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September 30, 2005

Regierung in Ankara verschärft Bestimmungen für türkische Fluggesellschaften

Regierung in Ankara verschärft Bestimmungen für türkische Fluggesellschaften

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Artikelstatus: Fertig 30. Sep. 2005 (CEST)
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Ankara (Türkei), 30.09.2005 – Türkische Fluggesellschaften hatten im Jahr 2005 oftmals mit technischen Problemen ihrer Maschinen zu kämpfen. Einige Startverbote und Notlandungen störten den normalen Flugbetrieb. In verschiedenen EU-Ländern wurden wiederholt eklatante Sicherheitsprobleme bei einigen türkischen Fluggesellschaften festgestellt. Jetzt hat die türkische Regierung Maßnahmen zur Behebung der Mängel beschlossen.

Demnach gibt es seit dieser Woche eine gesetzliche Regelung in der Türkei. Danach dürfen neu gekaufte Flugzeuge zum Zeitpunkt des Einkaufs nicht älter als zwölf Jahre sein. Flugzeuge, die bereits im Flugdienst stehen sind von dieser Regelung nicht betroffen.

Auch war das Alter der türkischen Chartermaschinen bisher im Vergleich zu denen anderer Länder vergleichsweise hoch. Viele sehr alte Flugzeuge gehören ebenso zu den Flotten der Fluggesellschaften, ebenso wie modernere Maschinen. In Deutschland wurden derartige Flugzeuge längst außer Dienst gestellt.

Die Regierung möchte damit den Fluggesellschaften helfen, ihren angekratzten Ruf wieder herzustellen. Die Schlagzeilen dieses Jahres hatten sich negativ auf das Kundenverhalten ausgewirkt. Auch der Vorfall, bei dem ein Pilot von der türkischen Fluggesellschaft Fly Air fristlos entlassen wurde, weil er eigenmächtig entschieden hatte, den Flug mit einer defekten Maschine nicht fortzusetzen. Tatsächlich haben deutsche Internet-Reisebüros bestätigt, dass Urlauber beim Flug in die Türkei inzwischen deutsche Fluggesellschaften bevorzugen und türkische versuchen zu meiden. Folglich stehen hinter den Maßnahmen der Regierung neben den sicherheitsrelevanten auch wirtschaftliche Aspekte im Vordergrund. Marktanteile, die an die deutschen Fluggesellschaften verloren gingen, sollen damit zurückgeholt werden.

In Expertenkreisen werden die Maßnahmen zwar als ein erster Schritt begrüßt, insgesamt gesehen sind sie aber in deren Augen nicht weitreichend genug. Ein Chef eines niederländischen Flugsicherungsunternehmen meinte dazu, das Alter der Maschinen wäre nicht so bedeutend wie die Wartung und Pflege der Flugzeuge. Auch die Kontrollen müssten verstärkt werden, um den tatsächlichen Zustand der Maschinen zuverlässig feststellen zu können.

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September 1, 2005

Technische Mängel bei Airbus der Fluggesellschaft Fly Air

Technische Mängel bei Airbus der Fluggesellschaft Fly Air

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Artikelstatus: Fertig 1. Sep. 2005 (CEST)
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Paris (Frankreich), 01.09.2005 – Auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle wurden am Wochenende bei einer Inspektion an einem Airbus A300-B4 technische Mängel festgestellt.

Der Airbus gehört der türkischen Fluggesellschaft Fly Air. Er hatte unter anderem ein Leck im Treibstofftank. Dabei handelte es sich um eine kleine undichte Stelle auf der linken Seite des Flugzeugs. Desweiteren stellten die Techniker Reifenprobleme an der Maschine fest. Zwei Räder hatten keine passenden Reifen aufgezogen. Daraufhin hatte die Französische Zivilluftfahrtbehörde der Maschine ein Startverbot auferlegt.

Am Sonntag gab die Behörde den Vorfall in der Öffentlichkeit bekannt. Ursprünglich sollte der Airbus am Samstag mit 160 Passagieren an Bord nach Antalya fliegen. Auch nach einer zweiten Inspektion am Sonntag erteilte die Behörde keine Starterlaubnis.

Den Passagieren wollte der türkische Reiseveranstalter Mediades eine Reiserückerstattung anbieten. Auch der Airbus, der am 18. August 2005 in Budapest notlanden musste, gehört der Fluggesellschaft Fly Air.

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Pilot kehrt mit defekter Maschine um – fristlose Entlassung

Pilot kehrt mit defekter Maschine um – fristlose Entlassung

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Artikelstatus: Fertig 23:07, 2. Sep 2005 (CEST)
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Paris (Frankreich) / Djerba (Tunesien), 01.09.2005 – Nach eigenen Aussagen ist der belgische Pilot Peter Thys vergangene Woche fristlos entlassen worden. Er war Mitarbeiter bei der türkischen Fluggesellschaft Fly Air.

Thys stellte auf dem Flug von Paris nach Tunesien einen Defekt an seiner Passagiermaschine fest und kehrte deswegen um. Fly Air hatte ihm daraufhin nach seinen Angaben per Fax die Kündigung zugestellt. Er erhielt ein Schreiben, in dem sein Vertrag beendet wurde.

An Bord seines Airbus A300 war ein Generator ausgefallen. Daraufhin entschloss sich Thys zur Rückkehr auf den Flughafen Pariser-Orly. Nach der Landung wurden ihm in Paris von Fly Air Vorwürfe wegen der Rückkehr gemacht. Sein Arbeitgeber verlangte von ihm den sofortigen Weiterflug.

Nach einigen Reparaturen an der alten Maschine durfte er mit Erlaubnis der französischen Behörden nach Tunesien weiterfliegen – allerdings ohne Passagiere. Bei der Inspektion des Airbus wurden zwei Lecks in den Treibstofftanks gefunden, auch die Hydraulik wies zwei Lecks auf. Des Weiteren fehlten erforderliche Bordpapiere und die Sauerstoffmasken hatten keine Zulassung in Frankreich. Nach der Ankunft in Tunesien erhielt Thys sein Entlassungsschreiben.

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August 25, 2005

Airbus muss auf Budapester Flughafen notlanden

Airbus muss auf Budapester Flughafen notlanden

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Airbus A300 Kuwait Airways

Budapest (Ungarn), 25.08.2005 – Am Donnerstag, dem 18. August 2005, musste ein Airbus A300 der privaten türkischen Fluglinie „Fly Air“ in Budapest notlanden.

Die Maschine befand sich auf dem Flug von Istanbul nach Brüssel. Die Bordinstrumente warnten die Piloten während des Fluges bezüglich eines Fehlers an einem der Triebwerke, das auch tatsächlich ausgefallen war. Sie entschlossen sich daraufhin zur Notlandung auf dem Budapester Flughafen Ferihegy. Der Jet mit 293 Passagieren und elf Crew-Mitgliedern an Bord landete daraufhin kurz nach 07:00 Uhr morgens sicher in Budapest.

Es gab keinen Personenschaden. Der Airbus wurde nach der Notlandung technisch überprüft. Die Fluggesellschaft Fly Air besteht seit dem Jahr 2002; sie besitzt dreizehn Flugzeuge, unter denen sich sieben Airbus des Typs A300 befinden.

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