WikiNews de

August 31, 2016

EU-Kommission verklagt Kolumbien bei WTO

EU-Kommission verklagt Kolumbien bei WTO

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 19:59, 31. Aug. 2016 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Whisky aus Schottland wird in Kolumbien benachteiligt

Brüssel (EU), 31.08.2016 – Die EU-Kommission hat am 22. August eine Klage bei der Welthandelsorganisation (WTO) gegen den südamerikanischen Staat Kolumbien vorgebracht. Laut EU-Kommission wird der Absatz von Spirituosen aus der EU in Kolumbien benachteiligt. So wird eine höhere Steuer auf Spirituosen aus den Mitgliedsstaaten verlangt als auf die kolumbianischen Produkte. Darüber hinaus gibt es ein Verkaufsverbot in einigen Provinzen.

Kolumbien hatte bis zum 1. August diesen Jahres Zeit, diese Diskriminierung aufzuheben, dies ist bislang aber ausgeblieben.

Die EU exportierte im Jahr 2014 Spirituosen im Wert von 43 Mio. €, das entspricht 77% der gesamten Spirituoseneinfuhren Kolumbiens. Hauptsächlich Whisky (36 Mio. €) und Liköre (4 Mio. €) werden exportiert.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Portal:Wirtschaft

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

Schnellverbindung der Bahn von München nach Berlin

Schnellverbindung der Bahn von München nach Berlin

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Tools clipart.png Im Entstehen
Dieser Artikel wird gerade gemeinschaftlich erstellt. Beteilige dich und beachte die Artikeldiskussionsseite.

Hilf mit, diesen Artikel zu erarbeiten! Du kannst: Inhaltlich erweitern – Kategorisieren – Themenverwandte Artikel/Portale verlinken – Formate prüfen – Rechtschreibung prüfen


Wenn dieser Artikel fertig ist und es schon seit mehr als zwei Stunden keine größeren inhaltlichen Änderungen gab, kann er veröffentlicht werden.

Ambox octogon stop.svg Hinweis:
STOPP! – Dieser Artikel bzw. Abschnitt wird gerade von House1630 (Diskussion) 17:42, 31. Aug. 2016 (CEST) bearbeitet. Alles weitere auf der Artikeldiskussionsseite.
Spätestens nach sechs Stunden wird dieser Baustein wieder entfernt.

Ein ICE bei Nürnberg

Berlin (Deutschland), 31.08.2016 – Nach 25 Jahren Planungs- und Bauzeit ist die Schnellverbindung der Deutschen Bahn zwischen Berlin und München eröffnet wurden. Die Reisezeit veringert sich dadurch um zwei auf nur noch vier Stunden. Die Kosten betragen rund zehn Milliarden Euro. In der Zeit von 1999 bis 2006 wurden die Bauarbeiten im wesentlichen unterbrochen, das Vorhaben war ein Verkehrsprojekt Deutsche Einheit mit der Nr. 8 und wurde aus verschiedenen Gründen kritisiert.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Artikelname (Datum)

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

August 28, 2016

Brauereikonzern Anheuser-Busch InBev expandiert weiter

Brauereikonzern Anheuser-Busch InBev expandiert weiter

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Tools clipart.png Im Entstehen
Dieser Artikel wird gerade gemeinschaftlich erstellt. Beteilige dich und beachte die Artikeldiskussionsseite.

Hilf mit, diesen Artikel zu erarbeiten! Du kannst: Inhaltlich erweitern – Kategorisieren – Themenverwandte Artikel/Portale verlinken – Formate prüfen – Rechtschreibung prüfen


Wenn dieser Artikel fertig ist und es schon seit mehr als zwei Stunden keine größeren inhaltlichen Änderungen gab, kann er veröffentlicht werden.

Standorte in Bremen, Verwaltung und Produktion

Löwen (Belgien), 28.08.2016 – Anheuser-Busch Inbev ist der größte Brauereikonzern der Welt, die Deutschlandzentrale residiert in Bremen. Die Unternehmenszusammenschlüsse in der Branche sind vielfälig. 1987 schlossen sich Artois und Piedboeuf zusammen und es entstand Interbrew. 1981 fusionierten die Bremer Beck & Co. und die Haake-Beck Brauerei Aktiengesellschaft. Bekannt wurde dieses Unternehmen durch seinen Werbespot mit einem Lied, das von Joe Cocker gesungen wurde, und in dem das Schiff Alexander von Humboldt mit grünen Segeln fährt. 2002 wurde das Bremer Unternehmen wiederum von der belgischen Interbrew-Gruppe aufgekauft. 2004 entstand InBev und aus dem Zusammenschluss von InBev und Anheuser-Busch wurde Ende 2008 die Firma Anheuser-Busch InBev. Dieser Konzern hat weltweit über 150 000 Mitarbeiter.

Alexander von Humboldt mit grünen Segeln in dem bekannten Werbefilm

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Artikelname (Datum)

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

August 27, 2016

Pfizer: Poker in der Pharma-Industrie

Pfizer: Poker in der Pharma-Industrie – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Pfizer: Poker in der Pharma-Industrie

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 19:45, 27. Aug. 2016 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Deutsche Firmenzentrale des Pharmakonzerns Pfizer

New York City (Vereinigte Staaten), 27.08.2016 – Das US-amerikanische Pharmaunternehmen Pfizer war bis 2012 das größte in seiner Branche auf dem Weltmarkt. Es hat 90 000 Mitarbeiter, davon etwa 3 000 in Deutschland. In die Forschung werden jährlich mehrere Milliarden US-Dollar investiert. Ein Schwerpunkt ist die Krebsforschung. Jetzt ist dem Unternehmen ein strategischer Schachzug bei den Arzneimitteln gelungen: Für 14 Milliarden Dollar wurde die Spezialfirma Medivation erworben, die zum Beispiel Mittel gegen Alzheimer entwickelt und mit Xtandi ein Spezialpräparat für Prostatakrebspatienten anbietet. Xtandi ist seit 2013 auch in Deutschland zugelassen.

Senator Bernie Sanders kritisiert die Preispolitik der Pharmakonzerne

Der unabhängige US-Präsidentschaftskandidat Bernie Sanders kritisiert die Übernahme, weil mit dem Medikament Xtandi sehr viel Geld verdient werden kann. In den USA kostet die Behandlung eines Patienten mit Xtandi 129 000 US-Dollar, was sich nur wenige privilegierte Menschen leisten können. Im Vergleich dazu koste die Behandlung in Schweden 39 000 US-Dollar. Sanders fordert daher eine Änderung des Gesundheitssystems in den Vereinigten Staaten.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Chemie-Industrie: Weltkonzerne pokern um die Macht (10.08.2016)

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

August 23, 2016

Erstes Nacktrestaurant der Welt ist eröffnet

Erstes Nacktrestaurant der Welt ist eröffnet

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 15:04, 23. Aug. 2016 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Das Gemälde von Carl Larsson (1853-1919) zeigt eine nackte Frau beim Schreiben

Paris (Frankreich), 23.08.2016 – In der DDR war das Nacktbaden an offenen Badeseen und auch beispielsweise an der Ostsee seit den 1970er Jahren weit verbreitet. In vielen Ländern der Erde gibt es gekennzeichnete Badestrände für das Nacktbaden. Oft wird in diesem Zusammenhang eine eigene Kultur propagiert, die kurz als FKK – als Freikörperkultur bezeichnet wird.

Im Juni diesen Jahres hatte in London das erste öffentliche Restaurant eröffnet, in dem alle Gäste nackt speisen können. Der Andrang war schon vor der Eröffnung riesengroß: Presseberichten zufolge gab es eine Warteliste von mehr als 40.000 Menschen, die bis Mitte September als Gäste erwartet werden.

Infolge des heißen Wetters gab es allerdings einige Probleme, da keine Klima-Anlage in dem Londoner Lokal eingebaut war. Der Betreiber hatte jedoch unabhängig davon schon ein zweites Restaurant in Paris geplant und konnte dieses bereits Ende Juli eröffnen, nachdem er die Filiale in London vorübergehend geschlossen hatte. Demzufolge wurden die Gäste, die sich bisher für London angemeldet hatten und dort keinen Einlass mehr fanden, nunmehr auf den Standort in Paris verwiesen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Portal:Frankreich

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

August 15, 2016

Hausdurchsuchung bei SPD-Politiker in Bremerhaven

Hausdurchsuchung bei SPD-Politiker in Bremerhaven

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 20:01, 15. Aug. 2016 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Patrick Öztürk (SPD)

Bremerhaven (Deutschland), 15.08.2016 – Zwei Vereine in Bremerhaven, die sich angeblich um Integration kümmerten, haben Zuwanderer nach Deutschland geschleust und in Minijobs beschäftigt. Die aufstockenden Zahlungen vom Jobcenter sind zu Unrecht ausgezahlt worden und auf den Konten der Vereine gelandet. Nach bisherigen Erkentnissen sind Sozialleistungen von rund einer halben Million Euro zu Unrecht gezahlt worden. In mehr als 1000 Fällen wurde bulgarischen Zuwanderern fingierte Niedriglohn-Arbeitsverhältnisse bescheinigt.

Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen, weil der Verdacht besteht, dass die erwirtschafteten Gewinnen im Zusammenhang mit dem Sozialversicherungsbetrug in bar auf das Konto des SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Patrick Öztürk aus Bremerhaven eingezahlt wurden. Er war bis 2015 ehrenamtlicher Vorstand des Vereins Agentur für Beschäftigung und Integration e.V. (ABI).

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Bremerhavener SPD-Politiker wegen Sozialbetrug unter Verdacht (29.06.2016)

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

August 10, 2016

Chemie-Industrie: Weltkonzerne pokern um die Macht

Chemie-Industrie: Weltkonzerne pokern um die Macht

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 22:33, 10. Aug. 2016 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

BASF – hier ein Blick auf die Produktionsanlagen im Jahre 2006 – ist noch Weltmarktführer der Branche

Leverkusen (Deutschland), 10.08.2016 – Vor einiger Zeit wurde spekuliert, ob der deutsche Chemiekonzern BASF seine Pflanzenschutzsparte an den US-Saatgutspezialisten Monsanto verkauft. Monsanto musste in der Landwirtschaft deutliche Umsatz- und Ergebniseinbrüche hinnehmen und suchte daraufhin nach neuen Geschäftsfeldern. Nun wird der schwächelnde US-Konzern das Objekt der Begierde für einen anderen Chemiegiganten: Die Farbenfabriken Bayer aus Leverkusen planen eine Übernahme. Nachdem der erste Versuch gescheitert war, darf Bayer jetzt bei Monsanto in die Bücher schauen. Die Verhandlungen sind also noch nicht beendet.

Werner Wenning ist Vorsitzender des Aufsichtsrates der Bayer AG

Welche Folgen das Ergebnis dieser Verhandlungen auf den Weltmarkt haben wird, ist noch ungewiss. Seit Dezember 2015 wollen sich die Chemiekonzerne DuPont und Dow Chemical zusammenschließen und würden damit die Nummer 1 in der Branche. Die Firma BASF, die bisher an der Spitze steht, würde damit auf Platz 2 verwiesen, den bisher die Dow Chemical innehat. Allerdings stehen hier – wie auch bei anderen Fusionen – noch einige bürokratische Hürden im Raum. Diese Hürden können zum Beispiel überwunden werden, wenn ein Konzern eine Fachabteilung an den Konkurrenten verkauft und damit eine marktbeherrschende Stellung aufgibt. Der deutsche Bayer-Konzern stand zwar 2014 in der Weltrangliste nur auf Platz 10, doch diese Liste berücksichtigt ausschließlich den Umsatz im Chemikalienbereich.

Veränderungen können sich in den Marktanteilen anderer Branchen ergeben. So macht Dow Chemical bisher ihren Umsatz zu 100% bei Chemikalien, BASF zu 80% und Bayer zu 50%. Im internationalen Geflecht der Konzerne könnte auch das chinesische Unternehmen Sinopec eine Rolle spielen, das 2014 nur knapp 13% seines Umsatzes im Chemikalienbereich machte und trotzdem mit rund 58 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz kurz hinter Dow Chemical auf Platz 3 der Liste landete. Dabei ist zu bedenken, dass die Übergänge zwischen Chemikaliengeschäft und anderen Branchen teilweise fließend sind. So ist Sinopec vor allem im Bereich der Petrochemie tätig.

Tankstelle von Sinopec in Hongkong

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Portal:Wirtschaft

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

July 18, 2016

Faule Schiffskredite auf Kosten der Steuerzahler

Faule Schiffskredite auf Kosten der Steuerzahler

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 09:18, 19. Juli 2016 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Hamburg (Deutschland), 18.07.2016 – Lange Zeit setzte die HSH Nordbank AG auf Schiffsfinanzierungen. Die Bank ist mehrheitlich im Eigentum der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein. Sie beschäftigt rund 2500 Mitarbeiter. Ein Börsengang scheiterte infolge der internationalen Finanzkrise ab 2007. Für das Jahr 2009 wurde ein Verlust von 678 Millionen Euro ausgewiesen. Schon damals mussten die beiden Länder mit drei Milliarden Euro die Bank aus der Krise retten.

Im Prozess 2013 wegen „Omega 55“ stand mit dem Management der HSH erstmals der komplette Vorstand eines Kreditinstitutes vor Gericht. Im Laufe der Jahre hatte die HSH mehrmals falsche Bilanzen vorgelegt. Die HSH Nordbank hat sich Mitte des Jahres 2015 mit der Staatsanwalt Köln auf eine Zahlung von mehr als 22 Millionen Euro Bußgeld geeinigt, damit ein Verfahren wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung gegen die Bank eingestellt wird. Im Dezember 2015 musste die Hamburgische Bürgerschaft zusätzliche Kredite über 16,2 Milliarden Euro zur Rettung der Bank bewilligen.

Nunmehr erhält die Bank von den beiden Ländern fünf Milliarden Euro. Dies entspricht dem Kreditvolumen von 256 Schiffen, die von der HSH finanziert wurden. Diese haben jedoch nach den Ergebnissen der Wirtschaftsprüfung nur noch einen Marktwert von 2,4 Milliarden Euro.

Laut einem Kommentar des Norddeutschen Rundfunks habe die Bank „im weltweiten Finanzrausch kräftig gezockt und sich in der Finanzkrise 2009 dann noch kräftiger verzockt“. Die Garantie der Steuerzahler für die Verluste der Bank würden sich inzwischen auf 10 Milliarden Euro belaufen. Angeblich hat das Geldinstitut im vergangenen Jahr 450 Millionen Euro Gewinn vor Steuern gemacht. Strittig war vor allem die Frage, wie die Kredite zu bewerten sind, die von der Bank vergeben wurden.

Im Oktober 2015 genehmigte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager die Unterstützung des Instituts durch die Bundesländer Hamburg und Schlewig-Holstein. Bedingung dafür ist aber, dass die Bank nun privatisiert wird, andernfalls müsse sie laut Vestager abgewickelt werden.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Wikinews-logo.svg   Portal:Hamburg
  • Wikinews-logo.svg   Portal:Schleswig-Holstein

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

July 7, 2016

Bundesregierung plant Änderung des Baugesetzbuches

Bundesregierung plant Änderung des Baugesetzbuches

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 09:22, 8. Juli 2016 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Das Bauministerium in Bonn – hier wird derzeit über Gesetzesänderungen nachgedacht

Bonn (Deutschland), 07.07.2016 – Ein alter Spruch lautet: „Behördens Mühlen mahlen langsam.“ Dieser Spruch gilt insbesondere für Baubehörden. Obwohl seit vielen Jahren das Internet in Deutschland zu einer fast selbstverständlichen Informationsquelle geworden ist, bleiben manche Bekanntmachungen von Behörden dem Bürger auf diesem Wege verschlossen. Ein Grund dafür ist auch das Baugesetzbuch. Nach einem Rechtsgutachten vom Mai 2015 ergeben sich aufgrund europäischer Regelungen diesbezügliche Anforderungen an die Öffentlichkeitsbeteiligung. Ein elektronisches Verfahren ist zwar nach dem Baugesetzbuch § 4a Absatz 4 möglich, aber keine Pflicht für die Behörde. Bisher heißt es im § 10 Absatz 3 ganz allgemein: „Die Erteilung der Genehmigung oder, soweit eine Genehmigung nicht erforderlich ist, der Beschluss des Bebauungsplans durch die Gemeinde ist ortsüblich bekannt zu machen. Der Bebauungsplan ist mit der Begründung und der zusammenfassenden Erklärung nach Absatz 4 zu jedermanns Einsicht bereitzuhalten; über den Inhalt ist auf Verlangen Auskunft zu geben. In der Bekanntmachung ist darauf hinzuweisen, wo der Bebauungsplan eingesehen werden kann. Mit der Bekanntmachung tritt der Bebauungsplan in Kraft. Die Bekanntmachung tritt an die Stelle der sonst für Satzungen vorgeschriebenen Veröffentlichung.“ Behörden können sich also darauf berufen, dass die Art und Weise der Veröffentlichung insoweit nicht festgelegt ist. Nunmehr soll eine Veröffentlichung im Internet durch das Gesetz ausdrücklich vorgeschrieben werden.

Daneben sind zahlreiche weitere Änderungen vorgesehen. Hierbei spielen auch Überlegungen eine Rolle, wie Probleme auf dem Wohnungsmarkt, die durch den Zustrom von Flüchtlingen nach Deutschland in einigen Städten entstanden sind, gelöst werden können. Die Bauindustrie fordert eine Vereinfachung der baurechtlichen Vorschriften, um den Mietwohnungsbau anzukurbeln. Das Deutsche Institut für Urbanistik bietet im Zusammenhang mit der Gesetzesänderungen seit April ein Planspiel an, bei dem sich die Städte und Gemeinden Bamberg, Köln, Leipzig, Sylt, Tübingen und Zingst beteiligen. Hauptanlass für die notwendigen Änderungen ist die Novellierung der europäischen UVP-Richtlinie.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Portal:Recht

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

June 22, 2016

Reform der Erbschaftssteuer: Seehofer möchte Regionalisierung

Reform der Erbschaftssteuer: Seehofer möchte Regionalisierung

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 19:46, 22. Jun. 2016 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Horst Seehofer (CSU)

München (Deutschland), 22.06.2016 – Bei der anstehenden Reform der Erbschaftssteuer geht es vor allem um die Unternehmensnachfolge. Auslöser ist unter anderem ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts von Ende 2014. Im Erbfall gibt es zwar Freibeträge, diese sind jedoch – sofern es sich nicht um Ehegatten oder eigene Kinder handelt – zu niedrig, so dass eine Fortführung des Betriebes oft gefährdet ist. Auch bei Familienunternehmen kann es ab einer bestimmten Betriebsgröße zu einer unverhältnismäßig hohen Erbschaftssteuer kommen. In der Vergangenheit versuchten große private Unternehmen das Vermögen über Generationen zum Beispiel durch eine gemeinnützige Stiftung zu retten.

Gemäß dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 17. Dezember 2014 sind einige Gesetzesparagraphen seit dem Inkrafttreten des Erbschaftsteuerreformgesetzes zum 1. Januar 2009 nicht vereinbar mit Artikel 3 Absatz 1 des Grundgesetzes. Das bisherige Recht ist bis zu einer Neuregelung weiter anwendbar; der Gesetzgeber ist verpflichtet, spätestens bis zum 30. Juni 2016 eine Neuregelung zu treffen.

Die neuen Regelungen sind teilweise sehr kompliziert. Eine Besonderheit zeichnet sich für große Vermögen ab. Bei einem Betriebsvermögen von mehr als 26 Millionen Euro soll eine „Bedürfnisprüfung“ angeboten werden. Dabei muss der Erbe sein Privatvermögen offenlegen und nachweisen, dass er durch die Erbschaftsteuer überfordert würde. Im Referentenentwurf war eine Grenze von 20 Millionen Euro vorgeschlagen worden. Zwischen den Regierungsparteien CDU, CSU und SPD wurde jetzt ein Kompromiss ausgehandelt, so dass die gesetzlichen Änderungen durch den Bundestag beschlossen werden können.

Der bayrische Ministerpräsident Horst Seehofen (CSU) ist damit nicht zufrieden. Er plädiert für eine Regionalisierung der Erbschaftsteuer, „weil uns viele Elemente eigentlich nicht hinreichend gefallen, die da in Berlin zusammen entschieden wurden.“ Dies wäre eine grundsätzliche Änderung im Erbschaftssteuerrecht, das in ganz Deutschland einheitlich gilt.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Portal:Politik in Deutschland

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.
Older Posts »