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March 23, 2006

Absturz zweier Kampfjets innerhalb einer Woche

Absturz zweier Kampfjets innerhalb einer Woche

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Artikelstatus: Fertig 23:18, 23. Mrz. 2006 (CET)
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Woronesch (Russland) / Neu-Delhi (Indien), 23.03.2006 – Innerhalb einer Woche sind zwei Kampfjets abgestürzt.

Das erste Unglück ereignete sich am Mittwoch, den 15. März 2006 in Zentralrussland. Es handelte sich um einen Kampfjet vom Typ „Su-24M“ der russischen Luftstreitkräfte. Er befand sich auf einem Übungsflug in der Nähe von Woronesch, als die Maschine in ein Feld stürzte. Die Ermittlungen über die Unglücksursache werden von einem ranghohen Militärmitarbeiter geleitet, dem Luftwaffenchef Wladimir Michailow. Er ist zusammen mit Angehörigen des Hauptkommandos der Luftwaffe und mit Mitgliedern des Verteidigungsministeriums zum Absturzort geflogen. Die beiden Piloten haben den Absturz überlebt. Sie konnten sich rechtzeitig mit dem Schleudersitz retten.

Der zweite Absturz eines Militär-Jagdflugzeuges der indischen Luftstreitkräfte ging nicht so glimpflich aus. Eine in Russland erbaute „MiG-21“ stürzte am Dienstag, den 21. März 2006 ab. Der Zwischenfall ereignete sich im indischen Bundesstaat Rajastan. Gestartet war die Maschine vom Militärstützpunkt im Distrikt Barmer, um einen Übungsflug zu absolvieren. An Bord befanden sich zwei Piloten.

Die Maschine verlor kurz nach dem Abheben den Funkkontakt zur Basisstation. Die Ursache des Absturzes konnte noch nicht geklärt werden. Die beiden Piloten sind nach Angaben der indischen Luftstreitkräfte vermutlich nicht mehr am Leben.

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September 20, 2005

Absturz der Su-27: Russland erwartet von Litauen Einhaltung des Völkerrechts

Absturz der Su-27: Russland erwartet von Litauen Einhaltung des Völkerrechts

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Artikelstatus: Fertig 13:14, 21. Sep. 2005 (CEST)
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Wilna (Litauen) / Moskau (Russland), 20.09.2005 – Major Valeri Trojanow, Pilot des am Donnerstagnachmittag über Litauen abgestürzten russischen Kampfflugzeuges Su-27, befindet sich noch immer in Gewahrsam Litauens. Litauen geht davon aus, dass der Pilot keine Überflugerlaubnis hatte. Das „Departement Information und Presse“ des russischen Außenministeriums gab jetzt einen offiziellen Kommentar zu dem Vorfall ab.

Demnach erwartet Russland, dass Litauen dem Major der Luftstreitkräfte die Jurisdictionsimmunität zukommen lässt. Diese Immunitätsregelung entspricht dem allgemeinen Völkerrecht. Gleiches gelte nach Meinung Russlands auch für das Flugzeug, welches ebenso wie der Pilot umgehend der Russischen Föderation übergeben werden müsse. Die Verantwortlichen des Außenministeriums erwarten von Litauen eine konstruktive Lösung dieses Problems.

Der Pilot Trojanow, der sich mit dem Schleudersitz retten konnte, wurde zwischenzeitlich von Ärzten in Wilna untersucht. Sein Zustand ist den Umständen entsprechend zufriedenstellend. Er nimmt momentan in der litauischen Hauptstadt an den Ermittlungen zum Absturz teil. Dazu gab das russische Außenministerium weiter bekannt: „Im Rahmen der von den litauischen Rechtsschutzorganen eingeleiteten Ermittlung machte Trojanow im Beisein eines Rechtsanwalts und eines Vertreters der russischen Botschaft in Vilnius Aussagen gegenüber Mitarbeitern der Generalstaatsanwaltschaft Litauens.“

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  • Russisches Kampfflugzeug SU-27 über Litauen abgestürzt (16.09.2005)

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September 16, 2005

Russisches Kampfflugzeug SU-27 über Litauen abgestürzt

Russisches Kampfflugzeug SU-27 über Litauen abgestürzt

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Wilna (Litauen) / Moskau (Russland), 16.09.2005 – Über Litauen ist am Donnerstagnachmittag ein russisches Kampfflugzeug des Typs Su-27 etwa 80 Kilometer von der russischen Grenze entfernt abgestürzt. Es zerschellte rund 55 Kilometer von Kaunas entfernt nahe dem Dorf Jotyski.

Die Internetzeitung „Russland-aktuell“ berichtete, das Flugzeug sei ein Teil einer Staffel gewesen, die sich auf dem Weg von Sankt Petersburg nach Kaliningrad befand. Auf dem Weg über die Ostsee hätte der Pilot auf Grund eines Fehlers im Navigationssystem die Orientierung verloren. Der Pilot wurde nach dem Absturz von der litauischen Polizei festgenommen. Verteidigungsminister Gediminas Kirkilas beschuldigt Russland nun, den Luftraum des EU-Landes verletzt zu haben.

Der deutsche Nachrichtensender n-tv berichtet, dass der Pilot keine Überflugerlaubnis hatte. Üblicherweise sei die Su-27 mit streng geheimer Elektronik ausgestattet.

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September 15, 2005

Russischer Militärjet von Flugzeugträger abgerutscht

Russischer Militärjet von Flugzeugträger abgerutscht

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Murmansk (Russland), 15.09.2005 – Am Montag, den 5. September, um 16:27 Uhr Moskauer Ortszeit ist nach Angaben der russischen Seestreitkräfte in der Nähe der Nordatlantikküste eine russische Militärmaschine des Typs Su-33 ins Meer gestürzt. Die Maschine mit der Bordnummer 82 gehörte der Nordflotte der russischen Marine, deren Standort nördlich des Polarkreises in der Hafenstadt Murmansk ist. Die Su-33 befand sich an Bord des russischen Flugzeugträgers „Admiral Kusnezow“, als sie während der Fahrt des Flugzeugträgers vom Landedeck abrutschte.

Der Pilot, ein Oberstleutnant der Marine, heißt Juri Kornejew. Während des Absturzes vom Flugzeugträger katapultierte er sich aus der Maschine heraus, die Su-33 stürzte ins Meer und ging unter. Bereits nach fünf Minuten konnte Kornejew von Rettungskräften von der Meeresoberfläche gerettet und an Bord genommen werden.

Nach Angaben des Pressedienstes der Behörde war die Maschine nicht mit Munition oder Waffen bestückt. Der Zustand des Piloten wurde den Umständen entsprechend als normal angegeben, er sei gesund. Die Su-33 wurde nicht vom Grund des Meeres gehoben.

Vizeadmiral Wladimir Dobroskotschenko, erster Stellvertreter des Befehlshabers der Nordflotte, erklärte nach der Rückkehr des Flugzeugträgers nach Murmansk auf der russischen Halbinsel Kola, es hätte keinen Sinn gehabt, die Maschine zu bergen. Als Begründung gab er an, an Bord hätten sich keine geheimen Apparaturen befunden. Das Flugzeug liegt nun in 1.100 Meter Tiefe auf dem Meeresgrund und stellt laut Dobroskotschenko nur noch einen „Haufen Metall“ dar. Die in dem Flugzeug installierten Erkennungsgeräte würden nach Angaben des Generals beim Herauskatapultieren des Piloten automatisch von selbst zerstört.

Als Ursache für den Absturz vom Landedeck des Flugzeugträgers nannte Dobroskotschenko einen Bruch der Bremstrosse einer Bremsmaschine. Mittlerweile befindet sich an Bord der „Admiral Kusnezow“ eine Kommission des Verteidigungsministeriums. Sie soll die Details klären, die zum Absturz des Jets geführt hatten.

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