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March 29, 2010

Jazzlegende Peter Herbolzheimer 74-jährig gestorben

Jazzlegende Peter Herbolzheimer 74-jährig gestorben

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Veröffentlicht: 22:28, 29. Mär. 2010 (CEST)
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Köln (Deutschland), 29.03.2010 – Der Posaunist und Bigband-Leader Peter Herbolzheimer, der in Deutschland einem Millionenpublikum durch seine Auftritte mit Bigbands in Sendungen des Zweiten Deutschen Fernsehens bekannt geworden ist, verstarb am vergangenen Samstag in einem Krankenhaus in Köln.

Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrates, würdigte Herbolzheimer als „große[n] Künstler und glühende[n] Verfechter gleichermaßen geschmackvoller wie handwerklich gut gemachter Musik auf hohem Niveau“.

Herbolzheimer war am 31. Dezember 1935 in Bukarest geboren. Er begann seine musikalische Karriere nach einem kurzen Aufenthalt in Deutschland zunächst als Gitarrist in den Vereinigten Staaten, wo er seit 1953 in Clubs in Detroit auftrat. 1957 kehrte er nach Deutschland zurück, wo er zur Posaune wechselte. 1969 gründete er die Bigband „Rhythm Combination and Brass“, der unter anderem so bekannte Musiker wie Dusko Goykovich, Herb Geller, Ack van Rooyen, Karl Drewo, Bo Stief, Niels-Henning Ørsted Pedersen und andere angehörten. Diese Formation wurde schnell zu einer der bestangesehensten Bigbands Europas. 1975 wählten die Leser und Kritiker des „Jazz-Forums“ die Band zur besten Bigband Europas. Hier stellte Herbolzheimer vor allem seine Fähigkeiten als Arrangeur in den Dienst der Band. 1987 übernahm er die Leitung des Bundesjugend-Jazzorchesters, wo er der Nachwuchsförderung wesentliche Impulse gab. Seine Musik bewegte sich irgendwo zwischen Swing, Latin und rhythmischem Rock.

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May 19, 2006

Klaus Doldinger feierte seinen 70. Geburtstag

Klaus Doldinger feierte seinen 70. Geburtstag

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Artikelstatus: Fertig 20:59, 19. Mai 2006 (CEST)
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Klaus Doldinger

Starnberg (Deutschland), 19.05.2006 – Am Freitag, den 12. Mai feierte Klaus Doldinger seinen 70. Geburtstag. Geboren wurde er 1936 in Berlin.

Doldinger ist Komponist, Musikproduzent und Jazzmusiker. Von ihm stammen die Titelmelodien zu den TV-Serien „Tatort“, „Ein Fall für zwei“, „Liebling Kreuzberg“, „Die Kommissarin“ und zum Kinofilm „Das Boot“. Er kann auf eine über 50-jährige Karriere zurückblicken.

Mit seiner Musikband Passport geht er seit 15 Jahren auf Tournee. Im Laufe seins Lebens hat er rund 2700 Liveauftritte hinter sich gebracht und mehr als 50 Musikalbums aufgenommen. Wegbegleiter Doldingers bezeichnen ihn als kraftvoll, zielstrebig, konsequent. Ihm wird aber auch eine gewisse Ungestümheit nachgesagt.

Seinen Geburtstag feierte er gleich mit zwei Konzerten. Am Donnerstagabend in Mainz in der Phönixhalle. Mit ihm auf der Bühne stand Panik-Rocker Udo Lindenberg. Die Band „Passport“ gründete Doldinger 1971 zusammen mit Udo Lindenberg. Am Freitag feierte er mit einem Konzert in München im Residenztheater. Trotz seiner 70 Jahre möchte sich Doldinger nicht zur Ruhe setzen. Erst vor einem Jahr, 2005, erhielt er den Adolf-Grimme-Preis für sein Lebenswerk. Der Künstler wohnt mit seiner Familie am Starnberger See.

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January 6, 2006

Der Jazz- und Soulsänger Lou Rawls ist tot

Der Jazz- und Soulsänger Lou Rawls ist tot

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Los Angeles (USA), 06.01.2006 – Der US-amerikanische Jazz- und Soulsänger Lou Rawls ist heute in Los Angeles im Alter von 72 Jahren gestorben.

Rawls kam am 1. Dezember 1933 in Chicago auf die Welt. Seine Karriere begann Ende der 1950-er Jahre und dauerte über 40 Jahre an. Er gewann dreimal den Grammy und verkaufte in dieser Zeit über 40 Millionen Musikalben. Als Schauspieler wirkte er in 18 Filmen mit. Die Bekanntesten sind „Clash – Showdown in L.A“, „Blues Brothers 2000“ und „Leaving Las Vegas“.

Neben seiner Karriere widmete sich Rawls seiner sozialen Umwelt. Er unterstützte die Bürgerrechtsbewegung der Afroamerikaner und betätigte sich an zahlreichen Hilfsaktionen. Er nahm an Benefizveranstaltungen teil, unter anderem für den United Negro College Fund.

Rawls war schon einmal dem Tod nahe. 1958 geriet er im Alter von 23 Jahren während einer Tournee in einen schweren Autounfall. Er wurde so schwer verletzt, dass er für tot erklärt wurde. Danach lag er fast eine Woche im Koma. Seine Wiedergenesung dauerte über ein Jahr. Rawls starb jetzt im Prominentenkrankenhaus Cedars-Sinai. Er litt an Lungenkrebs und hatte einen Hirntumor.

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December 31, 2005

Jazz-Posaunist Peter Herbolzheimer feiert 70. Geburtstag

Jazz-Posaunist Peter Herbolzheimer feiert 70. Geburtstag

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Köln (Deutschland), 31.12.2005 – Einer der ganz Großen in der Jazz-Musik feiert heute seinen 70. Geburtstag: Peter Herbolzheimer, Musiker, Bandleader, Komponist und vieles mehr.

Geboren wurde Herbolzheimer 1935 in Bukarest, siedelte aber schon im Alter von 16 Jahren nach Deutschland um. Anschließend war er vier Jahre in den USA, lebte dort in Detroit und machte Bekanntschaft mit dem Jazz.

Zurück in Deutschland studierte er ab 1958 in Nürnberg Musik. Herbolzheimer wurde in den 1970er Jahren in Deutschland bekannt als er die Einzugsmusik für die Olympischen Spiele 1972 in München komponierte. Damals trat er auch im TV in Alfred Bioleks „Bios Bahnhof“ auf.

Von sich selbst sagt der Jazz-Musiker: „Ich habe die Neigung zur Melodie, zur Verständlichkeit der Musik.“

Weggefährten Herbolzheimers im Jazz waren so bekannte Musiker wie Gerry Mulligan, Dizzy Gillespie, Stan Getz oder Albert Mangelsdorff, der im Juli dieses Jahres starb. Seine erste Musikband, die Rhythm Combination & Brass, gründete er 1969, noch heute ist er deren Chef, einer der besten Bigbands in ganz Europa. 1987 wurde er musikalischer Leiter des Bundesjugend-Jazzorchesters (BuJazzO). Der bekannte Jazz-Trompeter Till Brönner stammt aus seiner Talentschmiede.

Herbolzheimer erhielt für seine vielen Verdienste im Bereich Kultur das Bundesverdienstkreuz. An den Ruhestand denkt er noch lange nicht. Er ist laufend alleine als Solist und zusammen mit seiner Band weltweit unterwegs.

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October 10, 2005

„Two Old People in a Maizefield“ – Jazz-Komposition von Stephan Bormann begeisterte die Zuhörer

„Two Old People in a Maizefield“ – Jazz-Komposition von Stephan Bormann begeisterte die Zuhörer

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Brandenburg an der Havel (Deutschland), 10.10.2005 – „Two Old People in a Maizefield“, eine Jazz-Komposition vom Gitarristen Stephan Bormann, hat am Freitagabend die Zuhörer eines Konzertes im „Altstädtischen Rathaus“ des Ortes Brandenburg an der Havel begeistert.

Das Konzert wurde vom Verein „Jazzfreunde Brandenburg“ organisiert. Es war als Dank an alle Helfer gedacht, die beim Brandenburger Jazzfest im August dabei waren. Das alte Rathaus war genau das richtige Gemäuer für ein Konzert dieser Art.

Stephan Bormanns Musik, der selbst von sich sagt, er komponiere nach Gefühl, studierte Gitarre an der Musikhochschule in Dresden. Seine Jazzband gründete er Anfang 2004.

Sein Lied „Two Old People in a Maizefield” handelt von einem älteren Paar, das sich mitten in einem Maisfeld ein gemütliches Zuhause eingerichtet hatte. Alleine wegen diesem einen Lied hatte sich der Besuch für die rund fünfzig Konzertgäste gelohnt. Am Ende des Konzerts waren sie begeistert und baten um weitere Zugaben.

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July 26, 2005

Mit dem Tod von Albert Mangelsdorff verliert die Jazzwelt einen ihrer Großen

Mit dem Tod von Albert Mangelsdorff verliert die Jazzwelt einen ihrer Großen

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Albert Mangelsdorff, Fotografie: Frank Schindelbeck

Frankfurt am Main (Deutschland), 26.07.2005 – Wie die Stuttgarter Nachrichten gestern meldeten, starb am Montag der bekannte Jazzposaunist Albert Mangelsdorff im Alter von 76 Jahren in Frankfurt am Main an Leukämie. Mangelsdorff galt als ein Wegbereiter des modernen Jazz in Deutschland nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Der Musiker prägte die Jazzszene auch international durch seine revolutionäre Spielweise auf der Posaune. Die Klangfarben dieses Instruments erweiterte er durch eine besondere Technik, bei der zusätzlich zum gespielten Ton ein zweiter Ton hineingesungen wird, wodurch Obertöne entstehen und so das Klangspektrum des Instruments vergrößert werden kann.

Mangelsdorff wurde in Deutschland bekannt durch sein Mitwirken beim United Jazz + Rock Ensemble (gegründet 1975), dem außer ihm viele der bekanntesten deutschen Jazz-Musiker angehörten, darunter auch der im Juni 2003 verstorbene Gitarrist Volker Kriegel. In dieser Formation tourte er mehrfach durch Deutschland. Eine enge Verbindung mit dem Pianisten Wolfgang Dauner führte zu vielbeachteten gemeinsamen Musikproduktionen. Auch beim Orchester des Hessischen Rundfunks sowie der NDR-Studioband (seit 1971: NDR Bigband) wirkte er an zahlreichen Produktionen mit.

Die Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth würdigte den Musiker als einen „Weltstar ohne Allüren“.

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January 25, 2005

Aprikose, Banane, Erdbeer: Helge Schneider feiert Premiere

Aprikose, Banane, Erdbeer: Helge Schneider feiert Premiere

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Bochum (Deutschland), 25.01.2005 – „Aprikose, Banane, Erdbeer – Kommissar Schneider und die Satanskralle von Singapur“ – so heißt die zweite Regiearbeit des Allround-Künstlers, Musikers, Komikers und Nonsens-Autors Helge Schneider. Im Bochumer Schauspielhaus wurde das Stück uraufgeführt.

Helge Schneider langt in seinem Pseudo-Krimiwerk kräftig zu: In fast jeder Spielszene wird gemordet und gemeuchelt. Dem Publikum gefällt’s. Fast genau zwei Jahre nach seinem ersten Regiestück „Mendy, das Wusical“ hatte Schneider vom Bochumer Schauspielhaus den Auftrag zur Dramatisierung des Nonsens-Krimis erhalten, und er wurde auch sogleich als Regisseur engagiert. Der Mülheimer Künstler hat auch die Jazz-Arrangements komponiert und die Zeichnungen für das Programmheft selbst erstellt. Das Bühnenbild wurde nach seinen Ideen gebaut. Es ist so verschachtelt konzipiert, dass es sich blitzschnell von einer Straßenszene in ein gemütliches Wohnzimmer verwandeln lässt.

Er selbst spielt in dieser Nonsens-Komödie nicht mit. Sechs Schauspieler des Bochumers Ensembles treten in über 30 verschiedenen Rollen auf. Schneider unterstützt stattdessen den Schlagzeuger, den Saxophonisten und den Klavierspieler nach Kräften.

Die Premierenzuschauer sind hellauf begeistert. Sie kichern und schmunzeln, die Musik ist toll und kommt gut an: „Typisch Helge Schneider, es macht riesen Spaß“, so die überwiegende Meinung des Publikums. Noch bis zum 27. Februar haben die Bochumer Gelegenheit, das Stück zu sehen.

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January 3, 2005

Jazz-Legende Artie Shaw gestorben

Jazz-Legende Artie Shaw gestorben – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Jazz-Legende Artie Shaw gestorben

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Los Angeles (Vereinigte Staaten), 03.01.2005 – Der US-amerikanische Jazzmusiker, Klarinettist und Bandleader Artie Shaw ist am 30. Dezember 2004 im Alter von 94 Jahren nach mehrjähriger schwerer Krankheit gestorben.

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Artie Shaws Karriere begann Anfang der 1930er Jahre in New Haven, Connecticut. Bekannt wurde der gebürtige New Yorker 1936 durch Studioaufnahmen mit Billie Holiday und Bunny Berigan. 1937 gründete er seine eigene Big Band, die zu den erfolgreichsten Orchestern der Swing Ära wurde. Sein größter Hit der damaligen Zeit war „Begin the Beguine“. Während des Zweiten Weltkriegs leitete er eine Big Band der US Navy, mit der er 1943 und 1944 durch den Pazifik zum Zweck der Truppenbetreuung tourte.

Artie Shaw gehört zusammen mit Benny Goodman und Woody Herman zu den überragenden Klarinettisten der Swing-Zeit. Shaw, der achtmal verheiratet war, unter anderem mit Ava Gardner und Lana Turner, zog sich bereits 1954 aus dem Musikleben zurück.

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