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July 28, 2006

Wal-Mart verkauft deutsches Filialnetz

Wal-Mart verkauft deutsches Filialnetz – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Wal-Mart verkauft deutsches Filialnetz

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Artikelstatus: Fertig 22:06, 28. Jul. 2006 (CEST)
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Eine Wal-Mart-Filiale

Düsseldorf (Deutschland), 28.07.2006 – Der führende US-amerikanische Einzelhandelskonzern Wal-Mart verkauft sein gesamtes deutsches Filialnetz. Die Supermärkte werden von der Düsseldorfer Metro AG übernommen. Diese Entscheidung wurde heute bekannt gegeben.

Der Verkauf betrifft 85 SB-Warenhäuser, in denen 11.000 Mitarbeiter beschäftigt sind. 19 Filialen, die in Wal-Mart-eigenen Immobilien betrieben werden, werden verkauft. Metro verspricht sich „signifikante Synergieeffekte“ von einer Eingliederung der Wal-Mart-Geschäfte in sein eigenes Filialnetz „real,-“.

Damit ist Wal-Mart außerhalb der USA noch in 13 Ländern vertreten, darunter einigen lateinamerikanischen Staaten, Großbritannien und Japan. Deutschland ist bereits das zweite Land, aus dem Wal-Mart sich zurückzieht. Im Mai hatte es sein Geschäft in Südkorea aufgegeben. Nach eigenen Angaben hat Wal-Mart wöchentlich 175 Millionen Kunden weltweit. Der Konzern beschäftigt 1,8 Millionen Mitarbeiter in 6.500 Filialen.

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November 3, 2005

Strafbefehl wegen Umetikettierung von Hackfleisch

Strafbefehl wegen Umetikettierung von Hackfleisch

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Bielefeld (Deutschland), 03.11.2005 – Die Staatsanwaltschaft in Bielefeld hat nun Strafbefehl gegen einen Bezirksleiter, zwei Fleischermeister und einen Fleischergesellen erlassen, die maßgeblich an der Umetikettierung von Hackfleisch in Realmärkten beteiligt waren. Bei dem Skandal hat ein Mitarbeiter der Metrosupermarkttochter Real durch Videoaufnahmen öffentlich gemacht, dass verpacktes Hackfleisch, das sein Haltbarkeitsdatum überschritten hatte, umgepackt wurde und mit neuen Haltbarkeitsdaten versehen zurück in den Handel kam.

Der Bezirksleiter, der für Filialen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen zuständig war, soll zu einer Strafe von neun Monaten auf Bewährung verurteilt werden. Er beteuert seine Unschuld, ist aber durch Mitarbeiter belastet worden, die Anweisung zur Umetikettierung gegeben zu haben. Die Fleischermeister und der Fleischergeselle aus Filialen in der Nähe von Hannover sollen zu einer Geldstrafe verurteilt werden. Alle vier Mitarbeiter wurden bereits entlassen.

Die Polizei hat Ende März bei einer Razzia in zwei Filialen bei Hannover die Mitarbeiter gestellt, als sie Hackfleisch umetikettiert haben. In Berlin soll es mittlerweile auch Ermittlungen gegen Real-Mitarbeiter geben.

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March 8, 2005

Abgelaufenes Fleisch umverpackt und wieder verkauft

Abgelaufenes Fleisch umverpackt und wieder verkauft

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FoodMeat.jpg

Mönchengladbach / Hannover (Deutschland), 08.03.2005 – In vier „Real-Markt“ Filialen ist es anscheinend zu groben Verstößen gegen das Lebensmittelrecht gekommen. Die Filialen sollen altes Fleisch mehrfach umverpackt und neu etikettiert haben. Das Fleisch gelangte danach wieder in den Verkauf.

Die Staatsanwaltschaft Oldenburg gab bekannt, dass gegen die vier niedersächsischen „Real-Markt“ Filialen ermittelt werde. Letzte Woche Dienstag durchsuchten die Ermittler zwei Filialen, dabei wurden die Mitarbeiter auf frischer Tat ertappt. Sie verpackten gerade altes Fleisch in neue Verpackungen. Auf Grund einer Zeugenaussage gerieten auch zwei weitere Filialen unter Verdacht.

Gegen neun Mitarbeiter von „Real“, so die Staatsanwaltschaft, darunter zwei Fleischermeister, werde zur Zeit ermittelt. Die Untersuchungen wurden angestoßen, nachdem ein Mitarbeiter der Kette die Vorgänge fotografiert hatte und diese zur Anzeige brachte.

Zurzeit schließen die Ermittler aus, dass die Zentrale der „Real-Markt“ Kette über die Vorgänge informiert war. Eine Sprecherin erklärte, die Vorwürfe würden sehr ernst genommen und es werde auch intern ermittelt.

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  • Strafbefehl wegen Umetikettierung von Hackfleisch (03.11.2005)

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