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December 14, 2011

Kanada steigt aus dem Kyoto-Protokoll aus

Kanada steigt aus dem Kyoto-Protokoll aus

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Veröffentlicht: 14:39, 14. Dez. 2011 (CET)
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Tagebau der Syncrude Canada Ltd. zur Verarbeitung der Athabasca-Ölsande in Alberta

Ottawa (Kanada), 14.12.2011 – Die kanadische Regierung möchte keine Strafen zahlen, also verlässt Kanada das Kyoto-Protokoll, bevor die Strafzahlungen wegen zu hoher CO2-Emissionen 2012 wirksam werden können. Die durch den Ausstieg vermiedenen Strafzahlungen für die Überschreitung der Vorgaben hätten 13 Milliarden Dollar ausgemacht.

Der Ausstoß von CO2 hat in Kanada von 1990 bis 2012 nach den Angaben von Umweltschützern um 30 %, jedoch nach Regierungsangaben nur um 23 %, zugenommen. Im Kyoto-Protokoll war vereinbart worden, dass er in Kanada um 6 % zurückgehen sollte.

Gründe für die Steigerung des CO2 in Kanada sind neben dem Bevölkerungswachstum auch die wachsende Wirtschaft sowie die Förderung der Ölsande. Die Energiewirtschaft nutzt zudem nur wenig erneuerbare Energie, um den steigenden Bedarf zu decken.

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October 16, 2008

Konservative legen bei Parlamentswahl in Kanada zu

Konservative legen bei Parlamentswahl in Kanada zu

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Veröffentlicht: 10:02, 16. Okt. 2008 (CEST)
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Wn-wahl.png
Wn-wahl.png

Kanadische Unterhauswahlen 2008


Partei Ergebnis
Konservative Partei 143 (37,6 %) 
.
Liberale Partei 76 (26,2 %) 
.
Bloc Québécois 50 (10,0 %) 
.
Neue Demokratische Partei 37 (18,2 %) 
.
Unabhängige 2 (0,7 %) 
.
Grüne Partei 0 (6,8 %) 
.

(37,6%) =Anteil der Stimmen
vorläufiges Endergebnis
Quelle: cbc.ca

Ottawa (Kanada), 16.10.2008 – Bei den vorgezogenen Parlamentswahlen in Kanada hat die Konservative Partei unter Stephen Harper zwar zulegen können, konnte jedoch ihrer bisherigen Minderheitsregierung nicht zu einer Mehrheit im Parlament verhelfen.

Bei der Wahl am Dienstag wurden 308 Sitze im Unterhaus nach dem Mehrheitswahlsystem vergeben. Laut vorläufigem Endergebnis gewann die Konservative Partei 143 Sitze (2006: 124), die Liberale Partei 76 (103), der Bloc Québécois 50 (51) und die Neue Demokratische Partei 37 (29). Zwei Sitze wurden an unabhängige Kandidaten vergeben. Die Grüne Partei, die bisher durch den Parteiwechsel eines Abgeordneten im Parlament vertreten war, konnte in keinem Wahlkreis eine Mehrheit erringen. Die Wahlbeteiligung lag mit 59,1 Prozent auf einem historischen Tiefstand.

Die Konservative Partei hatte im Wahlkampf eine moderate Fortführung ihrer Steuersenkungspolitik versprochen. Die Liberale Partei unter Stéphane Dion schlug eine Wende in der Umweltpolitik vor, die eine Steuer auf fossile Brennstoffe bei gleichzeitiger Senkung der Einkommensteuer beinhaltete.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Kanada
  • Portal:Wahlen

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March 12, 2008

Kanada gibt 275.000 Robben zur Jagd frei

Kanada gibt 275.000 Robben zur Jagd frei

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Veröffentlicht: 23:04, 12. Mär. 2008 (CET)
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Junge Sattelrobbe

Ottawa (Kanada), 12.03.2008 – Die kanadische Regierung hat kurz vor dem Beginn der diesjährigen Jagdsaison 275.000 Sattelrobben zur Jagd freigegeben. Fischereiminister Loyola Hearn sagte zur Begründung: „Die Robbenjagd ist eine wirtschaftliche Stütze für unzählige ländliche Gemeinden in den atlantischen Provinzen, Quèbec und dem Norden.“ Das Fischereiministerium teilte außerdem mit, die Robbenjagd werde durch die Anwendung neuer Regeln weniger brutal. Die neuen von Tierärzten empfohlenen Regeln sollen gewährleisten, dass die erlegten Tiere wirklich tot sind, bevor ihnen das Fell abgezogen wird. Dazu sollen die Pupillen der Tiere auf Reflexe geprüft werden.

Die kanadische Regierung gibt den Bestand an Sattelrobben in Kanada mit gegenwärtig 5,5 Millionen Tieren an. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Abschussquote damit um zwei Prozent an. Im Vorjahr durften bei der Robbenjagd 270.000 Tiere getötet werden, im Jahr 2006 lag die Quote bei 335.000 Tieren. Tierschützer kritisieren die Erhöhung der Abschussquote. Ralf Sonntag von der deutschen Sektion des Internationalen Tierschutzfonds (IFAW) nannte die Entscheidung verantwortungslos. Er wies darauf hin, dass 2007 im Sankt-Lorenz-Golf über 200.000 neugeborene Robben schon wegen des fehlenden Packeises starben, bevor die Jagd überhaupt begonnen hatte. Nach Angaben des IFAW waren von den 224.000 im Jahr 2007 getöteten Robben nahezu alle Jungtiere unter drei Monaten.

Die Jagdsaison in Kanada beginnt Ende März. Neben der Nachfrage nach Produkten aus Robbenfell steigt auch die Nachfrage nach Robbenöl, welches reich an Omega-3-Fetten ist.

In mehreren europäischen Ländern gibt es bereits Einfuhrverbote für Produkte aus Robbenfell, auch in Deutschland gibt es bereits einen entsprechenden Plan.

Im Ostseeraum stehen die Robben bereits auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten. Wegen des warmen Winters fehlt die zur Fortpflanzung der Robben wichtige Eisdecke. Im Ostseeraum wird der Bestand auf 7.000 bis 10.000 Tiere geschätzt.

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  • Robbenjagd: Kanadische Regierung wehrt sich gegen angebliche „Mythen“ (06.04.2006)
  • Portal:Tiere

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April 27, 2007

Kanada wird Kyoto-Ziele verfehlen

Kanada wird Kyoto-Ziele verfehlen – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Kanada wird Kyoto-Ziele verfehlen

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Artikelstatus: Fertig 18:14, 27. Apr. 2007 (CEST)
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Ottawa / Toronto (Kanada), 27.04.2007 – Einen Tag, nachdem Kanadas Energieminister ein Glühlampen-Verbot als Maßnahme zum Klimaschutz angekündigt hat, stellte die kanadische Regierung am Donnerstag ihren langfristigen Plan zur Verminderung von Treibhausgas-Emissionen vor. Demnach wird Kanada seine Verpflichtung aus dem Kyoto-Protokoll um mindestens acht Jahre verfehlen.

Ölsand-Abbau in Alberta

Die konservative Minderheitsregierung von Stephen Harper verweigerte sich Forderungen von Oppositionspolitikern und Umweltschützern, absolute Obergrenzen für den Ausstoß von Treibhausgasen festzulegen. Stattdessen werden Begrenzungen eingeführt, die von der jeweiligen Produktionsmenge abhängen. Absolute Obergrenzen würden laut Harper die kanadische Ölindustrie und Arbeitsplätze gefährden. Hauptgrund für Kanadas steigende Treibhausgas-Emissionen ist die Expansion des energieintensiven Abbaus von Ölsanden in Alberta.

Damit nimmt Kanada faktisch Abstand vom Kyoto-Protokoll, dem es unter seiner liberalen Vorgängerregierung unter Jean Chrétien beigetreten war. Umweltminister John Baird erklärte, dass die für 2012 gesetzten Reduktionsziele erst 2020 bis 2025 erreicht werden könnten. Im Anschluss an die Vorstellung der Pläne in Toronto sagte er in einer Pressekonferenz: „Dies ist ein reeller Plan, ein Plan, den wir einhalten können.“ Und: „Ich bin nicht bereit, Versprechungen zu machen, die ich nicht erfüllen kann.“

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April 26, 2007

Kanada will Glühbirnen abschaffen

Kanada will Glühbirnen abschaffen – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Kanada will Glühbirnen abschaffen

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Artikelstatus: Fertig 16:34, 26. Apr. 2007 (CEST)
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Glühlampe

Ottawa (Kanada), 26.04.2007 – Die kanadische Regierung hat angekündigt, bis zum Jahr 2012 den Verkauf von Glühbirnen zu verbieten. Damit soll die Energieeffizienz gesteigert und der Ausstoß von Treibhausgasen vermindert werden.

Ähnliche Pläne waren zuvor von den kanadischen Provinzen Ontario und Nunavut angekündigt worden. Kanada folgt damit dem Beispiel Australiens, das im Februar angekündigt hat, den Verkauf von Glühbirnen bis 2010 zu verbieten.

Energieminister Gary Lunn, der der konservativen Minderheitsregierung von Stephen Harper angehört, sagte, dass durch den Einsatz effizienter Leuchtmittel, wie zum Beispiel Energiesparlampen, ein Einsparpotential von sechs Millionen Tonnen Kohlendioxid bestünde. Pro Haushalt würden außerdem die Energiekosten um 50 kanadische Dollar pro Jahr reduziert.

Kritiker wenden ein, dass die Maßnahme nur einen geringen Teil dazu beitragen kann, dass Kanada seiner Verpflichtung aus dem Kyoto-Protokoll nachkommt. Darin hat sich Kanada verpflichtet, bis zum Jahr 2012 seine Emissionen von Treibhausgasen um sechs Prozent gegenüber dem Jahr 1990 zu senken. Zurzeit hat Kanada eine um 27 Prozent höhere Emissionsrate als 1990.

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March 1, 2007

Kanadisches Parlament lehnt Verlängerung der Anti-Terror-Gesetze ab

Kanadisches Parlament lehnt Verlängerung der Anti-Terror-Gesetze ab

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Artikelstatus: Fertig 16:50, 1. Mär. 2007 (CET)
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Das kanadische Parlament votiert gegen eine Verlängerung der Anti-Terror-Gesetze

Ottawa (Kanada), 01.03.2007 – Das kanadische Parlament hat mit einer Mehrheit von 159 zu 124 Stimmen eine Verlängerung der Anti-Terror-Gesetze abgelehnt. Die Gesetze wurden als Reaktion auf die Terroranschläge vom 11. September 2001 erlassen und waren zunächst auf fünf Jahre befristet; danach bedurfte es einer erneuten Legitimation durch das House of Commons.

Zu den Maßnahmen, die die kanadischen Anti-Terror-Gesetze erlauben, gehören unter anderem die Möglichkeit, Verdächtige 72 Stunden ohne Anklage festzuhalten oder Internet- und Telefonkommunikation ohne richterlichen Beschluss abhören zu dürfen. Diese Maßnahmen wurden in den letzten fünf Jahren nicht angewandt.

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July 13, 2006

First Nations in Kanada wählen National Chief

First Nations in Kanada wählen National Chief

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Artikelstatus: Fertig 16:16, 13. Jul. 2006 (CEST)
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Vancouver (Kanada), 13.07.2006 – In Vancouver hat die Versammlung der First Nations Phil Fontaine für eine weitere Amtszeit zum „National Chief“ gewählt. Der National Chief ist der Anführer der First Nations, der indianischen Bevölkerung Kanadas. Er wird alle drei Jahre gewählt. Die Versammlung hat für die indianische Bevölkerung neben ihrer politischen auch eine starke kulturelle Bedeutung.

Fontaine von der „Sagkeeng First Nation“ in Manitoba setzte sich mit 373 Stimmen gegen Bill Wilson von der „Cape Mudge First Nation“ in Britisch-Kolumbien durch, der 117 Stimmen erhielt.

Fontaine war bereits von 1997 bis 2000 und in den letzten drei Jahren National Chief. Er war 2005 am Abkommen von Kelowna beteiligt, in dem Paul Martin kurz vor seiner Abwahl als Premierminister Kanadas den First Nations und anderen Ureinwohnern Kanadas finanzielle Unterstützung in einer Höhe von fünf Milliarden kanadischen Dollar innerhalb der nächsten fünf Jahre versprach. Von der neuen konservativen Regierung unter Stephen Harper wurde das Abkommen jedoch faktisch fallen gelassen.

Zu Fontaines weiteren Verdiensten gehört das Aushandeln einer Entschädigungszahlung in Höhe von zwei Milliarden Dollar für den Missbrauch von Kindern in kirchlichen Internaten, in die indianische Kinder zwischen 1870 und 1970 zwangsweise verbracht wurden.

Sein Konkurrent Wilson, ein früherer stellvertretender Chief der Versammlung, sah das Scheitern des Abkommens von Kelowna als Anzeichen, dass ein Wechsel an der Spitze der First Nations notwendig sei, um die Beziehungen zur neuen Regierung in Ottawa zu verbessern.

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April 8, 2006

Ontario fördert regenerative Energien nach deutschem Vorbild

Ontario fördert regenerative Energien nach deutschem Vorbild

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Artikelstatus: Fertig 13:23, 8. Apr. 2006 (CEST)
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Ontario in Kanada

Cambridge (Kanada), 08.04.2006 – Es heißt offiziell „Standard Offer Program“ und soll ab Sommer 2006 in Ontario in Kraft treten. Gemeint ist damit ein Gesetz, das dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Deutschland nachempfunden ist. Erzeuger alternativer Energien sollen in der kanadischen Provinz zu einem festen Satz ihren Strom in das allgemeine Netz einspeisen können. Vor allem Betreiber von Windkraftanlagen, Bioenergieanlagen, kleinen Wasserkraftanlagen und Solaranlagen werden davon profitieren, geht es nach dem Programm, das von Dalton McGuinty, dem Premierminister Ontarios bei einer Messe im Cambridge (Kanada) vorgestellt wurde. Pro Kilowatt erhält der Erzeuger 0,078 Euro-Cent, bei Solarstrom sogar 0,29 Euro-Cent.

Die Ziele der Regierung in Ontario sind ehrgeizig. Im Jahr 2004 gab sie das Ziel aus, im Jahr 2007 fünf Prozent der Stromerzeugung durch alternative Energien zu erzeugen, im Jahr 2010 sollen es schon zehn Prozent sein. In zehn Jahren soll so zusätzlich Strom für 250.000 Haushalte erzeugt werden. Die Beweggründe der Regierung in Ontario für das Programm sind die Entlastung des Stromnetzes, die Reduzierung der Luftverschmutzung, die Sicherstellung einer verlässlichen Stromversorgung, der Schutz der Umwelt und die Schaffung neuer hochwertiger Arbeitsplätze.

Darüber hinaus will sie alle fünf in Ontario laufenden Kohlekraftwerke bis zum Jahr 2009 abschalten und ersetzen. Dabei handelt es sich um die Kraftwerke Lambton, Nanticoke, Lakeview, Thunder Bay und Atikokan. Zusammen produzieren sie 7.500 Megawatt, das entspricht einem Drittel der kompletten Stromerzeugung der Provinz.

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April 6, 2006

Apology Act in Kanada – Entschuldigen ohne Schadensersatz

Apology Act in Kanada – Entschuldigen ohne Schadensersatz

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Victoria (Kanada), 06.04.2006 – In Kanada wird zurzeit auf der Grundlage eines Diskussionspapiers vom Januar 2006 ein Gesetz entworfen, das verhindern soll, nach einer Entschuldigung auf Schadensersatz verklagt zu werden. Es nennt sich „Apology Act“ und soll bis auf weiteres nur in der Provinz British Columbia gelten. Verantwortlicher Justizminister von British Columbia ist Wally Oppal.

Der Grund für diese Maßnahme sind die vielen Klagen vor Gericht. Sagt jemand „Sorry“, muss er sich anschließend oftmals vor Gericht verantworten, da er auf Schadensersatz verklagt wird. Außergerichtliche Einigungen sind eher die Ausnahme. Vergleichbare Gesetze gibt es auch in einigen Bundesstaaten der Vereinigten Staaten und Australien.

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Robbenjagd: Kanadische Regierung wehrt sich gegen angebliche „Mythen“

Robbenjagd: Kanadische Regierung wehrt sich gegen angebliche „Mythen“

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Artikelstatus: Fertig 18:26, 6. Apr. 2006 (CEST)
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Ottawa (Kanada), 06.04.2006 – Die kanadische Regierung wehrt sich auf einer Internetseite von Mitte März gegen angebliche „Mythen“, die über die Robbenjagd im Umlauf seien und von Tierschützern und Medien verbreitet würden.

Die Deutsche Welle schrieb dazu unter anderem in einem Bericht vom 4. April mit dem Titel „Halali zum zweiten Teil der Robben-Jagd“: „Dabei sind die Jäger vor allem auf das begehrte, weiße Fell der Tiere aus.“ Nun wies ein nicht angemeldeter Wikinews-Benutzer, dessen IP-Adresse der Dalhousie University, Halifax, Kanada zugeordnet ist, auf eine Internetseite hin, auf der die kanadische Regierung genau das dementiert. Demnach dürfen diese Tiere seit 1987 nicht mehr gejagt werden. Bilder, die von den Gegnern der Robbenjagd benutzt werden, würden eine falschen Eindruck wiedergeben.

Allerdings wurde auch dieses Verbot erst durch Druck von außen erlassen. Nach Protestaktionen durch Prominente, beispielsweise Brigitte Bardot, untersagte Kanada die Tötung von Sattelrobben bis zu einem Alter von zwölf Tagen. Danach streifen sie ihr weißes Fell ab, und ein silbergrauer Pelz wird sichtbar. Nach Angaben der Organisation „Humane Society of the United States“ sind 97 Prozent der in Kanada getöteten Sattelrobben jünger als drei Monate.

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  • Robbenjagd in Kanada geht in die zweite Etappe (05.04.2006)

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