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February 5, 2013

Tourismus in Ägypten: Überfall auf Semiramis-Hotel und Schiffsunfall

Tourismus in Ägypten: Überfall auf Semiramis-Hotel und Schiffsunfall

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Veröffentlicht: 02:24, 5. Feb. 2013 (CET)
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Diebe verwüsteten die Hotellobby

Kairo / Assuan (Ägypten), 05.02.2013 – Am Morgen des 29. Januar wurde das Semiramis-Hotel in der Nähe des Tahrir-Platzes in Kairo überfallen. Die maskierten Einbrecher durchbrachen die Sperren und versuchten, die Hotellobby auszurauben. Zum Diebesgut gehörten die Barbestände eines Geldautomaten, Computer, Fernseher, Feuerlöscher und Anrufbeantworter. Nach dem Angriff konnten 28 Diebe festgenommen werden, die bereits von Zivilisten festgehalten wurden.

Das Hotelmanagement teilte am Nachmittag mit, dass das Hotel aus Sicherheitsgründen vorübergehend geschlossen werde. Es werde Schadensersatzansprüche gegen das Tourismusministerium erheben. Zum anderen wird Negativ-Propaganda im Ausland befürchtet. Nach dem Überfall sind 45 Hotelgäste abgereist.

Nilkreuzfahrtschiff gesunken

Vor Assuan ist das Nilkreuzfahrtschiff „King of the Nile“ gesunken, nachdem es auf einen Felsen aufgelaufen war. Nach der Kollision konnte der Kapitän noch das Ufer erreichen. Fast alle der 112 Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten unverletzt gerettet werden. Fünf Personen waren leicht verletzt, von denen vier vor Ort behandelt wurden.

Ezzat el-Bess, der Sprecher der Vereinigung der Touristenbasare in Assuan, meinte, dass der Unfall den Tourismus in Assuan nicht mehr nennenswert beeinträchtigen könne, denn „Der gegenwärtige Zustand des Tourismus in Ägypten ist schlimm genug“.

Auswärtiges Amt verschärft Sicherheitshinweise

Das Auswärtige Amt hat seine Sicherheitshinweise verschärft: „Hotels in unmittelbarer Nähe des Tahrir-Platzes (wie bspw. Ramses Hilton, Semiramis Intercontinental, Shepheard-Hotel) können nicht mehr uneingeschränkt als sicher betrachtet werden, da es schon zu Übergriffen durch gewalttätige Demonstranten gekommen ist. Von einem Besuch des Ägyptischen Museums wird derzeit dringend abgeraten.“

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March 23, 2012

Serienmörder von Toulouse – Kritik an Sicherheitsbehörden

Serienmörder von Toulouse – Kritik an Sicherheitsbehörden

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Veröffentlicht: 13:44, 25. Mär. 2012 (CEST)
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Toulouse (Frankreich) / Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 23.03.2012 – Einen Tag nach der Polizeiaktion, in deren Verlauf Polizeikräfte den mutmaßlichen Mörder von sieben Menschen erschossen, wurde Kritik an den Sicherheitsbehörden laut. Unter anderem wird die Frage aufgeworfen, warum der Inlandsgeheimdienst DCRI, der Mohammed Merah offenbar seit Jahren beobachtet hatte, nicht rechtzeitig Alarm geschlagen hat. Wie bekannt wurde, stand Merah auch auf der Liste der Personen, die von und nach den Vereinigten Staaten sowie auf innerstaatlichen Verbindungen kein Flugzeug besteigen dürfen.

Kritik daran, dass Merah nicht früher verhaftet worden sei, wies der französische Ministerpräsident François Fillon zurück. „Einer salafistischen Organisation anzugehören ist so zunächst kein Verbrechen“, sagte er. Fillon warnte davor, „religiösen Fanatismus mit Terrorismus gleichzusetzen“, trotz der bestehenden jeweiligen Zusammenhänge. Auch der DCRI-Chef wies eine direkte Verantwortung zurück. „Es gab keinen ideologischen Aktivismus, keine Besuche in der Moschee“, beschrieb er die Aktivitäten Merahs. Man habe nichts gefunden was eine Verhaftung gerechtfertigt hätte, der Zusammenhang mit den Morden an den Soldaten sei noch nicht klar gewesen, so Bernard Squarcini.

Die Kritik richtet sich jedoch auch an die politisch Verantwortlichen. Der laufende Präsidentschaftswahlkampf war zunächst unterbrochen worden. Inzwischen warf Marine Le Pen, die Vorsitzende der Front National der Regierung vor, in den letzten Jahren die Gefahr unterschätzt zu haben. Weil man den sozialen Frieden nicht gefährden wollte, habe man in manchen Stadtvierteln die Bildung fundamentalistischer Netze toleriert und ganze Stadtteile den Fundamentalisten überlassen. „Die Regierung hat Angst“, sagte Le Pen im Hörfunksender France Info.

„Der ganze Einsatz scheint wie eine Vorführung der Dummheit“

Die Kritik der Öffentlichkeit richtet sich auch auf den Einsatzleiter und das Team, dass an dem früh am 22. März beginnenden Einsatz beteiligt war. Untersuchungsrichter François Molins verteidigte den Polizeieinsatz. „Er war bewaffnet und hat unaufhörlich auf die Polizisten geschossen, als ob er ein Maschinengewehr gehabt hätte.“ Merah habe mit einem 45er Colt auf die Spezialeinheit gezielt und sich dem Fenster genähert. Er sei dann durch einen Kopfschuß getötet worden, als er vom Balkon gesprungen sei.“ Der ehemalige Anwalt Merahs, Christian Etelin, glaubt es hätte andere Möglichkeiten gegeben, etwa durch eine Fortsetzung des Dialogs zwischen der Polizei und Merah. Der ehemalige Chef der israelischen Polizei-Eliteeinheit, Alik Ron, sagte der Zeitung Maariw: „Wer wartet denn schon 30 Stunden, wenn es keine Geiseln gibt? Der ganze Einsatz scheint wie eine Vorführung der Dummheit.“

Kritik am Ablauf übte auch der Gründer der Groupe d’Intervention de la Gendarmerie Nationale (GIGN), Christian Prouteau, in der in Bordeaux erscheinenden Tageszeitung Sud Ouest. „Man hätte ihn in Tränengas ersäufen müssen“, meint Prouteau. „Das hätte er keine fünf Minuten ausgehalten.“ Dem Einsatz habe ein „klares taktisches Schema“ gefehlt, stellte Prouteau fest und setzte nach: „Wie kann es sein, dass die beste Einheit der Polizei es nicht schafft, einen einzelnen Mann aufzuhalten?“ In 64 Einsätzen der GIGN unter seiner Leitung habe es noch nie einen Toten gegeben. Er kritisiert nicht nur, dass kein Tränengas eingesetzt wurde. Man hätte besser außerhalb der Wohnung überraschend zugreifen sollen statt ihn in seiner Wohnung festzusetzen und ihn durch die Zündung von Granaten psychologisch in einen Kriegzustand zu versetzen.

Die Kritik des GIGN-Gründers an der RAID kommt nicht überraschend, zwischen den Spezialeinheiten der Polizei und der Nationalgendarmerie bestehen seit langem Rivalitäten. „Es ist immer wieder dieselbe Sache! Wenn ein Sondereinsatz vollzogen ist, beginnt die Kontroverse. Oder genauer, sobald die Politik mit einem spektakulären und medienträchtigen Eingriff eine Einheit beauftragt, die nicht die GIGN ist, fängt der Streit an. Dieser wird gewöhnlich von denen begonnen, die glauben, dass die Elite-Gendarmen besser sind als die Elitepolizisten, und speziell von denen, die glauben, dass Letztere in Anti-Terror-Einheiten nichts zu suchen haben“, schrieb Jean Guisnel auf der Website des Wochenmagazins Le Point. „Oder nur, wenn sie nach den Methoden und Mitteln der Gendarmen oder wenn sie unter deren operativen Aufsicht handeln.“

Kritik gab es auch an Innenminister Claude Guéant. Die Opposition fordert nach Medienberichten seinen Rücktritt, weil er durch die Bekanntgabe von Detailinformationen während der Belagerung von Merahs Wohnung seine Kompetenzen überschritten habe.

Einzeltäter oder Terrorzelle?

Unterdessen werden immer mehr Details über den in Toulouse geborenen Merah bekannt. Das französische Verteidigungsministerium gab bekannt, dass Merah sich zweimal bemüht habe, in die französischen Streitkräfte aufgenommen zu werden. Er wurde jeweils wegen seiner zahlreichen Jugendstraftaten abgewiesen, hauptsächlich Handtaschenraub und Hehlerei. Außerdem heißt es, Merah sei 2010 in Afghanistan, wo er in afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet nach eigener Aussage militärisch trainiert wurde, bei einer Polizeikontrolle aufgegriffen und von den US-Streitkräften nach Frankreich abgeschoben worden. Danach sei er anschließend noch einmal in Afghanistan gewesen, aber wegen einer Hepatitiserkrankung aus eigenem Willen nach Frankreich zurückgekehrt.

Die Ermittler überprüfen auch das persönliche Umfeld des mutmaßlichen Terroristen. So soll Merah den Sohn des Lebensgefährten seiner Mutter regelmäßig im Gefängnis besucht haben. Sabri Essid war 2009 verurteilt worden, weil er Kämpfer für den Einsatz im Irak rekrutiert habe. Die französische Tageszeitung „Le Monde“ will erfahren haben, dass die Polizei bereits 2008 über Kontakte von Mohammed Merah und dessen älteren Bruder Abdelkader zu einer durch einen Syrer geleiteten Gruppe Kenntnis hatte. Abdelkader Merah, dessen Freundin und die Mutter der beiden Brüder wurden von der Polizei in Gewahrsam genommen und werden verhört. Im Auto des älteren Bruders wurde Sprengstoff gefunden, doch beteuert dieser, über die Attentatspläne seines jüngeren Bruders nicht informiert gewesen zu sein.

Unklar ist nach Angaben der Ermittler auch, wie Merah seinen Lebensunterhalt bestritten hat. Der zuständige Untersuchungsrichter François Molins wies darauf hin, dass das offizielle Einkommen Merahs nur gering gewesen sei. Dennoch habe er mehrere Wohnungen besessen, Autos gemietet und sich ein umfangreiches Waffenarsenal besorgt. Er habe das durch Einbrüche finanziert, hat er nach Angaben aus Ermittlerkreisen während der langandauernden Telefongespräche zugegeben, die im Laufe der 32 Stunden währenden Belagerung der Wohnung des mutmaßlichen Terroristen geführt wurden. Es sei zweifelhaft, ob sich Merah auf diese Weise finanzieren konnte, glauben die Ermittler. Molins erklärte, die Ermittlungen fortzusetzen, bis „alle Komplizen“ gefasst seien. Nach Expertenmeinung müsse Merah zumindest bei der Beschaffung der Waffen – darunter eine Kalaschnikow und eine Uzi-Maschinenpistole – und der Munition Helfer gehabt haben.

Am Donnerstagabend war gemeldet worden, dass eine zu al-Qaida gehörende Gruppierung mit dem Namen „Dschund al-Chilafah“ (deutsch: „Die Soldaten des Kalifats“) sich zu einem der Attentate bekannt hatte. Ein dementsprechendes Bekennerschreiben war auf einer Islamistenwebsite verbreitet worden. Darin hieß es, dass „Jusuf al-Firansi“ („Jusuf der Franzose“) mit dem Attentat vom Montag das „zionistische Kreuzrittertum“ angegriffen habe. Die vor allem in Afghanistan und Kasachstan aktive Gruppierung verlangte von Frankreich ein Ende dessen „feindlicher“ Politik gegenüber Moslems. Die Ermittler konnten bislang keine Verbindung zwischen der Islamistengruppierung und Mohammed Merah nachweisen.

Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy hat auf einer Wahlkampfveranstaltung in Straßburg angekündigt, künftig unter Strafe zu stellen, falls Franzosen terroristische Ausbildungscamps absolvieren oder den Terrorismus verherrlichende Internetseiten besuchen sollten. Diese Maßnahmen sollen bereits ab Ende April gelten.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Anschlagserie in Midi-Pyrénées“.

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December 5, 2010

Terrorgefahr: EU will schärfere Kontrollen von Luftfracht

Terrorgefahr: EU will schärfere Kontrollen von Luftfracht

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Veröffentlicht: 17:58, 5. Dez. 2010 (CET)
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Brüssel (Belgien), 05.12.2010 – Auf einem Treffen in Brüssel einigten sich die EU-Verkehrs- und Innenminister auf schärfere Kontrollen der Luftfracht. Eine „schwarze Liste“ unsicherer Flughäfen, wie von dem deutschen Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) und Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) vorgeschlagen, wurde jedoch von den Ministern mehrheitlich nicht unterstützt. Die Sicherheitsstandards auf Flughäfen außerhalb der Europäischen Union sollen nun stärker kontrolliert werden.

Ende November war eine angebliche Paketbombe, die sich später als Attrappe herausgestellt hatte, unbemerkt mit einer Frachtmaschine nach Deutschland gelangt (Wikinews berichtete).

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November 22, 2010

Flugsicherheit: Mutmaßliche Paketbombe auf dem Flug Windhoek – München war Attrappe

Flugsicherheit: Mutmaßliche Paketbombe auf dem Flug Windhoek – München war Attrappe

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Veröffentlicht: 19:54, 22. Nov. 2010 (CET)
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Hamburg (Deutschland), 22.11.2010 – Am Rande der Innenministerkonferenz hat der deutsche Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) am Freitag bekanntgegeben, dass die angebliche Paketbombe, die in einem Flugzeug auf der Route Windhoek (Namibia) – München (Deutschland) gefunden worden war, eine Attrappe gewesen sei.

Wie de Maizière darlegte, handelte es sich dabei um einen so genannten Realtest-Koffer einer US-Firma, wie sie zur Überprüfung der Flugsicherheit eingesetzt würden. In dem Koffer sei kein Sprengstoff entdeckt worden. Der Minister konnte keine Angaben darüber machen, von wem dieser Koffer unter das Gepäck der Maschine geschmuggelt worden war. Spekulationen, wonach der Auftraggeber möglicherweise ein staatlicher Sicherheitsdienst gewesen sein könnte, konnte der Minister nicht definitiv bestätigen. Der Vorgang werde zurzeit von Beamten des Bundeskriminalamts (BKA) untersucht.

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  • Portal:Luftfahrt

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January 15, 2010

Mehr als einhundert Tote bei Massenpanik in Indien

Mehr als einhundert Tote bei Massenpanik in Indien

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Veröffentlicht: 18:20, 15. Jan. 2011 (CET)
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Kochi (Indien), 15.01.2010 – Bei einer Massenpanik in dem indischen Wallfahrtsort Sabarimala im Bundesstaat Kerala im Südwesten Indiens sind mindestens einhundert Menschen zu Tode gekommen. Nach Angaben eines Sprechers der Tempelverwaltung wurden 109 Personen getötet, rund 50 weitere wurden verletzt. Zwölf Personen würden noch vermisst, sagte der Sprecher gegenüber der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua. Das Unglück ereignete sich am Freitagabend, dem 14. Januar, kurz nach 20:00 Uhr Ortszeit, als sich zehntausende von hinduistischen Gläubigen auf dem Pulmedu, einem Berggipfel im Periyar-Nationalpark, eingefunden hatten. Durch die Abgelegenheit des Ortes und durch zehntausende von Gläubigen, die den Zugang erschwerten, seien Hilfsmannschaften erst nach zwei Stunden eingetroffen.

Pilger in Sabarimala (2007).

Archivbild: Ragesh Vasudevan

Nach Polizeiangaben enstand die Massenpanik im Zusammenhang mit dem Unfall zweier Autorikschas, die zwischen Vandiperiyar und Uppupara illegal Personen auf einem der Zugangswege zu dem abgelegenen Wallfahrtsort befördert haben sollen. Die Fahrzeuge seien wegen Überfüllung umgestürzt. Die Insassen beider Fahrzeuge seien dann handgreiflich geworden. Dies und ein Rückstau weiterdrängender Pilger auf dem nur durch Fackeln beleuchteten Dschungelpfad habe die Stampede ausgelöst.

In einer anderen Version soll ein Jeep mehrere Personen angefahren haben. Angehörige der angefahrenen Pilger sollen mit den Insassen des Fahrzeuges in Streit geraten sein. In dem entstandenen Chaos habe sich dann das Gerücht verbreitet, wilde Tiger und Elefanten bewegten sich auf die Menschenmenge zu. Schließlich sei es zur Panik gekommen.

Die Regierung des Bundesstaates hat eine Untersuchung angeordnet. Die Massenpanik hat Zweifel an den Sicherheitsvorkehrungen für die Pilgerveranstaltungen aufgeworfen. Es handelte sich hierbei um das dritte Unglück in Sabarimala in den letzten fünf Jahrzehnten. Der Zugang zu dem Tempel ist nur während der Makaravilakku-Pilgerfeierlichkeiten möglich und die Wege sind kaum befestigt und beleuchtet. Polizeikräfte und Sicherheitsmaßnahmen waren offenbar auch nicht auf den Ansturm von Pilgern vorbereitet, mutmaßte die indische Tageszeitung The Hindu.

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  • Portal:Indien

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August 11, 2007

Lahn-Dill-Kreis: Schulen und Klassenräume wegen Baumängeln geschlossen

Lahn-Dill-Kreis: Schulen und Klassenräume wegen Baumängeln geschlossen

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Veröffentlicht: 22:52, 11. Aug. 2007 (CEST)
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Wetzlar (Deutschland), 11.08.2007 – Wegen Einsturzgefahr sind neben der Grundschule Wetzlar-Steindorf und dem Schulzentrum Hüttenberg Klassenräume an zwei weiteren Schulen im Lahn-Dill-Kreis geschlossen worden. Der Unterricht muss nach den Sommerferien zu Beginn des neuen Schuljahres in Ausweichquartieren erfolgen. Dies gab das Schulamt unter Kreisschuldezernent Roland Wegricht des Lahn-Dill-Kreises am Freitag bekannt. Dieser hatte 20 Schulen vergleichbarer Bauart und -zeit prüfen lassen, nachdem besorgte Eltern dem Schulamt Mängel gemeldet hatten.

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August 3, 2007

Polizei kritisiert mangelnde Sicherheitsvorkehrungen der Bahn

Polizei kritisiert mangelnde Sicherheitsvorkehrungen der Bahn

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Veröffentlicht: 07:53, 3. Aug. 2007 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 03.08.2007 – Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) kritisierte ein Jahr nach den gescheiterten Bombenanschlägen auf zwei Nahverkehrszüge der Deutschen Bahn AG (DB) dieselbe wegen ihrer immer noch mangelhaften Sicherheitsvorkehrungen.

Es wurden insgesamt nur 300 neue Sicherheitsmitarbeiter eingestellt, was pro Schicht etwa 50 Mitarbeiter zusätzlich für die gesamte Bundesrepublik Deutschland bedeute. Dieses Personal würde nicht einmal genügen, um alle Sicherheitskameras zu überwachen. Ebenso wurde die Präsenz der Bundespolizei in Bahnhöfen bislang nicht aufgestockt.

Gegen den Hauptverdächtigen der Anschlagsversuche vor einem Jahr, einen 22-jährigen Libanesen, wurde im Juni Anklage erhoben.

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