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May 29, 2016

Neue Duisburger Innenstadt auf mittelalterlichen Fundamenten

Neue Duisburger Innenstadt auf mittelalterlichen Fundamenten

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Veröffentlicht: 16:26, 29. Mai 2016 (CET)
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Das Rathaus von Duisburg

Duisburg (Deutschland), 29.05.2016 – Wenige hundert Meter vom Rathaus Duisburg entfernt soll eine neue Wohnbebauung entstehen – auf mittelalterlichen Grundrissen. Der genaue Verlauf dieser Grundrisse, die fast 1000 Jahre alt sind, wird gegenwärtig von Archäologen erforscht. Ähnlich wie in Dresden und Frankfurt am Main ist ein neuer Trend in der Stadtplanung erkennbar. Nachdem vorwiegend in den 1960er und 1970er Jahren die Innenstädte großzügig und autogerecht umgestaltet wurden – oft auf Kosten historischer Bausubstanz, geht die Entwicklung nunmehr hin zur Verdichtung.

Auf einer Fläche von rund 25.000 Quadratmetern sollen 300 Wohnungen entstehen, wobei geplant ist, ein altes Wohnhaus aus dem 16. Jahrhundert zu rekonstruieren. Dabei soll auf Tiefgaragen verzichtet werden.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Portal:Kultur

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February 13, 2012

Duisburg wählt Adolf Sauerland ab

Duisburg wählt Adolf Sauerland ab – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Duisburg wählt Adolf Sauerland ab

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Veröffentlicht: 17:01, 13. Feb. 2012 (CET)
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Von den Bürgern seiner Stadt aus dem Amt geworfen: OB Adolf Sauerland (CDU)

Duisburg (Deutschland), 13.02.2012 – Der Oberbürgermeister von Duisburg, Adolf Sauerland (CDU), ist von den Bürgern seiner Stadt vorzeitig abgewählt worden. Dabei stimmten 129.833 Wähler für den Antrag auf Abwahl (85% der abgegebenen Stimmen) und 21.557 (15%) für einen Verbleib. Das für eine Gültigkeit erforderliche Quorum von 91.228 Stimmen (25% aller Wahlberechtigten) wurde deutlich überschritten. Dadurch erlangt das Abstimmungsergebnis Gültigkeit. In den nächsten sechs Monaten muss damit ein neues Stadtoberhaupt gewählt werden.

Die Abwahl wurde beantragt, nachdem im Jahr 2010 eine Massenpanik im Zuge der Techno-Veranstaltung „Love Parade“ 21 Todesopfer und 541 Verletzte mit sich brachte. Wer die Schuld trägt, bleibt weiterhin unklar. Gegen 17 Personen ermittelt die Staatsanwaltschaft, davon sind elf Mitarbeiter der Stadtverwaltung Duisburg, fünf Mitarbeiter der Veranstalterfirma „Lopavent“ und ein Polizeibeamter. Zu den von der Staatsanwaltschaft Verdächtigten gehört Adolf Sauerland nicht.

Die Träger der Abwahlinitiative gingen jedoch davon aus, dass Fehlentscheidungen, die im Verantwortungsbereich Sauerlands getroffen wurden, das Unglück ermöglicht hatten. Darüber hinaus warfen sie ihm eine äußerst unglückliche Kommunikationspolitik vor. Er habe unabhängig von der Schuldfrage nicht die Verantwortung für das auch unter seiner Führung bzw. zumindest mit seiner Duldung ergangene Fehlverhalten der mit der Organisation der Veranstaltung direkt Beauftragten übernommen.

Adolf Sauerland wird am 15. Februar 2012 nach der Sitzung des Wahlausschusses aus dem Amt ausscheiden. Der Abwahlantrag wurde unter anderem von den Duisburger Gliederungen der SPD, der Linkspartei sowie von Bündnis’90/Die Grünen sowie aus Gewerkschaftskreisen mitgetragen. Die eigentliche Amtszeit für den 56-jährigen Oberbürgermeister nach seiner Direktwahl wäre bis zum Spätsommer 2015 gelaufen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Duisburg

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July 16, 2011

Mafiamorde von Duisburg: Italienisches Gericht spricht lebenslange Haftstrafe aus

Mafiamorde von Duisburg: Italienisches Gericht spricht lebenslange Haftstrafe aus

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Veröffentlicht: 12:26, 16. Jul. 2011 (CEST)
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Pizza im Pizzaofen von Maurizio.jpg

Duisburg (Deutschland) / Locri (Italien), 16.07.2011 – Sechs Italiener wurden vor der Pizzeria „Da Bruno“ vor vier Jahren von der ‘Ndrangheta erschossen. Jetzt wurde Giovanni Strangio vor dem italienischen Geschworenengericht im kalabrischen Locri zu lebenslanger Haft verurteilt.

Das Urteil entsprach der Vorstellung der Staatsanwaltschaft. Der Verurteilte hatte im Prozess darauf bestanden, unschuldig zu sein. Seiner Aussage zufolge habe er in Deutschland gelebt und sei an keinem Verbrechen beteiligt gewesen.

Am Dienstag wurden vor einem Gericht in San San Luca 14 weitere Mitglieder der ‘Ndrangheta wegen Kapitalverbrechen zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt.

Themenverwandte Artikel

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Mafiamorde von Duisburg“.

Quellen

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July 10, 2011

Duisburg: 85-jährige Dame wird zur Heldin

Duisburg: 85-jährige Dame wird zur Heldin

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Veröffentlicht: 15:00, 10. Jul. 2011 (CEST)
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Duisburg (Deutschland), 10.07.2011 – Am Freitag versuchte ein 27-jähriger wegen Raubes vorbestrafter Mann, ein 7-jähriges Mädchen in ein Gebüsch zu zerren, um sich an dem Kind zu vergehen.

Die Nachbarin des Mädchens, eine 85-jährige Frau, zögerte keinen Moment und stellte sich dem Sexualverbrecher in den Weg. Damit ersparte sie dem Kind ein Martyrium. Der Kriminelle hatte keine Gnade mit der Seniorin. Er schlug sie und verdrehte ihr den Arm. Knochen brachen, Abschürfungen und Prellungen waren die Folge. Sie wurde schwer verletzt und kam zur Behandlung ins Krankenhaus.

Dem Täter gelang zunächst die Flucht. Bei der folgenden Fahndung wurde er festgenommen. Er wird dem Haftrichter vorgeführt.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren

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August 4, 2010

Duisburger Loveparade-Tragödie: Massive Vorwürfe an Stadtverwaltung und Veranstalter

Duisburger Loveparade-Tragödie: Massive Vorwürfe an Stadtverwaltung und Veranstalter

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Veröffentlicht: 23:31, 4. Aug. 2010 (CEST)
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Duisburg (Deutschland), 04.08.2010 – Nach der Massenpanik im Zugangsbereich zum Veranstaltungsgelände der Loveparade, in deren Folge 21 Menschen getötet wurden, haben verschiedene Seiten deutliche Kritik an der Duisburger Stadtverwaltung und am Veranstalter Lopavent GmbH geäußert. Seitens der Stadtverwaltung habe man die Zahl der zu erwartenden Besucher deutlich unterschätzt. Das Veranstaltungsgelände böte nur für rund 250.000 Besucher Platz, die Fluchtwege seien zu eng ausgelegt gewesen, und vor allem in der Unterführung der Karl-Lehr-Straße hätten sich die Besucher gestaut. Die Gewerkschaft der Polizei habe bereits vor einem Jahr die Stadt Duisburg auf Sicherheitsprobleme im Zusammenhang mit dem Veranstaltungsort hingewiesen, hätte jedoch kein offenes Ohr gefunden.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachtes auf fahrlässige Tötung gegen unbekannt. Laut Angaben von Staatsanwalt Rolf Haverkamp wurden Planungsunterlagen vom Veranstalter, der Stadtverwaltung und Ordnungsdiensten beschlagnahmt. „Da musste erst mal schnell der erste Zugriff erfolgen“, sagte Haverkamp. Die Ermittlungen seien jedoch in einem frühen Stadium, es hätten sich „jede Menge Zeugen gemeldet, die werden auch alle vernommen“. Keine Angaben machte der Staatsanwalt zu Fragen der Presse, ob die Opfer obduziert würden.

Die Duisburger Polizei wird die Ermittlungen an andere Polizeidienststellen abgeben, gab das Innenministerium in Düsseldorf bekannt, damit die Ermittlungen unbefangen und neutral erfolgen könnten.

Berichte von Spiegel Online vom Sonntag, dem 25. Juli, denen zufolge es bei der Bundespolizei zu Löschungen von Daten, Karten und anderen Materialien gekommen sein soll, wurden von der Bundespolizei dementiert. Ein Sprecher sagte, „alle Einsatzunterlagen sind definitiv vorhanden und können bei Bedarf eingesehen werden“.

Die Zahl der Verletzten ist offenbar doch höher, als die Polizei am Sonntag bekanntgegeben hatte. Statt 342 gaben die Behörden inzwischen die Zahl der Verletzten mit 511 an, davon seien 43 Personen noch im Krankenhaus. Außerdem ermittle man noch den Verbleib von 1.138 Personen, für die Angehörige Vermisstenanzeigen gestellt hatten, die bislang noch nicht aufgeklärt wurden. Die Polizei geht jedoch davon aus, dass die meisten dieser Personen inzwischen wieder Kontakt mit ihren Familien hatten und ersuchte die Familien um Rückmeldung an die Polizei.

Themenverwandte Artikel

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Unglück bei der Loveparade 2010“.

Quellen

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July 26, 2010

Tote bei Massenpanik während der Love Parade

Tote bei Massenpanik während der Love Parade

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Veröffentlicht: 14:39, 26. Jul. 2010 (CEST)
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Die Eisenbahnunterführung, einziger Zugang zum Gelände der Love Parade

Duisburg (Deutschland), 26.07.2010 – Bei der Loveparade am 24. Juli in Duisburg kam es nach Polizeiangaben zu einer Massenpanik in und bei einer Unterführung, die zu diesem Zeitpunkt als einziger Zu- und Abgang zum/vom Veranstaltungsort, dem alten Güterbahnhof, diente. 19 Personen kamen ums Leben. Dabei starben 16 Menschen in direkter Folge der Panik, drei weitere erlagen im Krankenhaus ihren Verletzungen. Die Kriminalpolizei schloss am Sonntag, den 25. Juli gegen 17:00 Uhr die Identifizierung der Opfer ab. Getötet wurden Besucher aus Australien, Bosnien-Herzegowina, China, Italien, den Niederlanden, Spanien und elf Besucher aus Deutschland. Unter den Opfern befinden sich 11 Frauen und 8 Männer zwischen 18 und 38 Jahren. Die Zahl der Verletzten wurde mit 342 angegeben. Etwa 15 der Verletzten wurden nach Angaben der Tagesschau lebensgefährlich verletzt. Mehrere Verletzte wurden vor Ort reanimiert (laut n-tv mindestens zehn Menschen).

Die Panik war möglicherweise dadurch entstanden, dass der Veranstaltungsort Güterbahnhofs-Gelände völlig überfüllt gewesen sei. Daraufhin hatte die Polizei die Zugänge auf das Veranstaltungsgelände abgesperrt und die Wartenden über Lautsprecherdurchsagen zur Umkehr aufgefordert. Sowohl vor als auch in der Unterführung der Karl-Lehr-Straße hat dies zu einer Anstauung von Menschen geführt, berichtete der WDR. Nachdrängende Menschen versperrten auch den Rückweg. Nach Polizeiangaben wurde die Massenpanik durch Stürze von einer gesperrten Nottreppe auf die Bundesautobahn 59 ausgelöst, über die eingeschlossene Menschen versucht hätten, aus dem Bereich der Unterführung zu gelangen. Andere seien über ein leiterartiges Lautsprechergerüst geklettert und dann auf die wartende Menge hinab gestürzt. Daraufhin kam es dort zu einer Panikreaktion.

Lageplan des Veranstaltungsgeländes um den Güterbahnhof Duisburg mit dem Karl-Lehr-Tunnel im Süden am unteren Rand

Umgehend wurde Großalarm ausgelöst. Die bereits im Vorfeld als Evakuierungsweg vorgesehene Autobahn 59 war bereits für den Verkehr voll gesperrt worden. Unzählige Rettungswagen und neun Rettungshubschrauber waren im Einsatz. Nachfolgende Besucher wurden über Lautsprecherdurchsagen aufgefordert umzukehren. Die Veranstaltung auf dem abgesperrten Veranstaltungsgelände wurde zunächst jedoch fortgeführt, um eine weitere Panik zu vermeiden. Sie wurde in der Nacht um 23:04 Uhr, eine Stunde vor dem offiziellen Veranstaltungsende, beendet. Die Sperrung der BAB 59 wurde in den Morgenstunden am Sonntag wieder aufgehoben.

Polizei und Staatsanwaltschaft teilten mit, dass die Todesopfer ausschließlich außerhalb des Tunnels aufgefunden wurden. Demnach haben 14 Personen ihre tödlichen Verletzungen im Bereich der aus Metall konstruierten Diensttreppe erhalten und zwei an einer sich in der unmittelbaren Umgebung befindlichen Plakatwand. Allerdings widersprechen dieser Darstellung in einigen Medien veröffentlichte Bilder, nach denen Leichen sich innerhalb des Tunnels befanden.

An der Veranstaltung nahmen nach Schätzungen etwa 1,4 Millionen Menschen teil, es waren 1400 Polizisten im Einsatz. Im vorangegangenen Jahr war die Loveparade ausgefallen. Auf dem Gelände war aber nach Berichten der Zeitung „Die Welt“ nur ausreichend Platz für 500.000 Personen, einige Quellen sprechen von einem Fassungsvermögen von der Hälfte. Zudem wurden Vorwürfe laut, der Veranstalter habe nur einen einzigen Zugang durch den Tunnel als Nadelöhr für die Großveranstaltung dieses Ausmaßes vorgesehen, die Flucht- und Rettungswege seien seitens des Veranstalters verschlossen gewesen und wären erst durch Einsatzkräfte der Polizei geöffnet worden.

Trauer, Entsetzen und Bestürzung hat die Nachricht der Katastrophe in der Politik ausgelöst. Bundespräsident Christian Wulff zeigte sich bestürzt und forderte eine rückhaltlose Aufklärung der Katastrophe und sagte: „Eine solche Katastrophe, die während eines friedlichen Festes fröhlicher junger Menschen aus vielen Ländern Tod, Leid und Schmerz verursacht, ist furchtbar.“ Auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU), Vizekanzler Guido Westerwelle (FDP) sowie NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) äußerten ihr Mitgefühl mit den Opfern, den Verletzten und ihren Angehörigen. Mehrere andere Politiker folgten diesen Bekundungen.

Unterdessen haben Polizei und Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft habe Unterlagen des Veranstalters beschlagnahmt. Die „Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung“ berichtete, ein Feuerwehrmann habe angezeigt, dass er bereits im Vorfeld der Veranstaltung vor dem Gefahrenpunkt gewarnt habe, der zur Todesfalle für die Opfer wurde. Duisburgs stellvertretender Polizeipräsident Detlef von Schmeling sagte: „Mein persönlicher Eindruck bestätigt eine Massenpanik nicht.“ Der stellvertretende Berliner Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) kritisierte die Veranstalter dafür, dass das Veranstaltungsgelände fast vollständig eingezäunt wurde. Michael Reinke bezeichnete dieses Vorgehen als „sehr gefährlich“. Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland sagte vor der Presse, man solle keine voreiligen Schuldzuweisungen äußern. Es sei die Aufgabe der Staatsanwaltschaft, die Ereignisse aufzuklären.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Nordrhein-Westfalen
Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Unglück bei der Loveparade 2010“.

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March 3, 2010

Blitzeis überrascht NRW

Blitzeis überrascht NRW – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Blitzeis überrascht NRW

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Veröffentlicht: 16:23, 3. Mär. 2010 (CET)
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Duisburg (Deutschland), 03.03.2010 – Autofahrer wurden am Mittwochmorgen in Nordrhein-Westfalen von Blitzeis auf den Straßen überrascht. Fahrbahnen sowie Wege waren vereist. In weiten Teilen des Bundeslandes kam es zu mehreren Unfälle, die mit Blechschäden endeten. Auf der A59 im Raum Duisburg überraschte überfrierende Nässe einen Kleintransporter-Fahrer, der mit seinem Auto von der Autobahn abkam und dabei leicht verletzt wurde. Ein Streufahrzeug kam im Ennepe-Ruhr-Kreis in Breckerfeld während seines Einsatz ins Schleudern und stieß mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Dabei wurden beide Fahrer leicht verletzt.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Unfälle

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November 23, 2009

Anklage wegen 58-fachen Mordes gegen ehemaligen SS-Angehörigen

Anklage wegen 58-fachen Mordes gegen ehemaligen SS-Angehörigen

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Veröffentlicht: 22:01, 23. Nov. 2009 (CET)
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Lage des Burgenlands in Österreich

Duisburg (Deutschland), 23.11.2009 – Ein heute 90-Jähriger muss sich möglicherweise bald wegen 58 Morden im heutigen österreichischen Bezirk Oberwart vor Gericht verantworten.

Die zuständige Dortmunder Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, gemeinsam mit weiteren Angehörigen der Schutzstaffel und Hitlerjugend am 29. März 1945 zunächst 57 jüdischen Zwangsarbeitern in einem Wald bei Deutsch-Schützen im Burgenland, heute in Österreich gelegen, die Wertsachen abgenommen zu haben. Anschließend hätten sich die Opfer in einem Graben niederknien müssen, wo sie hinterrücks erschossen wurden. Entweder am gleichen oder folgenden Tag habe der Beschuldigte einen weiteren jüdischen Zwangsarbeiter nahe Jabing bei einem Marsch getötet, da dieser aus Erschöpfung nicht mehr gehen konnte. Bei beiden Taten habe der Angeklagte aus seiner „äußerst (…) menschenverachtenden Gesinnung“ und der nationalsozialistischen Ideologie heraus gehandelt.

Das Landgericht Duisburg muss über die Zulassung der Anklage und die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden. Der Angeklagte hat dann zwei Wochen Zeit, um zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen.

Themenverwandte Artikel

Weblinks

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „das Massaker von Deutsch Schützen“.

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March 13, 2009

Mutmaßlicher Mafia-Mörder von Duisburg in Amsterdam gefasst

Mutmaßlicher Mafia-Mörder von Duisburg in Amsterdam gefasst

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Veröffentlicht: 20:05, 13. Mär. 2009 (CET)
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Duisburg (Deutschland) / Amsterdam (Niederlande), 13.03.2009 – Der wegen Beteiligung an den sogenannten Duisburger Mafia-Morden vom August 2007 per internationalem Haftbefehl gesuchte Italiener Giovanni Strangio wurde nach Angaben der Polizei Duisburg am Donnerstagabend um 23:10 Uhr in einer Amsterdamer Wohnung zusammen mit seinem per italienischem Haftbefehl ebenfalls gesuchten Schwager Francesco Romeo festgenommen. Strangio leistete keinen Widerstand, als ein Spezialeinsatzkommando der niederländischen Polizei die Wohnung stürmte. In der Wohnung befanden sich auch die Ehefrau und der dreijährige Sohn des Mordverdächtigen.

In der Presseerklärung der Duisburger Polizei heißt es, die Festnahme sei ein Erfolg der gemeinsamen Fahndungsarbeit der niederländischen, italienischen und deutschen Polizei. Zunächst war durch die Auswertung von Telefondaten am 2. März der Aufenthaltsort Francesco Romeos, des Schwagers des Gesuchten, in den Niederlanden aufgedeckt worden. Da die Polizei davon ausging, dass er als Kontaktmann für Strangio fungierte, erfolgte nach dieser Entdeckung zunächst keine Festnahme. Die Fahndung nach den Mafiosi war dann am 9. März in die Endphase eingetreten. Seit diesem Zeitpunkt befanden sich zwei italienische und drei deutsche Kriminalbeamte in Amsterdam.

Nach dem erfolgreichen Zugriff am Abend des 12. März, bei dem sowohl Strangio als auch sein Schwager festgenommen werden konnten, fanden die Beamten in der Wohnung zahlreiche gefälschte Ausweispapiere sowie Geräte zur Herstellung solcher gefälschter Dokumente. Außerdem wurde eine noch nicht genau bestimmte Geldmenge von schätzungsweise über einer Million Euro sowie eine Schusswaffe sichergestellt.

Der 30-jährige Strangio wird als einer der Täter für den sechsfachen Mord in dem Duisburger Restaurant „Da Bruno“ vom 15. August 2007 verdächtigt. Die Täter hatten ihren sechs Opfern in der Nacht vor dem Restaurant aufgelauert. Die ebenfalls aus Italien stammenden Opfer im Alter zwischen 16 und 39 Jahren starben in ihren Fahrzeugen an einer großen Zahl von Pistolenkugeln, die die Täter auf sie abgefeuert hatten. Als Schusswaffe wurde später eine Beretta vom Typ 93R identifiziert, für die Strangio kurz vor der Tat in Deutschland Munition erwerben wollte. Als Hintergrund der Tat wird eine langjährige Fehde zwischen verschiedenen rivalisierenden Clans der italienischen Mafia vermutet, an der vermutlich der neapolitanische Zweig der Mafia, die ’Ndrangheta, beteiligt ist. Insbesondere die gefundenen DNA- und Schmauchspuren in dem von den Tätern benutzten Fluchtfahrzeug wiesen auf Strangio als wahrscheinlichen Täter hin, so der Duisburger Kriminaldirektor Holger Haufmann.

Mindestens seit den 1980-er Jahren des 20. Jahrhunderts ist deutschen Ermittlungsbehörden bekannt, dass Deutschland von der italienischen Mafia als Rückzugsgebiet für ihre Operationen genutzt wird. Nach Zahlen des deutschen Bundeskriminalamtes (BKA) wurden in den Jahren 2006 und 2007 in Deutschland allein 45 Ermittlungsverfahren gegen verschiedene Tätergruppen mit insgesamt 649 Tatverdächtigen mit italienischer Herkunft geführt. Dabei ging es vor allem um Drogenhandel und Autoschmuggel. Bei etwa fünf dieser Gruppierungen liegen Hinweise auf Verbindungen zu den verschiedenen italienischen Mafiaorganisationen vor. Seit 1997 wurden in Deutschland 65 Täter mit italienischer Staatsangehörigkeit festgenommen, bei denen ein Mafia-Hintergrund als gesichert gilt.

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December 18, 2008

Hausdurchsuchungen bei mutmaßlichem NS-Kriegsverbrecher

Hausdurchsuchungen bei mutmaßlichem NS-Kriegsverbrecher

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Veröffentlicht: 08:25, 18. Dez. 2008 (CET)
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Dortmund / Duisburg (Deutschland), 18.12.2008 – Am Dienstag kam es zu Hausdurchsuchungen bei dem mutmaßlichen NS-Kriegsverbrecher Adolf S. aus Beeckerwerth, wobei Unterlagen beschlagnahmt wurden. Der Dortmunder Oberstaatsanwalt Ulrich Maaß ist davon überzeugt, dass der zu den Vorwürfen schweigende Beschuldigte im März 1945 als Mitglied der SS mit zwei weiteren SS-Mitgliedern an einem Massaker im österreichischen Burgenland an bis zu 80 ungarisch-jüdischen Zwangsarbeitern mitgewirkt habe. Außerdem bestehe laut LKA dringender Tatverdacht für einen weiteren heimtückischen Mord.

Auf die Schliche gekommen ist die Polizei dem Kriegsverbrecher, weil ein Student sich mit den Verbrechen im Rahmen eines Studiums beschäftigte und der deckungsgleiche Name im Telefonbuch stand.

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