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August 7, 2011

Dorsten: Vierjähriger Junge fast im Auto verbrannt

Dorsten: Vierjähriger Junge fast im Auto verbrannt

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Veröffentlicht: 09:11, 7. Aug. 2011 (CEST)
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Dorsten (Deutschland), 07.08.2011 – Ein 30-jähriger Vater ließ seinen 4-jährigen Sohn am Samstagvormittag im verschlossenen Auto auf dem Parkplatz zurück, während er Einkaufen war. Im Kleinwagen brach ein Feuer aus. Der kleine Junge erlitt Brandverletzungen zweiten und dritten Grades, er musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Bochumer Klinik geflogen werden. Nach Angaben der behandelnden Ärzte seien 70 Prozent der Hautfläche verbrannt.

Als der Vater zurück kam, bemerkte er eine starke Rauchentwicklung. Panisch versuchte er das Kind zu befreiten. Noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte gelang es ihm, unterstützt durch einen belgischen Feuerwehrmann, sein Kind über die Heckklappe aus dem Fahrzeug zu holen. Er zog sich dabei Verbrennungen an den Händen zu und wurde ambulant versorgt.

Die Ermittlungen werden durch die Mordkommission Recklinghausen übernommen. Nach ersten Ergebnissen scheidet ein Fremdverschulden und ein technischer Defekt aus. Der Brand dürfte durch das Kind selbst verursacht worden sein. Ein Polizeisprecher: „Dem ersten Anschein nach begann das Feuer im Vorderraum des Wagens“.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Brände
  • Portal:Nordrhein-Westfalen
  • Portal:Unfälle

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October 22, 2006

X-Prize-Cup: Deutsches Team „TurboCrawler“ für Endrunde qualifiziert

X-Prize-Cup: Deutsches Team „TurboCrawler“ für Endrunde qualifiziert

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Artikelstatus: Fertig 16:56, 22. Okt. 2006 (CEST)
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Las Cruces (Vereinigte Staaten), 22.10.2006 – Das deutsche Team „TurboCrawler“ hat sich am Freitag, den 20. Oktober beim „Wirefly X-Prize-Cup 2006“ für die Endrunde der „Space Elevator Games“ qualifiziert. Es ist damit eines von sechs Teams, denen dieses gelang.

Das zehnköpfige Team vom Max-Born-Berufskolleg aus Recklinghausen nimmt an einem Wettbewerb teil, der auf dem Las Cruces International Airport stattfindet. Die Aufgabe besteht darin, mit einem Roboter oder einer Maschine so schnell wie möglich an einem 50 Meter langen Seil hochzuklettern, das an einem Kran aufgehängt ist. Um die Siegprämie in Höhe von 400.000 US-Dollar kämpften ursprünglich 19 Teams aus der ganzen Welt. Fernziel der NASA ist es – die US-Behörde hat die Siegprämie ausgelobt –, einen Weltraumlift zu bauen, mit der Menschen und Nutzlasten in den Weltraum transportiert werden können.

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October 19, 2006

XPrize Cup: Deutsches Team bei NASA-Wettbewerb am Start

XPrize Cup: Deutsches Team bei NASA-Wettbewerb am Start

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Artikelstatus: Fertig 23:20, 19. Okt. 2006 (CEST)
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Las Cruces (Vereinigte Staaten) / Recklinghausen (Deutschland), 19.10.2006 – Am Freitag, den 20. Oktober schlägt für das etwa zehnköpfige Projektteam die große Stunde. Als einziges deutsches Team ist eine zwölfte Klasse des Max-Born-Berufskollegs aus Recklinghausen beim Wirefly XPrize Cup 2006 auf dem Las Cruces International Airport am Start.

Sie nehmen an einem Wettbewerb teil, der „Space Elevator Cup“ heißt. Die Aufgabe besteht darin, mit einem Roboter oder einer Maschine so schnell wie möglich an einem 50 Meter langen Seil hochzuklettern, das an einem Kran aufgehängt ist. Um die Siegprämie in Höhe von 400.000 US-Dollar kämpfen 19 Teams aus der ganzen Welt, und die Deutschen sind mit dabei. Fernziel der NASA ist es – die US-Behörde hat die Siegprämie ausgelobt –, einen Weltraumlift zu bauen, mit der Menschen und Nutzlasten in den Weltraum transportiert werden können.

Der Lösungsvorschlag der Recklinghausener heißt Turbocrawler. Dieser kann ein Gewicht von 50 Kilogramm mitnehmen, verfügt über ein Notbremssystem und wird durch Solarzellen angetrieben. Der Prototyp besteht aus Aluminium.

Im August und September fanden die Testläufe statt, die alle erfolgreich verliefen. Dabei wurden sie von einem großen Medienaufgebot und viel Publikum begleitet. Am 13. Oktober brach das Team dann nach El Paso auf. Am 18. Oktober musste das Team den Juroren die Funktionstüchtigkeit seines Aufzuges vorstellen. Um das zu schaffen, traf Verstärkung aus Deutschland ein. Ein dritter Lehrer und zwei weitere Mitarbeiter der Firma Hella stießen hinzu.

Quellen

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January 13, 2005

Rechtsradikale wollen am Holocaust-Gedenktag marschieren

Rechtsradikale wollen am Holocaust-Gedenktag marschieren

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Artikelstatus: Fertig
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Hamm (Deutschland), 13.01.2005 – Am 27. Januar 2005, dem Tag des 60. Jahrestages zur Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz (Internationaler Holocaust-Gedenktag), plant die militante neonazistische Vereinigung „Kameradschaft Hamm“ eine Demonstration. Dafür wird im Internet geworben.

Als offiziellen Grund dafür gab die „Kameradschaft Hamm“ an, es solle damit gegen die Wanderausstellung „Die braune Falle – Eine rechtsextremistische `Karriere´“ des Verfassungsschutzes sowie gegen den Verfassungsschutz an sich demonstriert werden. Diese Ausstellung findet im Januar in Hamm in den Räumen des Friedrich-List-Berufskollegs statt.

Die antifaschistische Gegenwehrgruppe „Antifa Hamm“ gab daraufhin bekannt, sie würde diese Demonstration als „… eine eine unerhörte Provokation“ empfinden und hat demonstrative Gegenaktionen angekündigt. Diese sollen sich vor allem gegen eine Verhöhnung der Opfer des Holocaust richten.

Die Kameradschaft Hamm ist, nach Angaben der Antifa Hamm, fester Bestandteil der organisierten Neonaziszene in Nordrhein-Westfalen (NRW). Bereits am 9. November 2004, dem Jahrestag der Reichspogromnacht organisierte die „Kameradschaft Hamm“ in Leverkusen eine Demonstration und sie ist verantwortlich für zwei Demonstrationen im Juni 2003 und Januar 2004. Auch eine Anzahl an gewalttätigen Übergriffen und Sachbeschädigungen ging auf deren Konto.

Die Antifa Hamm schreibt weiterhin: „Sie [die „Kameradschaft Hamm“] zählt zu den Gründungsmitgliedern des so genannten „Aktionsbüro West“, einem Neonazi-Netzwerk, das auch diese Demonstration unterstützt. Mitglieder der Gruppe sprechen regelmäßig auf Aufmärschen in NRW, zuletzt im Dezember in Recklinghausen.“

Gestern versuchten zudem fünf Mitglieder der Gruppe auf die Pressekonferenz und Eröffnung der Ausstellung zu gelangen. Die Polizei nahm ihre Personalien auf und sprach einen Platzverweis aus.

Wie viele Menschen an den angekündigten Protesten gegen den Aufmarsch teilnehmen werden, ist indes fraglich. Stadtverwaltung und Oberbürgermeister Hunsteger-Petermann sprachen sich in der Vergangenheit immer gegen Proteste aus. Sie forderten die Bevölkerung auf, die Neonazis zu „ignorieren“ und die „Rollläden zu schließen“.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Versammlungsrecht
  • Portal:NPD

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