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April 4, 2006

Tödlicher Arbeitsunfall auf dem Flughafen Köln/Bonn

Tödlicher Arbeitsunfall auf dem Flughafen Köln/Bonn

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Artikelstatus: Fertig 21:57, 4. Apr. 2006 (CEST)
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Köln (Deutschland), 04.04.2006 – Zu einem tödlichen Arbeitsunfall kam es in der Nacht von Montag auf Dienstag auf dem Köln-Bonner-Flughafen.

Mehrere Mitarbeiter des Flughafens waren gegen 03:50 Uhr auf dem Rollfeld mit dem Beladen einer Boeing beschäftigt. Sie befanden sich nach Angaben der Flughafengesellschaft unmittelbar an der Frachtmaschine. Gleichzeitig wurde der Jet aufgetankt. Als der 61-jährige LKW-Fahrer nach dem Tankvorgang langsam losfuhr, sammelte die Ladecrew gerade die Absperrmarkierungen ein, die um das Flugzeug aufgestellt waren. Dabei ist ein 29-jähriger Arbeiter unter den Heckbereich des Tanklastwagens geraten. Der Mann wurde von den Reifen des Wagens überrollt. Er starb noch an der Unfallstelle an den schweren Kopfverletzungen. Jede Hilfe kam zu spät.

Die Kriminaldienststelle Köln sowie das Amt für Arbeitsschutz haben die Ermittlungen aufgenommen. Es muss geklärt werden, warum und wie der Mann unter den LKW geraten ist. Offenbar hatte ein Autofahrer den Unfall bemerkt. Er war in Richtung Tankwagen gefahren und rief dem LKW-Fahrer zu, er möge anhalten. Dieser befolgte den Rat, stieg aus und fand den Mann unter seinem Wagen liegend vor.

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October 29, 2005

Ab 2006 nonstop von Köln/Bonn nach New York

Ab 2006 nonstop von Köln/Bonn nach New York

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Artikelstatus: Fertig 13:29, 29. Okt. 2005 (CEST)
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Terminal des „Köln Bonn Airport“

Köln (Deutschland), 29.10.2005 – Ab 11. Mai 2006 wird es nach 15 Jahren erstmals wieder einen täglichen Flug vom Flughafen Köln/Bonn nach New York City geben. Die US-Gesellschaft „Continental Airlines“ steuert dort den „Newark Liberty International Airport“ an. Die Strecke soll von einer Boeing 757-200 bedient werden, in der 172 Passagiere Platz haben.

Michael Garvens, Chef der Betreibergesellschaft des Flughafens, und Jim Summerford, Vizepräsident von Continental, sind zuversichtlich. Die Gesellschaft rechnet mit 75.000 Fluggästen pro Jahr. Das freut auch Joachim Klein von Germanwings. Köln/Bonn ist eines der Drehkreuze der „Billigfluglinie“, von dem aus sie die neuen Fluggäste in ganz Europa verteilen könnte.

Der Preis für die Flüge soll zwischen 550 Euro im Sommer und 350 Euro im Winter liegen. Flug „CO 111“ startet um 10:35 Uhr in Köln/Bonn, Ankunft ist 13:20 Uhr, jeweils Ortszeit. Von Newark startet Flug „CO 110“ um 18:45 Uhr, der am nächsten Morgen um 08:10 Uhr ankommt.

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October 10, 2005

Notlandung oder Zwischenlandung – Airbus einer türkischen Fluggesellschaft landet außerplanmäßig in Istanbul

Notlandung oder Zwischenlandung – Airbus einer türkischen Fluggesellschaft landet außerplanmäßig in Istanbul

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Artikelstatus: Fertig 09:53, 10. Okt. 2005 (CEST)
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Istanbul / Antalya (Türkei), 10.10.2005 – Ein Airbus der türkischen Fluggesellschaft MNG Airlines mit 257 Passagieren an Bord geriet vorgestern kurz nach dem Start in Antalya stark ins Schlingern. Berichten Reisender zufolge sei an Bord eine Panik ausgebrochen. Daraufhin erfolgte eine Zwischenlandung in Istanbul. Nach stundenlangem Warten im Transitbereich des dortigen Flughafens konnten die Passagiere ihren Heimflug mit einer anderen Maschine der MNG am Samstagabend zum Zielflughafen Köln/Bonn fortsetzen. Die Weiterreise mit der bisherigen Maschine hatten die Passagiere abgelehnt. Auf eine Anfrage bei der MNG bezüglich der nicht geplanten Landung in Istanbul erklärte eine Sprecherin der Fluggesellschaft, es habe sich nicht um eine Notlandung gehandelt, die Maschine habe keinerlei technische Probleme gehabt. Als Begründung für den Zwischenstopp und den Wechsel des Flugzeuges gab die Sprecherin ausschließlich kaufmännische Gründe an.

Über diese offizielle Aussage waren die Passagiere sehr erstaunt. An Bord des ersten Flugzeuges hatte die Besatzung von mehreren technischen Problemen gesprochen. So sei eine der Türen nur mit Hilfe von drei Flugbegleitern zu reparieren gewesen, und der Autopilot sei ausgefallen. Vor der Landung in Istanbul sahen die Insassen am Rande der Landbahn zahlreiche Wagen der Flughafen-Feuerwehr in Warteposition stehen.

Die Passagiere gaben auch an, es habe vor dem Abflug in Antalya bereits Probleme mit der Maschine gegeben. Als sie ins das Flugzeug einstiegen, arbeiteten noch Techniker im Cockpit-Bereich. Die Maschine machte dann eine so genannte Probefahrt und kehrte wieder zu ihrer Ausgangsposition zurück. Mit Verspätung flog sie dann in Richtung Köln ab.

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October 6, 2005

Köln-Bonner Flughafen: Airbus aus dem Iran notgelandet

Köln-Bonner Flughafen: Airbus aus dem Iran notgelandet

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Köln (Deutschland), 06.10.2005 – Ein Airbus des Typs „A 300“ der iranischen Gesellschaft „Mahan Air“ ist mit 136 Passagieren an Bord auf dem Flughafen Köln/Bonn um 09:38 Uhr (Ortszeit) notgelandet. Er kam aus Teheran und war nach Düsseldorf unterwegs.

Der Grund für die Notlandung, die vollkommen problemlos verlief, waren zwei defekte Reifen am hinteren rechten Fahrwerk. Um festzustellen, ob die Reifen tatsächlich defekt sind, flog der Pilot eine Extra-Runde über den Tower des Flughafens. Fluglotsen bestätigten die Vermutung. Sicherheitshalber hielten sich Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr am Rande der Rollbahn bereit. Insgesamt hat ein Flugzeug dieses Typs acht Reifen.

Die Passagiere wurden anschließend in ein Terminal gebracht. Eine Flughafensprecherin teilte außerdem mit, dass Köln/Bonn als Ort der Notlandung gewählt wurde, da dort die Landebahn länger sei als in Düsseldorf.

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August 19, 2005

Weltjugendtag: Der vierte Tag stand ganz im Zeichen der Ankunft Papst Benedikts

Weltjugendtag: Der vierte Tag stand ganz im Zeichen der Ankunft Papst Benedikts

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Papst Benedikt XVI. im Papa-Mobile gleich nach der Heiligen Messe zur Amtseinführung

Köln (Deutschland), 19.08.2005 – Der vierte Tag des Weltjugendtages stand ganz im Zeichen der Ankunft von Papst Benedikt XVI. in Köln. Um 12:06 Uhr stieg er aus dem Alitalia-Flugzeug mit der Bezeichnung VP1, was für „Vole Papale“ steht.

Am Flughafen Köln/Bonn wurde er neben den wartenden Pilgern auch von einer Ehrenformation der Bundeswehr und Bundespräsident Horst Köhler erwartet. Dieser beschrieb den Weltjugendtag mit den Worten: „Das ist ein großer Tag für uns alle“. Am Flughafen wandte sich der Papst das erste Mal mit einer Rede an die Pilger und die Gastgeber.

Weiter ging die Reise in einer Limousine zur Residenz des gastgebenden Kölner Kardinals Joachim Meisner, wo der Papst während des Weltjugendtages untergebracht ist. Nachmittags fuhr er mit einem Schiff der Reederei Köln-Düsseldorf eine Runde auf dem Rhein, wo er durch Pilger am Strand bejubelt wurde. Auf dem Schiff waren neben Journalisten und weiteren Priestern auch ausgewählte Jugendliche. Viele Pilger sind sogar weit in den Rhein hineingelaufen, um sich einerseits abzukühlen, andererseits aber auch um dem Schiff des Papstes etwas näher zu sein.

Aus Sicherheitsgründen war der Rhein teilweise und alle Rheinbrücken in dem Bereich der Schiffsfahrt für jeglichen Verkehr gesperrt worden. Das Schiff wurde außerdem von mehreren Polizeibooten eskortiert.

Die Pilgerreise des Papstes ging vom Rhein zum Dom teilweise zu Fuß, teils auch mit dem alten Papamobil von Papst Johannes Paul II., weiter zum Kölner Dom. Der gesamte Weg des Papstes war von Pilgern gesäumt. Ihm wurden auch immer wieder Kinder zur Segnung gereicht. Am Dom wurde der Papst vom Domkapitular mit einer kurzen Begrüßung empfangen. Hier segnete er auch kurz die Umstehenden mit einem ihm gereichten Aspergil. Im Dom sang ein Chor, während Papst Benedikt XVI. vor dem Dreikönigs-Reliquienschrein kurz betete. Eine besondere Tradition des Domkapitels ist auch der Ehrenplatz für den Papst, der immer für ihn freigehalten wird. Papst Benedikt setzte sich wie schon sein Vorgänger kurz auf diesen Ehrenplatz.

Bevor er die Krypta besuchte, machte er vor dem Dom noch einmal eine kurze Ansprache. Dabei musste er sich immer wieder Gehör bei den jubelnden Pilgern verschaffen. Bei der Ansprache dankte er auch der Kölner Bevölkerung, dass sie die „Invasion so vieler Jugendlicher aus aller Welt“ so friedlich hinnehmen. Außerdem wurde in Andenken an den am Dienstag getöteten Frère Roger, dem Gründer des Klosters Taizé, ein Pater Noster und ein Ave Maria gebetet. Nach dem Besuch des Kölner Doms fuhr der Papst zurück in sein Quartier.

Das Weltjugendtagsbüro rief die Pilger auf, mehr Wasser zu trinken. Steigende Temperaturen und das lange Stehen bei den Veranstaltungen haben immer mehr zu Kreislaufkollapsen von Pilgern geführt. Das Büro wies darauf hin, dass die Pilger sich ihre Wasserflaschen an einem der 105 Wassertürme kostenlos auffüllen können.

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August 18, 2005

Papst Benedikt XVI. in Köln gelandet

Papst Benedikt XVI. in Köln gelandet – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Papst Benedikt XVI. in Köln gelandet

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Katholischer Weltjugendtag in Köln

Köln (Deutschland), 18.08.2005 – Der Pontifex, seit Ende des Römischen Reiches der Titel für den Papst, ist in Deutschland eingetroffen. Der Airbus der italienischen Fluggesellschaft Alitalia landete bei sonnigem Wetter um 11:54 Uhr auf dem Flughafen Köln-Bonn. Viele hundert Zuschauer waren begeistert von seiner Ankunft.

Am Flughafen wurde der Papst von Bundespräsident Horst Köhler und Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) empfangen. Es ist die erste Auslandsreise nach seiner Wahl zum Papst vom 19. April.

Der Papst war tief bewegt und dankte Gott für die Gelegenheit, beim Weltjugendtag die Kirche zu repräsentieren. Er bezeichnete den Weltjugendtag als „Zeichen des Friedens“.

Am Nachmittag unternahm der Papst eine Schifffahrt auf dem Rhein mit dem Katamaran “Rhein Energie” der “Köln-Düsseldorfer”-Reederei und hielt eine Ansprache mit abschließender Segnung vom Schiff aus in Höhe der zu Zehntausenden versammelten Pilger auf den Poller Rheinwiesen. Danach besuchte er den Kölner Dom, wo er den Gebeinen der Heiligen Drei Königen im dortigen Goldschrein die Ehre erwies. Dort sprach er auch zu den Versammelten. In seinem schusssicheren Papamobil fuhr Benedikt XVI. zu seinem Quartier im Erzbischöflichen Ordinariat in der Kölner Innenstadt. Seinen Höhepunkt erlebt der Besuch des früheren Erzbischofs von München-Freising auf dem Kerpener Marienfeld, dem rekultivierten Frechener Braunkohle-Tagebau, wo er am Samstag unter einem Kunststoffhimmel eine Open-Air-Veranstaltung für die angereisten Pilger im Rahmen einer Messe zelebrieren wird. Am Sonntag endet der 20. Weltjugendtag, Benedikt XVI. wird gleichentags seine erste Auslandsreise als Oberhaupt der katholischen Kirche beenden.

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