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August 25, 2012

Tropensturm Isaac zieht durch die Karibik

Tropensturm Isaac zieht durch die Karibik

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Veröffentlicht: 20:27, 25. Aug. 2012 (CEST)
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Tropensturm Isaac am 22. August über der östlichen Karibik

Foto: NOAA

Miami (Vereinigte Staaten), 25.08.2012 – Das National Hurricane Center hat am 21. August ein tropisches Tiefdruckgebiet östlich der Inseln über dem Winde zum neunten tropischen Wirbelsturm der diesjährigen atlantischen Hurrikansaison erklärt. Am Dienstag ist Isaac in westlicher Richtung über Guadeloupe hinweggezogen. Der Sturm passierte Puerto Rico südlich und überquerte dann die Tiburon-Halbinsel. Die Prognosen gingen davon aus, dass der Sturm den Osten Kubas streifen wird. Dort wurden auf dem US-amerikanischen Marinestützpunkt Guantanamo die Anhörungen in einem Vorverfahren gegen fünf Angeklagte wegen der Anschläge von 9. September 2001 verschoben. Die Anhörung hätte am Donnerstag beginnen sollen. Bereits eingetroffene Richter, Anwälte, Übersetzer, Menschenrechtler, Angehörige von Opfern und Journalisten wurden wieder ausgeflogen.

Gefahr geht bei einem tropischen Wirbelsturm nicht nur von hohen Windgeschwindigkeiten aus, sondern vor allem von andauerndem Starkregen, bei dem innerhalb eines Tages bis zu 300 Liter Regenwasser pro Quadratmeter fallen können. Eine solche Niederschlagsmenge entspricht dem, was in vielen Teilen Deutschlands innerhalb eines halben Jahres fällt.

Warnung des NHC, gültig am 23. August, 17:00 MESZ

Doch wie CNN am Freitag berichtete, waren viele der Obdachlosen in Port-au-Prince ahnungslos und über den aufkommenden Sturm nicht informiert. Wie Jean-Michel Vigreux von der Hilfsorganisation CARE International dem Nachrichtensender sagte, seien vor allem die niedriggelegenen Zeltstädte von Überschwemmungen, Sturzfluten und Erdrutschen gefährdet. Nach Angaben des Flüchtlingshochkommissariates der Vereinten Nationen leben noch 421.000 Menschen in Zelten. Im Januar 2010 hatte ein schweres Erdbeben die Hauptstadt Port-au-Prince fast völlig zerstört. Isaac ist der erste tropische Wirbelsturm, dessen Zentrum seitdem direkt über die Hauptstadt Haitis hinweggezogen ist. Tropensturm Emily hatte sich 2010 noch knapp zuvor abgeschwächt.

Sorgen bereitet die weitere Entwicklung des Sturms auch den Organisatoren des republikanischen Nominierungsparteitages, der in der kommenden Woche in Tampa an der Westküste Floridas stattfinden soll. Sollte sich Isaac in der Floridastraße zu einem schweren Hurrikan entwickeln, könnte eine Absage oder Verlegung der Veranstaltung notwendig werden. Die Behörden gehen davon aus, dass sich wegen des Parteitages 70.000 Menschen in der Stadt aufhalten werden, vor allem Delegierte, Pressevertreter, Demonstranten und Sicherheitskräfte. Der Veranstaltungsort befindet sich innerhalb der Evakuierungszone, sobald ein Kategorie-2-Hurrikan nach der Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala nahe genug an der Stadt vorbeizieht. Dabei handelt es sich um Wirbelstürme mit andauernden Windgeschwindigkeiten von 154 bis 177 Kilometern pro Stunden.

Der Bürgermeister der Stadt, Bob Buckhorn, sagte zu CNN, man sei „absolut vorbereitet abzusagen“. Einige Stunden später relativierte der demokratische Politiker seine Aussage allerdings gegenüber dem Wallstreet Journal. Er glaube nicht, dass es zu einer Absage käme, das sei der letzte Ausweg. Die Vorbereitungen liefen auf Volldampf. Das NHC teilte mit, dass es für eine genaue Vorhersage der Zugbahn noch zu früh sei, doch sagte deren Hurrikanexperte Lixion Avila, es wäre töricht zu glauben, Tampa läge nicht im Gefahrenbereich.

Themenverwandte Artikel

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Atlantische Hurrikansaison 2012“.

Quellen

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April 1, 2010

Geberkonferenz gewährt Haiti 5,3 Milliarden US-Dollar Aufbauhilfe

Geberkonferenz gewährt Haiti 5,3 Milliarden US-Dollar Aufbauhilfe

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Veröffentlicht: 13:48, 1. Apr. 2010 (CEST)
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New York (Vereinigte Staaten), 01.04.2010 – Zwischen 217.000 und 230.000 Menschen hatten nach unterschiedlichen Schätzungen das Erdbeben vom 12. Januar 2010 in Haiti mit dem Leben bezahlt. Für die Überlebenden ist die Situation immer noch katastrophal: 1,2 Millionen Haitianer sind obdachlos und kampieren teilweise auf Straßen und Plätzen. Angesichts der bevorstehenden Regenzeit mit möglichen karibischen Stürmen und Überschwemmungen wird das koordinierte Handeln der internationalen Staatengemeinschaft immer dringlicher. Die Infrastruktur des Landes ist weitgehend zerstört. Die entstandenen Schäden werden auf rund 14 Milliarden US-Dollar geschätzt. Nun hat eine internationale Geberkonferenz in New York die finanzielle Hilfe für den Aufbau des Landes beraten und die Bereitschaft erklärt, insgesamt 5,3 Milliarden US-Dollar an Wiederaufbauhilfe zu leisten. Die Hälfte dieses Betrages soll in den nächsten zwei Jahren zur Verfügung gestellt werden. Langfristig sei sogar ein Finanzvolumen von knapp zehn Milliarden US-Dollar geplant, erklärte der UN-Generalsekretär Ban Ki-moon. Zum Abschluss der Geberkonferenz, an der 130 Staaten teilgenommen hatten, erklärte Ban: „Die Freunde Haitis haben unsere Erwartungen übertroffen.“

Der UN-Generalsekretär sprach von einer gewaltigen Aufgabe für die Weltgemeinschaft, wie sie in der Geschichte der Vereinten Nationen ohne Beispiel sei. Ziel müsse dabei ein qualitativ besserer Wiederaufbau sein, der dem Land, das zu den ärmsten Staaten der Welt gehört, aus der Armut heraushelfen könne.

1,15 Milliarden US-Dollar Hilfsgelder wollen die Vereinigten Staaten bereitstellen, wie die US-Außenministerin Hillary Clinton zusagte. Clinton erklärte: „Sie brauchen Hilfe und wir brauchen Haiti. Menschenschmuggel, ausufernder Drogenhandel, Tuberkulose, Aids – das betrifft zuerst die Menschen in Haiti, aber schnell uns alle.“ Die Interamerikanische Entwicklungsbank will 2,2 Milliarden US-Dollar bereitstellen. Venezuela sagte finanzielle Hilfen in Höhe von 2,12 Milliarden US-Dollar zu. Von der Europäischen Union kamen Zusagen in Höhe von 1,67 Milliarden US-Dollar.

Mit der Leitung der internationalen Koordination für den Wiederaufbau Haitis wurde der ehemalige US-Präsident Bill Clinton zusammen mit dem haitianischen Präsidenten Jean-Max Bellerive beauftragt.

Kritisch äußerte sich der Sprecher der Hilfsorganisation Oxfam, Philippe Mathieu, zu den gegebenen Hilfszusagen. Er erinnerte daran, dass nach dem Hurrikan Mitch (1998) Hilfszusagen von insgesamt neun Milliarden US-Dollar zugesichert worden waren. Davon seien jedoch nur ein Drittel tatsächlich in der betroffenen Region angekommen.

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Quellen

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August 23, 2007

Hurrican „Dean“: Spur der Verwüstung

Hurrican „Dean“: Spur der Verwüstung

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Veröffentlicht: 17:26, 23. Aug. 2007 (CEST)
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Lage der Karibik-Insel Jamaika

Mexiko-Stadt (Mexiko), 23.08.2007 – Auf seinem Weg durch die Karibik hat Hurrikan „Dean“ elf Menschen in den Tod gerissen. Auf Jamaika, Haiti und anderen Inseln richtete er verheerende Schäden an. Nach Angaben des Deutschen Reiseverbands sind die Hotels der deutschen Veranstalter auf Jamaika von dem Sturm weitestgehend verschont geblieben. Alle Urlauber seien wohlauf, teilte der Verband am Dienstag mit.

Jamaika hat die Naturgewalt des Hurrikan „Dean“ ebenfalls zu Spüren bekommen. Riesige Wellen schlugen stundenlang an der Südküste hoch, Bäume wurden aus dem Boden gerissen, Hütten schwemmten davon. Das Krisenzentrum in der Hauptstadt Kingston war vorübergehend nicht erreichbar. Im ganzen Land war vorsorglich der Strom abgestellt. Es herrschte Ausnahmezustand. Hurrikan „Dean“ hatte über dem Karibischen Meer weiter Kraft getankt und wurde mit über 230 Stundenkilometern in die höchste Kategorie fünf hochgestuft (in der nur sehr vereinzelt und nur temporär Wirbelstürme geführt werden). Auch in Mexiko selbst richtete er heftige Schäden an, jedoch haben ihn die Meteorologen nach Überquerung von Mexiko und Yukatans in die Kategorie eins zurückgestuft. Es wurde jedoch davor gewarnt, ihn als gefahrlos zu bezeichnen, da er über dem offenen Meer erneut an Stärke gewinnen würde.

In den zahlreichen archäologischen Stätten Yucatáns fällte der Zivilschutz Bäume und montierte Hinweisschilder ab, um die Mayaruinen vor Schäden zu bewahren. Für Menschen aus besonders gefährdeten Gebieten hatte die Regierung Notunterkünfte eingerichtet. Im benachbarten Belize evakuierte die Regierung mehrere vorgelagerte Ferieninseln, verhängte eine Ausgangssperre und schloss alle öffentlichen Einrichtungen. Auf Kuba waren 350.000 Menschen vorsorglich in Sicherheit gebracht worden. Es wurde erwartet, dass der auf Stufe eins abgestufte Hurrikan nach bereits erfolgter Überquerung der Halbinsel Yucatan über den Golf von Mexiko mit wieder ansteigenden Geschwindigkeiten fegt, um schließlich im mexikanischen Bundesstaat Veracruz wieder auf Land zu treffen. Stürme dieser Größenordnung schwächen sich zwar bei Landüberquerung stark ab, das Ansteigen der Geschwindigkeit über offenem Meer erfolgt genauso rasant.

Das staatliche mexikanische Ölunternehmen stellte vorsorglich aus Sicherheitsgründen die gesamte Produktion im Golf von Campeche ein und evakuierte die Bohrinseln. Allerdings werde die Ölversorgung laut dem stellvertretenden Direktor der Internationalen Energieagentur durch „Dean“ weniger stark beeinträchtigt als etwa durch die Wirbelstürme „Rita“ und „Katrina“ im Jahre 2005, berichtete er weiter.

Hurrikan Dean hat die gesamte Bananenernte von Martinique und 80 Prozent der Pflanzungen in der Nähe der karibischen Insel Guadeloupe zerstört, sagte der Leiter der Bananenerzeugervereinigung, Eric de Lucy.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Hurrikans

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July 28, 2006

Karibik: Johnny Depp wurde Inselbesitzer

Karibik: Johnny Depp wurde Inselbesitzer

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Artikelstatus: Fertig 21:33, 28. Jul. 2006 (CEST)
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Hamburg (Deutschland), 28.07.2006 – Immer mehr US-amerikanische Filmstars werden Besitzer einer Insel. Nach Nicholas Cage hat sich kürzlich auch Johnny Depp Grundbesitz in der Karibik zugelegt, die Insel Little Hall’s Pond in den Bahamas.

Der 43-jährige Schauspieler ist zurzeit mit dem zweiten Teil des Films „Fluch der Karibik“ in den deutschen Kinos zu sehen. Verkäufer war ein Hamburger Immobilienmakler. Er beschrieb die Insel, auf ihr stünden drei Häuser, sie hätte eine Lagune, weiße Strände und spektakuläre Aussichten. Am heutigen Freitag teilte die Immobilienfirma den Kauf der Presse mit.

Auch Cage (42) kaufte seine Insel, die Insel Leaf Cay, von diesem Hamburger Manager.

Themenverwandte Artikel

  • Neuigkeiten aus dem Leben der Filmstars (06.06.2006)

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July 25, 2006

Nicholas Cage wurde Schlossbesitzer

Nicholas Cage wurde Schlossbesitzer – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Nicholas Cage wurde Schlossbesitzer

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Artikelstatus: Fertig 10:58, 25. Jul. 2006 (CEST)
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Etzelwang (Deutschland), 25.07.2006 – Nicholas Cage wurde Schlossbesitzer. Der Hollywoodstar hat im Juli das „Schloss Neidstein“ gekauft. Neidstein ist ein Gemeindeteil von Etzelwang in der Oberpfalz in Bayern.

Das Schloss mit 28 Zimmern und 900 Quadratmetern Wohnfläche wurde vor rund 500 Jahren im Mittelalter erbaut. Der Kauf ist bereits perfekt und notariell bestätigt. Der Kaufpreis ist unbekannt, das Schloss wurde jedoch von der zuständigen Immobilienagentur für 1,9 Millionen Euro zum Kauf angeboten. Der 42-jährige Oscar-Preisträger hatte das Schloss bereits Anfang 2006 besichtigt und Medienberichten zufolge möchte er sich dort auch tatsächlich aufhalten, um „Ruhe zu tanken“.

Erst im vergangenen Mai hatte Cage eine Insel in der Karibik gekauft, die Insel „Leaf Cay“.

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May 7, 2006

Ozeanen droht die Übersäuerung

Ozeanen droht die Übersäuerung – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Ozeanen droht die Übersäuerung

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Artikelstatus: Fertig 22:06, 7. Mai 2006 (CEST)
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Arlington (Vereinigte Staaten), 07.05.2006 – Den Ozeanen auf der Erde droht die Übersäuerung, denn das Kohlendioxid reichert sich nicht nur in der Luft an, sondern auch in den Ozeanen, wo Kohlensäure entsteht. Der Anteil der Säure im Wasser steigt, und somit sinkt der pH-Wert. Dieses Kohlendioxid entsteht durch die verstärkte Verbrennung von fossilen Rohstoffen wie Erdöl, Kohle und Erdgas. Der Atlantik, der Pazifik und der Indische Ozean haben zwischen den Jahren 1800 und 1994 rund 118 Milliarden Tonnen Kohlendioxid aus Verbrennungsprozessen aufgenommen.

Dabei läuft die Übersäuerung der Meere schneller ab, als bislang vermutet. Das ergab eine weltweite Messkampagne mit Schiffen, deren Ergebnisse fünf Jahre lang ausgewertet wurden. Ein Dossier eines internationales Forscherteams wurde am 16. Juli 2004 im US-Fachmagazin „Science“ im Band 305 ab Seite 367 veröffentlicht. Die weltweite Kampagne erhielt den Namen „World Ocean Circulation Experiment“. Es ist eines der umfassendsten Projekte der Meeresforschung weltweit. Das Ergebnis dieser Kampagne wurde jetzt vorgestellt. Der Leiter der Abteilung Meereswissenschaften bei der Nationalen Wissenschaftsstiftung der USA (National Science Foundation, NSF) gab die Informationen bekannt.

Auch die Korallenbänke sind gefährdet, so seien die Riffe in der Karibik um 80 Prozent zurückgegangen. Algen werden in ihrem Wachstum gestört, und Muscheln können ihre Schalen nicht mehr genügend ausbilden.

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November 3, 2005

Kinder ohne Aufsicht – Eltern flogen in die Karibik

Kinder ohne Aufsicht – Eltern flogen in die Karibik

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Artikelstatus: Fertig 00:49, 3. Nov. 2005 (CET)
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Bedford (England) (England), 03.11.2005 – In Shortstown bei Bedford in Ostengland ließen Eltern ihre beiden schulpflichtigen Kinder zu Hause und flogen in die Karibik. Die britische Polizei holte das Ehepaar (45 und 42) aus dem Urlaub zurück, weil sie für die Kinder keine Aufsichtsperson geordert hatten. Die Beamten riefen die Eltern per Handy an.

Die Nachbarn der Kinder hatten die Polizei informiert. Ihnen war aufgefallen, dass die Kinder alleine zu Hause waren. Die beiden Schüler saßen gemeinsam vor dem Fernsehgerät, als die Beamten eintrafen. Bis zur Heimkehr der Eltern sorgte die Polizei dafür, dass sich eine Tante um die beiden Kinder kümmerte. Ursprünglich wollten die Eltern des elfjährigen Sohnes und der siebenjährigen Tochter eine Woche in der Karibik bleiben. Jetzt wurde der Urlaub kürzer als geplant.

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July 9, 2005

Hurrikan Dennis fordert 20 Todesopfer

Hurrikan Dennis fordert 20 Todesopfer – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Hurrikan Dennis fordert 20 Todesopfer

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Satellitenaufnahme des Hurrikan „Dennis“ vom 07.07.2005

Havanna (Kuba), 09.07.2005 – In der Nacht zum Samstag hat der Hurrikan „Dennis“ in der Karibik mindestes 20 Todesopfer gefordert. Mit bis zu 200 Stundenkilometern näherte sich der Wirbelsturm Havanna, der Hauptstadt Kubas. An der Küste schlugen bis zu zehn Meter hohe Wellen ans Festland. Am Sonntag oder Montag wird „Dennis” in Florida erwartet. Bewohner der Inselkette der Keys haben vorsorglich ihre Häuser verlassen.

Der kubanische Staatschef Fidel Castro wandte sich am Freitag Abend in einer Fernsehmitteilung an die Bevölkerung. In den Provinzen Granma und Santiago seien mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Auch das Gefangenenlager Guantanamo der USA auf Kuba war betroffen. Hier wurde ein Wachtturm umgeweht. Mindestens zehn Todesopfer seien auf Haiti zu beklagen. 3.000 Menschen wurden in Jamaika in Notunterkünften untergebracht, nachdem ihre Häuser im Osten des Landes überflutet worden waren.

Meteorologen gehen davon aus, dass der Hurrikan in den Golf von Mexiko weiterzieht. Dort könne es zu Unterbrechungen der Ölförderung kommen. Vorsorglich wurden Ölplattformen evakuiert.

„Dennis“ gilt als der saisonal stärkste Hurrikan seit Beginn der Aufzeichnung im Jahre 1851. Meotorologen befürchten zudem die Bildung von Tornados.

Quellen

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