WikiNews de

January 9, 2014

Lettland: Drei Tage nach Euro-Einführung erstes Falschgeld aufgetaucht

Lettland: Drei Tage nach Euro-Einführung erstes Falschgeld aufgetaucht

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 11:10, 9. Jan. 2014 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Riga (Lettland), 09.01.2014 – In Lettland wurde zum Jahreswechsel 2013/2014 der Euro eingeführt. Das Land ist damit das 18. Mitglied in der Eurozone.

Durch den Euro wird der bisherige lettische Lats abgelöst. Im Dezember 2013 waren von der Regierung so genannte Starter-Kits mit je 45 Euromünzen im Wert von 14,32 Euro in Umlauf gebracht worden, damit sich die Bevölkerung an die neue Währung gewöhnen konnte.

Während die Regierung und insbesondere der Ministerpräsident Valdis Dombrovskis die Einführung positiv und als Zeichen dafür ansehen, dass Lettland Teil des „freien Europas“ geworden sei, nimmt die Bevölkerung die Einführung der neuen Währung eher mit Zurückhaltung zur Kenntnis.

Bereits drei Tage nach der Einführung des Euro ist in Lettland das erste Euro-Falschgeld entdeckt worden. In der im Westen des Landes gelegenen Kleinstadt Talsi sollen drei junge Frauen versucht haben, ihre Einkäufe mit einem gefälschten Zehn-Euro-Schein zu bezahlen. Das wurde am 3. Januar von den Medien unter Berufung auf Polizeiberichte bekanntgegeben.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

May 3, 2012

Camorra stellt nahezu perfektes Falschgeld her

Camorra stellt nahezu perfektes Falschgeld her

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 08:30, 3. Mai 2012 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Einer Frau werden von einer Mitarbeiterin der Österreichischen Nationalbank die Sicherheitsmerkmale eines Euro-Scheins erklärt.

Giugliano in Campania (Italien), 03.05.2012 – Die Europäische Zentralbank (EZB) ist besorgt: In Italien expandiert die Camorra in Sachen Falschgeldherstellung. Inzwischen kommen nahezu perfekt nachgemachte Euro-Scheine auf den Markt.

Rund um die Gemeinde Giugliano nördlich von Neapel gibt es die meisten Werkstätten zur Herstellung von Eurofalsifikaten in Europa. Nach italienischen Medienberichten will die Regierung Monti einen Schwerpunkt in der Bekämpfung dieser Kriminalität setzen. Besondere Besorgnis lösen die hervorragenden Reproduktionstechniken aus, die zur Produktion eingesetzt werden. Mehr als die Hälfte der falschen Banknoten, die in den Ländern der Eurozone angehalten werden, stammen aus der Region um Giugliano. Als „angehalten“ gilt Falschgeld, das sich im Zahlungsverkehr befunden hat, erkannt und sichergestellt wurde. Das Gebiet wird durch die Camorra kontrolliert.

Den Fälschern in der Region ist es gelungen, die Sicherheitselemente der Scheine nachzuahmen. Diese sollen dem Spezialisten, dem Warenhaus und auch dem Verbraucher ermöglichen, falsche von echten Scheinen zu unterscheiden.

Gefälschte Scheine im Millonenwert wurden durch die Organisationen der Mafia insbesondere in Nordafrika, Kolumbien und in Nahost in Umlauf gebracht.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Organisierte Kriminalität

Videobericht[Bearbeiten]

Video in italienischer Sprache über die Aushebung von Fälscherwerkstätten der Camorra & ‘Ndrangheta italienischsprachige Quelle

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

April 1, 2011

Größter Münzskandal seit Einführung des Euro – Metallschrott in Euro-Scheine verwandelt

Größter Münzskandal seit Einführung des Euro – Metallschrott in Euro-Scheine verwandelt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 06:20, 1. Apr. 2011 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Frankfurt am Main (Deutschland), 01.04.2011 – Eine kriminelle Bande kaufte tonnenweise verschrottete Euromünzen auf und schaffte diese nach China, dort wurden sie aufbereitet und von Flugbegleitern der Lufthansa nach Deutschland zurückgebracht. Es folgte der Umtausch in Scheine bei der Deutschen Bundesbank. Jetzt schlugen die Ermittler zu. Zehn Objekte (Wohnungen, Firmen und Büros im Rhein-Main-Gebiet) wurden durchsucht, sechs Personen wurden festgenommen, vier davon sind Chinesen.

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main ermittelt gegen 25 Personen wegen des Inverkehrbringens von Falschgeld. Bandenmitglieder ersteigerten den Münzschrott. Die entkernten Münzen wurden nach China gebracht und dort wieder zusammengesetzt. Flugbegleiter der Lufthansa brachten sie auf ihren Flügen wieder nach Deutschland, immer in Beträgen unter 10.000 Euro. Damit war die Einfuhr des Geldes nicht anzeigepflichtig.

Anfang 2010 hatte eine Stewardess ein Problem mit ihrer Tasche, sie war zu schwer für sie. Es fiel auf, dass sie tausende Euro Kleingeld bei sich hatte. Das Kommissariat 65 in Frankfurt am Main nahm die Ermittlungen auf. Ein Jahr dauerte es, bis der Modus und die Strukturen der Bande aufgedeckt waren. Mindestens sechs Millionen Euro kriminelle Gewinne wurden erzielt. Jetzt drohen den Tätern empfindliche Freiheitsstrafen.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.