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December 28, 2012

Mindestens zwölf Tote durch Wintersturm im Nordosten der Vereinigten Staaten

Mindestens zwölf Tote durch Wintersturm im Nordosten der Vereinigten Staaten

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Veröffentlicht: 11:00, 28. Dez. 2012 (CET)
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Im Central Business District von Philadelphia am 26. Dezember 2012

Foto: daveynin via Flickr

Dallas / Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 28.12.2012 – Durch die Folgen eines Wintersturms, der über den Osten der Vereinigten Staaten hinwegzog, sind mindestens zwölf Menschen gestorben. Das System hatte sich an der Golfküste gebildet und war dann nach Nordosten gezogen. Der Sturm brachte Schneefälle südwärts bis nach Dallas, Texas und löste im Osten von Texas, in Mississippi, Louisiana und Alabama etwa drei Dutzend Tornados aus. In den Bundesstaaten Indiana und Ohio wurden Blizzard-Bedingungen beobachtet, und in Indianapolis und dem südlichen Ohio fielen fast zwanzig Zentimeter Schnee. Mehrere hundert Flüge wurden gestrichen; die internationalen Flughäfen von New York City verzeichneten am 26. Dezember Verspätungen von ein bis über zwei Stunden. Am Flughafen von Cincinatti blieb eine Maschine der American Airlines nach der Landung auf dem Rollfeld in einer Schneeverwehung stecken und konnte erst nach zwei Stunden befreit werden.

Viel Geduld brauchten die Autofahrer wie hier auf der Interstate 65.

Foto: Tony Alter via Flickr

Auf einer Landstraße in Arkansas starben zwei Menschen bei einem Frontalzusammenstoß, nachdem ihr Fahrzeug auf den Gegenfahrstreifen geriet und frontal mit einem SUV zusammenstieß. In Major County im Norden Oklahomas wurde eine Frau getötet, als das von ihr gesteuerte Fahrzeug gegen einen Traktor prallte. Bei einem anderen Unfall in dem Bundesstaat geriet ein Lastwagen in den Gegenverkehr und prallte auf ein Fahrzeug, dessen 76-jährige Insassin an der Unfallstelle starb. Unweit von Oklahoma City waren infolge starken Schneefalls 21 Fahrzeuge in eine Massenkarambolage verwickelt. Dieser Unfall blieb ohne Personenschäden. In Oklahoma waren am ersten Weihnachtstag rund 18 Zentimeter Schnee gefallen. Hier und in Little Rock, Arkansas, wo rund 22 Zentimeter Neuschnee gefallen waren, sind die Menschen nicht an derart starke Schneefälle gewöhnt. Mehr als zweihunderttausend Einwohner von Arkansas verloren die Versorgung mit elektrischem Strom, weil Stromleitungen und Masten unter der Last von Eis und Schnee zusammenbrachen.

Mobile, Alabama wurde von mehreren Tornados getroffen. Einer davon beschädigte eine Schule und deckte Teile des Dachs einer Kirche ab. Im Pearl River County in Mississippi zerstörte eine Windhose mehrere Häuser. In der texanischen Hauptstadt Houston wurde ein Mann von einem umstürzenden Baum erschlagen, als er gerade dabei war, einen zuvor umgestürzten Baum wegzuräumen. Ein anderer Todesfall im Zusammenhang mit einem umgestürzten Baum wurde aus Louisiana gemeldet.

Der Sturm zog dann Mittwochabend durch das Tal des Ohio River nach Nordosten und erreichte am Donnerstag die Neuenglandstaaten. Auch hier sorgten hohe Schneefallmengen für erhebliche Verkehrsbehinderung. Ein Mann wurde bei Allentown, Pennsylvania von einem vorbeifahrenden Fahrzeug erfasst, nachdem sein Fahrzeug liegengeblieben war. In Ohio starb bei Cincinatti eine achtzehnjährige Autoahrerin, nachdem ihr Fahrzeug schleuderte und mit einem Schneepflug zusammenstieß. Ein Mann und eine Frau wurden in Evansville, Indiana von einem Pick-Up überrollt, als der Mann die Kontrolle über das Motorrad verlor, mit dem die beiden unterwegs waren. Bei verschiedenen Verkehrsunfällen in Virginia kamen zwei Personen ums Leben.

Der Gouverneur von Mississippi hat nach dem Durchzug des Sturms für acht Countys den Notstand ausgerufen. Windböen und Tornados hatten etwa 70 Gebäude in dem Bundesstaat stark beschädigt, etwa 25 Personen wurden durch die Folgen der Unwetter verletzt.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Wetter
  • Portal:Unfälle

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October 14, 2012

Dallas: Mutter wegen schwerer Misshandlung ihrer 2-jährigen Tochter zu 99 Jahren Haft verurteilt

Dallas: Mutter wegen schwerer Misshandlung ihrer 2-jährigen Tochter zu 99 Jahren Haft verurteilt

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Veröffentlicht: 12:52, 14. Okt. 2012 (CEST)
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US Senate new gavel.jpg

Dallas (Vereinigte Staaten), 14.10.2012 – Die fünffache Mutter Elizabeth Escalona (Bild) aus Dallas in Texas wurde am Freitag zu 99 Jahren Haft verurteilt, weil sie die Hände ihrer 2-jährigen Tochter Jocelyn mit Sekundenkleber an die Wand geklebt und das Kind dann ins Koma geprügelt hatte.

Die 23-jährige Escalona hatte sich im Prozess schuldig bekannt und auf eine Bewährungsstrafe gehofft. Die Staatsanwaltschaft forderte 45 Jahre Haft. Wegen der extremen Brutalität hatte der Richter eine Haftstrafe von 99 Jahren verhängt. Debbie Denmon, Sprecherin des Dallas County Staatsanwaltschaft: „Wir sind sehr zufrieden mit der Entscheidung des Richters.“ Denmon betonte, der Mutter habe es nicht leid um ihr Kind getan, Mitleid habe sie nur mit sich selbst gehabt. Nach diesem Urteil kann Escalona erst nach 30 Jahren auf Bewährung entlassen werden.

Die Misshandlung ihrer Tochter geschah im September 2011. Die Mutter hatte die Hände des Mädchens an die Wand geklebt, sie in den Bauch getreten und mit einem Milchkrug geschlagen. Die Zweijährige wurde schwer verletzt, eine Hirnblutung und mehrere gebrochene Rippen waren unter anderem die Folgen. An ihren Händen waren Teile der Haut abgerissen und an der Wand kleben geblieben. Das Kleinkind hatte blaue Flecken von Kopf bis Fuß, Kopfhaar war ausgerissen, Blutergüsse waren auf Stirn und Nase zu sehen. Bisswunden waren am ganzen Körper verteilt. Der Bezirksstaatsanwalt in Dallas, Eren Price sagte: „Nur ein Monster klebt die Hände seiner Tochter an die Wand.“

Escalona war bei der Tat schwanger. Sie hat keine einfache Kindheit hinter sich. Sie war Mitglied einer Gang, hat im Alter von Elf angefangen, Marihuana zu rauchen. Ihr Anwalt sagte, sie sei auf einer kindlichen Entwicklungsstufe stehen geblieben.

Die kleine Jocelyn hat sich nach dem Krankenhausaufenthalt mittlerweile überraschend gut erholt und lebt jetzt mit ihren Geschwistern bei der Großmutter.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Vereinigte Staaten

Quellen

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March 11, 2012

Dallas: Psychisch gestörte Stewardess kündigt Flugzeugabsturz an

Dallas: Psychisch gestörte Stewardess kündigt Flugzeugabsturz an

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Veröffentlicht: 08:27, 11. Mär. 2012 (CET)
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Airbus von American Airlines auf dem Rollfeld (Archivaufnahme)

Dallas (Vereinigte Staaten), 11.03.2012 – American Airlines Flug 2332 kurz vor dem Start vom Flughafen von Dallas, eine Stewardess gibt die Sicherheitshinweise durch. Anschließend der Satz „Ich bin für den Absturz dieses Flugzeugs nicht verantwortlich, Captain“. Sie spricht über die Terroranschläge vom 11. September und die Insolvenz von American Airlines, bis sie von Passagieren überwältigt wird.

Die Piloten der Maschine scheinen nicht beeindruckt gewesen zu sein. Sie ließen die Maschine Richtung Startbahn rollen. Der Flug sollte nach Chicago gehen. Nach wenigen Minuten ging es wieder zurück Richtung Gate. Anderen Flugbegleitern war es nicht gelungen, die Kollegin zu beruhigen. Passagiere hatten über Handy bereits die Polizei verständigt. Zwei Crew-Mitglieder waren durch die verhaltensauffällige Stewardess verletzt worden. Fluggästen war es dann gelungen, die Frau zu überwältigen. Sie wurde der Polizei übergeben. Es dauerte wohl einige Minuten, bis die Ordnungshüter der Frau Handschellen angelegt hatten und sie aus dem Flugzeug brachten.

Der Abflug verzögerte sich um 90 Minuten; die gesamte Besatzung wurde vor dem Abheben ausgetauscht. Die Fluggäste erhielten während des anschließenden Fluges zur Entschädigung alle alkoholischen Getränke kostenlos.

Ende November 2011 hatte American Airlines Gläubigerschutz beantragt; der Flugbetrieb läuft weiter.

Fluggäste filmten die Szene mit

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Luftfahrt

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May 20, 2008

HIV-positiver Mann in Dallas zu 35 Jahren Haft verurteilt, weil er Polizisten ins Gesicht spuckte

HIV-positiver Mann in Dallas zu 35 Jahren Haft verurteilt, weil er Polizisten ins Gesicht spuckte

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Veröffentlicht: 11:07, 20. Mai 2008 (CEST)
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Dallas (Vereinigte Staaten), 20.05.2008 – Ein HIV-positiver Mann ist am 14. Mai 2008 von einem Gericht in Dallas County, Texas, zu 35 Jahren Haft verurteilt worden, weil er einem Polizisten ins Gesicht gespuckt hatte. Der Vorfall hatte sich schon im Mai 2006 ereignet, war jedoch erst jetzt zur Entscheidung gelangt.

Der Vorfall ereignete sich, als sich der Beschuldigte, der obdachlose Willie Campbell (35), der Verhaftung durch den Polizeibeamten Dan Waller (42) widersetzte, der ihn festnehmen wollte.

Officer Waller kam zum Tatort, nachdem Passanten ihn auf einen bewusstlosen Mann aufmerksam gemacht hatten, der außerhalb eines Gebäudes lag. Campbell habe sich gegen die herbeigerufenen Sanitäter gewehrt und den Polizeioffizier getreten, der ihn wegen Trunkenheit in der Öffentlichkeit (public intoxication) verhaften wollte. Campbell habe sich dann zu ihm umgedreht und ihm ins Gesicht gespuckt, so dass Speichel in seine Augen und seinen Mund gelangt sei. Daraufhin habe Campbell ihm eröffnet, dass er AIDS habe, so Waller in seiner Aussage.

Entscheidend für das hohe Strafmaß war die Wertung der Geschworenen-Jury, dass Campbells Speichel im juristischen Sinne als tödliche Waffe (use of a deadly weapon) zu werten sei. Dadurch kann der Verurteilte nach der Rechtslage frühestens nach Verbüßung von mindestens der Hälfte seiner Haftzeit, das heißt siebzehneinhalb Jahren, wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Außerdem habe der Angeklagte, so der Richter Russell Heinrichs in seiner Urteilsbegründung, ein beachtliches Register an Vorstrafen, mit früheren Angriffen auf Polizeibeamte etc., so dass er als Wiederholungstäter anzusehen sei.

Das Urteil stieß auf scharfe Kritik von Interessenverbänden von HIV-Infizierten und Organisationen der Lesben- und Schwulenbewegungen, die es als maßlos und überzogen bezeichneten und darauf verwiesen, dass die Gefahr einer Übertragung von HIV auf diesem Weg über Speichel nach Erkenntnissen des CDC extrem gering sei. Tatsächlich haben die ärztlichen Nachuntersuchungen der involvierten Polizisten auch bei keinem eine HIV-Infektion feststellen können.

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December 3, 2006

Schneesturm im Mittleren Westen der USA

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Schneesturm im Mittleren Westen der USA

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Artikelstatus: Fertig 01:07, 3. Dez. 2006 (CET)
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St. Louis / Dallas / Chicago (Vereinigte Staaten), 03.12.2006 – Ein heftiger Schneesturm mit Eisregen hat am 1. Dezember 2006 im Norden des Staates Missouri zu Stromausfällen für 498.000 Haushalten geführt. Die Stromausfälle können bis zu fünf Tage andauern. Betroffen ist die Stadt St. Louis und ein Gebiet 320 Kilometer nördlich und 128 Kilometer südlich von St. Louis. Die im Südosten von Missouri gelegene Stadt Poplar Bluff blieb von dem Schneesturm verschont. In St. Louis sind 95.000 Haushalte ohne Elektrizität. Es wird alles Menschenmögliche getan, um die Stromverhältnisse wiederherzustellen. Der Gouverneur von Missouri forderte die Nationalgarde an und rief den Notstand für Missouri aus. Die Behörden und das Rote Kreuz haben in St. Louis und anderen Orten so genannte Aufwärmstellen eingerichtet.

Der Schneesturm hat dazu geführt, dass auf den Flughäfen von Dallas-Fort Worth, St. Louis-Lambert und Chicago-O’Hare jeweils hunderte von Flügen abgesagt werden mussten.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Naturkatastrophen

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