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July 17, 2012

AppArtAwards 2012 an Kunst-Apps verliehen

AppArtAwards 2012 an Kunst-Apps verliehen

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Veröffentlicht: 18:29, 17. Jul. 2012 (CEST)
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Karlsruhe (Deutschland), 17.07.2012 – Am 13. Juli 2012 wurde zum zweiten Mal der AppArtAward vom Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe (ZKM) verliehen. Die Auszeichnung prämiert Apps mit ästhetischem Wert und auch „die kreative Integration und Nutzung technologischer Möglichkeiten“.

Insgesamt wurden 84 Apps eingereicht, die aus 13 Ländern kommen. Der mit 10.000 Euro dotierte künstlerische Innovationpreis ging an die App „Erkundung von Buchstaben, Sound und Technologie“ des Wiener Medienkünstlers Jörg Piringer. Das iOS-Spiel „Globosome“ von neun Studierenden der Filmakademie Baden-Württemberg mit Studienschwerpunkt Interaktive Medien wurde mit dem mit 10.000 Euro dotierten Sonderpreis Game Art prämiert. Der mit ebenfalls 10.000 Euro dotierte Sonderpreis Cloud Art wurde an die Android-App „Electric Sheep“ des New Yorkers Scott Draves verliehen.

Bei „Erkundung von Buchstaben, Sound und Technologie“ erzeugen Buchstaben entlang vom Benutzer auf das Tablet gezeichneten Pfade Töne und Animationen. Beim Spiel „Globosome“ muss eine Kugel durch die Spiellandschaft gesteuert werden. Bei „Electric Sheep“ wird das biologische Phänomen der Evolution und der Fortpflanzung nachempfunden, und dabei fungieren die etwa 450.000 teilnehmenden Rechner als ein verteilt arbeitender Supercomputer.

Das ZKM präsentiert eine Auswahl der Bewerber-Apps bis zum 13. Januar 2013, diese lassen sich auch vom Besucher ausprobieren.

Quellen[Bearbeiten]

Sieger
electricsheep.org
globosome.com
joerg.piringer.net

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November 14, 2007

Kaiserslautern: Amoklauf entpuppt sich als Theaterstück

Kaiserslautern: Amoklauf entpuppt sich als Theaterstück

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Veröffentlicht: 07:49, 14. Nov. 2007 (CET)
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Notrufsaeule cologne 20060617.jpg

Kaiserslautern (Deutschland), 14.11.2007 – Als ein 74-jähriger Mann aus einer Schule den Satz „Ich bring euch alle um!“ brüllen hörte, befürchtete er einen Amoklauf eines Schülers, wie er in der vergangenen Woche in einem finnischen Schulzentrum stattgefunden hat. Bei diesem Amoklauf waren sechs Schülerinnen und Schüler, die Schul-Krankenschwester, die Rektorin und der Amokschütze selbst umgekommen.

Daraufhin alarmierte er die Polizei, die jedoch feststellen musste, dass es sich lediglich um die Aufführung des Theaterstückes „Krieg im Klassenzimmer“ handelte. Dabei hatte einer der Schauspieler während einer Szene ein Fenster geöffnet und diese Drohung hinaus gebrüllt.

Nach dem Einsatz besprachen die Beamten mit der Schulleiterin und der Theaterpädagogin wie in Zukunft ähnliche Vorkommnisse verhindert werden.

Quellen

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January 21, 2006

Gestohlene Saliera aufgespürt – Verdächtiger in Haft

Gestohlene Saliera aufgespürt – Verdächtiger in Haft

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Artikelstatus: Fertig 08:39, 22. Jan. 2006 (CET)
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Wien (Österreich), 21.01.2006 – Am Samstag, den 21. Jänner 2006 wurde die Saliera in einem Waldstück nahe Zwettl gefunden. Johannes Rauch – Sprecher der österreichischen Innenministerin (Liese Prokop, ÖVP) – bestätigte gegenüber der APA, Experten hätten „die Authentizität des am Nachmittag in einer Kiste im Waldviertel gefundenen Kunstwerks bestätigt.“

Kunsthistorisches Museum Wien

In den frühen Morgenstunden des 11. Mai 2003 wurde die Saliera – das kunstvoll von Benvenuto Cellini hergestellte goldene Salzfass – aus dem Kunsthistorischen Museum gestohlen. Der oder die Diebe drangen dabei über ein Baugerüst in das Museum ein und entwendeten die auf rund 50 Mio. Euro geschätzte Figur. Versichert ist diese um 20 Millionen Euro bei der Uniqa.

Wie der ORF berichtet, wurde erst am Freitag bekannt, dass ein Täter bereits am 7. Oktober 2005 eine Lösegeldforderung von 10 Mio. Euro an die Uniqa stellte. Der Kontakt wurde von Seiten der Täter über eine Annonce in einer österreichischen Tageszeitung hergestellt. Nach Hinweisen vom 27. Oktober 2005 konnte schließlich der Dreizack – der einzige abnehmbare Teil des Salzfasses – im Wiener Burggarten in einem Kunststoffbeutel sichergestellt werden.

Etliche Tage später, am 7. November 2005, veranstaltete ein Täter die Lösegeldübergabe als regelrechte Schnitzeljagd durch ganz Wien: Ein Polizeibote wurde von SMS und schriftlichen Nachrichten eines Täters den ganzen Tag quer durch Wien gelotst. Am Ende fand der Beamte allerdings lediglich die Nachricht „Vielen Dank für Ihre Bemühungen, wir werden uns in Kürze melden.“ Die erst am Freitag veröffentlichten Fahndungsfotos der Polizei wurden in einem Handygeschäft auf der Wiener Mariahilferstraße aufgenommen. Die Qualität der Fotos war so gut, dass Personen aus dem Umfeld des Mannes diesen auf die Ähnlichkeit ansprachen. Am Samstag schließlich stellte sich der Verdächtige der Exekutive. Ihm drohen bist zu 15 Jahre Haft.

Nähere Informationen zu Fundort des Salzfasses und Status der Ermittlungen wird das Innenministerium am Sonntagvormittag in einer Pressekonferenz bekanntmachen.

Nach dem Diebstahl im Jahr 2003 wurden die damaligen Sicherheitsvorkehrungen im Wiener Kunsthistorischen Museum stark kritisiert. Unter anderem die Tatsache, dass der oder die Täter in das Museum unentdeckt eindringen konnten und dass der Diebstahl erst gegen 8:00 entdeckt wurde. Die drei in dieser Nacht diensthabenden Sicherheitskräfte wurden suspendiert und der Museumsdirektor Wilfried Seipel bot seinen Rücktritt an, welcher allerdings abgelehnt wurde.

Die Saliera ist ein Salzfass, das der italienische Bildhauer und Goldschmied Benvenuto Cellini (1500-1571) für Franz I. von Frankreich von 1539-1543 anfertigte. Sie gelangte als Geschenk Karl IX. an Erzherzog Ferdinand II. von Tirol in habsburgischen Besitz. Sie war Teil der Kunstsammlung von Schloss Ambras, wurde aber im 19. Jahrhundert in das Kunsthistorische Museum in Wien überführt. Die Saliera gilt als die einzige sicher von Cellini stammende, erhalten gebliebene Goldschmiedearbeit im Stil der Spätrenaissance. Sie ist eine allegorische Darstellung des Planeten Erde. Neptun, der Gott des Meeres, und Ceres, die Göttin der Erde, symbolisieren ihre Vereinigung, indem sie Salz hervorbringen. Das Fass besteht aus Ebenholz mit Gold und Email.

Quellen

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