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April 28, 2011

Datenklau bei Sony: Mehr als 75 Millionen Nutzer betroffen

Datenklau bei Sony: Mehr als 75 Millionen Nutzer betroffen

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Veröffentlicht: 10:37, 28. Apr. 2011 (CEST)
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Tōkyō (Japan), 28.04.2011 – Bei einem Hackerangriff auf die Plattform PlayStation Network des Elektronikkonzerns Sony vor zehn Tagen sind möglicherweise die persönlichen Daten von über 75 Millionen PlayStation-Nutzern gestohlen worden. Sony hat die entsprechenden Server daraufhin herunter gefahren, um weiterem Datendiebstahl vorzubeugen. Möglicherweise handelt es sich bei dem Vorgang um den größten Datenklau in der Geschichte.

Sowohl Namen, Geburtsdaten als auch Kontodaten könnten von den Hackern eingesehen werden. Laut stern.de räumt die Firma Sony ein, dass auch Kreditkarteninformationen und Kontodaten ausgespäht worden sein könnten: „Obwohl es derzeit keine Anzeichen dafür gibt, dass auf Kreditkarteninformationen widerrechtlich zugegriffen wurden, können wir diese Möglichkeit nicht gänzlich außer Betracht lassen“.

Noch ist jedoch nicht sicher, ob die sensiblen Daten auch kopiert wurden. Sony meldet, dass bis jetzt keine Schäden durch diesen Vorfall gemeldet wurden. Denkbar sei jedoch, dass Schadenersatzforderungen auf den Konzern zukämen. Es wird vermutet, dass die Hackergruppe „anonymus“ für den Vorfall veranwortlich ist. Die Hackergruppe hat das jedoch dementiert. Sascha Pfeiffer, Sicherheitsberater beim Softwareanbieter Sophos, wirft Sony Schlamperei vor: „Dass ein Datendiebstahl in diesem Ausmaß bei Sony möglich war, ist ein Zeichen großer Nachlässigkeit. So etwas kann nur passieren, wenn jemand schlampt.“ Auch dass die Hackergruppe Anonymus für den Angriff auf die Sony-Server verantwortlich ist, bezweifelt Pfeiffer: „Das war ein profitorientierter Angriff. Ich glaube nicht, dass dafür eine Gruppe wie Anonymous verantwortlich ist, die arbeiten anders und sind nicht an Gewinnmaximierung interessiert.“

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November 27, 2010

Pirate-Bay-Gründer verlieren Berufungsprozess

Pirate-Bay-Gründer verlieren Berufungsprozess

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Veröffentlicht: 20:25, 27. Nov. 2010 (CET)
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Stockholm (Schweden), 27.11.2010 – Die Gründer des BitTorrent-Trackers „The Pirate Bay“ sind auch in zweiter Instanz wegen Mithilfe zur Urheberrechtsverletzung für schuldig befunden worden. Das Stockholmer Oberlandesgericht senkte in seiner Entscheidung vom 26. November zwar die Haftstrafen von einem Jahr auf vier bis zehn Monate, erhöhte jedoch die Schadenersatzsumme von drei auf 4,6 Millionen Euro.

Der Prozess in erster Instanz hatte in Schweden vor der Europawahl 2009 für Diskussion gesorgt und zur Folge gehabt, dass die Piratenpartei in Schweden mit gut sieben Prozent einen überraschenden Wahlerfolg erzielte und einen Abgeordneten ins EU-Parlament entsandte.

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November 20, 2010

Google Street View startet in Deutschland

Google Street View startet in Deutschland

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Veröffentlicht: 12:47, 20. Nov. 2010 (CET)
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Spezialauto mit auf dem Dach montierten Kameras macht Aufnahmen für Street View

Deutschland, 20.11.2010 – Das Software-Unternehmen Google hat am Donnerstag seinen interaktiven Kartendienst „Street View“ in Deutschland gestartet. Street View erlaubt es, 360-Grad-Ansichten aus der Perspektive eines sich entlang von Straßen bewegenden Beobachters zu betrachten.

Der Dienst, der bereits in 26 Ländern angeboten wurde, wird in Deutschland zunächst die 20 größten Städte unterstützen. Street View ist in den Kartendienst Google Maps integriert und kann kostenlos benutzt werden. Als Anwendungsmöglichkeiten nennt Google zum Beispiel Wohnungssuche und Urlaubsplanung.

Die Einführung des Dienstes war in den vergangenen Monaten in Deutschland wegen Datenschutzbedenken kontrovers diskutiert worden. Bereits Mitte 2009 übte der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar Kritik und forderte Maßnahmen zur Wahrung des Datenschutzes. Auch andere Politiker, wie die Verbraucherschutzministerin Aigner, sahen vor allem durch eine potentielle Verknüpfung der Rundum-Erfassung von Wohngebieten mit anderen Daten eine Gefahr für die Privatsphäre. Im August dieses Jahres legte der Bundesrat einen Gesetzentwurf zur Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes vor, um Street View zu verhindern.

Nach der gegenwärtigen Gesetzeslage ist das Anbieten eines solchen Dienstes legal. Das Verwaltungsgericht Karlsruhe entschied 1999 in einem ähnlichen Fall, dass eine Gebäudedatenbank mit Außenansichten von Wohngebäuden und Straßenzügen keine Rechte anderer und keine datenschutzrechtlichen Vorschriften verletzt. Letztlich schloss sich die Bundesregierung nicht der Initiative des Bundesrats an, speziell wegen Google Street View die Gesetze zu ändern. Innenminister de Maizière warnte vor übereiltem Handeln. Von einer Verschärfung der Gesetze wären auch andere Anwendungen betroffen, wie Reiseführer oder Bildbände.

Aufgrund der Debatte hatte Google eigens für Deutschland eine Widerspruchsmöglichkeit für die Aufnahme in Street View eingeräumt. Hausbesitzer und Mieter konnten bis zum 15. Oktober verlangen, dass ihre Wohnungen in den Ansichten unkenntlich gemacht werden. Nach Angaben von Google haben 244.237 Haushalte Widerspruch eingelegt, was 2,89 Prozent aller Haushalte entspricht.

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January 16, 2009

Wikinews interviewte den Organisator der polnischen Kandidatur für die Wikimania 2010

Wikinews interviewte den Organisator der polnischen Kandidatur für die Wikimania 2010

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Veröffentlicht: 21:36, 16. Jan. 2009 (CET)
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Danzig (Polen), 16.01.2009 – Wikimania ist eine einmal im Jahr stattfindende Konferenz für Benutzer, Administratoren, Entwickler und andere mit den Projekten der Wikimedia Foundation verbundene Personen.

Ihre Bewerbungen werden wahrscheinlich solche Städte anmelden wie Marrakesch, Hong Kong, Melbourne, Seoul, Singapur, Kuala Lumpur, Los Angeles, Rio de Janeiro, SeaTac, Toronto, Daytona Beach, Washington, Quebec, Amsterdam, Kopenhagen, Istanbul, Montpellier, Oxford und Gdańsk (Danzig).

Die Wikipedianer aus Gdańsk bereiten die Bewerbung ihrer Stadt für die Organisation der Wikimania 2010 vor. Wir präsentieren ein Interview mit Wojciech Pędzich, einem der Stewards der Projekte der Wikimedia Foundation und dem Ideengeber der polnischen Kandidatur.


Wyksztalcioch: Die Dreistädter Wikipedianer sind gerade dabei, die polnische Bewerbung vorzubereiten, dank derer Polen das Recht erhalten könnte, unter dem Namen Wikimania 2010 das weltweite Treffen für die Leute zu organisieren, die an den Projekten der Wikimedia Foundation arbeiten. Dasselbe Privileg möchten auch solche Städte wie Washington, Rio de Janeiro oder Oxford erhalten. In diesem Jahr wurde die Konferenz in Alexandria gehalten, wo sich die berühmte Bibliothek von Alexandria befindet. Hat Gdańsk gegen solche bekannten Städte eine Chance ?

Wojciech Pędzich: In Anbetracht des durch die Wikimedia Foundation vorgeschlagenen Wechsels der Kontinente, auf denen die folgenden Wikimaniatreffen stattfinden, hat die australische Bewerbung die größten Chancen, da die Konferenz dort noch nie stattgefunden hat. Chancen haben auch die europäischen Länder, da die erste Wikimania 2005 in Frankfurt am Main abgehalten wurde. Haben aber wir eine Chance, gegen die Bewerbungen der anderen europäischen Städte zu bestehen – Polen ist weiterhin ein interessantes, noch nicht ganz erforschtes und zudem billiges und erreichbares Land, da die Liste der Länder, deren Staatsbürger zur Konferenz ohne Visa einreisen könnten, relativ lang ist. Wir schlagen vor, die Konferenz praktisch „unter einem Dach“ der benachbarten Gebäude der Baltischen Filharmonie und des Zentralen Seemuseums zu organisieren. Dieser Standort ist praktisch ein paar Schritte vom Długi Targ (Langen Markt) im Stadtzentrum entfernt. Ja, ich bin der Meinung, dass unsere Bewerbung attraktiv ausfallen wird und uns reale Chancen für die Organisation der Wikimania 2010 an der Motława bietet.

In Gdańsk haben die demokratischen Umwandlungen begonnen, deren Folge der Fall der Berliner Mauer war

Das Motto Eurer Bewerbung ist „Gdańsk – die Stadt der Freiheit”. Kannst Du sagen, warum Ihr unter diesem Motto für die Kandidatur der Stadt werbt?

Gdańsk wird von vielen Leuten mit der Freiheit, ihrem politischen Ausmaß assoziiert. Auf der anderen Seite haben wir die Wikimedia Foundation und die durch sie verbreiteten Werte, die mit der freien Zugänglichmachung des auf unbefangene Weise von Freiwilligen geschaffenen Wissens verbunden sind. Die Verbindung einer kosmopolitischen und über starke revolutionäre und freiheitliche Neigungen verfügenden Stadt mit der freien Kultur in einem internationalen Ausmaß ist also sehr natürlich.

Wie viele Personen arbeiten an der Bewerbung? Polen ist doch ein recht kleines Land? Werdet Ihr in der Lage sein, eine problemlose Durchführung der ganzen Konferenz zu sichern, wenn eure Bewerbung gewinnt?

Polen ist nicht unbedingt klein – wenn es um die Bevölkerungszahl geht, so können wir uns mit den USA, Indien, China nicht messen, doch ein kleines Land sind wir bestimmt nicht. Wir müssen auch daran denken, dass nach der alten Methode gerechnet, die polnischsprachige Wikipedia auf der Sprachenrangliste die vierte Position belegte. Nach Einführung der Neuerung, dass die Rangliste nach der Besucherzahl aufgestellt wird, passen wir immer noch in die Top 10. Wir können also von einem Potenzial der Community sprechen, umso mehr, weil die restlichen Wikimediaprojekte in der polnischen Sprache ihrer Größe nach auch die vorderen Plätze belegen.
Wenn es um die Personen geht, die an der Schaffung unserer Bewerbung beteiligt sind, so arbeiten zurzeit nur ein paar Personen daran, was ich manchmal bedauere. Jede zusätzliche Person bedeutet, dass ein paar E-Mails mehr abgeschickt, ein paar Gespräche mehr durchgeführt werden können, dass eine Person mehr die Bewerbung betrachtet und kritisch bewertet. Zusätzliche Helfer würden auch neue Ideen, Kontakte und eine Portion Wissen mit sich bringen. Deswegen hat der Wikipedianer Patrol110 auch die pommerschen Wikipedianer mit „Spam” bombardiert, in dem er dazu aufgerufen hat, sich den Arbeiten anzuschließen, deswegen betone ich hier, dass wir zusätzliche „human recources“ benötigen. Insbesondere werden wir weitere Helfer brauchen, wenn unsere Bewerbung als Gewinner aus dem Rennen hervorgeht, aber dann glaube ich an einen folgenden polnischen „nationalen Aufbruch“.

Sind schon in Gdańsk irgendwelche weltweiten Konferenzen organisiert worden? Ist die Stadt mit deren Organisierung klargekommen?

In der Zeit vom 5. bis zum 6. Dezember 2008 haben in der Stadt die Feierlichkeiten zum 25. Jubiläum des Friedensnobelpreises des Präsidenten Lech Wałęsa stattgefunden. Am Rande sei gesagt, dass diese Veranstaltung unter anderem in der Baltischen Philharmonie stattgefunden hat, an demselben Ort, an dem wir die Wikimania 2010 organisieren möchten. An den Feierlichkeiten haben über tausend Gäste aus der ganzen Welt teilgenommen, und die Stadt hat – meiner Meinung nach – die Organisation hervorragend bewältigt. Unter anderem hat dies der Präsident von Gdańsk, Paweł Adamowicz, bestätigt, indem er dem „Dziennik Bałtycki” im Interview folgendes gesagt hat: Nach den erfolgreichen Feierlichkeiten des 25. Jubiläums des Friedensnobelpreises von Lech Wałęsa sieht man, dass wir imstande sind, solche großen Feierlichkeiten zu organisieren. Die Ołowianka bewährt sich hervorragend als ein großes Konferenzzentrum. Gdańsk wird wieder in der Welt von sich sprechen machen. Ich persönlich habe die Hoffnung, dass man von uns in der Welt durch die Wikimania hören wird.
Die Stadt organisiert auch eine Reihe von kulturellen und mit Handel verbundenen Veranstaltungen. Hier findet die Internationale Danziger Messe statt, der Jahrmarkt des heiligen Dominikius, die Shakespearefestspiele, das Festspiel des Guten Humors. Wir sollten auch nicht die übrigen Teile der Dreistadt außer Acht lassen – Sopot und Gdynia –, in denen auch viele kulturelle Veranstaltungen stattfinden.

Neulich hat sich Polen um die Standortbestimmung für das Europäische Technologischen Institut und Fußballeuropameisterschaft Euro 2012 bemüht. Beide Initiativen wurden stark von den Behörden unterstützt. Wie sieht das diesmal aus?

Wir haben Kontakt mit den Stadtbehörden aufgenommen. Nach dem Treffen mit den Vertretern der Promotionabteilung und der Kanzlei des Stadtpräsidenten wurde uns zugesichert, dass unser Bemühen unterstützt wird, was durch den Brief des Stadtpräsidenten, Herrn Paweł Adamowicz, bestätigt wurde. Die Vertreter der Stadtbehörden versichern uns fortwährend, dass sie diese Idee unterstützen werden. Sie haben auch die Baltische Philharmonie und das Zentrale Seemuseum für die Tage vom 9. bis zum 11. Juli 2010 vorreserviert. Sie erklärten sich auch bereit, bei der Organisation zu helfen, was sich als ungeheuer relevant nach einer für uns positiven Entscheidung der Juroren erweisen könnte.

Polen ist ein Teil der Europäischen Union. Was ist mit den Wikimedianern, die Staatsbürger von Staaten sind, die keine Visaabkommen mit Polen haben?

Wie ich schon früher erwähnt habe, ist die Liste der Staaten, deren Bürger nach Polen für eine Dauer von 90 Tagen ohne Visum einreisen können, relativ lang. [1] und nicht nur auf die Länder des Schengen-Raums begrenzt. Die lange Liste der polnischen Außenstellen[2] und der allgemein zugängliche Visaantrag[3] sollten auch den Bewohnern der restlichen Staaten die Möglichkeit zur Einreise nach Polen sichern.

Meldungen über die Bewerbung von Gdańsk für die Organisierung der Wikimania 2010 sind in den lokalen Medien erschienen. Wie sieht das aus der Sicht der lokalen Community aus?

Das sieht man teilweise in den Kommentaren unter beiden Artikeln – die Skeptiker, die generell Gdańsk nicht mögen, meckern, die Mehrheit jedoch unterstützt diese Idee. Es sind auch Leute und Organisationen dabei, die Hilfe bei der Organisierung der Veranstaltung anbieten – ich habe schon ein paar E-Mails von Personen erhalten, die daran interessiert sind.

Wie du schon gesagt hast, ein Teil der Personen meldet schon Vorbehalte, vielleicht sind sie sich der eventuellen Vorteile nicht bewusst. Auf welche Weise könnte Gdańsk und seine Einwohner davon profitieren?

Außer dem allgemein verstandenen Prestige – wir haben es doch mit einem internationalen Ereignis zu tun, das von einer Organisation angetrieben wird, die das „Flagschiff” der Bewegung der Freien Kultur ist – wird sich die Aufmerksamkeit der Welt auf uns richten, die Medien werden die Stadt bemerken, die Konferenz wird sicherlich dazu beitragen, dass mehr Gäste kommen und somit auch Geld nach Gdańsk fließt. Die nach Gdańsk strömenden Gäste könnten bewirken, dass sie hier später noch einmal zurückkommen oder die Stadt ihren Bekannten empfehlen. Wir werden uns bemühen, dass die an dem Standort stattfindende Konferenz die Stadt nicht lahmlegt.

Viele Personen haben nicht das Geld, um selbstständig die Reisekosten zu tragen, um zur Wikimania zu kommen. Können diese Leute Eurerseits auf Stipendien zählen?

Alles wird davon abhängen, ob die Gespräche mit den Firmen und den Subjekten, die bereit sind, als Sponsoren aufzutreten, erfolgreich sind. Ich kann mir jedoch nicht vorstellen, dass solche Wikimedianer ohne Hilfe bleiben.

Gdańsk bei Nacht

Wikimania heißt nicht nur Vorträge, sondern auch die Gelegenheit, um lange, nächtliche Gespräche mit Personen aus anderen Ländern zu führen. Wie sieht das Nachtleben von Gdańsk aus?

Plätze, wo man sich auf ein Gespräch treffen kann gibt es in Fülle, was aus der Vorversion der Bewerbung ersichtlich ist, in der ein paar hundert Lokale aufgelistet sind, in denen man bei gutem Essen und Trinken Gespräche führen kann. Die Nähe der Altstadt lädt auch dazu ein, einen Spaziergang in den Gassen zu machen, viele Personen betonen die Großartigkeit der Altstadtatmosphäre, ihre Einmaligkeit, was man jedoch nur empirisch prüfen kann.

Die Sprache während der Wikimania ist Englisch. Werden die Teilnehmer sich mit dieser Sprache auch in den schon erwähnten Bars, Kneipen und Geschäften verständigen können?

Persönlich habe ich nur einmal einen Händler getroffen, der nicht in der Lage war, ausländischen Kunden seine Waren zu verkaufen, und nur einmal habe ich „live“ gesehen, wie aus dem Wörterbuch das Wort „Polnische Küche“ als „Polish kitchen“ anstatt „Polish cuisine“ übersetzt worden ist. Die Polen können sich verständigen, ich habe ihren Verständigungswillen gesehen, da ich sieben Jahre Erwachsene Englisch gelehrt habe. Menüs und andere Informationen in den Lokalen der Altstadt sind in großer Mehrheit ins Englische und Deutsche übersetzt, und die Kellner verfügen über Englischkenntnisse, die ihnen die problemlose Bedienung von ausländischen Gästen erlauben.

Wojciech Pędzich – geboren in Szczytno (1979), beruflich Englischlehrer (2001), Danziger Wahlbürger (2001). Außer der Rolle des Ehemanns kommt ihm noch die Rolle eines Mitarbeiters in der Innendienstabteilung einer Krafthydraulik liefernden Firma zu. Mit den Wikimediaprojekten ist er seit Dezember 2006 verbunden, zuerst als Übersetzer von Artikeln und Regeln der polnischen Wikipedia, dann als Admininstrator, Mitglied des ersten Schiedsgerichts in der polnischen Wikipedia. Ab Dezember 2007 Steward der Wikimediaprojekte, Mitglied von Wikimedia Polen. Einer der Ideengeber für die polnische Bewerbung bei der Organisation der Wikimania, Koordinator der Arbeiten an der Danziger Bewerbung.

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In diesem Artikel wird die Wikimedia Foundation oder eines ihrer Projekte erwähnt.
Auch Wikinews ist ein Projekt der Wikimedia Foundation.

Weblinks

Quellen

Quelle in polnischer Sprache Dieser Artikel ist eine Übersetzung eines fremdsprachigen Artikels (mit originärer Berichterstattung) vom 29.12.2008

Einzelnachweise

  1. Liste der Staaten, deren Bürger vom visafreien Verkehr mit Polen (bis zu 90 Tagen) umfasst sind
  2. Liste der polnischen diplomatischen Außenstellen im Ausland
  3. Wniosek wizowy

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March 13, 2008

Presserat: BILDblog-Beschwerden werden auch weiterhin behandelt

Presserat: BILDblog-Beschwerden werden auch weiterhin behandelt

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Veröffentlicht: 20:41, 13. Mär. 2008 (CET)
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Bonn (Deutschland), 13.03.2008 – Der Deutsche Presserat wird auch weiterhin die Beschwerden von Bildblog wegen Verstößen gegen den Pressekodex in der Berichterstattung der Bild-Zeitung bearbeiten. Bildblog bezeichnet sich selbst als „ein unabhängiges, journalistisches Internetangebot, das sich seit Juni 2004 kritisch mit ‚Bild‘, ‚Bild am Sonntag‘ und Bild.de auseinandersetzt“. Mitte Februar hatte der Verlag Axel Springer, der unter anderem die „Bild“ herausgibt, sozusagen eine Beschwerde beim Deutschen Presserat gegen die Beschwerden von Bildblog eingebracht. Damit wollte der Verlag erreichen, dass die Beschwerden von Bildblog künftig nicht mehr vom Presserat bearbeitet werden. Der Verlag argumentierte, die von Bildblog vorgebrachten Beschwerden dienten lediglich dem kommerziellen Interesse der Betreiber dieses Webangebotes.

In einer heute verbreiteten Presseerklärung gab der Deutsche Presserat die Entscheidung bekannt, dass er „keine Anhaltspunkte für einen Missbrauch des Beschwerderechts“ sehe. Zwölf Beschwerden hatte Bildblog in den letzten dreieinhalb Jahren vorgebracht, drei davon sind noch nicht endgültig beschieden. In den anderen neun Beschwerden sprach der Presserat in keinem Fall eine Rüge aus.

Die „Rüge“ ist die schwerwiegendste Form der Missbilligung, die der Presserat aussprechen kann. Die dem Presserat angeschlossenen Medien sind angehalten eine solche Entscheidung des Presserats abzudrucken. Viermal entschied der Presserat, die von Bildblog eingebrachten Beschwerde seien unbegründet und weitere viermal sprach der Presserat eine „Missbilligung“ gegenüber der Bild-Zeitung aus. Einmal sprach der Presserat einen „Hinweis“ aus, die schwächste Form der Kritik, die dem Gremium zur Verfügung steht.

Der Presserat ist ein Organ der freiwilligen Selbstkontrolle der Printmedien in Deutschland und behandelt unter anderem „Beschwerden über redaktionelle Veröffentlichungen und journalistische Verhaltensweisen auf der Basis des Pressekodex“ (aus „Aufgaben und Ziele“, siehe unter Quellen).

In den Fällen, in denen der Presserat auf Antrag von Bildblog eine Missbilligung aussprach, ging es um Verstöße gegen die im Pressekodex niedergelegten Grundsätze. Missbilligungen erhielt die Bild-Zeitung wegen einer Falschmeldung (Verstoß gegen Ziffer 1 des Kodex: „Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse.“), zwei Verstößen gegen die Ziffer 8 des Kodex (Persönlichkeitsrechte: „Die Presse achtet das Privatleben und die Intimsphäre des Menschen“) und einmal wegen Schleichwerbung (Ziffer 7: „Verleger und Redakteure […] achten auf eine klare Trennung zwischen redaktionellem Text und Veröffentlichungen zu werblichen Zwecken. Bei Veröffentlichungen, die ein Eigeninteresse des Verlages betreffen, muss dieses erkennbar sein.“)

Im Jahr 2007 sprach der Presserat insgesamt 35 Rügen gegen deutsche Printmedien aus, davon fünf gegen die Bild-Zeitung. Laut einer vom Deutschen Presserat veröffentlichten „Chronik der Rügen“ der letzten zehn Jahre (1997 bis 2007) führt die Bild-Zeitung diese Tabelle mit 76 von insgesamt 314 ausgesprochenen Rügen an, gefolgt von B.Z. (12) und Coupé (11 Rügen).

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January 31, 2008

Landgericht Köln: Lehrer dürfen im Internet benotet werden

Landgericht Köln: Lehrer dürfen im Internet benotet werden

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Veröffentlicht: 02:59, 31. Jan. 2008 (CET)
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Köln (Deutschland), 31.01.2008 – Erneut hat ein Gericht die Benotung von Lehrern im Internet für rechtmäßig erklärt. Das Landgericht Köln teilte am Mittwoch in einer Erklärung der Presse gegenüber mit, dass es das Recht auf die freie Meinungsäußerung höher werte als das Persönlichkeitsrecht. In diesem Fall hatte eine Gymnasiallehrerin geklagt.

Allerdings ist die Entscheidung nicht endgültig. Die Anwälte der klagenden Lehrerin, aber auch Berufsverbände haben angekündigt, vor dem Bundesverfassungsgericht eine Grundsatzentscheidung zu erwirken.

Seit Monaten wird kontrovers über die Website „spickmich.de“ diskutiert. Dort wird es Schülern ermöglicht, ihre eigenen Lehrer zu bewerten. Zwar können die Seiten nur durch angemeldete Nutzer eingesehen werden, allerdings ist es mit ein wenig Fantasie jedem möglich, die Lehrerbeurteilungen zu lesen. Dies nehmen zahlreiche – meist schlecht bewertete – Lehrer zum Anlass, gegen diese Seite vorzugehen. Viele Lehrer fürchten um Ansehensverlust, aber sie sehen bei schlechten Benotungen auch Konsequenzen für ihre angestrebte Karriere.

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June 15, 2007

Filter-Ärger bei Flickr

Filter-Ärger bei Flickr – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Filter-Ärger bei Flickr

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Veröffentlicht: 17:42, 15. Jun. 2007 (CEST)
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Sunnyvale (Kalifornien), 15.06.2007 – Seit dem 12. Juni 2007 ist die zu Yahoo! gehörende Internetplattform für Photographie Flickr außer in Englisch nun auch in sieben anderen Sprachen verfügbar, darunter auch in Deutsch. Im Zuge dieser Internationalisierung wurde jedoch auch für Benutzer aus bestimmten Ländern, darunter auch Deutschland, die sogenannte „Sichere Suche“ scharf geschaltet.

Diese „Sichere Suche“ bewirkt, dass Benutzer nur Bilder sehen können, die als „sicher“ eingestuft wurden. Möglicherweise anstößige Bilder, die als „moderat“ oder „eingeschränkt“ klassifiziert wurden, werden weder bei Suchen berücksichtigt noch hat der Benutzer die Möglichkeit solche Bilder zu betrachten.

Üblicherweise können registrierte Benutzer diese „Sichere Suche“ abschalten, jedoch wurde nun im Rahmen der Eröffnung internationaler Filialen Benutzern, die ihr Yahoo-Konto in Singapur, Deutschland, Hong Kong oder Korea angelegt haben, diese Möglichkeit genommen. Diese aufgezwungene Beschränkung führte zu heftigen Reaktionen der Benutzer, die dieses Vorgehen teilweise als Zensur bezeichnen.

Eine Flickr-Mitarbeiterin begründet dieses Vorgehen in einem Kommentar im Flickr-Forum für Deutschland mit sehr restriktiven gesetzlichen Vorgaben betreffend der Alterskontrolle bei Internetangeboten.

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May 23, 2007

US-Unternehmen MXN bezahlte 9,5 Millionen US-Dollar für Domain

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Artikelstatus: Fertig 18:05, 23. Mai 2007 (CEST)
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Detroit (Vereinigte Staaten), 23.05.2007 – Die US-Firma „MXN Limited“, die mit mehreren Erwachsenen-Sexprogrammen in Verbindung gebracht wird, hat für neuneinhalb Millionen US-Dollar die Internet-Domain „porn.com“ gekauft. Teurer verkaufte sich bisher nur die Domain „sex.com“, die für 14 Millionen US-Dollar (andere Quellen nennen 12 Millionen US-Dollar in Geld und Aktien) verkauft wurde. Das Handelsgeschäft wurde von der „moniker.com“ vermittelt.

Was MXN Limited mit der Domain vorhat, ist noch unklar.

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May 11, 2007

Kinderpornodarstellungen in „Second Life“ aufgetaucht

Kinderpornodarstellungen in „Second Life“ aufgetaucht

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Artikelstatus: Fertig 09:47, 11. Mai 2007 (CEST)
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San Francisco (Vereinigte Staaten), 11.05.2007 – Am 7. Mai berichtete die ARD-Sendung „Report Mainz“ über die Online-Simulation „Second Life“ als „Tummelplatz für Kinderpornografie“. Inzwischen nahm auch der Entwickler und Betreiber von Second Life, das US-amerikanische Unternehmen Linden Lab, dazu Stellung.

Nach dessen Angaben traten ARD-Mitarbeiter am 3. Mai schriftlich an die Firma heran, wobei sie Bilder vorlegten, die zwei Avatare beim Darstellen sexueller Handlungen zeigten. Einer ähnelte einem erwachsenen Mann, der andere einem Kind. Das Unternehmen ermittelte einen 54 Jahre alten Mann und eine 27 Jahre alte Frau als Benutzer der Avatare. Die beiden wurden umgehend aus der Simulation ausgeschlossen.

Am 4. Mai konfrontierte Report Mainz Linden Lab mit Bildern, die sexuelle Handlungen realer Kinder darstellten. Report Mainz wurde nach eigenen Angaben während ihrer Recherchen von einem Mitspieler aus Deutschland angesprochen, der dann diese Bilder schickte. Die Staatsanwaltschaft Halle leitete ein Ermittlungsverfahren gegen den noch unbekannten Täter ein. Linden Lab erklärte, nicht selbst in der Lage zu sein, die Bilder ausfindig zu machen, und teilte mit, dass sie von Report Mainz und der Staatsanwaltschaft Halle auch keine Informationen über den Ort, wo sie sich befinden, erhalten habe.

Es habe bisher nur wenige Hinweise auf Kinderpornografie in dem Programm gegeben, so Linden Lab. In solchen Fällen würden jedoch sofort die Behörden eingeschaltet. Auch mit dem US-amerikanischen National Center for Missing and Exploited Children kooperiert Linden Lab nach eigenen Angaben. Mit ähnlichen ausländischen Unternehmen werde ebenfalls eine Zusammenarbeit angestrebt.

Linden Lab baut derweil ein elektronisches Altersüberprüfungssystem ein, um den unerlaubten Zugang Minderjähriger effektiver zu verhindern.

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February 18, 2007

Viacom-Chef Redstone: „Was YouTube macht, ist Diebstahl“

Viacom-Chef Redstone: „Was YouTube macht, ist Diebstahl“

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Artikelstatus: Fertig 13:00, 18. Feb 2007 (CET)
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Berlin (Deutschland), 18.02.2007 – Viacom-Chef Sumner M. Redstone, der über ein geschätztes Privatvermögen von 7,7 Milliarden Dollar verfügt und einem Medienimperium vorsteht, zu dem unter anderem die Paramount-Filmstudios und MTV gehören, hat in einem Interview mit der „Welt“ vom vergangenen Freitag dem Videoportalbetreiber „YouTube“ Verletzung von Urheberrechten vorgeworfen.

Das Videoportal YouTube, das im Oktober 2006 vom Suchmaschinenbetreiber Google für 1,65 Milliarden US-Dollar erworben wurde, ist nach Auffassung des Windows-Online-Magazins „WinFuture“ das erfolgreichste Internet-Portal auf diesem Gebiet: „Nirgendwo sonst werden jeden Tag so viele Filmclips ausgeliefert, nirgendwo sonst wird so rege über die kurzen Filmchen diskutiert.“

Auf YouTube angesprochen, sagte der 83-jährige Redstone, er halte das Geschäftsmodell von YouTube für nicht sehr zukunftsträchtig. Es verdiene an den Inhalten anderer ohne deren Erlaubnis. „Wir haben YouTube vor zwei Wochen aufgefordert, über 100.000 Videoclips von Viacom-Sendern aus dem Netz zu nehmen. Das werden andere Sender sicher auch tun.“ Und: „Um es klar zu sagen: Was YouTube macht ist Diebstahl.“

Die von Viacom an YouTube herangetragene Forderung, die Veröffentlichung von 100.000 Videoclips zu unterlassen, ist indes rechtlich umstritten. Die amerikanische Bürgerrechtsvereinigung „Electronic Frontier Foundation“ (EFF) engagiert sich gegen die ihrer Ansicht nach missbräuchliche Berufung auf ein US-Gesetz namens Digital Millennium Copyright Act (DMCA), mit dessen Hilfe Klagen wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen angestrengt werden, die nach Ansicht der EFF lediglich einen Versuch darstellen, unter dem Deckmantel von Urheberrechtsklagen die freie Rede und den freien Austausch über das Internet zu behindern. Personen, deren Videos bei YouTube (oder anderen Anbietern) entfernt wurden, werden ermutigt, den Klageweg zu beschreiten beziehungsweise Widerspruch gegen die Rücknahme der Veröffentlichung einzulegen. Hilfe und Beratung für solche Widerspruchsverfahren erhalten Anwender beispielsweise vom „Fair Use Network“.

Dabei verletzten nicht alle entfernten Videoclips die Rechte Viacoms. Viele der bei YouTube eingestellten Videoclips, deren Veröffentlichung von Viacom als Urheberrechtsverletzung angesehen wurde, enthielten nach Angaben von EFF keine Sequenzen, die einen Rechtsanspruch von Viacom rechtfertigen würden. Darunter sollen beispielsweise Videos von Grillfesten sein, die privat aufgenommen worden waren.

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