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June 12, 2012

Japan: 64-jähriger Boss einer Yakuza-Bande kommt gegen 15 Millionen Euro Kaution frei

Japan: 64-jähriger Boss einer Yakuza-Bande kommt gegen 15 Millionen Euro Kaution frei

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Veröffentlicht: 20:07, 12. Jun. 2012 (CEST)
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Yenschein

Kyōto (Japan), 12.06.2012 – Der 64-jährige Kiyoshi Takayama ist die Nummer Zwei der Yamaguchi-gumi, einem berüchtigten Zweig der Yakuza mit 20.000 Mitgliedern. Gegen Zahlung von umgerechnet 15 Millionen Euro kam er jetzt aus der Untersuchungshaft frei.

Die Haft war gegen ihn angeordnet worden, weil er einen Bauunternehmer bei einer Erpressung um 40 Millionen Yen (umgerechnet etwa 400.000 Euro) erleichtert haben soll. Jetzt befindet er sich in einem Krankenhaus in Behandlung, sein Gesundheitszustand soll schlecht sein. Die Yakuza-Banden stehen seit kurzer Zeit im Fadenkreuz der Ermittlungsbehörden Japans, lange konnten sie sich darauf verlassen, dass die Polizei nicht genau hinschaute, wenn sie ihr Geld mit Drogengeschäften, Glücksspiel und Prostitution erwirtschafteten. Ihre Hauptquartiere findet man noch jetzt im Telefonbuch.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Organisierte Kriminalität
  • Japans Polizei meldet Erfolg gegen die Yakuza (17.03.2012)

Quellen[Bearbeiten]

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March 17, 2012

Japans Polizei meldet Erfolg gegen die Yakuza

Japans Polizei meldet Erfolg gegen die Yakuza

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Veröffentlicht: 05:10, 17. Mär. 2012 (CET)
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Verbot für Träger von Tätowierungen in einem Badehaus. Tätowierungen sind typische Kennzeichen für Mitglieder der Yakuza

Tokio (Japan), 17.03.2012 – Die nationale Polizeibehörde Japans teilte am Donnerstag mit, dass die Zahl der Yakuza Mitglieder um mehr als zehn Prozent gesunken ist. Das bedeute einen Rückgang innerhalb von zwölf Monaten um 8.000 Personen, die der Jahrhunderte alten kriminellen Organisation Japans zugerechnet werden. Die verbleibende Zahl von 70.000 ist die niedrigste seit Einführung der Kriminalstatistik 1958 in Japan.

Damit haben sich die Zeiten für das Verbrechersyndikat, das von offizieller Seite Bōryokudan (dt. „gewalttätige Gruppe“) genannt wird geändert. Früher war es nicht unüblich, einfach wegzusehen. Seit einiger Zeit gehen die lokale Regierungen verstärkt gegen die Verbrecherorganisationen vor. Firmen distanzieren sich und machen keine Geschäfte mehr mit Unternehmen, denen eine Nähe zur japanischen Mafia nachgesagt wird. Somit wird das Geld knapp in den Kassen der Yakuza. Dies habe viele Mitglieder veranlasst, aus Geldnot die Organisation zu verlassen, so ein Ermittler gegenüber der Nachrichtenagentur Jiji Tsūshinsha. Seit 1992 sank die Zahl der Yakuza-Mitglieder um 20.000, in diesem Jahr wurden schärfere Gesetze zur Bekämpfung der Kriminalität erlassen.

Früher hatte sich das Syndikat hauptsächlich mit Glücksspiel und Prostitution beschäftigt, später kamen Erpressung und Bestechung hinzu. Damit nahmen die Akzeptanz, das Stillhalten von Behörden und Bevölkerung ab.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Organisierte Kriminalität

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July 8, 2006

Regierungsbehörden New Jerseys wegen Unrechtmäßigkeit des Haushalts geschlossen

Regierungsbehörden New Jerseys wegen Unrechtmäßigkeit des Haushalts geschlossen

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Artikelstatus: Fertig 17:23, 8. Jul. 2006 (CEST)
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Trenton (Vereinigte Staaten), 08.07.2006 – Im Bundesstaat New Jersey wurde am Samstag vor einer Woche damit begonnen, alle Regierungseinrichtungen zu schließen, da innerhalb der gesetzlichen Frist kein gültiger Haushalt zustande kam. Dadurch verlor die Regierung jede Möglichkeit, Geld auszugeben, außer für unbedingt erforderliche Einrichtungen wie Polizei oder Kinderfürsorge. Zu den geschlossenen Einrichtungen zählen zum Beispiel KFZ-Zulassungsstellen und Führerscheinstellen sowie State Parks und auch Spielkasinos.

Die Spielkasinos waren deshalb betroffen, da der Betrieb nur unter der Aufsicht von staatlichen Kontrolleuren stattfinden darf. So blieben in dieser Woche auch die Casinos von Atlantic City zum ersten Mal seit 28 Jahren geschlossen. Davon waren 36.000 Angestellte betroffen, die damit vorerst ihre Beschäftigung verloren. Die verbleibenden Angestellen konnten nichts tun, außer unzähligen Anrufern zu sagen, dass sie nicht wüssten, wann sie wieder geöffnet hätten. Der örtliche Präsident der Hotelkette Atlantic City Hilton sagte: „Die Uhrzeit ist egal. Wenn sie uns sagen, dass wir Punkt zwei Uhr morgens wieder öffnen können, dann öffnen wir Punkt zwei Uhr morgens.“

Für die Deckung des Haushaltes wurde am Donnerstag ein Kompromiss ausgehandelt, der heute Morgen vom Senat genehmigt wurde. Die Deckungslücke soll durch eine Erhöhung der Umsatzsteuer von sechs auf sieben Prozent geschlossen werden. Der neue Haushaltsplan muss nur noch von Gouverneur Jon S. Cozine unterzeichnet werden, und die Regierung kann ihre Angestellten wieder bezahlen.

Sobald der Gouverneur dann die Beendigung der Casino-Schließungen anordnet, können auch diese ihren Betrieb wieder aufnehmen.

Hintergrundinformationen bei Wikipedia

  • Hinweis: In der englischen Version von Wikipedia gibt es Hintergrundinformationen zu Schließen der Regierungsinstitutionen von New Jersey

Quellen

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