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January 21, 2011

Hochwasserlage an der Elbe spitzt sich zu

Hochwasserlage an der Elbe spitzt sich zu

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Veröffentlicht: 17:39, 21. Jan. 2011 (CET)
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Lage des Landkreises Lüneburg

Lauenburg/Elbe (Deutschland), 21.01.2011 – Das Hochwasser am Unterlauf der Elbe spitzt sich zu. Für den niedersächsischen Landkreis Lüneburg wurde inzwischen Katastrophenalarm ausgelöst. Das Hochwasser war durch Tauwetter aufgrund der hohen Temperaturen und umfangreicher Niederschläge entstanden. Es müsse in Lauenburg/Elbe mit einem Pegelstand von neun Metern gerechnet werden, teilte Bürgermeister Harald Heuer (CDU) der Presse mit. Doch viele Keller in den Häusern in Flussnähe sind bereits vollgelaufen. Sollte das Wasser auf mehr als neun Meter steigen, droht die Überflutung von etwa 100 Häusern. Beim letzten großen Hochwasser im April 2006 stieg der Pegel auf 9,12 m, noch höher als beim Elbehochwasser im Sommer 2002, als die Marke von 8,70 m erreicht wurde. Bürgermeister Heuer zeigte sich dennoch optimistisch, man sei mit ausreichend Sandsäcken und Pumpen ausgestattet.

Die Staudämme im schleswig-holsteinischen Lauenburg waren nach dem Hochwasser von 2002 erneuert und verbessert worden. Aufgrund der nun verwendeten Bauweise dauere das Durchweichen des Dammes länger, erklärte Bürgermeister Heuer. Doch darum sorgen sich die Bewohner im zu Bleckede im Landkreis Lüneburg gehörenden Ortsteil Alt Garge. Hier wurden zwei Deiche mit Plastikfolien und Sandsäcken verstärkt. Die Bewohner hoffen, dass die Dämme halten.

Die Kreisverwaltung in Lüchow-Dannenberg geht davon aus, dass der Scheitel des Hochwassers am Donnerstagabend (20. Januar) Schnackenburg erreicht. Es wird erwartet, dass der Stand der Elbe einige Tage auf dem höchsten Niveau verbleibt. In Mecklenburg-Vorpommern rechnet man bei Ludwigslust mit der Auslösung der Warnstufe 4. Diese wurde im sachsen-anhaltinischen Tangermünde bereits erreicht.

Das Hochwasser am Main ist inzwischen zurückgegangen. Der Pegel am Frankfurter Osthafen hat am Donnerstagmorgen nur noch 3,68 Metern gezeigt. Das entspricht der Hochwassermeldestufe 1.

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  • Portal:Deutschland
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  • Portal:Hochwasser

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October 10, 2007

Grundwehrdienstleistender im Kampfpanzer ertrunken

Grundwehrdienstleistender im Kampfpanzer ertrunken

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Veröffentlicht: 13:19, 10. Okt. 2007 (CEST)
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Storkau (Elbe) / Augustdorf (Deutschland), 10.10.2007 – Beim Übersetzen mit einem Kampfpanzer vom Typ „Leopard 2 A6“ ist der Fahrer des Fahrzeuges in der Elbe ertrunken. Der Panzer kam gegen 21.00 Uhr aus noch ungeklärter Ursache von der Fähre ab und versank in der Elbe.

Der Fahrer, der auf Grund der Bauart des Panzers den längsten Ausstiegsweg hat, konnte sich nicht mehr in Sicherheit bringen. Er war ein grundwehrdienstleistender Obergefreiter, der dem Panzerbataillons 203 in Augustdorf, Nordrhein-Westfalen, angehört. Drei Personen, der Richtschütze, der Ladeschütze sowie der Kommandant, konnten sich retten.

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April 2, 2006

Fernsehsender beobachten die Flut in Dresden

Fernsehsender beobachten die Flut in Dresden

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Artikelstatus: Fertig 11:58, 2. Apr. 2006 (CEST)
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RTL Übertragungswagen in Dresdener Altstadt

Dresden (Deutschland), 02.04.2006 – Nicht nur die Bürger der betroffenen Städte an hochwasserführenden Flüssen in Deutschland haben schlaflose Nächte – die Flut bedeutet auch für Fernseh- und Radiosender Arbeit. Die Elbe hat bei steigender Tendenz in Dresden heute um 6:00 Uhr einen Pegel von 7,36 Metern bei oberelbisch gleichbleibenden Tendenzen. In Dresden haben sich neben RTL noch weitere Zulieferfirmen von Bild- und Tonmaterial an brisanten Stellen positioniert, um den Fernsehbetrachter und Radiohörer mit neusten Informationen zu versorgen.

Die Medienfahrzeuge sind an Flussbereichen zu finden, wo etwas Besonderes passieren kann oder Bemühungen unternommen werden, städtische Werte zu schützen. Ausgestattet mit Satellitenübertragungstechnik, Schneidetechnik, Vertonungstechnik und weiteren Möglichkeiten, die gefilmte Passage weitestgehend nachrichtenfertig zu machen, hat sich RTL in Nähe der „Radeberger Schankwirtschaft“ an den brühlschen Terrassen platziert. Helfer versuchen dort seit Tagen mit einem Sandsackdamm das Wasser aus der Gaststätte fernzuhalten.

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March 31, 2006

Katastrophenalarm in Dresden

Katastrophenalarm in Dresden – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Katastrophenalarm in Dresden

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Artikelstatus: Fertig 23:52, 31. Mrz. 2006 (CEST)
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Elbehochwasser in Nähe Altstadt

Dresden (Deutschland), 31.03.2006 – Die Lage des Elbhochwassers in Dresden hat sich auch am Freitag weiter zugespitzt. Am Vormittag überstieg der Elbpegel die 7 Metermarke und löste damit die höchsten Hochwasseralarmstufe aus. 17:00 Uhr löste die Stadt für elbnahe Wohngebiete Katastrophenalarm aus. Betroffene Stadtteile sind Cossebaude, Gohlis, Obergohlis, Niedergohlis, Stetzsch, Laubegast, Kleinzschachwitz und auch Teile von Loschwitz, Tolkewitz, Niederpoyritz, Leuben, Hosterwitz, Pillnitz, Meußlitz, Sporbitz, Trieske sowie Zschieren. In den Stadtteilen Cossebaude und Gohlis wurden die Bewohner aufgefordert, ihre Stadtteile jetzt schon freiwillig zu verlassen.

Ebenfalls für 17:00 Uhr entschied sich die Stadt mit dem Blauen Wunder die erste und östlichste Brücke über die Elbe zu schließen.

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March 30, 2006

Elbehochwasser im März 2006

Elbehochwasser im März 2006 – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Elbehochwasser im März 2006

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Artikelstatus: Fertig 00:26, 30. Mär. 2006 (CEST)
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Flut nahe Congress Center Dresden

Dresden (Deutschland), 30.03.2006 – Wie schon im März 2005 kommt es auch etwa ein Jahr später zu einem stärkeren Hochwasser an zahlreichen Flüssen und Bächen, unter anderem auch an der Elbe.

Am Nachmittag des 28. März 2006 überschritt der Pegel in Schöna an der tschechischen Grenze die Sechs-Meter-Pegelmarke und löste damit die zweithöchste Warnstufe aus. Prognosen des Landeshochwasserzentrums gehen derzeit davon aus, dass in Dresden bereits am Donnerstag, den 30. März der Pegel der „Alarmstufe 4“ von sieben Metern fast erreicht oder sogar überschritten wird. Ein Pegel von 7,40 Metern gefährdet in Dresden niedrige Wohngebiete wie Gohlis. Gefahr entsteht auch durch die einhergehende Erhöhung des Grundwasserspiegels in Elbnähe. Ufernahe Straßen und Gehwege sind bereits gesperrt.

Nach dem der Elbpegel am Vormittag des 29. März auch in Dresden die Grenze der „Alarmstufe 3“ von sechs Metern erreichte und das Landeshochwasserzentrum in ihrer Prognose für Freitag, den 31. März Pegel zwischen 7,35 und 7,55 Meter vorhersagte, löste die Stadt Dresden um 17:00 Uhr Katastrophenvoralarm für das ganze Stadtgebiet aus. Eine Scheitelbildung der Hochwasserwelle ist laut Landeshochwasserzentrum derzeit für das Wochenende zu erkennen. Ein Überschreiten der Acht-Meter-Pegelmarke ist derzeit nicht zu erwarten.

Auch im Landkreis Sächsische Schweiz – östlich von Dresden – wurde Katastrophenvoralarm und teilweise Katastrophenalarm ausgerufen.

Schon in den vergangenen Tagen traten im Großraum Dresden und Sachsen verbreitet Hochwasser an Nebengewässern auf und überfluteten dabei Straßen und Ortschaften.

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January 17, 2006

Angelverbot an der sächsischen Elbe

Angelverbot an der sächsischen Elbe – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Angelverbot an der sächsischen Elbe

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Dresden (Deutschland), 17.01.2006 – Da am vergangenen Donnerstag aus einer Fabrik im tschechischen Nymburk, in der Nähe von Kolín, Cyanid in die Elbe gelangt war, erteilte das sächsische Umweltamt nun ein Angelverbot für die Elbe.

Die Blausäure hatte schon in Tschechien ein großes Fischsterben ausgelöst, jedoch werden sich die Grenzwerte in dem deutschen Teil der Elbe durch Verdünnung unterhalb der Grenzwerte für Abwasser halten. Dennoch liegen die Werte weit über den Grenzwerten für Trinkwasser. Die Giftstoffwelle wird heute um Mitternacht in Deutschland erwartet.

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June 24, 2005

UNESCO-Welterbe für das Dresdner Elbtal

UNESCO-Welterbe für das Dresdner Elbtal

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Elbtal von Söbrigen

Dresden (Deutschland), 24.06.2005 – Am 2. Juli 2004 stand es bereits fest, am 24. Juni 2005 wird die Urkunde feierlich auf dem Schloss Albrechtsberg überreicht: Das Dresdner Elbtal ist UNESCO-Welterbe. Am 25. Juni 2005 enthüllen Oberbürgermeister Ingolf Roßberg und Professor Bandarin feierlich die Gedenktafel in der Loschwitzer Kirche – pünktlich zum Elbhangfest.

Die Kulturlandschaft umfasst einen etwa 18 Kilometer langen Streifen entlang der Elbe zwischen Söbrigen und der Flügelwegbrücke. Eingeschlossen sind unter anderem die Altstadt, die zahlreichen Elbschlösser, die elbnahen Ortskerne sowie das Schloss Pillnitz.

Die Flächen des Weltkulturerbes in Dresden

Die Stadt Dresden sieht in der Anerkennung als Welterbe ein international werbewirksames Prädikat für Investoren und Touristen. Durch diesen Status wird es keine weiteren Restriktionen von der UNESCO geben. Es wurde die Möglichkeit einer „sich entwickelnden Kulturlandschaft“ eingeräumt.

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March 24, 2005

Hochwasser in Sachsen: Keine Entwarnung für die Elbe

Hochwasser in Sachsen: Keine Entwarnung für die Elbe

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Elbhochwasser 2005

Dresden (Deutschland), 24.03.2005 – In Sachsen wurde heute an der Neiße die Hochwasseralarmstufe „Zwei“ unterschritten. Für Mulde und Weiße Elster wird erwartet, dass die Pegel bis Ostern weiter sehr langsam sinken. In den Staubecken ist das Stauziel teilweise überschritten, so dass die Wetterlage beobachtet werden muss.

Der langsam sinkende Pegel der Elbe fiel in Schöna noch nicht auf die Alarmstufe „Eins“. Im Einzugsgebiet von Mulde und Elbe verstärkt sich inzwischen das Tauwetter in Lagen oberhalb von 600 Meter, da dort die Nachttemperaturen nun deutlich über dem Gefrierpunkt liegen. Fallen die am Osterwochenende erwarteten Niederschläge so gering aus wie vorhergesagt, ist vorerst mit keinem erneuten Anstieg des Wassers zu rechnen.

Die Stadtverwaltung in Dresden legte im Februar ihr Hochwasserschutzkonzept vor. In einigen Stadtteilen stößt es auf Unmut, da die geplante Bebauung der tieferliegenden Elbe-Altarme in Dresden-Laubegast weiter fortgesetzt werden soll, aber andererseits in einigen Stadtteilen kein ausreichender Schutz vor einem 100-jährigem Hochwasser der Elbe gewährleistet werden kann. Die Ausweisung von neuen Baugebieten in Überschwemmungsgebieten ist verboten.

Über die Hochwasserlage in Osteuropa gab es heute keine Meldungen.

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March 20, 2005

Frühjahrshochwasser 2005 steigt nicht so rasant wie befürchtet

Frühjahrshochwasser 2005 steigt nicht so rasant wie befürchtet

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Elbhochwasser 2005

Dresden (Deutschland), 20.03.2005 – Der Pegelstand der Elbe in Dresden lag heute Morgen gegen 11:30 Uhr MEZ bei 5,77 Meter, somit einen Meter über dem gestrigen Stand. Im Laufe des Tages wird ein Stand von sechs Metern erwartet. Dennoch ist der Anstieg nicht so rasant wie gestern noch befürchtet wurde.

Auch in Bayern hat starkes Tauwetter in weiten Teilen des Landes Bäche und Flüsse über die Ufer treten lassen. In einigen Orten stehen bereits Straßen und Keller unter Wasser. Von den Behörden wurde Warnstufe „Drei“ von „Vier“ herausgegeben,

Insbesondere in den Bereichen Traunstein und Berchtesgadener Land hat der Deutsche Wetterdienst vor einer Verschärfung der Lage gewarnt. Regenfälle mit bis zu 30 Liter pro Quadratmeter werden erwartet. Weitere Überschwemmungen und Erdrutsche könnten Gefahren mitsich bringen.

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March 19, 2005

Frühjahrshochwasser 2005

Frühjahrshochwasser 2005 – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Frühjahrshochwasser 2005

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Dresdener Weißeritzmündung in die Elbe im März 2005

Dresden (Deutschland), 19.03.2005 – Seit mehreren Tagen kommt es auf Grund der Schneeschmelze im Erzgebirge und dem Lausitzer Bergland zu kontinuierlich steigenden Pegeln der Flüsse Elbe, den Mulden und der Neiße. In Dresden werden Anfang der nächsten Woche bis zu 6,60 Meter beziehungsweise mehr als 1.500 Kubikmeter pro Sekunde für die Elbe erwartet. Bis etwa 7,40 Meter lässt sich die Elbe in ihrem Bett und den Fluträumen halten, darüber flutet sie auch bewohnte Bereiche. Derzeit liegt der Pegel in Dresden bereits bei fünf Metern; der Anstieg ist stärker, als noch vor wenigen Tagen prognostiziert. Im Einzugsbereich der Elbe liegt das Riesengebirge, aber auch der Bayerische Wald. Wie im Erzgebirge sammelte sich in diesen Gebirgen eine überdurchschnittlich hohe Schneemenge.

An kleineren Gewässern im Erzgebirge wie der Zschopau und der Müglitz ist die Lage bereits bedrohlich.

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