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April 8, 2013

Malsch – Rhein-Neckar-Kreis: 17-Jähriger von führerlosem Streifenwagen überrollt

Malsch – Rhein-Neckar-Kreis: 17-Jähriger von führerlosem Streifenwagen überrollt

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Veröffentlicht: 09:56, 8. Apr. 2013 (CEST)
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Streifenwagen bei einer Kontrolle auf der Autobahn

Malsch (Deutschland), 08.04.2013 – Am frühen Sonntagmorgen wurde in Malsch ein 17-jähriger Jugendlicher von einem unbesetzten Streifenwagen überrollt und erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

Vorausgegangen war ein Anruf beim Notruf der Polizei. Es wurde mitgeteilt, dass drei Jugendliche mit Steinen Fensterscheiben einwerfen würden. Kurz darauf erhielt die Polizei eine weitere Mitteilung. Jetzt hieß es es würden Pflastersteine auf die Fahrbahn geworfen und Leitpfosten aus dem Boden gerissen. Eine Streife entdeckte die mutmaßlichen Täter auf dem Gelände einer ehemaligen Tankstelle. Als sich ein 17-Jähriger auf den Boden kniete um, wie von einem der Beamten gefordert, Gegenstände abzulegen, wurde er von dem führerlosen Streifenwagen umgestoßen und mit dem linken Vorderreifen überrollt und blieb unter diesem liegen. Mehrere zufällig vorbeikommende Passanten und die anwesenden Polizeibeamten konnten den Wagen anheben, um den Schwerverletzten zu retten. Ein Notarzt brachte den jungen Mann ins Krankenhaus. Die Ermittlungen sind aufgenommen, die Staatsanwaltschaft hat einen Sachverständigen eingeschaltet.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Verkehrsunfälle

Quellen[Bearbeiten]

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September 9, 2012

Mannheim: Kurden veranstalten Jagd auf Polizisten bei Kulturfestival

Mannheim: Kurden veranstalten Jagd auf Polizisten bei Kulturfestival

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Veröffentlicht: 20:11, 9. Sep. 2012 (CEST)
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Polizeieinheit aus Deutschland – eingesetzt bei einer Demonstration

Mannheim (Deutschland), 09.09.2012 – Am Samstag wurden aus dem Teilnehmerkreis eines kurdischen Kulturfests in Mannheim heraus Polizeibeamte massiv angegriffen, sie wurden mit Steinen, Flaschen und Feuerwerkskörpern beworfen. 80 Beamte wurden verletzt, 13 Polizeifahrzeuge beschädigt. 31 Personen wurden festgenommen.

Polizeisprecher Martin Boll sagte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, die Gewaltbereitschaft der Angreifer sei enorm gewesen. Hunderte, wenn nicht sogar mehr als tausend kurdische Angreifer seien auf die Polizisten zugestürmt und hätten mit Steinen nach den Beamten geworfen. Einen solchen Gewaltausbruch habe er in seiner Laufbahn vorher nie erlebt. 40.000 Kurden waren aus ganz Europa zu der Veranstaltung angereist. Nach Angaben von Boll wurde die Polizei von den kurdischen Ordnern um Unterstützung gebeten. Teilnehmer sahen die folgenden Ordnungsmaßnahmen als Provokation, dies sei der Ausgangspunkt für die schweren Ausschreitungen gewesen. Die kurdischen Ordner waren in Bedrängnis geraten, als sie einem 14-Jährigen, der eine Fahne der Arbeiterpartei Kurdistans trug, den Zugang zum Festivalgelände verwehrten.

Der baden-württembergische Innenminister Reinhold Gall, der Inspekteur der Polizei Gerhard Klotter sowie der Mannheimer Oberbürgermeister Peter Kurz besuchten noch am Abend die Einsatzkräfte, um sich vor Ort ein Bild der Ausschreitungen zu machen. Türkische Vereine hatten zuvor das Innenministerium von Baden Würtemberg über die bevorstehende Veranstaltung informiert und das Event als Propagandaveranstaltung der in Deutschland verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) bezeichnet. Die Märkische Allgemeine Zeitung berichtet von 2.500 gewaltbereiten Kurden, die 600 Polizeibeamten gegenübergestanden hätten. Das Universitätsklinikum Mannheim löste nach eigenen Angaben am Abend den Alarmplan aus. Danach hielten sich 40 Ärzte und 60 Pfleger in der Notaufnahme bereit, fünf OP-Säle waren einsatzbereit, um mögliche Opfer der Gewalt versorgen zu können.

Nach Angaben des Polizeisprechers beruhigte sich die Lage erst in den Abendstunden, als sich der Veranstaltungsplatz gegen 20 Uhr leerte. Die Gewerkschaft der Polizei verurteilte die Gewalt und forderte von der Politik, solche Veranstaltungen in Zukunft nicht mehr stattfinden zu lassen. Anzeichen, dass das Kulturfest nicht friedlich verlaufen würde, gab es bereits am Freitag, als die Polizei nach eigenen Angaben einen mehrtägigen Jugendmarsch von Straßburg in Richtung Mannheim beenden musste. Kurdische Teilnehmer hatten immer wieder vorbeifahrende Autos angegriffen, in denen sich Türken befanden, auch Fahnen der verbotenen PKK wurden mitgeführt. In Begleitfahrzeugen wurden Wurfgeschosse und eine Machete gefunden.

Die PKK wird unter anderem von der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten als terroristische Vereinigung eingestuft.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Mutmaßlicher Terrorist in Nürnberg verhaftet (01.02.2005)

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