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February 19, 2013

Vatikanbank hat nach acht Monaten wieder einen Chef

Vatikanbank hat nach acht Monaten wieder einen Chef

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Veröffentlicht: 18:59, 19. Feb. 2013 (CET)
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Rom (Italien), 19.02.2013 – Seit dem Rücktritt von Ettore Gotti Tedeschi ist der Chefposten der Vatikanbank unbesetzt. Ab dem 2. Juni 2012 wurde das Geldinstitut kommissarisch vom Aufsichtsrat-Vizepräsidenten, dem pensionierten Bankmanager Ronaldo Schmitz, geleitet. Mit Hilfe einer internationale Personalagentur wurden vor kurzem etwa vierzig Kandidaten ausfindig gemacht, sechs wurden vom Aufsichtsrat zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.

Am vergangenen Freitag wurde der deutsche Rechtsanwalt Ernst von Freyberg zum Aufsichtsratspräsidenten des Instituts und damit zum Chef der Vatikanbank ernannt. Dies ist eine der letzten wichtigen Entscheidungen in der Amtszeit des jetzigen Papstes. Der 85-jährige Joseph Ratzinger hatte vor einer Woche seinen Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen bekannt gegeben. Seine Amtszeit wird am 28. Februar um 20 Uhr enden.

Das Istituto per le Opere di Religione (IOR) – wie die Institution offiziell heißt – war in der Vergangenheit in mehrere Skandale, u.a. auch der Geldwäsche, verwickelt gewesen. So waren zwei Überweisungen für anonyme Auftraggeber in Höhe von 23 Millionen Euro getätigt worden, ohne diese wie vorgeschrieben zu melden. Zuletzt war Anfang diesen Jahres der Kredit- und EC-Kartenverkehr des Vatikans mit anderen Geldinstituten von der italienischen Zentralbank eingestellt worden. Im Vatikan selbst wurden nur noch die Kreditkarten der Vatikanbank akzeptiert. Juristisch gesehen ist der Papst Alleineigentümer des IOR.

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May 19, 2006

Polnischer Ministerpräsident Kazimierz Marcinkiewicz vom Papst empfangen

Polnischer Ministerpräsident Kazimierz Marcinkiewicz vom Papst empfangen

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Artikelstatus: Fertig 18:52, 19. Mai 2006 (CEST)
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Vatikanstadt, 19.05.2006 – Der polnische Ministerpräsident Kazimierz Marcinkiewicz wurde am Donnerstag im Vatikan vom Papst empfangen.

Papst Benedikt XVI. gewährte dem Politiker eine etwa 20 Minuten dauernde Audienz. Marcinkiewicz bezeichnete die Zusammenkunft als „spirituelles Treffen“. Themen seien unter anderem der Papstbesuch in Polen vom 25. bis 28. Mai 2006 gewesen.

Polen ist das Geburtsland von Papst Johannes Paul II., dem Vorgänger von Papst Benedikt XVI.

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January 17, 2006

Vatikan hat höchste Kriminalitätsrate der Welt

Vatikan hat höchste Kriminalitätsrate der Welt

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Artikelstatus: Fertig 13:02, 17. Jan. 2006 (CET)
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Vatikanstadt, 17.01.2006 – Mit 486 Zivil- und 472 Strafverfahren auf 492 Bürger des Vatikan im Jahr 2005, hat der Vatikan auch weiterhin weltweit die höchste Kriminalitätsrate. Die Verbrechen werden jedoch hauptsächlich nicht durch die Bürger des Vatikans, die sich aus der Schweizergarde, Kardinälen, Klerikern und dem Papst zusammensetzen, sondern durch die zirka 20 Millionen Pilger, die den Vatikan besuchen, verübt.

Da viele Verbrecher Ausländer sind, ist eine Strafverfolgung oft schwierig. Deshalb überlegen die Verantwortlichen im Kirchenstaat, ob ein Beitritt zum Schengener Abkommen der Europäischen Union sinnvoll wäre.

Ein Phänomen der besonderen Art stellt der Papstwechsel im letzten Jahr dar. Während der Todeszeremonien und der Papstwahl wurde trotz des großen Menschenandranges keine einzige Straftat gemeldet.

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