AOL möchte nach Gold graben

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Artikelstatus: Fertig 13:29, 22. Aug. 2006 (CEST))
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Medfield (Vereinigte Staaten), 22.08.2006 – Nachdem AOL im Fall „America Online, Inc. v. Davis Wolfgang Hawke, et al.“ gegen die Spamversender Davis Wolfgang Hawke, Braden M. Bournival und John Does im Mai 2005 vor dem US-Bundesbezirksgericht für den östlichen Bezirk von Virginia 12,8 Millionen US-Dollar zugesprochen bekommen hatte, beabsichtigt AOL nun auf dem Grundstück der Eltern Hawkes in Medfield, Massachusetts, nach Gold- oder Platinbarren, die im Besitz von Hawke sind, zu graben.

„Das ist keine Episode aus der ‚Schatzinsel‘ – es ist eine gerichtlich angeordnete Maßnahme, die uns helfen soll, versteckte Wertgegenstände zu entdecken”, sagte AOL-Sprecher Nicholas Graham.“ AOL hatte dem Gericht Quittungen vorgelegt, mit Hilfe derer das Unternehmen nachweisen wollte, dass Hawke große Menge an Gold- und Platinbarren gekauft habe.

„Mir ist es egal, wenn sie den kompletten Hof umgraben, sie werden sich nur zum Narren machen“, sagte seine Mutter Peggy Greenbaum, „es gibt absolut keinen Grund anzunehmen, dass Davis Hawke dumm genug wäre, Gold auf unserem Grund und Boden zu vergraben. Mein Sohn ist schon lange weg.“ Sie habe ihn seit über einem Jahr nicht gesehen. Hawkes Eltern versuchen nun, das Umgraben ihres Gartens juristisch zu verhindern. Sie würden über keinen Anwalt verfügen, sie und ihr Mann würden Einspruch gegen die Durchsuchung ihres Geländes und des Hauses einreichen. Es sei nicht so, dass sie etwas zu verstecken hätten, sie seien lediglich an keiner Aktivität ihres Sohnes beteiligt gewesen.

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