0.

Nach der Pause wechselte der niederländische Trainer Bert van Marwijk mit Klaas-Jan Huntelaar und Rafael van der Vaart für Mark van Bommel und Ibrahim Afellay offensive Spieler ins Team, Deutschland wurde in der Folge defensiver. Die Bemühungen der Niederländer führten in der 74. Minute durch Robin van Persie zum Anschlusstreffer, doch gelang dank der Leistungen der deutschen Abwehr und des Torwarts Manuel Neuer der Ausgleich nicht.

Das Spiel in Charkow sahen 37.750 Zuschauer. In der vom schwedischen Schiedsrichter Jonas Eriksson geleiteten Partei gab es drei Gelbe Karten, auf deutscher Seite für Boateng und in der niederländischen Mannschaft für de Jong und Willems.

Dänemark – Portugal
2:3 (1:2)

Im Spiel der Portugiesen gegen die Dänen hatte es noch bis kurz vor der Halbzeitpause nach einer klaren Sache für Portugal ausgesehen. Die erste Chance in Lemberg hatten allerdings in der vierten Minute die Dänen durch Christian Eriksen, doch danach wurde es ruhig im Spiel der Dänen, die auf ihre Abwehrkette setzten. Zunächst kam Portugal kaum durch die dänische Abwehr, ein Distanzschuss von Miguel Velosos in der 13. Minute war die erste gefährliche Situation vor dem dänischen Tor. Ein theatralisch inszenierter Freistoß von Cristiano Ronaldo ging weit über das Tor. Eine Standardsituation sorgte in Minute 25 schließlich für den portugiesischen Führungstreffer. Der bei Real Madrid unter Vertrag stehende Abwehrspieler Pepe war nach einem Eckball per Kopfball erfolgreich.

Das 1:0 änderte an der dänischen Spieltaktik nichts, und so kam es in der 36. Minute zum zweiten Tor der Portugiesen. Hélder Postiga verwandelte eine Flanke von Nani mit einem Treffer unter der Querlatte. Die Dänen wurden nun offensiver. Nicklas Bendtner gelang nach einer Flanke von Michael Krohn-Dehli schließlich vier Minuten vor der Halbzeitpause der Anschlusstreffer.

Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel hatte Ronaldo schließlich die Möglichkeit, zum 3:1 zu erhöhen, doch schloss er seine Großchance mit einem schwachen Schuss ab, den Dänemarks Torhüter Stephan Andersen abwehren konnte. In der 62. Minute hatte William Kvist die Möglichkeit zum Ausgleichstreffer, doch sein Volleyschuss ging knapp neben dem Pfosten ins Aus. In der 72. Minute verfehlte Bendtner ebenfalls das Tor. Auf der anderen Seite war es wieder Ronaldo, der eine Chance vergab. Den Paß von Nani konnte er, frei vor Torhüter Andersen stehend, nicht verwandeln. „Er ist einer der besten Spieler der Welt, ein sehr guter Kapitän. Irgendwann wird er treffen“, sagte Mitspieler Pepe nach dem Spiel.

Den Ausgleichstreffer für Dänemark besorgte schließlich in der 80. Minute Bendtner mit seinem zweiten Tor. Die Skandinavier jubelten, doch zu früh, denn kurz vor Schluss gelang in der 87. Minute dem kurz zuvor für Merales eingewechselte Varela. „Es ist ein schreckliches Gefühl, so kurz vor Schluss zu verlieren“, kommentierte der dänische Trainer Morten Olsen später die Niederlage. In dem von dem schottischen Schiedsrichter Thomson geleiteten Spiel vor 30.000 Zuschauern in Lemberg sahen mit Jacobsen und J. Poulsen sowie Meireles und Cristiano Ronaldo jeweils zwei Spieler beider Mannschaften Gelbe Karten.

Rang Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
1 Flag of Germany.svg Deutschland 2 2 0 0 3:1 +2 6
2 Flag of Portugal.svg Portugal 2 1 0 1 3:3 ±0 3
3 Flag of Denmark.svg Dänemark 2 1 0 1 3:3 ±0 3
4 Flag of the Netherlands.svg Niederlande 2 0 0 2 1:3 −2 0
Tabellensituation

In der Tabelle führt die Bundeself mit sechs Punkten, jeweils drei Punkte haben Portugal und Dänemark, die Niederlande sind mit noch keinem Punkt vor dem letzten Gruppenspieltag in der Gruppe B Tabellenletzter. Deutschland reicht ein Unentschieden im letzten Spiel gegen Dänemark, um das Viertelfinale zu erreichen.

Rein rechnerisch ist ein Ausscheiden des deutschen Teams zwar noch möglich, doch dazu müssten die Niederländer in ihrem letzten Spiel gegen Portugal verlieren und gleichzeitig Dänemark das Team von Bundestrainer Joachim Low schlagen. Dass die Niederländer sich jedoch kampflos geschlagen geben, ist unwahrscheinlich, zumal sie bei einem Sieg gegen die Portugiesen noch die Chance auf ein Weiterkommen haben, falls Deutschland gegen Dänemark gewinnt.

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June 14, 2012

Fußball-EM in Charkow: Deutschland gegen Holland – Jewgenija Timoschenko auf Deutschlandbesuch

Fußball-EM in Charkow: Deutschland gegen Holland – Jewgenija Timoschenko auf Deutschlandbesuch

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Veröffentlicht: 06:31, 14. Jun. 2012 (CEST)
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Charkow (Ukraine) / Wiesbaden (Deutschland), 14.06.2012 – Die Fußballnationalmannschaften von Deutschland und Holland begegneten sich im Stadion von Charkow in der Ukraine. Das fair ausgetragene Spiel endete 2 zu 1 für Deutschland. In dieser Stadt ist Julia Timoschenko, die nach einem Hungerstreik und massiven Protesten des Westens in einem Krankenhaus nahe der Stadt behandelt wird, als politische Gefangene inhaftiert. Politiker aus den Niederlanden und aus Deutschland findet man deshalb kaum unter den Zuschauern.

Während des Spiels rollen zwei Abgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen ein Banner aus, um an das Schicksal von Julia Timoschenko zu erinnern. Jewgenija Timoschenko, ihre Tochter, ist am Mittwoch nach Wiesbaden zu Besuch gekommen und hat dabei an das Los vieler politischer Gefangener in der Ukraine erinnert: „Wir appellieren an die demokratische Welt, alles zu unternehmen, das Regime zu stoppen.“ Das Vorgehen von Präsident Viktor Janukowitsch sei nicht akzeptabel, die westliche Welt müsse „radikale Signale“ senden.

Jewgenija Timoschenko traf die Justizminister von Bund und Ländern auf deren Konferenz in Wiesbaden. Sie berichtete vom Gesundheitszustand ihrer Mutter. Julia Timoschenko ist seit Oktober 2011 inhaftiert. Sie hatte in der Haft einen Bandscheibenvorfall, und ihr Arzt sei nicht sicher, ob sie sich im Gefängnis überhaupt von dem Vorfall erholen könne, sagte die Tochter. Ihre Mutter werde sich trotz ihrer Beschwerden weiter für die Demokratie in der Ukraine einsetzen. Die Tochter weiter zur Situation im Land und zu Viktor Janukowitsch: „Sein Ziel ist es, seine politischen Gefangenen für den Rest ihres Lebens inhaftiert zu lassen.“ Besonders wegen der Ende Oktober anstehenden Wahlen verstärke das Regime den Druck auf die Opposition, auch vor physischer Gewalt schrecke es nicht zurück.

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June 13, 2012

EM 2012: Mehr als 130 Festnahmen bei der Begegnung von Polen und Russland

EM 2012: Mehr als 130 Festnahmen bei der Begegnung von Polen und Russland

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Veröffentlicht: 17:50, 13. Jun. 2012 (CEST)
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Polizei – ausgerüstet mit Waffen zum Verschießen von Gummigeschossen

Warschau (Polen), 13.06.2012 – Am Dienstag kam es in Warschau zu schweren Ausschreitungen von polnischen und russischen Hooligans vor und nach der Begegnung der Fußballnationalteams in der Gruppenrunde der Fußball-Europameisterschaft. Die Polizei, die ebenfalls attackiert wurde, nahm mehr als 130 Personen fest. 15 Personen mussten mit Verletzungen in Krankenhäuser eingeliefert werden, unter den Verletzten ist auch ein Deutscher.

Vor dem Spiel waren tausende russische Fans entlang der Weichsel auf dem Weg zum Nationalstadion. Es kam zu Provokationen zwischen Polen und Russen und anschließend zu Flaschenwürfen und Schlägereien. Die gewalttätigen Konfrontationen setzen sich während und nach dem Spiel fort. Immer wieder lebten Gruppen von Hooligans ihre Aggressionen an gegnerischen Fans aus. Die einschreitende Polizei wurde mit Gegenständen wie Feuerwerkskörpern und Steinen beworfen und setzte Tränengas, Gummigeschosse und Wasserwerfer ein.

Polizeisprecherin Monika Brodowska gab bekannt, dass derzeit Videoaufnahmen ausgewertet werden, um weitere Straftäter zu identifizieren.

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  • Portal:Polen

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June 12, 2012

Fußball-Europameisterschaft 2012 startet mit „Unentschieden“

Fußball-Europameisterschaft 2012 startet mit „Unentschieden“

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Veröffentlicht: 21:33, 12. Jun. 2012 (CEST)
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Warschau / Breslau (Polen), 12.06.2012 – Das Eröffnungsspiel zur Fußball-Europameisterschaft 2012 in Warschau zwischen Polen und Griechenland endete 1:1. Die Griechen lagen zur Halbzeitpause 1:0 gegen den Gastgeber zurück. Im zweiten Spiel des Eröffnungstages, dem 9. Juni 2012, das in Breslau stattfand, unterlagen die Tschechen Russland deutlich mit 1:4. Der Halbzeitstand lag bei 2:0 für Russland.

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April 28, 2012

Fall Timoschenko: SPD Chef Gabriel fordert Politiker zum Boykott der EM auf

Fall Timoschenko: SPD Chef Gabriel fordert Politiker zum Boykott der EM auf

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Veröffentlicht: 14:56, 28. Apr. 2012 (CEST)
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Timoschenko im Sitzungssaal beim ersten Strafprozess gegen sie in der Ukraine

Berlin (Deutschland) / Kiew (Ukraine), 28.04.2012 – Die umstrittene Strafhaft gegen die Ex-Ministerpräsidentin Julija Tymoschenko wird ohne Rücksicht auf die wachsende Kritik im Ausland fortgesetzt, eine notwendige Behandlung im Ausland verweigert. Der Parteivorsitzende der SPD, Sigmar Gabriel, forderte jetzt zum Boykott der Fußball-Europameisterschaft auf. Auch Mitglieder anderer deutscher Parteien zeigten Unverständnis und sprachen sich für Konsequenzen aus.

Sigmar Gabriel
(Archivbild 2012)

Im engen Benehmen mit der Bundesregierung hatte Bundespräsident Joachim Gauck erst vor wenigen Tagen bekanntgegeben, dass er wegen des Umgangs der Ukraine mit der inhaftierten und schwer erkrankten Ex-Ministerpräsidentin Julia Tymoschenko, nicht an einem Treffen der zentraleuropäischen Staatsoberhäupter in Jalta teilnehmen wird. Wolfgang Bosbach (CDU) ist Sprecher des Innenausschusses im Bundestag; er äußerte sich ebenfalls, Europa müsse dem Regime in der Ukraine jetzt entschlossen entgegentreten. SPD-Chef Gabriel: „Solange in der Ukraine Menschen aus politischen Gründen in Haft gehalten und misshandelt werden, kann es keinen normalen Umgang mit dem Land geben. Unter diesen Umständen kann auch das Assoziierungsabkommen mit der EU nicht ratifiziert werden“, man müsse aufpassen, dass man nicht zu Claqueuren des Regimes werde. Denn möglicherweise sitze man in den Stadien neben Gefängnisdirektoren und Geheimpolizisten. Der CSU-Innenexperte Hans-Peter Uhl forderte weitere Gesten der Missbilligung durch deutsche Regierungsvertreter. „Der Umgang mit Frau Timoschenko wird Konsequenzen haben für den Umgang der EU mit Visa-Erleichterungen für Ukrainer“, sagte Philipp Mißfelder von der CDU.

Timoschenko ist weiter im Hungerstreik. Sie soll im Gefängnis von einer Wärterin geschlagen worden und ernstlich erkrankt sein.

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) forderte die Führung der Ukraine auf, die Inhaftierte ausreisen zu lassen, um ihr eine ärztliche Behandlung zu ermöglichen. Man solle die Möglichkeiten der Europameisterschaft nutzen, sich positiv darzustellen. Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz (SPD): „Die EU ist eine Werte- und Rechtsgemeinschaft und erwartet von Ländern, mit denen wir solche Assoziierungsabkommen schließen, dass sie sich an diese Werte halten.“ Er sieht das das Abkommen mit der EU über wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit in Gefahr. Er gab an, selbst nach einer Lösung zu suchen, bei der alle Beteiligten ihr Gesicht wahren könnten.

Timoschenko selbst sprach sich gegen eine Absage der Europameisterschaft aus. Gaucks Absage nannte sie „ein sehr starkes Signal der Unterstützung und Solidarität“.

Richter Konstantin Sadowski eröffnete vor einer Woche in der Stadt Charkow den Prozess gegen Timoschenko wegen angeblicher Steuerhinterziehung und Veruntreuung; hier drohen ihr nochmals zwölf Jahre Haft. Die Verhandlung wurde dann auf den 21. Mai vertagt. Die Anwälte der Angeklagten, die wegen eines Wirbelbruchs nur noch liegen kann, sagten, sie sei prozessunfähig und müsse, wie von Ärzten der Berliner Charité empfohlen, im Ausland behandelt werden. Vor dem Gerichtsgebäude kam es zu Protesten von Anhängern und Gegnern der Ex-Ministerpräsidentin.

In der Heimatstadt Dnjepropetrowsk von Timoschenko explodierten am Freitag bei einer Serie von Anschlägen vier Bomben, 29 Menschen wurden verletzt. Daraufhin wurden Sicherheitsbedenken zur Durchführung einer Großveranstaltung laut.

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November 9, 2005

Fußball-Europameister Griechenland scheitert mit Bewerbung zur Europameisterschaft 2012

Fußball-Europameister Griechenland scheitert mit Bewerbung zur Europameisterschaft 2012

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Artikelstatus: Fertig 9. Nov. 2005 (CET)
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Valletta (Malta), 09.11.2005 – Der amtierende Europameister Griechenland hatte sich für die Ausrichtung der EM-Endrunde 2012 beworben und ist gescheitert.

Das UEFA-Exekutivkomitee hatte gestern auf seiner Sitzung in La Valletta bereits frühzeitig erste Entscheidungen getroffen. Neben Griechenland konnte auch die Türkei mit ihrer Bewerbung nicht punkten.

Noch im Rennen sind Italien mit elf Stimmen. Kroatien und Ungarn hatten sich gemeinsam um die Ausrichtung beworben. Sie bekamen neun Stimmen. Polen und die Ukraine erhielten gemeinsam sieben Stimmen, die Türkei hingegen nur sechs und Griechenland gar nur zwei Stimmen. Somit stehen noch drei Bewerber auf der Liste. Im Dezember 2006 wird die UEFA endgültig entscheiden, wer den Zuschlag erhält.

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