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February 26, 2013

Schwerer Heißluftballon-Unfall in Luxor

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Veröffentlicht: 14:27, 26. Feb. 2013 (CET)
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Heißluftballons über dem thebanischen Westufer

Luxor (Ägypten), 26.02.2013 – Es ist der schwerste Unfall mit einem Heißluftballon in Luxor – und in der Welt. Wie Ahmed Abud, Sprecher von acht Ballon-Flugunternehmen in Luxor, mitteilte, stürzte am Dienstag Morgen, gegen 7 Uhr Ortszeit, ein brennender Heißluftballon aus 300 Meter Höhe in ein Zuckerrohrfeld und riss 19 Touristen in den Tod. Nur der Ballonführer und ein Mitreisender überlebten, weil sie rechtzeitig vor dem Aufprall aus dem Ballon gesprungen waren. Sie wurden mit schweren Verbrennungen in ein Krankenhaus gebracht. Von den getöteten Touristen stammen neun aus Hongkong, vier aus Japan, zwei aus Großbritannien und zwei aus Frankreich. Die Identität zweier weiterer Touristen war am Vormittag noch nicht geklärt. Hinweise auf deutsche Opfer gibt es nicht.

Eine Mitarbeiterin des Ballonfahrtunternehmens Sky Cruise, die ihren Namen nicht preisgeben wollte, nannte das Unglück „schrecklich, einfach schrecklich“. In einem Artikel auf dem ägyptischen Nachrichtenportal „Al-Ahram“ wurde als mutmaßliche Ursache des Unglücks ein gerissener Gasschlauch genannt. Das ausgetretene Gas entzündete sich und führte zur Explosion des Gasbrenners und zum Brand des Ballons.

Ein Augenzeuge, der amerikanische Fotograf Christopher Michel, berichtete gegenüber der BBC: „Wir flogen über die antiken Ruinen. Kurz vor der Landung in den Kornfeldern hörte ich eine Explosion und sah Rauch. Ich denke, es war der Ballon hinter dem meinigen. Zuerst war ich mir nicht sicher, was geschehen war. Erst nachdem wir gelandet waren, erfuhren wir im vollen Umfang, was geschehen war.“ Andere Augenzeugen berichteten davon, wie die Leichen in Leichensäcke verpackt und abtransportiert wurden.

Bei dem bisher schwersten Unfall weltweit, bei dem am 13. August 1989 zwei Heißluftballons in Alice Springs, Australien, kollidierten, starben 13 Personen.

Fahrten mit Heißluftballons über dem Westufer von Luxor sind sehr beliebt und die Kosten mit etwa 100 Dollar erschwinglich. Üblicherweise starten die Ballons im Fruchtland vor dem Hatschepsut-Tempel und fliegen bei normaler Windrichtung von Nord nach Süd und landen südlich von Malqata.

In der Vergangenheit kam es wegen menschlichen Versagens der Piloten immer wieder zu Unfällen mit Heißluftballons in Luxor, bei denen schon mehrere Unternehmen beteiligt waren. So wurden z.B. 2009 sechzehn Touristen bei einem Unfall schwer verletzt.

Die Unternehmen sind unterschiedlich aufgestellt. Ausbildung und Erfahrungen der Piloten dürften unterschiedlich sein. Definitiv unterschiedlich ist die Höhe der Entschädigung, die die Versicherungen dieser Unternehmen in diesen Fällen zahlen.

Bearbeiten Themenverwandte Artikel

  • Heißluftballons über Luxor verunglückt (26.02.2008)
  • 16 Touristen bei Absturz eines Heißluftballons verletzt (25.04.2009)
  • Portal:Luftfahrt
  • Portal:Unfälle‎

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January 7, 2012

Neuseeland: Elf Menschen beim Absturz eines Heißluftballons getötet

Neuseeland: Elf Menschen beim Absturz eines Heißluftballons getötet

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Veröffentlicht: 19:25, 7. Jan. 2012 (CET)
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Heißluftballon (Archivaufnahme)

Carterton (Neuseeland), 07.01.2012 – Polizei und Gesundheitsbeamte teilten mit, dass ein Heißluftballon, besetzt mit elf Personen, in der Nähe der im Süden gelegenen Stadt Carterton abgestürzt sei. Alle Personen starben bei dem Unglück.

Das Wetter am Samstag war gut. Die Unfallursache ist noch unklar. Die Polizei vermutet, dass der Ballon eine Stromleitung streifte und dabei Feuer fing. Nach der Aussage eines Augenzeugen war am Korb des Luftfahrzeugs Feuer ausgebrochen; plötzlich habe es eine zehn Meter hohe Stichflamme gegeben. Der Absturz erfolgte aus einer Höhe von 150 Metern. Die zuständige Unfalluntersuchungsbehörde TAIC hat die Ermittlungen aufgenommen.

Ein Sprecher des Ministeriums für Kultur und Nationales Erbe sagte: „Es handelt sich um den folgenschwersten Luftfahrtunfall seit 1963 im Land.“ Damals waren bei einem Flugzeugabsturz in der Region Kaimai Range 23 Menschen ums Leben gekommen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

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April 8, 2007

Rockenhausen: Heißluftballon abgestürzt

Rockenhausen: Heißluftballon abgestürzt

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Artikelstatus: Fertig Uhrzeit/Datum 15:04, 8. Apr. 2007 (CEST)
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Dielkirchen (Deutschland), 08.04.2007 – Nahe des pfälzischen Dielkirchen in der Verbandsgemeinde Rockenhausen (Donnersbergkreis) ist am Karsamstag Abend ein Heißluftballon in eine 20.000-V-Oberleitung geraten. Das Unglück ereignete sich, als der Ballonfahrer von Norheim an der Nahe (Kreis Bad Kreuznach) das Alsenztal entlang fahrend, kurz vor Dielkirchen auf einer großen Wiese zur Landung ansetze. Dabei geriet er in die Oberleitung und zerriss drei Kabel, die zu Boden fielen und dort dürres Gras entzündeten. Für die Orte Gerbach, Katzenbach, Dielkirchen, Bayerfeld-Steckweiler und einige kleinere Höfe fiel der Strom aus. Teile der Stromleitung lagen auf der Alsentalstrecke und kamen mit einem vorbeifahrenden Nahverkehrszug in Kontakt, bei welchem noch geklärt werden muss, ob ein Schaden entstand. Beim Ballon rissen lediglich 3 Stahlseile, seine Fahrer blieben unverletzt und konnten sicher landen.

Die Feuerwehren aus Dielkirchen, Rockenhausen und Bayerfeld, sowie die PI Rockenhausen, die Bundespolizei aus Kaiserslautern, die Pfalzwerke, sowie der Rettungsdienst des DRK waren vor Ort im Einsatz. Auch der Rettungshubschrauber aus Ludwigshafen, sowie die LNA- und OrgLeiter-Gruppe waren alarmiert.

Quellen

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