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October 16, 2012

Liste der 10 schlimmsten Flughäfen der Welt veröffentlicht

Liste der 10 schlimmsten Flughäfen der Welt veröffentlicht

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Veröffentlicht: 16:43, 16. Okt. 2012 (CEST)
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Der Flughafen Paris-Beauvais ist verkehrlich schlecht angebunden

Hoboken (New Jersey) (Vereinigte Staaten), 16.10.2012 – Das US-amerikanische Internet-Reiseportal Frommer’s hat jetzt eine Liste der schlimmsten Flughäfen der Welt veröffentlicht. Dazu gehört der Chicago Midway Airport mit den meisten Verspätungen in den USA: Hier kamen nur rund 70% der Flüge pünktlich an. Der Pariser Flughafen Beauvais gilt als besonders unfreundlich, weil die Reisenden teilweise in einem Großzelt warten müssen, das die Fluggesellschaft Ryanair dort errichtet hat. Außerdem gibt es weder eine Übernachtungsmöglichkeit in der Nähe noch eine Zugverbindung, so dass bei Ausfall von Flügen die Reisenden ziemlich hilflos sind. Beim Flughafen Charles de Gaulle werden die Organisation und die Entfernungen beim Umsteigen bemängelt.

Der Chicago Midway Airport hat die meisten Verspätungen in den USA

Die drei großen Flughäfen von New York City stehen wegen besonders schlechtem Service auf der Liste. Auch der JFK International Airport in New York gehört wegen mangelnder Sauberkeit und unzureichendem Sicherheitspersonal dazu. In Kenias Haupstadt Nairobi wurde der Flughafen für 1,5 Millionen Fluggäste gebaut, musste aber bereits im Jahre 2005 die doppelte Zahl verkraften und gilt inzwischen als völlig überlastet. Als kundenunfreundlich gilt das neue Terminal B/C des Flughafens Scheremetjewo in Moskau, unter anderem wegen der mangelnden Fremdsprachenkenntnisse des Personals. Der Flughafen der philippinischen Hauptstadt Manila ist wegen der schlechten Ausstattung und häufiger Diebstähle in Verruf gekommen.


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December 6, 2008

Genaue Bestimmung des Todeszeitpunkts anhand der Eigenschaften des Auges ermöglicht

Genaue Bestimmung des Todeszeitpunkts anhand der Eigenschaften des Auges ermöglicht

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Veröffentlicht: 17:34, 6. Dez. 2008 (CET)
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Hoboken (New Jersey) (USA), 06.12.2008 – Spanische Mediziner entwickelten eine neue Analysemethode, um aus der chemischen Zusammensetzung des Glaskörpers im Auge genauer als bisher bestimmen zu können, wie lange ein Mensch bereits tot ist. Die korrekte Bestimmung des Todeszeitpunkts ist ein wichtiges Ziel der Gerichtsmedizin, viele der bisherigen Methoden sind den Forschern zufolge jedoch unpräzise. Zu den verbreiteten Methoden zählen die Temperaturmessung in Organen und die Analyse der blauvioletten Totenflecke auf der Haut. Eine bekannte Methode ist auch die Untersuchung des Glaskörpers des Auges: Dabei wird die Konzentration der Stoffe Kalium, Harnstoff und Hypoxanthin untersucht, wobei bisher davon ausgegangen wurde, dass die Konzentration dieser Substanzen nach dem Tod gleichmäßig ansteigt. Zur Berechnung des Todeszeitpunkts wurden daher einfache lineare Gleichungen verwendet. Forscher um José Ignacio Munoz Barús von der Universität von Santiago de Compostela (Spanien) fanden jedoch heraus, dass die bisherigen Methoden sehr ungenau waren, da die Konzentrationen der Stoffe nicht gleichmäßig, sondern unregelmäßig ansteigen. Dazu untersuchten die Forscher über 200 Proben von Glaskörpern von Personen, deren Todeszeitpunkt genau bekannt war. Anhand der neuen Daten entwickelten die Forscher zudem ein Computerprogramm. „Die von uns entwickelten Gleichungen ermöglichen eine präzisere Abschätzung des Todeszeitpunktes als bisher und stellen forensischen Pathologen ein nützliches und einfach zu bedienendes Werkzeug zur Verfügung“, so die Forscher, die ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift „Statistics in Medicine“ (Band 27, Nummer 24, Seite 5026) im Sommer dieses Jahres veröffentlichten.

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