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September 2, 2012

Yosemite-Nationalpark: Schon zwei Tote durch Hantaviren

Yosemite-Nationalpark: Schon zwei Tote durch Hantaviren

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Veröffentlicht: 08:47, 2. Sep. 2012 (CEST)
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Hantaviren

El Capitan im Yosemite-Nationalpark

Kalifornien (Vereinigte Staaten), 02.09.2012 – Weißfußmäuse haben im Curry Village im Yosemite-Nationalpark die gefährlichen Hantaviren an Besucher des Parks übertragen, die in den dortigen Zelten genächtigt hatten. Sechs Personen sind erkrankt, zwei davon an den Folgen der Virusinfektion gestorben.

Gäste, die zwischen Juni und August in „Signature“-Zelten im Curry Village übernachtet haben, müssen fürchten, sich angesteckt zu haben. In Zwischenräumen wurden dort Mäusenester gefunden. Die Parkverwaltung hat 2.600 Personen angeschrieben, um sie über eine mögliche Infektion zu informieren. Die Symptome, Fieber, stecknadelkopfgroße Blutungen kleiner Gefäße der Haut und übermäßige Ausscheidung von Eiweiß über den Urin, zeigen sich erst nach sechs Wochen. Bei einem Drittel der Erkranken zeigen sich grippeähnliche Symptome. Ein tödlicher Verlauf, insbesondere wenn nicht rechtzeitig behandelt wird, ist möglich.

Die Zelte im betroffenen Berich wurde gesäubert und desinfiziert. Für die Übertragung der Viren sorgen verschiedene Nager. Mit dem Speichel, den Fäkalien und dem Urin scheiden sie den Erreger aus. Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung ist nur in einem einzigen Fall in Südamerika bekannt geworden. Auch in Deutschland gab es in der Vergangenheit Fälle, in denen sich Personen mit dem Virus infiziert haben.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Vereinigte Staaten

Quellen[Bearbeiten]

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October 23, 2011

Warnung vor italienischen Oliven mit Mandelfüllung

Warnung vor italienischen Oliven mit Mandelfüllung

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Veröffentlicht: 14:14, 23. Okt. 2011 (CEST)
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Oliven am Baum (Archivaufnahmen)

Deutschland, 23.10.2011 – Die Bundesländer Baden-Württemberg und Hessen warnen vor dem Verzehr von Oliven mit Mandelfüllung der Firma „Bio Gaudiano“. Das rheinland-pfälzische Landesuntersuchungsamt teilte mit, dass in Finnland zwei Menschen nach deren Verzehr des Produkts an der lebensgefährlichen Nervenvergiftung Botulismus erkrankt seien. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat Informationen, dass das Produkt auch nach Deutschland gelangt ist.

Die beanstandeten Oliven mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 09/2012 können über den Hausmüll entsorgt werden. Die Giftwirkung des Botulinumtoxins beruht auf der Blockade der Signalübertragung zwischen Nerven und Muskeln. Die Ausschüttung von Acetylcholin wird gehemmt. Zuerst sind die Augenmuskeln betroffen, der Patient sieht verschwommen und doppelt, die Augen fallen immer wieder zu und die Pupillen sind geweitet. Im weiteren Krankheitsverlauf sind Lippen-, Zungen-, Gaumen- und Kehlkopfmuskel betroffen, es kommt zu starker Mundtrockenheit, Sprech- und Schluckstörungen. In schweren Fällen breitet sich die Lähmung vom Kopf absteigend auf die Muskulatur der inneren Organe aus, es kommt zu Erbrechen, Durchfall, später Verstopfung und Bauchkrämpfen, schließlich durch Lähmung der Herz- und Atemmuskulatur zum Tod durch Ersticken oder Herzstillstand.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Verbraucherschutz
  • Portal:Italien

Quellen[Bearbeiten]

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August 25, 2011

West-Nil-Virus breitet sich in Europa aus

West-Nil-Virus breitet sich in Europa aus

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Veröffentlicht: 13:14, 25. Aug. 2011 (CEST)
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Steckmücke

Europa, 25.08.2011 – Seit Ende Juni 2011 wurden 56 Fälle des West-Nil-Fiebers aus Ost- und Südosteuropa gemeldet. Der West-Nil-Virus, der durch Stechmücken übertragen wird, hat seinen Weg nach Europa gefunden.

Nach Angaben des Centrums für Reisemedizin (CRM) kommen die Meldungen aus den Ländern Griechenland, Rumänien, Russland und Albanien. Bei Reisen in diese Länder wird empfohlen sich gegen Mückenstiche zu schützen. Schon 2010 war ein Anstieg der Erkrankung in Griechenland aufgefallen, 257 Fälle waren es allein in Griechenland. Mehr als fünf Prozent der Patienten verstarben in Folge der Infektion.

Die Symptome der Infektion: Fieber, Muskel- und Kopfschmerzen begleitet von Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, geschwollene Lymphknoten, Hautausschlag an Brust, Rücken und Armen. In 0,7 Prozent der Fälle kommt es zu Gehirnentzündungen (Enzephalitis) und Hirnhautentzündung (Meningitis). Wer die Erkrankung einmal hinter sich hat, ist ein Leben lang immun gegen den Virus. Eine Impfung gegen die Krankheit ist nicht verfügbar.

Seine Verbreitung von Afrika aus, nach Europa und Nordamerika hat Jahrzehnte gedauert. Es wird vermutet, dass das Virus mit Zugvögeln gereist ist.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Medizinforschung
  • Portal:Gesundheit

Quellen[Bearbeiten]

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