AEIOU-Projekt steht vor Schließung

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Graz / Wien (Österreich), 16.03.2005 – Das österreichische „Annotierbare Elektronische Interaktive Österreichische Universallexikon“-Projekt (AEIOU) steht vor der Schließung.

Der Dekan der Fakultät für Informatik der Technischen Universität Graz, Hermann Maurer, berichtet, dass die österreichische Bundesregierung die Mittel für das Projekt gestrichen habe. Die Server sollen bereits im März offline genommen werden.

Das AEIOU-Projekt ist eine Enzyklopädie im World Wide Web über Österreich und bekannte Österreicher. Sie enthält über 13.000 Artikel und über 2.000 Bilder. Im Jahr 2004 wurden für die Website zirka sieben Millionen Besucher gemessen.

AEIOU wurde im Jahr 1996 vom österreichischen Wissenschaftsministerium im Rahmen seiner Millenniumsprojekte als Kulturinformationssystem gegründet. Bildungsministerin Elisabeth Gehrer gab bekannt, der Vertrag zwischen Ministerium und Verlagsgemeinschaft sei einvernehmlich gelöst worden. Es hätte unterschiedliche Vorstellungen zwischen den beiden Vertragspartnern gegeben. Nun wäre es an der Zeit zu entscheiden, was mit den angesammelten Daten passieren solle.

In der darauffolgenden Zeit wurde der Server, der von der Fakultät für Informatik der TU Graz betrieben wird, reaktiviert. Derzeit wird überlegt, wie der Server vernünftig betrieben werden kann, also finanziell unterstützt, so dass die Daten aktuell bleiben.

Quellen