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February 7, 2012

Chinesische Regierung verbietet Fluggesellschaften Beteiligung am Emissionshandel in der EU

Chinesische Regierung verbietet Fluggesellschaften Beteiligung am Emissionshandel in der EU

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Veröffentlicht: 19:40, 7. Feb. 2012 (CET)
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Flugzeug der Air China

Peking (China), 07.02.2012 – Die chinesische Luftfahrtbehörde Civil Aviation Administration of China (CAAC) hat am Montag chinesischen Fluggesellschaften die Zahlung der seit 1. Januar in Europa geltenden Gebühren für den Emissionshandel im Flugverkehr verboten. Laut einer Erklärung der CAAC widerspräche die Emissionsabgabe im Flugverkehr „den betreffenden Grundsätzen des UN-Rahmenabkommens für den Klimawandel und internationalen Luftfahrtvorschriften“. Der Europäische Gerichtshof hatte allerdings nach einer Klage durch die US-Luftfahrtbranche bereits im Dezember entschieden, dass die Emissionshandels-Richtlinie weder dem Völkerrecht noch den internationalen Luftfahrt-Abkommen widerspreche. Während ein Flug nach Peking nur etwa zwei Euro teurer würde, sind Strafen von 100 Euro pro Tonne CO2 vorgesehen, wenn die Fluggesellschaften nicht am Emissionshandel teilnehmen und auch Flugverbote sind möglich. Fluggesellschaften deren Heimatländer „äquivalente Maßnahmen“ für den Klimaschutz einführen, können aber auch von der Emissionsabgabe befreit werden. Das Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten verabschiedete bereits 2011 ein neues Gesetz, das ebenfalls die Teilnahme am Emissionshandel der Europäischen Union verbieten soll; auch die indische Regierung hat die eigenen Fluggesellschaften angewiesen nicht am Europäischen Emissionshandel teilzunehmen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

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December 6, 2004

Airbus erhält Großauftrag von Air China

Airbus erhält Großauftrag von Air China

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A380-MSN1-premier-decollage-2005-04-27-10h30.jpg

Peking (China), 06.12.2004 – Das europäische Luftfahrtunternehmen Airbus hat von China einen Großauftrag über die Lieferung von 23 Flugzeugen erhalten. Während des Besuchs von Bundeskanzler Gerhard Schröder in Peking unterzeichnete die chinesische Fluglinie Air China einen Vertrag im Wert von mehr als einer Milliarde Dollar.

Insgesamt sollen 19 Airbus A319 für Kurz- und Mittelstrecken und vier Airbus A330 geliefert werden. Sie kommen auf innerchinesischen als auch auf Langstrecken zum Einsatz. Derzeit betreibt die Air China 136 Maschinen, möchte die Flotte aber bis 2006 um 41 Jets erweitern.

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