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September 29, 2012

Brandenburg: Tote bei Busunglück auf der Bundesautobahn 10

Brandenburg: Tote bei Busunglück auf der Bundesautobahn 10

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Veröffentlicht: 14:04, 29. Sep. 2012 (CEST)
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Die Autobahn an der Anschlussstelle Erkner.

Michendorf (Deutschland), 29.09.2012 – Am 27.09.2012 gegen 0.25 Uhr ereignete sich auf der Bundesautobahn 10 (Berliner Ring) an der Anschlussstelle Michendorf ein schwerer Verkehrsunfall mit einem polnischen Reisebus und drei Lastkraftwagen. Bei dem Unfall kamen zwei Menschen ums Leben, sechs Menschen wurden schwer verletzt. Nach ersten Ermittlungen soll ein Fahrfehler eines Lkw-Fahrers die Ursache sein.

Zahlreiche Rettungskräfte waren im Einsatz. Die Autobahn wurde für mehrere Stunden gesperrt und erst am Nachmittag wieder komplett freigegeben. Insgesamt wurden bei dem Unglück 37 Menschen verletzt, 6 davon schwer, zwei wurden getötet. Nach Angaben der Behörden waren insgesamt 61 Personen an Bord des Reisebusses, davon 54 Kinder, zwei Fahrer, vier Lehrer sowie ein Reiseleiter. Bei den Toten handelt es sich um einen polnischen Lastwagenfahrer und seinen Beifahrer.

Der Reisebus musste offenbar wegen des vor ihm plötzlich stockenden Verkehrs auf dem rechten Fahrstreifen abrupt bremsen. Der nachfolgende polnische Lkw bemerkte dies nicht, sodass es zu dem Aufprall kam. Der Lkw-Fahrer und sein Beifahrer waren im Wrack des Fahrzeugs eingeklemmt und konnten erst nach mehreren Stunden tot geborgen werden. Nach dem Aufprall des polnischen Lkw war der Bus zunächst in die Leitplanke und dann gegen einen weiteren Lkw geschleudert worden, der dann noch mit einem dritten Lkw kollidierte. Dabei wurde auch der Busfahrer schwer verletzt. Ein weiterer Lkw-Fahrer musste ebenfalls ins Krankenhaus gebracht werden.

Der Bus startete in der polnischen Stadt Posen und war auf dem Weg zu einem einwöchigen Aufenthalt in London. Nach dem Unfall wurden die Reisenden mit einem Ersatzbus wieder nach Posen gebracht.

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Quellen[Bearbeiten]

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June 3, 2011

EHEC: Im Norden Deutschlands wird das Blut knapp

EHEC: Im Norden Deutschlands wird das Blut knapp

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Veröffentlicht: 21:16, 3. Jun. 2011 (CEST)
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Blutspende

Hamburg (Deutschland), 03.06.2011 – Normalerweise werden in Hamburg und Schleswig-Holstein monatlich zusammen 800 bis 1.000 Einheiten Blutplasma von den Krankenhäusern verbraucht. Wegen der Vielzahl von schweren EHEC-Erkrankungen ist der Verbrauch auf 7.500 Einheiten gestiegen.

Der DRK-Blutspendedienst Nord muss nun aus dem Verbund versorgt werden. Die Bundesländer Hessen, Baden-Württemberg und Bayern sorgen dafür, dass der kostbare Stoff im Norden nicht ausgeht. Möglich ist dies, da diese Bundesländer weitaus weniger von der Darmerkrankung betroffen sind.

Gefrorenes Blutplasma

Das Plasma wird benötigt, um das in schweren Fällen auftretende Nierenversagen behandeln zu können. Betroffen davon sind hauptsächlich Personen, bei denen als Folge von EHEC das Hämolytisch-urämische Syndrom (HUS) auftritt. Ein Sprecher des DRK: „Mit einem Versorgungsengpass bei Blutplasma ist nicht zu rechnen; in Süddeutschland sind ausreichend Vorräte vorhanden.“ Der Bürgermeister von Hamburg Olaf Scholz (SPD) und die Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) forderte die Bevölkerung trotz allem zu mehr Blutspenden auf. Sie wiesen darauf hin, dass es von der Blutspende bis zur Gewinnung des Plasmas mehrere Monate dauert. Bürgermeister Scholz: „Es ist wichtig, jetzt, wo wir noch genügend Reserven haben, etwas zu tun – damit wir immer genügend Rücklagen haben”. Vor dem Hintergrund, dass die Quelle des Erregers noch im Dunklen liegt und mit einer weiteren Ausbreitung gerechnet werden muss, gilt der Aufruf zum Blutspenden nicht nur für den Norden Deutschlands. Der Blutspendedienst verzeichnet einen Ansturm von Spendern, seit der Aufruf in den Medien verbreitet wurde. Olaf Scholz ging mit gutem Beispiel voran und ließ sich vor laufender Kamera Blut abnehmen.

Die Krankheit verbreitet sich weiter, so gibt es in Thüringen den ersten Todesfall. Eine 80-jährige Frau ist auf einer Kur in Mecklenburg-Vorpommern an dem Erreger verstorben. In Brandenburg gibt es 13 EHEC-Verdachtsfälle und vier Personen, die an HUS leiden. Auch ein Todesfall ist möglicherweise auf den Erreger zurückzuführen. Dem Robert Koch-Institut wurden seit Anfang Mai 2011 insgesamt 520 HUS-Fälle mitgeteilt.

Das Bundesamt für Risikobewertung rät weiterhin, Tomaten, Salatgurken und Blattsalate nicht roh zu verzehren.

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Quellen

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February 11, 2011

Brandenburg: Entführung einer Vierjährigen

Brandenburg: Entführung einer Vierjährigen

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Veröffentlicht: 17:19, 11. Feb. 2011 (CET)
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Kleinmachnow (Deutschland), 11.02.2011 – Am Donnerstag, dem 10. Februar 2011 wurde in Kleinmachnow ein vierjähriges Mädchen entführt. Gegen 8:09 Uhr wollte eine 41-jährige Steuerberaterin ihre Tochter in den Kindergarten bringen, als plötzlich ein maskierter, mit einer Sichel bewaffneter Mann vor ihr stand, der ihr ihre Tochter entriss. Der Mann hinterließ einen Zettel in dem er verlangte, dass weder Polizei noch Presse eingeschaltet werden sollten. Außerdem forderte er ein Lösegeld. Mit dem Kind stieg der Mann in einen roten Renault Clio, der ein gestohlenes tschechisches Diplomatenkennzeichen trug. Der Täter wollte sich um 18.45 Uhr wieder melden.

Nachdem die Steuerberaterin die Polizei informiert hatte, wurde eine 400-köpfige Sonderkommission eingerichtet, um das Mädchen zu retten und den Täter festzunehmen. Nach einem Telefonkontakt mit dem Täter wurde Lösegeld in der Nähe von Fürstenwalde übergeben. Gegen 21.28 Uhr wurde die Vierjährige in der Nähe ihres Wohnhauses von Nachbarn entdeckt.

Der Täter flüchtete mit einer Geschwindigkeit von 80 Kilometern pro Stunde auf dem Standstreifen über die BAB 12 zurück nach Kleinmachnow. Die Beamten des Sondereinsatzkommandos nahmen den Täter fest, nachdem klar war, dass sich das Mädchen in Sicherheit befand. Im Auto fanden die Mitglieder der Sonderkommission das Lösegeld und die Tatwaffe. Die Medien wurden von der Polizei erst nach der Festnahme des Mannes informiert.

Der Täter wird sich wegen erpresserischen Menschenraubs (§ 239a Strafgesetzbuch) verantworten müssen. Ihm droht eine Freiheitsstrafe von mindestens fünf Jahren.

Quellen

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September 26, 2010

Tote bei Busunglück in Brandenburg

Tote bei Busunglück in Brandenburg – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Tote bei Busunglück in Brandenburg

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Veröffentlicht: 20:11, 27. Sep. 2010 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 26.09.2010 – Am Vormittag des 26. September 2010 ereignete sich ein schweres Busunglück am Schönefelder Kreuz nahe Berlin mit Beteiligung eines polnischen Reisebusses. Bei dem Unfall kamen mindestens 13 Menschen ums Leben, bis zu 38 Personen wurden verletzt, 19 von ihnen schwer.

Unfallvorgang

Der polnische Reisebus war auf dem Rückweg eines Betriebsausfluges in Spanien. Der Reisebus war mit 49 Insassen besetzt. Es handelte sich dabei um eine Reisegruppe aus der polnischen Stadt Złocieniec (deutsch: Falkenburg) in Westpommern.

Am Vormittag, um ungefähr 10.30 Uhr, wurde der Bus auf der Autobahn 10 von einem auffahrenden Auto gerammt. Nach ersten Erkenntnissen war der Wagen einer 37 Jahre alten Frau bei regennasser Fahrbahn außer Kontrolle geraten. Nach dem Zusammenstoß geriet der Bus aus der Spur und prallte schließlich gegen einen Brückenpfeiler.

Nach dem Unfall waren fast 300 Kräfte der Polizei und von Rettungsdiensten aus Berlin und Brandenburg vor Ort. Auch Notfallseelsorger trafen am Unfallort ein. Rettungskräfte errichteten auf der Fahrbahn Zelte für die Versorgung der Verletzten. Sechs Hubschrauber wurden eingesetzt, um die Schwerverletzten in Krankenhäuser in Berlin und Brandenburg zu befördern.

Folgen

Am selben Tag besuchte der polnische Premierminister Donald Tusk den Unfallort. Dabei traf er sich mit dem Ministerpräsidenten von Brandenburg Matthias Platzeck und lobte die deutschen Rettungskräfte in einer Rede: “Ich habe mit drei Verletzten im Krankenhaus gesprochen. Sie lobten sehr die Betreuung, die sie erfahren hatten, sowohl unmittelbar nach dem Unfall als auch im Krankenhaus. Natürlich sind sie schwer erschüttert, schon wegen der hohen Opferzahlen. Das waren alles Freunde, sie kannten sich gut, und es geht ihnen alles sehr nahe.”
Noch am Abend kehrte er wieder nach Polen zurück. Auch die polnische Gesundheitsministerin Ewa Kopacz besuchte den Unfallort und die Verletzten in den Krankenhäusern.
Nach dem Unfall zeigte sich Trauer in Deutschland und in Polen. Zum Gedenken an die Opfer wurde in Brandenburg Trauerbeflaggung für alle öffentlichen Gebäude angeordnet. Die Regierung der Wojewodschaft Westpommern ordnete eine eintägige Trauer im nordwestlichsten polnischen Regierungsbezirk an.

Ermittlungen

Derzeit laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Am Montagvormittag traf sich eine Arbeitsgruppe, um über die weiteren Schritte zu beraten. Über die Ergebnisse werde im Laufe des 27. September informiert, teilte die Staatskanzlei in Potsdam mit. Um die Ursache der Tragödie herauszufinden, wurde eine deutsch-polnische Ermittlungsgruppe gebildet, wie ein Sprecher des Innenministeriums sagte.

Themenverwandte Artikel

  • Busunglück vom 26. September 2010 (Wikipedia, 27.09.10)

Quellen

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May 26, 2010

Oderhochwasser erreicht Brandenburg

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Oderhochwasser erreicht Brandenburg

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Veröffentlicht: 22:49, 26. Mai 2010 (CEST)
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Die Karte zeigt das Einzugsgebiet der Oder.

Kartographie: NordNordWest

Frankfurt (Oder) (Deutschland) / Warschau (Polen), 26.05.2010 – Schneller als die Hydrologen vorausgesagt hatten, kommt die Hochwasserwelle auf der Oder voran. Bereits in der Nacht zum Mittwoch, dem 26. Mai, wurde in Brandenburg die Hochwasseralarmstufe 2 ausgelöst, etwa „acht bis zehn Stunden früher“ als erwartet, im Landkreis Oder-Spree steht die Ausrufung der Stufe 3 bevor. Im Tagesverlauf wird eine allgemeine Anhebung der Warnstufe erwartet. Irgendwann in den nächsten Tagen soll der steigende Wasserstand dann die Ausrufung der Alarmstufe 4, der höchsten Stufe, notwendig machen. Diese bedeutet, dass der Wasserstand dann so hoch ist, dass ein Überspülen der Deichkrone möglich ist.

In Ratzdorf erreichte der Pegel der Oder bereits 5,54 Meter. Hier rechnet man für den Vormittag des 27. Mais mit 5,90 Meter. Die Behörden haben die Dämme bereits gemäht, damit die ab der Warnstufe 3 vorgeschriebene Überwachung sorgfältiger erfolgen kann und undichte Stellen besser zu erkennen sind.

Die meisten Deiche Brandenburgs waren nach dem Jahrhunderthochwasser 1997 erneuert worden, sodass sich die Behörden gut gewappnet sehen, zumal sich das Hochwasser den Prognosen und den beobachteten Wasserständen am Oberlauf des Flusses zufolge in diesem Jahr nicht so lange auf hohem Niveau halten wird wie 1997. „Wir haben 1997 sechs Wochen Höchstwasserstände gehabt. So lange wird es dieses Mal bestimmt nicht dauern“, so Matthias Freude, Präsident des Landesumweltamtes.

Allerdings bereiten zwei Deichabschnitte mit jeweils etwa fünf Kilometern Länge Sorgen: Diese stammen noch aus den 1950er Jahren und wurden bislang noch nicht saniert. Sollte sich das Hochwasser mehr als zehn Tage auf hohem Niveau halten, könnte es zwischen zwischen Gartz und Friedrichsthal und in der Neuzeller Niederung Probleme geben. Die Katastrophenschützer beabsichtigen für diese Bereiche die Verstärkung mit Sandsäcken.

Hochwasser 1997 an der Oder

Archivbild: Ralf Roletschek

In Polen ist vor allem der Ort Dobrzejewice zwischen Głogów (Glogau) und Nowa Sól (Neusalz an der Oder) gefährdet. Dennoch entspannt sich die Lage vor allem im Süden des Landes allmählich. An der Weichsel hat der Scheitel des Hochwassers bereits die Mündung in die Ostsee erreicht.

In Polen fielen dem durch Dauerregen im Zusammenhang mit Tiefdruckgebiet Yolanthe ausgelöste Hochwasser bereits 16 Menschen zum Opfer. Besonders verheerend wirkte sich das Hochwasser an der Weichsel bei Płock etwa hundert Kilometer nordwestlich von Warschau aus. Ein Dammbruch am 23. Mai hatte dort 23 Ortschaften überflutet. Rund 8.000 Hektar Land stehen dort unter Wasser; rund 2.400 Bewohner der Gegend mussten evakuiert werden. Die polnische Regierung plane für die Hochwassergeschädigten ein Unterstützungsprogramm von zwei Milliarden Złoty (etwa 500 Millionen Euro), sagte Ministerpräsident Donald Tusk.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Hochwasser

Quellen

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October 13, 2009

Rot-Rot in Brandenburg sorgt für Diskussionsstoff

Rot-Rot in Brandenburg sorgt für Diskussionsstoff

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Veröffentlicht: 13:01, 13. Okt. 2009 (CEST)
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Matthias Platzeck

Berlin (Deutschland), 13.10.2009 – Die Entscheidung der SPD im Bundesland Brandenburg mit der Linkspartei Koalitionsverhandlungen aufzunehmen, hat unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. Die SPD hatte in Brandenburg zehn Jahre lang mit den Christdemokraten Koalitionen gebildet. Die SPD stellt in Brandenburg seit 1990 den Ministerpräsidenten in ununterbrochener Folge. Gestern gab der SPD-Landesvorsitzende und bisherige Ministerpräsident Matthias Platzeck bekannt, weitere Sondierungsgespräche mit der CDU würden abgesagt, man habe sich für eine rot-rote Koalition entschieden. Die CDU-Landesvorsitzende und nun künftige Oppositionsführerin im brandenburgischen Landtag, Johanna Wanka, warf den Sozialdemokraten offen Verrat vor. Die Linke habe das Erbe der SED angetreten, es sei für Brandenburg nicht zumutbar, dass jetzt das Erbe der „SED-Staatsführung“ mitregiere. Auch CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla zeigte sich „empört“. Die FDP bezog sich auf die zu erwartende Politik der Linkspartei und warnte vor einer Schuldenpolitik und „systematische[n] Entwertung von Leistung“, so der FDP-Fraktionsvorsitzende im brandenburgischen Landtag, Hans-Peter Goetz. Die Grünen dagegen begrüßten das Ende der „SPD/CDU-Stillstandskoalition“ und brachten die Erwartung zum Ausdruck, dass es in Brandenburg zu einem Politikwechsel komme, so der Landesvorsitzende der Grünen in Brandenburg, Axel Vogel. Aus Wirtschaftskreisen kam keine grundsätzliche Kritik an der Entscheidung für eine rot-rote Koalition. Die Vereinigung der Unternehmerverbände Berlin-Brandenburg (UVB) verlangten von der neuen Regierung ein Festhalten an der bisherigen – aus ihrer Sicht – erfolgreichen Wirtschaftspolitik der Landesregierung.

Durch ein Bündnis der SPD in Brandenburg mit der Linkspartei verfügt eine mögliche Regierungskoalition nun über eine Mehrheit von zwölf Stimmen, mit der CDU hätte die SPD lediglich fünf Stimmen mehr als die Opposition. Kommt es in Brandenburg zu einer rot-roten Koalition, wäre es das zweite Bundesland neben Berlin mit einer solchen Verbindung. Auf Bundesebene ist eine solche Länderkoalition vor allem in der Länderkammer, dem Bundesrat, langfristig für die Mehrheitsverhältnisse von Bedeutung.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Politik in Brandenburg

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March 13, 2009

Brandenburger Landrat wegen Verdachts auf Kinderpornografie unter Druck

Brandenburger Landrat wegen Verdachts auf Kinderpornografie unter Druck

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Veröffentlicht: 20:33, 13. Mär. 2009 (CET)
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Senftenberg (Deutschland), 13.03.2009 – Zunehmend unter Druck gerät der Landrat Georg Dürrschmidt (CDU), wegen des Verdachts auf Besitz kinderpornografischer Darstellungen. Die Informationen eines Beamten des Landeskriminalamtes belasten den 50-jährigen Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz nun zusätzlich. Demnach sollen genau zu den Zeitpunkten, an denen von dem Rechner des Landrats aus Seiten mit kinderpornografischem Material aufgerufen wurden, ebenso Word-Dokumente und private Rechnungen verändert und E-Mails verschickt worden sein.

Dürrschmidt, der im Dezember 2008 vom Brandenburger Innenministerium vom Dienst suspendiert worden war, beteuert bislang seine Unschuld. Er sei zu den fraglichen Zeiten, an denen Webseiten mit kinderpornografischem Material aufgerufen worden waren, in Urlaub gewesen. Ende März werden vor Gericht weitere Zeugen verhört; Prozessbeginn war Mitte Februar.

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January 24, 2009

Piratenpartei stellt ihren ersten Bürgermeister

Piratenpartei stellt ihren ersten Bürgermeister

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Veröffentlicht: 17:35, 24. Jan. 2009 (CET)
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Logo der Piratenpartei Deutschland

Hohenstein (Brandenburg), 24.01.2009 – Der bisher parteilose Bürgermeister der Gemeinde Hohenstein und Stadtverordnete von Strausberg, Jens Knoblich, wurde Mitglied der Piratenpartei Deutschland und wurde damit der erste Bürgermeister der Ende 2006 gegründeten Partei.

Themenverwandte Artikel

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November 10, 2008

Brandenburg: Schaffner wirft 13-Jährige aus Regionalexpress

Brandenburg: Schaffner wirft 13-Jährige aus Regionalexpress

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Veröffentlicht: 08:44, 10. Nov. 2008 (CET)
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Wittstock (Deutschland), 10.11.2008 – Ein Zugbegleiter der Deutschen Bahn hat am vergangenen Mittwoch eine 13-jährige Schülerin aus einem Regionalexpress „geworfen“. Das Mädchen war auf dem Weg von ihrer Schule nach Hause und hatte vergessen, ihr Portemonnaie mit personengebundener Schülerfahrkarte mitzunehmen. Als der Schaffner dieses bei einer Fahrscheinkontrolle feststellte, verwies er sie am nächsten Bahnhof des Zuges, da sie die fällige Gebühr von 40 Euro nicht bezahlen konnte. Es ist anzumerken, dass eine Schülerfahrkarte nicht übertragbar ist, so dass leicht festgestellt werden kann, ob eine Person zu diesem Zeitpunkt in Besitz eines Fahrscheines ist, was rechtlich nur die Erhebung eines stark ermäßigten „erhöhten Beförderungentgelts“ rechtfertigen würde. Zudem hat der Schaffner die Bitte des Mädchens, ihre Mutter mit dem Diensthandy des Schaffners zu informieren, abgelehnt. Er begründete seine Entscheidung damit, dass er die Gesprächskosten selber zahlen müsse. Ob diese Begründung der Wahrheit entspricht, ist unklar. Das Mädchen konnte dank der Hilfe eines Taxifahrers doch noch in ihr mehr als 40 Kilometer entfernte Zuhause gelangen.

Ein Bahnsprecher teilte mit, dass die Bahn sich bei der Familie entschuldigt habe. Es gäbe „klare Regeln, dass keine Minderjährigen aus dem Zug gewiesen werden dürfen“. Der Schaffner wurde unterdessen suspendiert, ihm drohen nicht nur disziplinarrechtliche Konsequenzen.

Vor drei Wochen hatte es einen ähnlichen Fall gegeben, als eine Schaffnerin in Mecklenburg-Vorpommern eine 12-Jährige in einem Bahnhof in Dunkelheit ausgesetzt hatte. Bereits nach diesem Fall hatte der Fahrgastverband „Pro Bahn“ mitgeteilt, dass sich „eine Reihe von Leuten gemeldet hat, denen Ähnliches passiert ist“.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Deutsche Bahn

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October 26, 2008

Fürstenwalde: Igel zu Gast

Fürstenwalde: Igel zu Gast – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Fürstenwalde: Igel zu Gast

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Veröffentlicht: 13:40, 26. Okt. 2008 (CET)
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Igel (Archivbild)

Fürstenwalde (Deutschland), 26.10.2008 – Pünktlich zum Beginn der Winterzeit hat das Fürstenwalder Tierheim 15 Igel zu Gast, mit steigender Tendenz. Die Igel sind zumeist untergewichtig und haben ohne menschliche Hilfe keine Überlebenschancen. Für den Winterschlaf sollte ein Igel mindestens 500 Gramm Gewicht auf die Waage bringen; Igel, die im Tierheim aufgepäppelt werden, wiegen zumeist lediglich 60 bis 150 Gramm. Die Igel werden mit Katzenaufzugsmilch und Katzenfutter gefüttert. Zusätzlich befreien Mitarbeiter die Findlinge von Flöhen und Würmern – eine Prozedur, die fünf Tage in Anspruch nimmt.

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  • Portal:Tiere

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