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July 25, 2012

München: Zwei Rumänen nach Cash-Trapping festgenommen

München: Zwei Rumänen nach Cash-Trapping festgenommen

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Veröffentlicht: 19:17, 25. Jul. 2012 (CEST)
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Person beim Abheben an einem Geldautomaten

München (Deutschland), 25.07.2012 – Am Dienstag brachten zwei Rumänen im Alter von 20 und 28 Jahren an einem Geldautomaten einer Bank in der Münchner Innenstadt eine Blende am Geldausgabeschacht an. Mit dieser sollten abgehobene Geldscheine zurückgehalten werden, die sich die Täter dann selbst aneignen wollten.

Bei der Sicherheitszentrale der Bank in Frankfurt wurde durch den Eingriff am Automaten Alarm ausgelöst, woraufhin die Münchener Polizei von dem Sachverhalt in Kenntnis gesetzt wurde. Zivilbeamte überwachten den Tatort und konnten die beiden Tatverdächtigen festnehmen, als diese die Blende vom Ausgabeschacht des Geldautomaten entfernt hatten. Die Personen stimmten mit der Beschreibung überein, die von den Angestellten der Sicherheitszentrale an die Polizei übermittelt worden war. In der Zentrale waren die Videoaufzeichnungen, die zum Zeitpunkt der Alarmauslösung gemacht wurden, bereits ausgewertet worden.

Über den Erlass eines Haftbefehls gegen die Rumänen, die in Deutschland keinen Wohnsitz haben, wird der Ermittlungsrichter entscheiden.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

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April 4, 2011

„Cash Trapping“ auf dem Vormarsch

„Cash Trapping“ auf dem Vormarsch – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

„Cash Trapping“ auf dem Vormarsch

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Veröffentlicht: 18:50, 4. Apr. 2011 (CEST)
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Geldautomat.Bedienfläche.JPG

München (Deutschland), 04.04.2011 – Am Samstagnachmittag waren zwei Rumänen (22 und 26 Jahre alt) im Münchner Stadtteil Schwabing unterwegs. Bei einem Geldautomaten in der Clemensstraße blockierten sie den Geldausgabeschacht. Abheber sollten um ihr Geld erleichtert werden. Es wurde Alarm ausgelöst, Beamte der Polizeiinspektion 13 konnten die Täter dingfest machen.

Beim „Cash Trapping“ blockieren die Täter den Schacht eines Geldautomaten mit einer vorher zurechtgesägten und –gefeilten Metallleiste. Diese ist mit doppelseitigem Klebeband verstehen. Der Kunde will sein Geld abheben; dieses verfängt sich am Klebeband. Der Automat gibt eine Störung aus und schaltet sich ab oder es folgt der Hinweis, dass das Geld wieder eingezogen wurde. Sobald sich der Kunde vom Geldautomaten wegbewegt, kommt ein Täter und holt sich die Scheine, die sich am Klebeband verfangen haben. Anschließend wird die Geldfalle an einem anderen Geldautomaten in einer anderen Bank angebracht.

Seit einigen Monaten sind Personen insbesondere aus Ungarn und Rumänien mit dieser Masche im ganzen Bundesgebiet unterwegs.

Die in München Festgenommenen dürften für weitere Taten verantwortlich sein. Der Ermittlungsrichter hat Haftbefehl erlassen.

Wie können Sie sich schützen?

  1. Kontrollieren Sie vor dem Abheben den Automaten!
  2. Wird kein Geld ausgegeben, so informieren Sie die Bank! Rufen Sie dazu in der Bank an, oder bitten Sie einen Passanten, für Sie in die Bank zu gehen!
  3. Ist die Bank geschlossen, so informieren Sie die Polizei und warten am Geldautomaten, bis diese eintrifft!
  4. Lassen Sie sich nicht von vermeintlich hilfsbereiten Personen vom Automaten weg locken.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren

Quellen

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