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September 1, 2012

Rabbiner von antisemitischen Jugendlichen krankenhausreif geschlagen

Rabbiner von antisemitischen Jugendlichen krankenhausreif geschlagen

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Veröffentlicht: 13:56, 1. Sep. 2012 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 01.09.2012 – In Berlin sind nach Angaben der Polizei ein Rabbiner und seine sechsjährige Tochter auf offener Straße beleidigt und mißhandelt worden. Die Täter konnten unerkannt entfliehen.

Drei Jugendlichen verstellten dem Opfer den Weg, ein weiterer wollte wissen, ob er ein Jude sei. Möglicherweise hat ihn die Tatsache, dass der Mann eine Kippa trug, zu dieser Frage veranlasst. Einer der jungen Männer schlug auf den Mann ein. Der Rabbiner wurden dabei verletzt, er musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Die 6-jährige Tochter des Geistlichen wurde von den Tätern mit dem Tod bedroht. Nach Angaben der Polizei haben die Täter den Anschein erweckt, dem islamischen Kulturkreis zuzugehören („vermutlich arabischer Herkunft“).

Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit, das Jüdische Forum und der European Jewish Congress (EJC) verurteilten die Straftat. Der Präsident des EJC stellte einen Vergleich her mit einem Vorfall im vergangenen März in Toulouse, wo ein Mitbürger mit Migrationshintergrund, der dem islamischen Kulturkreis angehörte, einen Rabbiner und drei jüdische Kinder ermordete.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren

Quellen[Bearbeiten]

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September 15, 2008

Katholische Fundamentalisten drohen Papstkritiker mit dem Tod

Katholische Fundamentalisten drohen Papstkritiker mit dem Tod

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Veröffentlicht: 08:00, 15. Sep. 2008 (CEST)
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Hamburg (Deutschland), 15.09.2008 – Der evangelische Pfarrer und Liedermacher Clemens Bittlinger kritisiert den Papst in seinem Lied „Mensch Benedikt“ unter anderem in seiner Haltung zu Kondomen und hält ihm vor, dadurch die Ausbreitung von Aids in Afrika zu begünstigen. Außerdem kritisiert er die Haltung des Papstes, andere Religionen neben der katholischen Kirche nicht anzuerkennen. Kurz nach der ersten öffentlichen Aufführung seines Liedes im Mai gab es die ersten zornigen Aussagen und Drohungen auf vor allem rechtskatholischen Internetseiten.

Laut eigenen Angaben habe ihn die Wutwelle völlig unerwartet getroffen. Er wird unter anderem als „dreckige Protestantensau“ oder „Stinker“ bezeichnet, andere halten ihn für „vom Teufel besessen“. Der Kirchenpräsident von Hessen sagte zu dem Vorfall: „Die Kritik mancher katholischer Kreise, die sogar vor Morddrohungen nicht zurückschrecken, ist inakzeptabel.“ Es zeige sich „ein Potential an Gewalt, Selbsterhöhung und fundamentalistischer Intoleranz, das als Gefahr jeder Religion und Konfession innewohnt“ und dringend befriedet werden müsse. Die hessische Polizei nimmt die Drohungen so ernst, dass sie sogar ein Konzert von ihm per Polizeischutz überwachen ließ und eine verdächtige Postsendung an den Pfarrer von einer Spezialeinheit der Polizei öffnen ließ.

Quellen

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August 6, 2005

Haftbefehl gegen Milošević-Sohn zurückgezogen

Haftbefehl gegen Milošević-Sohn zurückgezogen

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Belgrad (Serbien), 06.08.2005 – Morddrohungen gegen Kritiker wurden ihm vorgeworfen, weswegen Marko Milošević (31) auch bis vor kurzem mit einem internationalen Haftbefehl gesucht wurde. Nun hat die serbische Staatsanwaltschaft die Anklage gegen den Sohn des inzwischen inhaftierten Ex-Präsdienten Slobodan Milošević zurückgezogen. Belgrader Zeitungen kommentierten diesen Schritt als sehr überraschend, wohl auch, weil die Haftbefehle gegen die Mitangeklagten aufrecht erhalten bleiben.

So wird dieser Schritt auch von der Opposition scharf kritisiert. Die Demokratische Partei des serbischen Präsidenten Boris Tadic vermutet hinter diesem Schritt einen Pakt zwischen der Regierung Kostunicas und den Sozialisten. Ihrer Ansicht nach zerstöre diese Zusammenarbeit die Rechtsordnung Serbiens und entferne Serbien weiter von der EU.

Quellen

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