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May 17, 2014

US-Regierung warnt vor Sicherheitslücke im Internet Explorer

US-Regierung warnt vor Sicherheitslücke im Internet Explorer

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Veröffentlicht: 17:05.2014, 10:03 (CEST)
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Logo des Windows Internet Explorer seit der Version 7

Washington, D.C. (Vereinigte Staaten), 17.05.2014 – Das US-Heimatschutzministerium warnt vor der Benutzung des Webbrowsers Internet Explorer der Firma Microsoft. Hacker könnten große Schäden durch eine Ausnutzung einer Sicherheitlücke anrichten. US-Bürgern wird empfohlen, andere Browser zu nutzen. Der Internet Explorer ist einer der am häufigsten genutzten Webbrowser der Welt.

Die Informationen über diese Schwachstellen wurden Ende April von Microsoft bestätigt. Die Sicherheitslücke sei durch falsche Programmierung des Speicherzugriffs entstanden. Das Unternehmen arbeite noch an der Behebung des Problems. In einer Stellungnahme war von „begrenzten, gezielten Angriffen“ die Rede. Am 13. Mai hat Microsoft Sicherheitsupdates für den Internet Explorer in den Versionen 6 bis 11 veröffentlicht und will damit zwei bekannte Lücken schließen. Ein hohes Risiko habe für die Benutzer bestanden, die administrative Rechte am PC besitzen und damit im Internet surfen.

Nach Angaben des IT-Unternehmens Fire Eye, das von sich behauptet, die Sicherheitslücke entdeckt zu haben, sind besonders Nutzer von Internet Explorer 9 bis 11 betroffen. Vor allem die ca. 300 Millionen PCs, die noch Windows XP als Betriebssystem haben, sind einem Risiko ausgesetzt. Windows XP gilt als veraltet und wird von Microsoft nicht mehr unterstützt. Daher wird die Schwachstelle für XP-Nutzer vermutlich immer bleiben. Windows XP war noch in den Jahren 2011 und 2012 das führende Betriebssystem.

So wurde zwar am Patch Day im Mai 2014 (13.Mai) die Sicherheitslücke im Explorer von Microsoft offiziell geschlossen. Ausgenommen davon bleibt aber der Explorer, der auf Windows XP-Systemen läuft, da der Support für dieses System ausgelaufen ist, bleibt das Problem hier auch weiterhin bestehen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal: Microsoft

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September 6, 2013

Microsoft kauft Mobiltelefon-Sparte von Nokia

Microsoft kauft Mobiltelefon-Sparte von Nokia

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Veröffentlicht: 23:23, 6. Sep. 2013 (CEST)
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Redmond (Washington) (Vereinigte Staaten) / Espoo (Finnland), 06.09.2013 – Microsoft baut das Smartphone-Geschäft aus. Der Software-Gigant übernimmt Nokias Handy-Sparte, deren einstiges Kerngeschäft, für 3,79 Milliarden Euro und gibt weitere 1,65 Milliarden Euro für Patentlizenzen aus. Die Übernahme soll bis Ende März 2014 abgeschlossen sein, jedoch steht die Zustimmung der Aktionäre und Wettbewerbsbehörden noch aus. Am 19. November diesen Jahres soll eine außerordentliche Hauptversammlung stattfinden, bei der die Nokia-Aktionäre den Verkauf absegnen sollen.

Stephen Elop, der von der Spitze des Konzerns zurückgetreten ist, leitet weiterhin die Handy-Sparte. Zusammen mit der Handy-Sparte wechseln vermutlich rund 32.000 Mitarbeiter und auch Stephen Elop zu Microsoft.

Über die Übernahme durch Microsoft war bereits seit einiger Zeit spekuliert worden: Nokia ist der wichtigste Hersteller von Smartphones, die mit dem Windows-Phone-Betriebssystem arbeiten. Deshalb waren die beiden Firmen Anfang 2011 bereits eine enge Partnerschaft eingegangen.

Lange Zeit war der finnische Konzern die dominierende Kraft im Handy-Geschäft. Jedoch verlor Nokia mit dem Vormarsch der Smartphones massiv an Boden, und zuletzt schrieb die Handy-Sparte rote Zahlen.

Laut eigenen Angaben will Nokia sich nun vor allem auf das Netzwerkgeschäft konzentrieren. Schon am 1. Juli 2013 teilte Siemens mit, dass Nokia die Siemens-Anteile am Gemeinschaftsunternehmen Nokia Siemens Networks aufgekauft hat.

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June 29, 2012

Athen: Brandanschlag auf Büros von Microsoft

Athen: Brandanschlag auf Büros von Microsoft

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Veröffentlicht: 06:14, 29. Jun. 2012 (CEST)
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Firmenschild der Firma Microsoft in Unterschleißheim (2005)

Athen (Griechenland), 29.06.2012 – Am Mittwochmorgen rasten mehrere Täter mit einem Transporter, der mit Gasflaschen und Benzinkanistern beladen war, in das Gebäude, in dem sich das Athener Büro des Softwarekonzerns Microsoft befindet. Anschließend zündeten sie das Fahrzeug an.

Die Wachleute hatten keine Chance, gegen den Anschlag einzugreifen. Sie wurden von den Attentätern mit einem Maschinengewehr und mit Pistolen bedroht. In den Räumlichkeiten entstand ein Sachschaden von 60.000 Euro. Niemand wurde verletzt.

Angriffe auf Banken, ausländische Firmen und Regionalpolitiker nehmen in Griechenland zu. Als Täter werden Linksradikale vermutet.

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  • Portal:Griechenland

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December 26, 2011

Anonymous hackt sich bei US-Sicherheitsunternehmen ein und bucht 1 Million Dollar für gemeinnützige Zwecke ab

Anonymous hackt sich bei US-Sicherheitsunternehmen ein und bucht 1 Million Dollar für gemeinnützige Zwecke ab

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Veröffentlicht: 13:01, 26. Dez. 2011 (CET)
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Expectus.jpg

Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 26.12.2011 – Anonymous suchte das US-Institut Stratfor an Weihnachten heim. Nach Angaben der Hacker wurden Zugangsdaten für 90.000 Kreditkarten entwendet. Über Twitter wurde ein Internet-Link veröffentlicht, über den man Einsicht in die sonst geheimgehaltenen Kundendaten von Stratfor nehmen konnte.

Anonymous hat mit den Kreditkartendaten 1 Million Dollar an wohltätige Organisationen überwiesen. Unfreiwillig wurden Stratfor-Kunden so zu Spendern. Kunden von Stratfor sollen sein: das US-Verteidigungsministerium, die US-Armee, die US-Luftwaffe und Technologiekonzerne wie Apple und Microsoft. Zum Beispiel gab es eine Spende von 180 Dollar vom Heimatschutz-Ministerium an das Rote Kreuz in den USA.

Homepage des US-Instituts Stratfor nach dem Hackerangriff

4.000 Kreditkartennummern sollen von Angestellten der betroffenen Kunden von Stratfor stammen. Über die YouTube-Seite sind Berichte des Instituts noch abrufbar; die offizielle Homepage arbeitet nicht mehr.

Strategic Forecasting, Inc – bekannt als STRATFOR – ist ein 1996 gegründetes, privatwirtschaftlich betriebenes Unternehmen, das Analysen, Berichte und Zukunftsprojektionen zur Geopolitik anbietet. Meist sind die außenpolitischen Spielräume der Vereinigten Staaten im Fokus der Untersuchungen. Für Projektionen und Szenarien werden aber auch die internationalen Ausgangslagen und Interessen berücksichtigt und analysiert. Das US-Magazin Barrons bezeichnete Stratfor aufgrund seiner nachrichtendienstlichen Eigenschaften 2010 als „Schatten-CIA“.

Anonymous bekundete, dass die Daten leicht zugänglich gewesen seien und nicht verschlüsselt waren. „Gar nicht mehr so privat und sicher?“ schrieben die Hacker und kündigten weitere Aktionen an. Unternehmenschef George Friedman teilte mit, dass man mit den zuständigen Behörden zusammenarbeitet, um die Verantwortlichen zu überführen.

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May 10, 2011

US-Softwareriese Microsoft kauft Skype für 8,5 Milliarden US-Dollar

US-Softwareriese Microsoft kauft Skype für 8,5 Milliarden US-Dollar

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Veröffentlicht: 18:10, 10. Mai 2011 (CEST)
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Redmond (Washington) (Vereinigte Staaten), 10.05.2011 – Der US-Softwarehersteller Microsoft will den Internettelefoniedienstanbieter Skype für 8,5 Milliarden US-Dollar seinem Firmenimperium einverleiben. Laut Medienberichten ist die größte Firmenübernahme in der Geschichte des Konzerns unter Dach und Fach.

Marktbeobachter vermuten schon länger, dass Skype für verschiedene Firmen im Telekommunikationsmarkt interessant sein könnte. Auch Google und Facebook wurden von Insidern als mögliche Kaufinteressenten gehandelt. Möglicherweise hat sich zwischen den verschiedenen Kaufinteressenten ein Bieterwettbewerb abgespielt, der jetzt zu dem hohen Abschluss geführt hat. Ebay hatte Skype 2005 noch für 2,6 Milliarden US-Dollar von seinen Gründern erworben. Skype gilt zwar als verschuldet, kann aber einen Kundenstamm von 550 Millionen registrierten Nutzern einbringen.

Mit dem Erwerb von Skype unterstreicht Microsoft seine Ambitionen im Mobilfunksektor. Hauptgeschäftsfeld und wichtigste Einnahmequelle des Softwarekonzerns sind immer noch das Windows-Betriebssystem für Computer und Laptops sowie die Office-Programme. Auch mit der Xbox-Konsole macht Microsoft nach Startschwierigkeiten inzwischen gute Gewinne.

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November 23, 2010

Software-Unternehmen Novell wird verkauft

Software-Unternehmen Novell wird verkauft

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Veröffentlicht: 17:56, 23. Nov. 2010 (CET)
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Waltham (Vereinigte Staaten), 23.11.2010 – Das amerikanische Software-Großunternehmen Novell soll für 2,2 Milliarden Dollar an das Unternehmen Attachmate verkauft werden. Damit bestätigen sich Gerüchte über einen bevorstehenden Verkauf, die sich in den letzten Monaten verstärkt hatten.

Novell ist ein Urgestein der Computerindustrie. Das Unternehmen wurde 1979 gegründet und dominierte bis in die 1990er-Jahre mit seinem Server-Betriebssystem NetWare den Markt für lokale Firmennetze. Mit Aufkommen des Internets und des offenen Standards TCP/IP verlor es die Vormachtstellung an seinen Gegenspieler Microsoft und dessen Betriebssystem Windows NT.

Novell präsentiert SUSE Linux auf dem Linuxtag 2004.

2003 überraschte das Unternehmen, das vorher auf eine proprietäre Software-Strategie setzte, durch die Übernahme des deutschen Unternehmens SUSE, das mit SUSE Linux eine der ältesten und damals in Europa am weitest verbreiteten Linux-Distributionen entwickelte. Ein Abkommen mit Microsoft im Jahr 2007, das Kunden von Novell Schutz vor Patentklagen von Microsoft gewährte, andere Benutzer der Software aber davon ausschloss, wurde in weiten Teilen der Freie-Software-Gemeinschaft als Verstoß gegen den Geist, wenn auch nicht unbedingt den Wortlaut, der Freie-Software-Lizenz GPL kritisiert und führte zu Änderungen in der Version 3 der GPL, die solche Patentabkommen explizit ausschließen.

Novell leidet unter sinkenden Umsätzen, wurde aber unter anderem aufgrund seines Standbeins im Linux-Markt als attraktiver Übernahmekandidat angesehen. Im dritten Quartal 2010 betrug der Umsatz 199 Millionen Dollar, 7,9 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahr.

Der Käufer Attachmate ist ein Anbieter von Firmenlösungen zur Integration von Legacy-Systemen. Vom Kauf ausgeschlossen sind bestimmte Rechte von Novell, die für 450 Millionen Dollar an ein von Microsoft geführtes Konsortium verkauft werden. Nähere Details zu diesen Rechten, die mit dem Oberbegriff „Geistiges Eigentum“ bezeichnet wurden, wurden nicht bekannt gegeben. Es handelt sich vermutlich um Patente. Der Verkauf von Novell soll Anfang nächsten Jahres abgeschlossen werden.

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January 16, 2010

Erneute Warnung vor Sicherheitslücke bei Microsofts „Internet-Explorer“

Erneute Warnung vor Sicherheitslücke bei Microsofts „Internet-Explorer“

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Veröffentlicht: 22:13, 16. Jan. 2010 (CET)
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Berlin (Deutschland), 16.01.2010 – Das Bürger-CERT, ein Service des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, gab gestern eine Warnung vor der Verwendung von Microsofts Webbrowser „Internet Explorer“ wegen einer bisher nicht bekannten kritischen Sicherheitslücke heraus. Über manipulierte Webseiten könne es einem potentiellen Angreifer gelingen, über den Webbrowser schädlichen Code auf den Rechner des Benutzers zu laden und anschließend auszuführen. Betroffen sind die IE-Versionen 6, 7 und 8 unter den Microsoft-Betriebssystem-Varianten XP, Vista und Windows 7.

Die Sicherheitslücke war in der letzten Woche bekannt geworden, als Hacker auf Google und weitere US-Unternehmen Angriffe gestartet hatten. Das Bürger-CERT empfiehlt den Benutzern in Deutschland, zunächst auf die Benutzung von Microsofts Internet Explorer zu verzichten und zum Surfen im Internet alternative Browser zu verwenden, bis die Firma Microsoft ein Sicherheitspatch zu diesem Problem veröffentlicht hat. Dieses Sicherheitspatch sollte jeder Anwender des Internet Explorers aufspielen.

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  • Portal:Internet

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October 6, 2009

Über zehntausend Passwörter von Hotmail-Konten ausgespäht

Über zehntausend Passwörter von Hotmail-Konten ausgespäht

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Veröffentlicht: 21:04, 6. Okt. 2009 (CEST)
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San Francisco (Vereinigte Staaten), 06.10.2009 – Wie Microsoft als Betreiber von Windows Live Hotmail bestätigte, ist es Hackern gelungen, über 10.000 Zugangsdaten von E-Mail-Konten auszuspähen. Die Hacker veröffentlichten die Daten auf einer Internetseite. Betroffen waren Konten, die auf hotmail.com, msn.com oder live.com enden. Microsoft sperrte daraufhin die Konten der betroffenen Hotmail-Kunden. Die E-Mail-Konteninhaber müssen sich nun neu anmelden, um die Sperre wieder aufzuheben.

Die Nachricht war zuerst von der Webseite neowin.net verbreitet worden, wonach die 10.028 Passwörter von Hotmail-E-Mail-Konten, die mit den Buchstaben A und B beginnen, bereits am 1. Oktober auf der Seite pastebin.com veröffentlicht worden waren. Inzwischen soll sich die Zahl der gehackten Konten auf über 20.000 belaufen. Die Seite, auf der die Passwörter eingestellt wurden, wurde inzwischen geschlossen. Die Benutzername-Passwort-Kombinationen waren jedoch im Google-Cache noch Stunden später aufrufbar. Ein Screenshot der Seite ist bei imageshack.us zu sehen.

Microsoft geht nicht davon aus, dass die Hacker die Server von Microsoft geknackt haben. Wie der Softwarekonzern mitteilte, sollen die Daten durch gefälschte E-Mail-Anfragen (das sogenannte Phishing) an die Hacker gelangt und dann von den Anwendern selbst preisgegeben worden sein. Der Softwarekonzern empfiehlt seinen Kunden, die Passwörter alle 90 Tage zu ändern, um Hackern das Ausspionieren zu erschweren. Außerdem sollen die Kunden bei der Wahl ihrer Passwörter vorsichtiger sein. Auf einer von der Onlineausgabe der Zeitung „Die Welt“ veröffentlichten Liste der gehackten Passwörter wird der oft arglose Umgang vieler Internetnutzer im Umgang mit Passwörtern deutlich. Zu den beliebtesten Passwörtern gehören beispielsweise leicht zu erratende Zahlenkombinationen wie 1234567 oder Vornamen.

Beim klassischen Phishing erhält der Anwender eine offiziell aussehende Mail, in der er aufgefordert wird, seine Kontenzugangsdaten, Adressen, PIN-Nummern für Onlinebanking und so weiter in ein Formular einzugeben. Diese Form des Phishing ist indessen rückläufig, da viele Anwender solche Phishing-Versuche inzwischen erkennen. Neuerdings beschaffen sich die kriminellen Hacker die sensiblen Daten durch Schadsoftware, die als E-Mail-Anhang versendet wird (sogenannte Trojaner). Solche Angriffe können von moderner Anti-Viren-Software unterbunden werden.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Datenschutz
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  • Portal:Computer

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July 24, 2009

Microsoft meldet massiven Gewinneinbruch im vierten Quartal

Microsoft meldet massiven Gewinneinbruch im vierten Quartal

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Veröffentlicht: 19:20, 24. Jul. 2009 (CEST)
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Redmond (Washington) (Vereinigte Staaten), 24.07.2009 – Auch der erfolgsverwöhnte Softwareriese Microsoft bleibt offenbar von der Wirtschaftskrise nicht verschont. Das US-Unternehmen mit Sitz in Redmond (US-Bundesstaat Washington) meldete am Donnerstag einen Rückgang des Umsatzes im letzten Quartal von 13,1 Milliarden Dollar im Vergleich zum Vorjahr. Das entspricht einem Verlust von 17 Prozent. Der Gewinn sank sogar um 30 Prozent auf 13,1 Milliarden US-Dollar im abgelaufenen Quartal (Stichtag: 30. Juni).

Der Rückgang geht insbesondere auf sinkende Verkaufszahlen des Betriebssystems Windows zurück. Um den Verkauf der neuen Windowsversion anzukurbeln, kündigte der Branchenprimus bereits Preissenkungen für die Nachfolgeversion von Windows-Vista an, die unter dem Namen Windows 7 firmiert. Bereits im Januar hatte der Softwarekonzern mit der Streichung von 5.000 Stellen versucht, Kosten zu sparen.

Mit seinem im Vergleich zu früheren Zeiten mageren Geschäftsergebnis steht Microsoft sogar gegen den aktuellen Trend im PC-Markt. So meldeten Intel und IBM eine positive Geschäftsentwicklung. Auch Apple konnte mit positiven Zahlen glänzen.

Für Microsoft war es erst das zweite Mal in der Geschichte des Unternehmens, dass ein Umsatzrückgang eintrat.

Themenverwandte Artikel

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October 23, 2008

Microsoft will Sicherheitslücke im Windows-Betriebssystem durch außerplanmäßiges Sicherheitsupdate schließen

Microsoft will Sicherheitslücke im Windows-Betriebssystem durch außerplanmäßiges Sicherheitsupdate schließen

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Veröffentlicht: 21:09, 23. Okt. 2008 (CEST)
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Redmond (Washington) (Vereinigte Staaten), 23.10.2008 – Der US-Softwarehersteller Microsoft, der das Computerbetriebssystem Windows vertreibt, hat heute auf ein außerplanmäßiges Update hingewiesen, das dazu dienen soll, eine Sicherheitslücke aller Versionen des bekannten Betriebssystems zu schließen. Laut einer Meldung von ZDnet stuft Microsoft das Problem offenbar bei den Versionen Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 als „kritisch“ ein. Durch das Herunterladen des Patches sowie die Installation des Updates soll die Sicherheitslücke geschlossen werden, die es einem hypothetischen Angreifer offenbar ermöglichen soll, schädlichen Code auf einem mit dem Betriebssystem ausgestatteten Rechner auszuführen. Der Download des Updates soll ab 1:00 Uhr pazifischer Zeit (PT oder PST; 19 Uhr deutscher Zeit) bereitgestellt werden.

Allein für den Monat Oktober stellte Microsoft bisher 85 Softwarekorrektur-Updates auf seiner Downloadseite zur Verfügung, die andere Einstiegspfade für schädlichen Code in das Betriebssystem schließen sollten.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Computer

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