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February 14, 2013

Dänemark: Kokain im Wert von Millionen angeschwemmt

Dänemark: Kokain im Wert von Millionen angeschwemmt

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Veröffentlicht: 13:57, 14. Feb. 2013 (CET)
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Drogenkosument: Ein Mann zieht „Speed“

Fanø / Mandø / Blåvand (Dänemark), 14.02.2013 – 80 Kilo Kokain in Rucksäcken verpackt wurden an den dänischen Nordseeinseln Fanø und Mandø sowie vor Blåvand angeschwemmt. Die aufgefundenen Drogen haben einen Schwarzmarktwert von drei Millionen Dollar.

Europol im niederländischen Den Haag wurde von der Polizei informiert. Nie wurde eine größere Menge Kokain an der dänischen Küste gefunden. Es wird vermutet, dass die illegale Ware aus einem Boot geworfen wurde, als eine Kontrolle durch den Zoll drohte. Am 5. Februar wurde auch die deutsche Polizei über den Fund informiert. Bei einer Überprüfung der deutschen Küsten wurden keine angeschwemmten Drogen entdeckt. Im März 2007 wurden insgesamt 35 Kilogramm Kokain am Strand von Sylt gefunden. Auch hier dürften Drogenschmuggler „kalte Füße“ bekommen haben.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • 16 Kilogramm Kokain in Buchattrappen für das UN-Hauptquartier (27.01.2012)

Quellen[Bearbeiten]

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February 4, 2011

Dänemark: Westergaard-Angreifer wegen Terrorismus verurteilt

Dänemark: Westergaard-Angreifer wegen Terrorismus verurteilt

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Veröffentlicht: 22:38, 4. Feb. 2011 (CET)
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Aarhus (Dänemark), 04.02.2011 – Ein 29-jähriger Somalier wurde von einem Gericht im dänischen Aarhus zu einer neunjährigen Haftstrafe und anschließender Abschiebung aus dem Königreich Dänemark verurteilt. Ihm wird vorgeworfen, sich mithilfe einer Axt Zugang zur Wohnung des Karikaturisten Kurt Westergaard verschafft zu haben, um ihn zu töten. Der verurteilte Somalier legte Berufung gegen das Urteil ein.

Westergaard hatte sich 2005 an einem Zeitungswettbewerb beteiligt, bei der die gelungenste Karikatur des muslimischen Propheten Mohammed gekürt werden sollte. Er zeichnete Mohammed mit einem wütenden Gesichtsausdruck und einer sich kurz vor der Explosion befindenden Bombe auf dem Turban. Weil eine bildliche Darstellung Mohammeds im Allgemeinen und eine dazu noch nachteilige Darstellung im Besonderen von strenggläubigen Muslimen als eine Beleidigung ihrer Religion aufgefasst wird, hatte Westergaard damals den Zorn eifriger Muslime auf der ganzen Welt auf sich gezogen.

Der nun, allerdings noch nicht letztinstanzlich, verurteilte Somalier hat nach Ansicht des Gerichts am Sylvesterabend 2009 versucht, Westergaard mit einer Axt zu erschlagen. Der Karikaturist konnte sich in einen vor unerwünschten Eindringlingen besonders geschützten Raum in seinem Haus verbergen und von dort aus die Polizei rufen. Der verurteilte Somalier habe vor und in dem Haus mit seiner Axt um sich geschlagen und nach Rache gerufen.

Der Täter habe sich vorher ein Bahnticket von Kopenhagen nach Aarhus ohne Rückfahrschein besorgt, um zum Wohnhaus Westergaards anzureisen. Insbesondere wegen des fehlenden Rückfahrscheins ist das Gericht davon ausgegangen, dass es sich nicht „nur“ um einen Mordversuch, sondern darüberhinaus um einen Terroranschlag gehandelt habe. Offensichtlich habe der Verurteilte einen „Märtyrertod“ geplant. Die Klassifizierung des Delikts als Terrorvergehen ist für die relativ hohe Strafe – Westergaard ist letztlich nichts geschehen – verantwortlich.

Themenverwandte Artikel

Quellen

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December 30, 2010

Dänemark: Terrorverdächtige dem Haftrichter vorgeführt

Dänemark: Terrorverdächtige dem Haftrichter vorgeführt

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Veröffentlicht: 20:24, 30. Dez. 2010 (CET)
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Glostrup (Dänemark), 30.12.2010 – Drei der gestern festgenommenen Männer, die verdächtig sind, einen Terroranschlag auf die dänische Zeitung Jyllands-Posten geplant zu haben, wurden heute dem Haftrichter vorgeführt. Ihnen wird nach Auskunft der Staatsanwaltschaft „Terrorismus“ und „Verstoß gegen das Waffengesetz“ vorgeworfen. Alle drei Beschuldigten wiesen die Anschuldigungen zurück.

Nach Aussage des Leiters des dänischen Geheimdienstes (PET), Jakob Scharf, waren bei den Verdächtigen gestern ein automatisches Gewehr, eine 9-Millimeter-Pistole sowie mehr als 100 Schuss Munition sichergestellt worden.

Die drei Verdächtigen lebten in Schweden und waren gestern bei der Einreise nach Dänemark festgenommen worden. Einer von ihnen ist in Tunesien, ein anderer im Irak geboren. Der dritte ist schwedischer Staatsbürger mit unbekanntem ethnischen Hintergrund.

Ein Richter in dem Kopenhagener Vorort Glostrup ordnete zunächst eine vierwöchige Untersuchungshaft für die drei Männer an, die ersten zwei Wochen sollen in Einzelhaft verbracht werden. Der vierte Verdächtige, ein irakischer Asylbewerber, wurde vorerst wieder auf freien Fuß gesetzt, da für eine Festnahme keine ausreichenden Haftgründe vorlagen. Der 26-jährige Mann bleibt jedoch unter Polizeibeobachtung.

Es gab noch einen fünften Verdächtigen, der jedoch nicht in Dänemark, sondern in Stockholm (Schweden) festgenommen worden war. Es handelt sich dabei um einen 37-jährigen Schweden tunesischer Herkunft. Dieser wurde im Laufe des Tages in Schweden einem Haftrichter vorgeführt. Der Richter ordnete in diesem Fall eine zweiwöchige Untersuchungshaft an. Ihm werden die „Vorbereitung terroristischer Verbrechen“ zur Last gelegt.

Die dänische Zeitung Jyllands-Posten hatte im September 2005 Karikaturen mit Darstellungen des Propheten Mohammed veröffentlicht. Dies hatte weltweit den Protest vieler Muslime hervorgerufen.

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Quellen

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December 29, 2010

Anschlag auf dänische Zeitung „Jyllands-Posten“ vereitelt

Anschlag auf dänische Zeitung „Jyllands-Posten“ vereitelt

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Veröffentlicht: 18:03, 29. Dez. 2010 (CET)
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Kopenhagen (Dänemark), 29.12.2010 – Dem dänischen Geheimdienst PET gelang es heute offenbar, einen geplanten Terroranschlag auf die Redaktionsräume der dänischen Tageszeitung „Jyllands-Posten“ zu verhindern. Wie mitgeteilt wurde, konnten vier Verdächtige festgenommen werden. Behördenleiter Jacob Scharf erklärte, die vier Tatverdächtigen wollten „in das Gebäude eindringen und so viele Menschen wie möglich töten“.

Drei der vier Männer stammten nach PET-Angaben aus Schweden; alle gehörten radikal-islamistischen Organisationen an. Im September 2005 war die dänische Zeitung Jyllands-Posten durch die Veröffentlichung der so genannten Mohammed-Karikaturen international bekannt geworden. In islamischen Ländern gab es von gläubigen Muslimen heftige Proteste gegen die Veröffentlichung der Karikaturen, die darin eine Beleidigung des Propheten Mohammed sahen. Dabei kam es teilweise zu gewaltsamen Aktionen. Die dänische Botschaft in Jakarta wurde von Muslimen gestürmt. Auch das Leben des Karikaturisten Kurt Westergaard war mehrfach bedroht worden. International sorgte der Karikaturenstreit für eine Diskussion um die Freiheit der Presse.

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