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August 15, 2012

Tirana: Raubmord wegen Goldkette

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Tirana: Raubmord wegen Goldkette

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Veröffentlicht: 14:12, 15. Aug. 2012 (CEST)
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Tirana – Downtown

Tirana (Albanien), 15.08.2012 – Vor wenigen Tagen kam es in der albanischen Hauptstadt Tirana zu einem Raubmord. Das Opfer wurde mit einem Messer getötet, eine weitere Person wurde verletzt. Geraubt wurde eine goldene Halskette.

Die Täter, drei junge Männer, kamen mit dem Auto. Brutal griffen sie zwei Schwestern mit einem Messer an, rissen einer von ihnen die Goldkette vom Hals und stachen zu. Eine der Schwestern wurde getötet, die andere ist schwer verletzt. Für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, ist eine Belohnung von 100.000 Lek, umgerechnet etwa 750 Euro, ausgesetzt.

Die Bevölkerung ist schockiert, viele Frauen wagen es nicht mehr mit Schmuck aus dem Haus zu gehen.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Albanien

Quellen

Originäre Berichterstattung
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May 13, 2012

Albanien: Parlament ermöglicht internationale Untersuchung in Sachen Organhandel

Albanien: Parlament ermöglicht internationale Untersuchung in Sachen Organhandel

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Veröffentlicht: 10:48, 13. Mai 2012 (CEST)
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Straße in der nordalbanischen Stadt Shkodra

Tirana (Albanien) / Priština (Kosovo), 13.05.2012 – Das albanische Parlament hat am Donnerstag einstimmig ein Gesetz verabschiedet, das internationalen Ermittlern die Untersuchungen im Land zum Vorwurf des illegalen Organhandels während des Kosovokrieges (1998-1999) erlaubt.

Der Europarat hatte 2008 den ehemaligen Schweizer Staatsanwalt Dick Marty mit der Erstellung eines Berichts beauftragt. Anlass hierfür war das Buch „Die Jagd – Ich und die Kriegsverbrecher“ von Carla del Ponte, der Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofes (IStGH) für die Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien (1999–2007) und für den Völkermord in Ruanda (1999–2003) in Den Haag. In dem Buch waren erste Vorwürfe wegen des Organhandels laut geworden, ohne dass diese mit Fakten hinterlegt waren. Sie schrieb von hunderten Entführungen von Serben im Kosovo, von Kosovaren, die als Verräter galten sowie von Roma denen Organe entnommen und verkauft wurden. Nach dem Bericht von Martys wurden die Opfer nach Albanien gebracht, wo die Entnahmen durchgeführt wurden. Auch enthält er Angaben zu geheimen Gefängnissen in Nordalbanien und hunderten Vermissten, dies soll in direkten Zusammenhang mit dem Organhandel stehen. Der kosovarische Ministerpräsident Hashim Thaçi soll Ende der 1990er Jahre Boss einer albanischen Mafia-Gruppe gewesen sein. Sie handelte mit Organen, Menschen und Waffen, auch Auftragsmorde sollen durch die Organisation begangen worden sein. Marty soll über seine Ermittlungen im Juni 2012 vor einem Gericht in Priština aussagen. Thaçi soll ein maßgeblicher Hintermann der Straftaten gewesen sein.

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April 8, 2012

Albanien und die Türkei rücken enger zusammen

Albanien und die Türkei rücken enger zusammen

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Veröffentlicht: 12:33, 8. Apr. 2012 (CEST)
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Ankara (Türkei), 08.04.2012 – Der albanische Ministerpräsident Sali Berisha besuchte am Donnerstag seinen türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdoğan. Erdoğan bezeichnete die Beziehungen zwischen den beiden südosteuropäischen Ländern als sehr gut und nannte Albanien als strategischen Verbündeten der Türkei auf dem Balkan. Die Türkei werde in Zukunft vermehrt in die Wirtschaft Albaniens investieren und nannte die bisherigen wirtschaftlichen Kontakte erfolgreich. Derzeit betrage das gesamte Handelsvolumen zwischen den beiden Ländern über 400 Millionen US-Dollar. 30 große türkische Unternehmen investierten in den letzten Jahren über 1 Milliarde US-Dollar in das Mittelmeerland. Auch weiterhin werde die albanische Wirtschaft für Firmen aus Kleinasien anziehend sein, unter anderem weil Albanien in der internationalen Wirtschaftskrise so gut wie gar nicht gelitten habe.

Auch in der Außenpolitik bekräftigten die beiden Premierminister den gemeinsamen Kurs der beiden Nato-Länder. Albanien teile laut Berisha in der Syrien-Thematik die kritische Meinung mit seinem Partner und werde die Türkei bei der Mitgliedschaft im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen mit seinem Votum unterstützen.

Berisha erwähnte zuletzt die historische Verbindung zwischen den beiden Ländern und bemerkte mit Humor: „Herr Ministerpräsident, ich danke Ihnen von Herzen für den brüderlichen Empfang; ich nenne es so, weil wir eine Blutsverwandtschaft haben. Von jeder türkischen Delegation, die ich treffe, will ich wissen, ob es zwischen ihnen eine Person mit albanischer Abstammung gibt. Diese Frage werde ich auch dem Ministerpräsidenten Erdoğan stellen“.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Albanien
  • Portal:Türkei

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March 8, 2012

Albanien: Präsident Berisha kündigt Privatisierungen an

Albanien: Präsident Berisha kündigt Privatisierungen an

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Veröffentlicht: 10:02, 8. Mär. 2012 (CET)
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Straßenbau auf der SH1 Richtung Grenze Montenegro

Tirana (Albanien), 08.03.2012 – Albaniens Ministerpräsident Sali Berisha kündigt die Privatisierung von Staatsbetrieben an. Betroffen sein sollen das Ölunternehmen Alpetrol, der Forstbetrieb und staatliche Versicherer, Autobahnen sollen ebenfalls aus dem Staatsbesitz ausgegliedert werden.

Bei seiner Ansprache am Wochenende bezeichnete Berisha sich als Fan von Ronald Reagan und sagte: „Private managen besser als der Staat.“ In den Fokus der Wirtschaftspolitik stelle er den Ausbau der Infrastruktur, die Land-Registrierung und den Ausbau der Wasserkraft. Fünf der bestehenden Wasserkraftwerke im Land will er ebenfalls an private Investoren verkaufen. In den letzten vier Jahren seien mit privaten Firmen 110 Verträge zum Bau von über 320 Wasserkraftwerken abgeschlossen worden. Die Investitionssummen seien beträchtlich. Albanien verfügt über viele Gewässer, die zur Stromerzeugung genutzt werden können.

Hotels in Vlora

In den letzten Jahren wurden große Fortschritte in der Entwicklung des Landes erzielt. Laut Berisha wurden seit 2006 mehr als 9.000 Kilometer Straßen befestigt und mit 18 Prozent das höchste Wirtschaftswachstum in Europa erzielt. Mehr als 50 Prozent der Bevölkerung seien bereits mit Strom versorgt. Dem Tourismus im Land wird eine goldene Zukunft vorausgesagt. Die bekanntesten Touristenorte sind Vlora, Saranda und Durrës.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Albanien

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May 13, 2011

Kommunalwahlen in Albanien

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Kommunalwahlen in Albanien

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Veröffentlicht: 13:49, 13. Mai 2011 (CEST)
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Tirana (Albanien), 13.05.2011 – Am Sonntag gingen die Albaner zu den Wahlurnen, die Kommunalwahlen fanden statt. 50 Prozent betrug die Wahlbeteiligung. Ergebnisse stehen noch nicht fest, erst fünf Prozent der Stimmen sind ausgezählt. Edi Rama verkündet bereits seinen Sieg in der Hauptstadt Tirana, vor der Bekanntgabe eines amtlichen Wahlergebnisses und vor dem Abschluss der Auszählung der Stimmen.

Lulzim Basha trat gegen Edi Rama in Tirana im Kampf um den Bürgermeisterposten an. Das Ergebnis, wer nun gewonnen hat, ist erst für Ende der Woche zu erwarten. Der Chef der Sozialisten Edi Rama könnte ins politische Abseits geraten, wenn es ihm nicht gelingt eine Mehrheit für sich in der Hauptstadt zu erzielen. Auch in der eigenen Partei hat er Gegner die seine seit 2009 anhaltende Blockadepolitik nicht für zielführend halten.

Großer Gegner ist Sali Berisha von den Konservativen, seit 2005 Ministerpräsident des Landes.

Die Parlamentswahl 2009 wurden von den Sozialisten nie anerkannt. Sie unterstellten Wahlbetrug. Im Januar 2011 war es zu Unruhen bei einer Antiregierungsdemonstration gekommen. Sicherheitskräfte erschossen vier Demonstranten.

Edi Rama

Sali Berisha

Lulzim Basha mit der ehemaligen US-Außenministerin Condoleezza Rice

Themenverwandte Artikel

  • Opposition gewinnt Wahlen in Albanien (05.07.2005)
  • Portal:Wahlen

Quellen

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March 5, 2007

Griechische Soldaten sangen Hasslieder über Türken und Albaner

Griechische Soldaten sangen Hasslieder über Türken und Albaner

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Artikelstatus: Fertig 22:15, 5. Mär. 2007 (CET)
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Athen (Griechenland), 05.03.2007 – Auf der Internetplattform youtube.com wurde ein Video veröffentlicht, auf dem griechische Soldaten zu sehen sind, wie sie Hasslieder über Albaner und Türken singen.

Die griechische Zeitung „Ta Nea“ berichtete, dass gerade in der Ausbildung befindliche griechische Soldaten, während sie marschierten, Lieder mit folgendem Text gesungen hätten: „Sie sind Albaner, aus ihren Därmen werden wir Fäden machen. Sie sind Osmanen (Türken), aus ihrer Haut werden wir Schuhe machen.“

Die albanischen Fernsehanstalten berichteten über den Vorfall auf einem herausragenden Sendeplatz. Der stellvertretende Verteidungsminister Albaniens, Petrit Karabina, verurteilte das Vorgehen der griechischen Soldaten mit folgenden Worten: „Solche Bilder sind für ein NATO-Mitglied unakzeptabel.“ Er forderte das griechische Militär auf, die Zuständigen vor Gericht zu stellen.

Heute wird im albanischen Parlament der Vorfall diskutiert.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Griechenland

Quellen

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October 4, 2006

Türkisches Passagierflugzeug entführt

Türkisches Passagierflugzeug entführt – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Türkisches Passagierflugzeug entführt

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Artikelstatus: Fertig 08:08, 4. Okt. 2006 (CEST)
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Tirana (Albanien) / Istanbul (Türkei) / Brindisi (Italien), 04.10.2006 – Die Entführung eines Passagierflugzeugs der Turkish Airlines vom Typ Boeing 737-400 ist gestern unblutig zu Ende gegangen. Die Maschine war im griechischen Luftraum auf dem Weg von Tirana (Albanien) nach Istanbul (Türkei) entführt worden und Richtung Italien umgeleitet worden, wo sie von zwei Flugzeugen der italienischen Luftwaffe, darunter einem Kampfjet vom Typ F-16, zur Landung in Brindisi gezwungen wurde.

Zuvor hatte das griechische Verteidigungsministerium einen Notruf empfangen. An Bord der Maschine befanden sich 113 Passagiere und sechs Crewmitglieder. Nach Angaben der Fluggesellschaft hat es offenbar keine Verletzten gegeben. Der Entführer hat am Abend aufgegeben und sich den italienischen Behörden gestellt. Die Passagiere konnten das Flugzeug unversehrt verlassen. Das gab der albanische Verkehrsminister Lulezim Basha vor Journalisten am Abend in Tirana bekannt. Diese Angaben wurden laut „Zeit online“ von der italienischen Zivilluftfahrtbehörde bestätigt. Die ursprüngliche Vermutung, der Entführer wollte gegen den geplanten Papstbesuch in der Türkei protestieren, hat sich als falsch erwiesen. Der Entführer – vorher war gemeldet worden, es handele sich um zwei Entführer – hat nach türkischen Angaben Italien um Asyl ersucht. Es soll sich bei dem Mann um einen Kriegsdienstverweigerer handeln, der zuvor bereits in Albanien Asyl beantragt hatte. In der Türkei wäre der Mann festgenommen worden.

Feuerwehrleute am Einsatzort berichteten, der Entführer habe versucht, mit der Presse zu sprechen und etwas zu übergeben.

An Bord der Maschine befand sich auch der albanische Parlamentsabgeordnete Sabri Abazi, der via Mobiltelefon gegenüber der Nachrichtenagentur ANSA die Auskunft gab: „Bisher haben wir keine Waffen bei den Entführern gesehen, sie haben auch keine Gewalt angewendet.“

Der Vatikansprecher Federico Lombardi sagte, der Vatikan sei alarmiert worden, weil zuerst vermutet worden war, der Entführer habe mit seiner Aktion gegen den Papstbesuch in der Türkei protestieren wollen.

Der Flughafen von Brindisi war für den Flugverkehr gesperrt worden.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Luftfahrt
  • Portal:Boeing

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