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September 4, 2012

Tokio: 31-jähriger Mann in Diskothek zu Tode geprügelt

Tokio: 31-jähriger Mann in Diskothek zu Tode geprügelt

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Veröffentlicht: 11:12, 4. Sep. 2012 (CEST)
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Night Club in Roppongi

Tokio (Japan), 04.09.2012 – In der Nacht zum beginnenden 2. September ist in der Diskothek Flower in Roppongi, einem Stadtteil der japanischen Metropole, ein Gast von einer zehnköpfigen Bande so schwer zusammengeschlagen worden, dass er an den Folgen der Verletzungen starb. Nach Augenzeugenberichten dauerte der Überfall in dem Nachtlokal, in dem sich zwei große Tanzsäle befinden, nur ein bis zwei Minuten. Nach der Tat flüchtete die Gruppe der zehn Täter in einem großen Wagen. Die Polizei war um 3:40 Uhr Ortszeit benachrichtigt worden, konnte aber beim Eintreffen nur noch feststellen, dass außer dem Opfer von den rund 300 anwesenden Gästen niemand verletzt war. Der Schwerverletzte wurde ins Krankenhaus gebracht, doch die Hilfe kam zu spät.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Japan

Quellen[Bearbeiten]

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June 12, 2012

Japan: 64-jähriger Boss einer Yakuza-Bande kommt gegen 15 Millionen Euro Kaution frei

Japan: 64-jähriger Boss einer Yakuza-Bande kommt gegen 15 Millionen Euro Kaution frei

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Veröffentlicht: 20:07, 12. Jun. 2012 (CEST)
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Yenschein

Kyōto (Japan), 12.06.2012 – Der 64-jährige Kiyoshi Takayama ist die Nummer Zwei der Yamaguchi-gumi, einem berüchtigten Zweig der Yakuza mit 20.000 Mitgliedern. Gegen Zahlung von umgerechnet 15 Millionen Euro kam er jetzt aus der Untersuchungshaft frei.

Die Haft war gegen ihn angeordnet worden, weil er einen Bauunternehmer bei einer Erpressung um 40 Millionen Yen (umgerechnet etwa 400.000 Euro) erleichtert haben soll. Jetzt befindet er sich in einem Krankenhaus in Behandlung, sein Gesundheitszustand soll schlecht sein. Die Yakuza-Banden stehen seit kurzer Zeit im Fadenkreuz der Ermittlungsbehörden Japans, lange konnten sie sich darauf verlassen, dass die Polizei nicht genau hinschaute, wenn sie ihr Geld mit Drogengeschäften, Glücksspiel und Prostitution erwirtschafteten. Ihre Hauptquartiere findet man noch jetzt im Telefonbuch.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Organisierte Kriminalität
  • Japans Polizei meldet Erfolg gegen die Yakuza (17.03.2012)

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March 17, 2012

Japans Polizei meldet Erfolg gegen die Yakuza

Japans Polizei meldet Erfolg gegen die Yakuza

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Veröffentlicht: 05:10, 17. Mär. 2012 (CET)
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Verbot für Träger von Tätowierungen in einem Badehaus. Tätowierungen sind typische Kennzeichen für Mitglieder der Yakuza

Tokio (Japan), 17.03.2012 – Die nationale Polizeibehörde Japans teilte am Donnerstag mit, dass die Zahl der Yakuza Mitglieder um mehr als zehn Prozent gesunken ist. Das bedeute einen Rückgang innerhalb von zwölf Monaten um 8.000 Personen, die der Jahrhunderte alten kriminellen Organisation Japans zugerechnet werden. Die verbleibende Zahl von 70.000 ist die niedrigste seit Einführung der Kriminalstatistik 1958 in Japan.

Damit haben sich die Zeiten für das Verbrechersyndikat, das von offizieller Seite Bōryokudan (dt. „gewalttätige Gruppe“) genannt wird geändert. Früher war es nicht unüblich, einfach wegzusehen. Seit einiger Zeit gehen die lokale Regierungen verstärkt gegen die Verbrecherorganisationen vor. Firmen distanzieren sich und machen keine Geschäfte mehr mit Unternehmen, denen eine Nähe zur japanischen Mafia nachgesagt wird. Somit wird das Geld knapp in den Kassen der Yakuza. Dies habe viele Mitglieder veranlasst, aus Geldnot die Organisation zu verlassen, so ein Ermittler gegenüber der Nachrichtenagentur Jiji Tsūshinsha. Seit 1992 sank die Zahl der Yakuza-Mitglieder um 20.000, in diesem Jahr wurden schärfere Gesetze zur Bekämpfung der Kriminalität erlassen.

Früher hatte sich das Syndikat hauptsächlich mit Glücksspiel und Prostitution beschäftigt, später kamen Erpressung und Bestechung hinzu. Damit nahmen die Akzeptanz, das Stillhalten von Behörden und Bevölkerung ab.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Organisierte Kriminalität

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December 6, 2011

Japan: Massencrash von Ferraris und Co

Japan: Massencrash von Ferraris und Co – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Japan: Massencrash von Ferraris und Co

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Veröffentlicht: 12:45, 6. Dez. 2011 (CET)
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Yamaguchi (Japan), 06.12.2011 – Gleich acht Ferraris, ein Lamborghini und drei Luxuskarossen von Mercedes-Benz standen nach einer Massenkarambolage zerbeult auf der Chugoku-Schnellstraße der Insel Honshu, viele davon mit Totalschaden.

In einem Konvoi waren 20 Sportwagen unterwegs – nach einem Augenzeugen wohl deutlich zu schnell auf der regennassen Fahrbahn. Als ein Ferrari die Spur wechselte, krachte er in die Leitplanke und wurde von dort zurück auf die Fahrbahn geworfen. Hier kollidierte er mit zahlreichen nachfolgenden Fahrzeugen. Der entstandene Schaden dürfte bei drei Millionen Euro liegen. Allein ein Fahrzeug hatte einen Wert von 170.000 Euro. Es handelt sich um einen Ferrari F 360. Zehn Unfallbeteiligte erlitten Prellungen und Schnittwunden. Nach Polizeiangaben dauerte es mehr als sechs Stunden, bis die Fahrbahn von den Trümmerteilen geräumt war.

Video[Bearbeiten]

FERRARI ACCIDENT Japan Highway 2011 512 TR 330 F40 348 360 Spider

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Verkehrsunfälle

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