WikiNews de

March 6, 2012

Vermisste Eilenburgerin: DNA-Analyse bringt Gewissheit

Vermisste Eilenburgerin: DNA-Analyse bringt Gewissheit

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 20:23, 6. Mär. 2012 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Der Muldestausee bei Bitterfeld: Hier entdeckte ein Spaziergänger den Leichnam

Eilenburg (Deutschland), 06.03.2012 – Mehr als drei Monate nach dem Verschwinden einer 50-jährigen Eilenburgerin brachte eine DNA-Analyse nun Gewissheit: Bei der am 1. März 2012 im Muldestausee bei Bitterfeld entdeckten Frauenleiche handelt es sich zweifelsfrei um die vermisste Brigitte K., wie Ricardo Schulz, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Leipzig, heute mitteilte.

Der Mühlgraben in Eilenburg: Etwa 300 Meter flussabwärts sichteten Passanten erstmals den leblosen Körper

Nachdem vorige Woche ein Leichnam am Muldestausee angetrieben wurde, ordnete die zuständige Staatsanwaltschaft eine Obduktion an. Diese sollte Todesursache und Identität klären. Vollständige Gewissheit brachte nun eine Analyse der DNA; wie bereits vermutet, handelt es sich bei der Person um die vermisste Zeitungsbotin aus Eilenburg. Die rechtsmedizinische Untersuchung ergab Tod durch Ertrinken.

Die Umstände, die am späten Silvesterabend zum Tod der Frau führten, sind nach wie vor ungeklärt. Zunächst lag ein dringender Tatverdacht gegen den 39-jährigen Lebensgefährten Silvio K. vor. Wiederkehrende Angaben, nach denen es kurz zuvor einen Streit zwischen beiden gegeben haben soll, wurden von der Polizei nicht bestätigt. Die angeordnete Untersuchungshaft wurde nach wenigen Tagen aufgehoben. Ein Anfangsverdacht gegen den Mann besteht weiterhin, die Polizei ermittelt.

Die Frau verließ am Abend des 31. Dezember 2011 gegen 22.30 Uhr eine Silvesterfeier in der Nähe des Mühlgrabens, wo sie wenig später von Passanten und auch Polizeibeamten im Fluss treibend gesichtet wurde. Eine mehrtägige groß angelegte Suchaktion blieb ohne Erfolg. Der Fall wurde in den lokalen Medien als „Eilenburger Wasserleiche“ bekannt.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

November 8, 2011

Börsenspekulation um den Solarkonzern Q-Cells

Börsenspekulation um den Solarkonzern Q-Cells

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 18:05, 8. Nov. 2011 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Bitterfeld (Deutschland), 08.11.2011 – Nach einem Bericht des Handelsblatts war die Aktie von Q-Cells das Ziel von sogenannten Leerverkäufen. Spekulanten liehen sich Aktien und verkauften diese zum aktuellen Kurs, in der Erwartung, dass der Wert fällt und sie die Aktien später günstig zurückkaufen können, um sie dann an den Vorbesitzer zurückzugeben. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg waren 45 Prozent der Q-Cells-Aktien auf diese Weise in der Spekulation. Mitte Oktober lag der Kurs noch bei knapp über 0,50 Euro und stieg im November überraschend von 0,60 Euro auf mehr als 1,30 Euro. Das könnte langfristig dazu führen, dass die Leerverkäufer mit Verlust arbeiten.

Ein Anlass für den plötzlichen Kursanstieg war offenbar die Meldung, dass das Unternehmen zwei Investoren für den größten Solarpark Europas gefunden habe, der auf dem ehemaligen Gelände eines Militärflughafens in Brandenburg entstehen solle. Das heizte die Leerverkäufe zusätzlich an.

Das Unternehmen Q-Cells war 1999 für die Solarzellenproduktion in Deutschland gegründet worden und hat sich am Rande des ehemaligen Chemiekombinats Bitterfeld seit 2001 als einer der weltweit größten Hersteller von Solarzellen etabliert. Am 4. Juni 2007 wurde die Aktie in den ÖkoDAX aufgenommen, der sich aus zehn Unternehmen der erneuerbaren Energien zusammensetzt. Q-Cells beschäftigt rund 2.500 Mitarbeiter und erreichte im Jahre 2010 einen Umsatz von 1,3 Milliarden Euro.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.