WikiNews de

December 9, 2012

Rumänien: Parlamentswahlen haben begonnen

Rumänien: Parlamentswahlen haben begonnen

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 18:33, 9. Dez. 2012 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Bukarest (Rumänien), 09.12.2012 – Heute hat in Rumänien die Parlamentswahl begonnen. Etwa 18,3 Millionen Staatsbürger sind aufgefordert ihre Stimme abzugeben.

Analysten sagen einen klaren Sieg der Sozialliberalen Union (USL) von Ministerpräsident Victor Ponta voraus, mit bis zu 60 Prozent der Stimmen kann die USL zusammen mit dem Koalitionspartner Partidul Național Liberal (PNL) rechnen. Erste Ergebnisse werden am Montag erwartet. Staatspräsident Traian Basescu und Vicort Ponta ziehen in dem verarmten Land schon lange nicht mehr an einem Strang. Die Auseinandersetzungen mündeten im Juli 2012 in einen Amtsenthebungsverfahren gegen Basescu, das keine Mehrheit in der Bevölkerung fand. EU und USA äußerten damals Zweifel an der Rechtsstaatlichkeit des Vorgehens.

Fernsehmoderator und Millionär Dan Diaconescu könnte mit seiner Partei, Partidul Poporului (PP-DD) auf 15 Prozent der Stimmen kommen. Die Wahlbeteiligung dürfte bei etwa 40 Prozent liegen. Präsident Traian Basescu hat angekündigt, im Falle eines Sieges von Victor Ponta, diesen nicht als Ministerpräsident zu nominieren. Andere Kandidaten dürften keine Mehrheit im Parlament finden. Nach zwei gescheiterten Regierungsbildungen muss eine Neuwahl stattfinden.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Rumänien

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

August 27, 2012

Évry bei Paris: Polizei räumt Romalager

Évry bei Paris: Polizei räumt Romalager

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 00:05, 28. Aug. 2012 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Évry (Frankreich), 27.08.2012 – Am Montag wurde in Évry, einem Ort südlich von Paris, ein Romalager (Bild) geräumt. 70 Personen, darunter Frauen und Kinder waren betroffen. Vor Wochen hat die Europäische Union (EU) Frankreich wegen des Umgangs mit Minderheiten unter Beobachtung gestellt.

Innenminister Manuel Valls verteidigte das Vorgehen, die sanitären Zustände seien „untragbar“ gewesen. Valls war bis Juni Bürgermeister des Ortes. Auch habe ein Sicherheitsproblem bestanden, da sich das Lager unmittelbar an einer Bahnlinie befunden habe. In solchen Fällen werde es auch in Zukunft zu Räumungen kommen, die lokalen Behörden seien dann aufgefordert für Ersatzunterkünfte zu sorgen. Kritik gab es, weil eine für Dienstag angesetzte Gerichtsentscheidung nicht abgewartet worden war. Die Romafamilien werden jetzt möglicherweise für einige Tage in einer Sozialunterkunft untergebracht werden.

Rund hundert Roma hatten am Wochenende im Département Essonne im Großraum Paris ein Lager, für das es Räumungspläne gab, verlassen.

Der französische Europaminister Bernard Cazeneuve und Manuel Valls wollen Mitte September nach Rumänien und Bulgarien reisen, um sich ein eigenes Bild zu verschaffen, weshalb die Integration in den Heimatländern der Roma nicht funktioniert.

Camp Polygone, ein Romalager in Strassburg

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Frankreich

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

August 13, 2012

Deutschland will für Atomkraftwerke im Ausland bürgen

Deutschland will für Atomkraftwerke im Ausland bürgen

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 12:24, 13. Aug. 2012 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Das Atomkraftwerk Temelín steht nur 60 km von der deutschen Grenze entfernt

Berlin (Deutschland), 13.08.2012 – Über ein Jahr nach dem deutschen Atomausstieg will die Bundesregierung weiterhin an Export-Bürgschaften für Atomkraftwerke im Ausland festhalten. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, werden diese Bürgschaften zwar im einzelnen geprüft, doch von einer Abkehr ist nicht die Rede. Es handelt sich um Atomprojekte in Jaitapur (Indien), Temelín (Tschechien), Wylfa (Großbritannien), Olkiluoto (Finnland), Cernavoda (Rumänien), Hainan (China) sowie Angra dos Reis (Brasilien). Bei den sog. Hermesbürgschaften haftet der Bund für die Bezahlung wirtschaftlicher Exportgüter deutscher Firmen.

Gegen die Projekte in Tschechien und Brasilien gibt es bereits seit längerer Zeit öffentliche Proteste. Eine Zusage für die 1,3-Milliarden-Bürgschaft gegenüber Brasilien läuft am 22. September 2012 aus. Die Organisation Campact hatte vor einigen Tagen 134.000 Unterschriften von Bürgern, die sich gegen den Bau des dritten Reaktors in dem südamerikanischen Land aussprachen, an Entwicklungshilfeminister Niebel überreicht.

In Indien soll das größte Kernkraftwerk der Welt entstehen. Dieses Projekt wurde maßgeblich von Frankreich unterstützt. Am 6. Dezember 2010 wurde eine Vereinbarung über den Bau der ersten beiden von mehreren Reaktoren und einen 25-Jahres-Liefervertrag für spaltbares Material in Anwesenheit des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy und des indischen Premierministers Manmohan Singh unterzeichnet. Die Finanzierung soll durch ein französisches Konsortium erfolgen und von der OECD überwacht werden. Das Vorhaben stieß bereits im Rahmen der Vertragsverhandlungen unter anderem deswegen auf Kritik, weil es in einem Gebiet liegt, für das Indien im Jahre 2006 die Aufnahme in die Liste der UNESCO-Welterbe beantragt hatte. Diesem Antrag wurde gerade vor kurzem, und zwar Anfang Juli 2012, in Bezug auf einzelne Schutzgebiete stattgegeben. Das seit 1958 bestehende Wildreservat Radhanagari liegt etwa 100 km entfernt.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 31, 2012

Europa: Kältewelle fordert Todesopfer

Europa: Kältewelle fordert Todesopfer – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Europa: Kältewelle fordert Todesopfer

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 17:06, 31. Jan. 2012 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Eiszapfen

Europa, 31.01.2012 – Das sibirische Hoch „Cooper“ beschert Mittel- und Osteuropa eine extreme Kältewelle. Bislang sind mindestens 36 Todesopfer zu beklagen. Besonders sind betroffen ältere Menschen und Obdachlose.

Nachrichten über Erfrierungstote kamen aus den Ländern Ukraine, Polen, Serbien, Bulgarien, der Türkei und in Rumänien. Auch in Berlin erfror eine Frau, nachdem sie in einen Wassergraben gestürzt war. Bei Temperaturen bis minus 25 Grad mussten zahlreiche Personen wegen Erfrierungen behandelt werden. Die Regierungen ergriffen Maßnahmen, um den Obdachlosen Möglichkeiten zum Wärmen zu geben.

Der Verkehr war stark behindert, so wurde der Hafen in Varna geschlossen. Straßen und Zugstrecken wurden gesperrt, Flugverbindungen gestrichen. In Rumänien wurden Häftlinge zum Schneeschaufeln geschickt.

Die Kältewelle soll noch andauern. „Wir bekommen ein bisschen ‚echten‘ Winter diese Woche“, sagte die kroatische Meteorologin Zoran Vakula.

Land Tiefstwert unter Null
  • Ukraine
  • 23 Grad
  • Polen
  • 26 Grad
  • Serbien
  • 20 Grad
  • Türkei
  • 25 Grad
  • Bulgarien
  • 24 Grad
  • Litauen
  • 30 Grad

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Wetter

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

December 26, 2011

München: Zwei alkoholisierte Männer werden von der U-Bahn erfasst

München: Zwei alkoholisierte Männer werden von der U-Bahn erfasst

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 17:14, 26. Dez. 2011 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Bahnsteig Quiddestraße (Archivbild)

München (Deutschland), 26.12.2011 – In München-Neuperlach am Bahnsteig der U5, U-Bahnhof Qiddestraße ließen ein 26-jähriger estnischer und ein 40-jähriger rumänischer Arbeitsloser die Beine über die Bahnsteigkante baumeln. Als die U-Bahn einfuhr wurden die Unterschenkel zwischen U-Bahn und Bahnsteig eingeklemmt.

Beide Arbeitslose waren erheblich alkoholisiert. Der 46-jährige U-Bahn-Fahrer konnte trotz einer Schnellbremsung den Unfall nicht mehr verhindern. Der 26-Jährige wird mit Wadenbeinbruch ins Krankenhaus eingeliefert, wo er stationär versorgt wird. Der 40-Jährige verweigerte eine Behandlung, nachdem er am Bahnsteig erstversorgt wurde. Der U-Bahnführer wurde vom Kriseninterventionsteam betreut, er hatte einen Schock erlitten. Der U-Bahnzug wurde leicht beschädigt. Es entstanden erhebliche Behinderungen im öffentlichen Personennahverkehr.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Bahnunfälle

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

October 30, 2011

Werl: 19-jährige Rumänin zur Prostitution gezwungen

Werl: 19-jährige Rumänin zur Prostitution gezwungen

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 16:25, 30. Okt. 2011 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Bordell in einem Rotlichtviertel (Archivaufnahme)

Werl (Deutschland), 30.10.2011 – Schon vor Monaten war die 19-jährige Rumänin nach Deutschland gelockt worden, man sagte ihr, sie könne als Kellnerin arbeiten. Hier wurde sie von einem Menschenhändler und Zuhälter gefügig gemacht und musste an verschiedenen Orten ihren Körper verkaufen. Von den Einnahmen sah sie nichts, sie erhielt lediglich Unterkunft und Verpflegung.

Mindestens zwei Mal ist die junge Rumänin in Deutschland weiterverkauft worden. Der Preis der Frau lag dabei zwischen 6.000 und 10.000 Euro. Vor acht Wochen hatte sie ein 23-jähriger Mann aus Werl gekauft und in Bordellen der Umgebung eingesetzt. Dann gelang es der Frau die Mutter zu verständigen, so gelangte die Polizei an den Ort an dem sie festgehalten wurde und konnte sie aus den Fängen des Zuhälters befreien.

Gegen den 23-jährigen Werler erging Haftbefehl wegen Körperverletzung, Vergewaltigung und Menschenhandel. Er hatte die Rumänin bedroht und geschlagen und es kam zu sexuellen Übergriffen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

May 28, 2011

Bukarest: Im Fußballderby ein Spieler fast mit Leuchtrakete abgeschossen

Bukarest: Im Fußballderby ein Spieler fast mit Leuchtrakete abgeschossen

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 14:30, 28. Mai 2011 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.
372px-FC Dinamo Bucuresti.svg.png
334px-Steaua bucurest.svg.png

Bukarest (Rumänien), 28.05.2011 – Pokalfinale zwischen Dinamo und Steaua Bukarest: In der neunundfünfzigsten Minute schießt ein Dinamo-Fan eine Leuchtrakete ab und trifft beinahe den eigenen Mittelfeldspieler Gabriel Torje.

Torje zieht Richtung gegnerischem Strafraum und hat eine klare Torchance herausgespielt, als der Feuerwerkskörper neben ihm aufsetzt. Irritiert zuckt er zusammen. Nach dem Aufsetzen hebt die Rakte wieder ab und schleudert unkontrolliert durch den Strafraum. So blieb es beim Ergebnis von 2 : 1 für Steaua und damit dem Pokalsieg.


Themenverwandte Artikel

  • Portal:Fußball

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

April 30, 2011

Rumänien: Der Euro soll wie geplant im Jahr 2015 kommen

Rumänien: Der Euro soll wie geplant im Jahr 2015 kommen

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 17:09, 30. Apr. 2011 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

10 Leu

Euro

Bukarest (Rumänien), 30.04.2011 – Die rumänische Regierung hält am Jahr 2015 für die Euroeinführung fest. Nationalbankgouverneur Mugur Isarescu will die rumänische Währung Leu für zwölf Monate parallel zum Euro als Zahlungsmittel im Verkehr lassen.

Vor kurzem hatten rumänische Medien von einer Verschiebung der Währungsunion auf das Jahr 2016 oder 2017 berichtet. Am Freitag wurde vom Parlament das an die EU-Kommission gerichtete Konvergenzprogramm mit dem Beitrittsziel 2015 bewilligt. Die Jahreszahl 2015 wurde vom Abgeordneten Varujan Pambuccian bestätigt. Von Rumänien wurde ein Ausschuss ins Leben gerufen, dieser beschäftigt sich mit der Erfüllung der Konvergenzkriterien. Vorsitzender ist Ministerpräsident Emil Boc, stellvertretender Vorsitzender ist der Notenbankchef Isarescu.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Rumänien
  • Portal:Europäische Union

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

March 9, 2011

Rumänien: 38-jährige Urgroßmutter, 23-jährige Oma, 11-jährige Mutter

Rumänien: 38-jährige Urgroßmutter, 23-jährige Oma, 11-jährige Mutter

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 22:09, 9. Mär. 2011 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Rumänien, 09.03.2011 – So jung dürfte keine andere Oma sein: Die ungewöhnliche Altersstruktur einer Familie wurde jetzt bekannt. Vor zwei Jahren bekam Maria Stanescu ein Baby, da war sie gerade elf Jahre alt. Ihre Mutter Rifca Stanescu hatte sie mit zwölf Jahren zu Welt gebracht. Die frühe Mutterschaft der Tochter und der Enkelin machte eine 38-jährige Rumänin zur Urgroßmutter.

Rifca Stanescu hatte noch gemahnt, ihre Tochter solle zuerst ein Ausbildung abschließen. Der gute Ratschlag blieb unbeachtet. Mit zehn Jahren heiratete sie. Ein ähnlicher Lebenslauf wie der ihrer Mutter: Diese hatte sich mit elf Jahren in einen Dreizehnjährigen verliebt und wurde kurz darauf schwanger.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Rumänien

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

March 5, 2011

Polizeiaktion: Vier mutmaßliche Menschenhändler festgenommen

Polizeiaktion: Vier mutmaßliche Menschenhändler festgenommen

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 17:03, 5. Mär. 2011 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.
Bordell in Muenchen.jpg

Augsburg (Deutschland), 05.03.2011 – Seit Anfang des Jahres ermittelt die Augsburger Kriminalpolizei gegen einen 53-jährigen Deutschen rumänischer Herkunft mit Wohnsitz im Raum Landsberg, eine 42-jährige Deutsche aus Mannheim, einen 39-jährigen Deutschen mit rumänischen Wurzeln und eine 27-jährige rumänische Staatsangehörige in Memmingen. Der Vorwurf lautet auf Menschenhandel zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung (Paragraph 232 des deutschen Strafgesetzbuchs) und Zuhälterei (Paragraph 181a Strafgesetzbuch). Sie sollen zehn junge Frauen aus Rumänien verschleppt haben, um sie in Deutschland unter Zwang als Prostituierte arbeiten zu lassen. Dazu betrieben sie in Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen Bordelle, die als Wellness- und Massagestudios getarnt waren.

Neben den Wohnungen der Tatverdächtigen wurden in Memmingen, Gotha, Erfurt und Weimar Örtlichkeiten durchsucht, bei denen die Polizei davon ausging, dass die jungen rumänischen Frauen dort der Prostitution nachgehen. Zehn Frauen zwischen 18 und 22 Jahren konnten angetroffen werden. Die Frauen wurden nach ersten Ermittlungen der Hilfsorganisation Solidarity with Women in Distress (SOLWODI), die sich um Opfer von Menschenhandel kümmert, übergeben.

Bei der am Mittwoch durchgeführten Durchsuchungs- und Festnahmeaktion wurde ein fünfstelliger Bargeldbetrag und Unterlagen sichergestellt. 70 Kriminalbeamte waren eingesetzt.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren
  • Portal:Polizeieinsätze

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.
Older Posts »