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June 22, 2012

Mutter des ersten Retortenbabys verstorben

Mutter des ersten Retortenbabys verstorben

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Veröffentlicht: 00:42, 22. Jun. 2012 (CEST)
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Bristol (Großbritannien), 22.06.2012 – Lesley Brown, die am 25. Juli 1978 das erste im Wege künstlicher Befruchtung gezeugte Kind zur Welt brachte, ist bereits am 6. Juni 2012 im Alter von 64 Jahren nach einer kurzen Krankheit in Bristol verstorben. Das gab ihre Tochter Louise Brown bekannt. Lesley Brown war am 20. Juni 2012 in engsten Familienkreis in Bristol beigesetzt worden.

Louise Brown beschrieb ihre Mutter als einen ruhigen und sehr zurückgezogen lebenden Menschen. Ihr Vater John Brown lebte schon seit fünf Jahren nicht mehr. Louise Brown sagte, ihre Mutter sei nur deshalb ins Rampenlicht der Öffentlichkeit geraten, weil sie sich so sehr eine Familie gewünscht habe.

Das Paar hatte neun Jahre lang erfolglos versucht, ein Kind zu bekommen, als sie sich entschlossen, es mit einer künstlichen Befruchtung zu versuchen. Die Schwangerschaft war zuvor an verklebten Eileitern gescheitert. In einem Interview im Jahr 2008 sagte Lesley Brown, die In-vitro-Fertilisation sei damals eine ganz andere Behandlung gewesen als heutzutage. Befürchtungen, wonach das Kind behindert sein könnte, erwiesen sich rasch als unbegründet. Sie war damals in Behandlung bei Patrick Steptoe und Robert Edwards. Letzterer war im Jahr 2010 mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet worden. Edwards erzählte ebenfalls in einem Interview im Jahr 2008, sein Kollege Steptoe habe seine Patientin seinerzeit nach der Entbindung ins Haus seiner Mutter gefahren, um Lesley Brown vor der Presse zu schützen, die sie verfolgt habe.

Lesley Brown hatte noch ein weiteres Kind, Natalie, das vier Jahre nach Louise ebenfalls nach einer künstlichen Befruchtung geboren worden war, sowie eine Stieftochter namens Sharon. Außerdem war sie fünffache Großmutter.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Vor 25 Jahren: Erstes deutsches Retortenbaby erblickt das Licht der Welt (11.04.2007)

Quellen[Bearbeiten]

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March 21, 2011

Hausbrand in Bristol fordert zwei Opfer

Hausbrand in Bristol fordert zwei Opfer – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Hausbrand in Bristol fordert zwei Opfer

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Veröffentlicht: 20:58, 21. Mär. 2011 (CET)
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Bristol (Vereinigtes Königreich), 21.03.2011 – Beim Brand eines Hauses in Bristol, England, starben zwei Brüder. Sie wurden als Charlie, fünf Jahre alt, und Mackenzie, sieben Jahre alt, identifiziert. Notdienste waren am Samstagmorgen verständigt worden.

In einem Vorort von Bradley Stoke wurden die beiden Leichen um 6.30 Uhr (UTC) von Feuerwehrleuten entdeckt. Polizei und Krankenwagen waren ebenfalls vor Ort. Bevor diese ankamen, konnten sich drei andere Kinder und zwei Erwachsene aus dem Gebäude in Merryweather Close durch Fenster retten.

Im Namen der Feuerwehr und des Rettungsdienstes erklärte William Roberts: „Als die Besatzung ankam, stand das Gebäude vollständig in Flammen, von der ersten Etage bis zum Dachboden brannte es. Leider war es für die beiden Kinder zu spät, und die Feuerwehrleute fanden sie im oberen Teil des Hauses, eins im Schlafzimmer, das andere im vorderen Bereich. Es ist ein trauriger Tag für die Gemeinde Bradley Stoke und die Avon-Feuerwehr. Das ist wohl der schlimmste Brand, den ich in meinen 32 Jahren als Feuerwehrmann gesehen habe.“

Laut Roberts waren Rauchmelder im Haus. Es steht jedoch nicht fest, ob diese funktionsfähig waren, weil der Schaden so umfangreich war. „Genaue Ermittlungen von Polizei und Feuerwehr wurden eingeleitet. Es liegen noch keine formalen Ermittlungsergebnisse vor“, sagte der Kriminalbeamte Simon Chubb.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Brände

Quellen

englischsprachige Quelle Dieser Artikel ist eine Übersetzung eines fremdsprachigen Artikels vom 21.03.2011

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